
Danger - Part 9. Sternengezücht
Danger - Part 3.Begegnug im Eis
Danger - Part 2.Das Ding aus der Tiefe
Danger - Part 1.Exit U.S - Kein überleben geplant
Danger - Part 9. Sternengezücht

Erster Eindruck: Aus fernen Weiten...
Jaryd Flanagan, der Leuchtturmwärter einer kleinen Küstenstadt,
beobachtet veränderte Sternenkonstellationen und wittert Gefahr.
Tatsächlich machen schleimgefüllte Fische den Bewohnern das Leben
schwer. Zusammen mit seinem Freund Patrick Crawley versucht er,
hinter das Geheimnis zu kommen - und stößt auf eine große
Bedrohung...
"Danger" aus dem Hause Maritim bietet dem geneigten Hörspielhörer
in sich abgeschlossene Mystery-Geschichten mit völlig
unterschiedlichen Themen. In "Sternengezücht" geht es - wie der
Titel schon verrät - um eine übersinnliche Bedrohung aus dem
Weltall. Doch bis dies erst einmal klar ist, wird eine sehr
spannende Geschichte geboten, in der wie so oft alles recht harmlos
anfängt. Die verschiedenen merkwürdigen Ereignisse bauen dabei die
Spannung Stück für Stück auf, mit jeder neuen Szene wird ein
Puzzleteil mehr offenbart. Sehr gut erzählt, denn auch die Dialoge
wirken glaubhaft und können überzeugen. Das Ende weiß dann zu
überraschen, denn hinter der Folge steckt mehr, als man im Verlauf
der Handlung vermutet hätte, fast schon eine ganze Mythologie. Hier
findet "Sternengezücht" dann auch seinen absoluten Höhepunkt, wie
gefesselt lauscht man und kann sich kaum losreißen von der genialen
Auflösung. Das offene Ende ist ungewöhnlich, sorgt aber erstens
dafür, dass das Hörspiel glaubhaft bleibt, aber auch dafür, dass
der Hörer sich noch einige Zeit mit dem Ausgang beschäftigen wird.
Für mich eine der bisher besten Folgen der Serie und sehr zu
empfehlen.
Torsten Münchow bestreitet als Jaryd Flanagan große Teile der
Handlung und kann den Leuchtturmwärter mit eindrucksvoller Stimme
und sicherer Betonung sehr gut erfassen. Lutz Riedel steuert mit
seinem einzigartigen Klang viel Atmosphäre bei, zumal er als
Patrick Crawley einen ähnlich umfangreichen Teil übernimmt. Mit
donnerndem Klang ist Donald Arthur mit seiner markanten Art unter
anderem für den lange nachhallenden Ausklang aus der Geschichte
verantwortlich. Weitere Sprecher sind unter anderem Karen
Schulz-Vobach, Walter von Hauff und Michael Habeck.
Die Musik ist - im Gegensatz zu einigen anderen Serien des
Verlages, ziemlich ausgefeilt. Sehr nah am Spannungsbogen begleiten
verschiedene Melodien die Geschichte und können so zusätzlich
Einfluss auf die Wirkung der Geschichte ausüben. Ganz besonders gut
inszeniert ist der Schluss der Handlung, der einem so lange im
Gedächtnis nachhallt.
Die neue Covergestaltung der Serie gliedert das Titelbild
wesentlich klarer in das schlichte Logo, den unteren Teil mit
ersten Sprecherangaben sowie ein Foto, welches dieses mal eine lang
gezogene Brücke zeigt, perspektivisch sehr interessant. Leider kann
das Cover nicht ganz die Aufmerksamkeit erregen, die diese
fantastische Produktion verdient hätte.
Fazit: Ein grandioses
Hörspiel mit klarem Spannungsaufbau und einem genialen Ende.
Unbedingt hören!!
VÖ: Mai 2010
Label: Maritim
Bestellnummer: 978-3-86714-269-4
Danger - Part 8: Eiskalt

Erster Eindruck: Frostiges und Vergangenes
In den vereisten Höhen des Großglockners wird der Leichnam einer
Frau entdeckt. Pathologe Wallinger entdeckt, dass der Tod schon
länger zurückliegen muss - mehr als 100 Jahre. Doch trotzdem findet
sich ein Verwandter, der die Tote im Familiengrab bestatten möchte.
Doch dann beginnen einige merkwürdige Ereignisse...
Lange mussten Fans der Mystery-Reihe "Danger" des Dortmunder Labels
Maritim auf eine neue Folge warten, die nun mit "Eiskalt"
erschienen ist. Und das Warten hat sich wahrhaft gelohnt, denn was
in den 60 Minuten geboten wird, ist Hörspielunterhaltung vom
Feinsten. Wie so oft in der Serie ist der Beginn eher harmlos, der
Fund der Frauenleiche scheint zunächst keinen Hang zum
Übersinnlichen zu haben. Trotzdem ist die Introszene wichtig und
keinesfalls langweilig, denn hier wird erhöhter Wert auf die
Charaktere gelegt, die vielschichtig und interessant erscheinen.
Ein plötzlicher Sprung auf eine andere Zeitebene scheint
unvermittelt, doch recht schnell kann man einen Zusammenhang zu den
heutigen Ereignissen herstellen. Im Laufe der Folge wird ab sofort
bei ständig sich steigernder Spannung zwischen den beiden Zeiten
gewechselt, die sich zu einem großatigen Gesamtbild vereinen und
immer wieder Bezug zueinander finden. Dies ist so geschickt
verwebt, dass der Hörer nicht überfordert wird und sich völlig der
Geschichte hingeben kann. Das Ende ist überraschend und krönt die
Geschichte zu einer weiteren hervorragenden Folge einer Serie, die
trotz der hohen Qualität viel zu wenig wahr genommen wird.
Die Rollen für "Eiskalt" sind wunderbar mit passenden und fähigen
Sprechern besetzt. Klaus-Dieter Klebsch ist als Inspektor Koob zu
hören, der den Fall mit sarkastischer Art auf seine eigene Weise zu
lösen weiß. Auch hier kann Klebsch seine Stimme wieder sehr
variabel und doch unverkennbar einsetzen und erfüllt seine Rolle so
mit viel Leben. Den Pathologe Franz Wallinger spricht Wolfgang
Condrus, auch er verleiht seinem Charakter eigene Züge, dem Hörer
fällt es so sehr leicht, sich in die Geschichte einzufinden. Graf
Vrocol, der auf der früheren Zeitebene zu hören ist, wird von Erich
Räuker unglaublich intensiv und spannungsgeladen gesprochen.
Weiterhin sind unter anderem Melanie Fouché, Wolf Frass und Udo
Schenk zu hören.
Noch einmal eine deutliche Steigerung hat die musikalische
Begleitung durchlebt. Waren die vorigen Folgen schon immer sehr gut
inszeniert, ist hier mit einem fantastischen Mix aus Klassik und
modernen Elementen eine sehr dichte, verwobene Atmosphäre zu
finden. Insbesondere der Anfang mit den schaurigen Gesängen ist
stimmungsvoll und aufregend, dieser Eindruck zieht sich bis zum
Ende durch.
Danger ist die zweite Maritim-Serie, die nun ein Coverupdate
erfahren hat. In signalkräftigem Rot mit neuem Logo ist der Rahmen
gehalten, der typisch für das Label ist, das Titelbild an sich ist
mit den tief unterlaufendén Augen mystisch und eindrucksvoll
zugleich. Für Freunde der alten Gestaltung ist allerdings noch ein
Wendecover mit einem alternativen Design zu finden.
Fazit: Eine weitere
hochspannende, dramatische und atmosphärische Folge der Reihe.
Wunderbar!
VÖ: 15. November
Label: Maritim
Bestellnummer: 978-3-86714-228-1
Danger - Part 7. Gas

Erster Eindruck: Der erste Weltkrieg und ein
Wissenschaftler
Der Historiker Dan Cartland hat viele Hebel in Bewegung gesetzt, um
an einem Schauplatz des ersten Weltkrieges Grabungen durchführen zu
dürfen, um mehr über die schreckliche Zeit zu erfahren. Der Sohn
eines mittlerweile verstorbenen Soldaten will ihn daran hindern und
macht ihm ein unwiderstehliches Angebot: Das Tagebuch seines
Vaters, das er erst lesen muss, bevor er zu graben beginnt...
"Danger" die Mystery-Serie von Maritim mit jeweils in sich
abgeschlossenen Geschichten, geht mit "Gas" in die siebte Runde.
Auffällig ist hierbei die zweigeteilte Erzählweise: Aus der Sicht
von Dan Cartland erleben wir die heutigen Ereignisse mit den
beginnenden Grabungen, während das eigentliche Herzstück, die
Berichte des zweiten Weltkrieges, in unterschiedlich langen
Episoden aus der Sicht des Soldaten Gustav geschildert werden. Die
Rahmenhandlung ist dabei eher zahm und bietet nur ein oder zwei
spannende Momente (von dem mysteriösen ersten Gespräch mit Gustavs
Sohn, dem Ausgangspunkt der Geschichte, einmal abgesehen). Hingegen
die Szenen aus dem Krieg sind nicht für schwache Nerven: Mit lauter
Geräuschuntermalung werden die zermürbenden Schusswechsel,
Bombardements, aber auch Waffenruhen dargestellt und vermitteln
viel vom Schrecken des Krieges. Doch die wahre Stärke der Serie
liegt eigentlich in den unerklärlichen Vorgängen, den
Mystery-Anteilen. Und diese kommen hier erst in den letzten Minuten
auf, stellen das bisher Gehörte in ein völlig neues Licht und
erschüttert dadurch umso mehr. Zudem erwartet man als Hörer gerade
diesen Knall, was die vorigen Passagen zu einem kribbelnden Fiebern
werden lässt. Diese Folge ist anders als die meisten vorigen der
Serie, mich haben die spannende Geschichte und die vielen
eindringlichen Momente überzeugt.
Viele bekannte Sprecher, die des öfteren bei Maritim auftauchen,
sind zu hören und machen ihre Sache wie immer großartig. Dan
Cartland wird von Claus Wilcke gesprochen, der den wachsenden
Schrecken beim Lesen der Aufzeichnungen sehr lebhaft darstellt und
sich dabei immer weiter steigert. Als Gustav ist Marco Sand
gesprochen, auch er wirkt inmitten des Kriegsgeschehens sehr
glaubwürdig und intensiv. Jens Wawrczeck spricht seinen Mitsoldaten
und Freund Hans, der in einer ziemlich blutig-ekligen Szene eine
weitere seiner vielen Facetten zeigen kann. Weiterhin sind unter
anderem Christian Rode,Jo Kern und Thomas Karallus zu hören.
Hier wurde sich hörbar viel Mühe gegeben, die Kampfszenen zu
gestalten. Dabei ist der Dauerbeschuss der Maschinengewehre auch
aufgrund seiner Lautstärke mit der Zeit sehr zermürbend und
überträgt sehr viel Atmosphäre. Auch die Musikunterlegung zum
Szenenwechsel (sofern sie nicht unvermittelt stattfinden, was
seinen ganz eigenen Reiz entfaltet) fügen sich gut ein. Doch gerade
am Ende patzen die Geräusche, die mysteriöse Erscheinung klingt zu
flach, zu unbedrohlich, außerdem wird eine kurze Sequenz immer
wieder abgespielt. Trotzdem ist die Klangkulisse insgesamt
gelungen.
Auch das Cover vermittelt Eindrücke aus dem ersten Weltkrieg und
beschränkt sich hierbei auf das Wesentliche. Doch gerade diese
Reduktion auf wenige wichtige Elemente hat eine große Wirkung und
ist ein recht ungewöhnliches Cover. Durch das Aufgreifen des Themas
kann sich jeder Hörer auf das Kommende einstellen.Lediglich auf der
Rückseite des Covers und bei der Sprecherauflistung kann man bei
heller Schrift und weißem Hintergrund einiges nur mit Mühe
entziffern.
Fazit: Eine
außergewöhnliche, aber überzeugende Folge der Serie. Die intensive
Darstellung des Krieges ist sehr gelungen.
Danger - Part 6.Die Zisterne

Erster Eindruck: Nasses Grauen
Die Burg, die Stefan für sich und seine Familie kaufen will,
scheint ideal. Der Astrologe kann ungestört von Lichtern der Stadt
die Sterne beobachten, Tochter Amelie kann sich für die schönen
Zimmer begeistern, und auch seine Frau Susanne ist zufrieden.
Außerdem kann er noch Geld sparen, da die Burg trotz gutem Zustand
günstig zu haben ist und über eine eigene Wasserversorgung durch
Regenaufbereitung verfügt. Doch bei der Instandsetzung der Anlage
fällt der Installateur in die Grube der Zisterne, flieht danach in
Todesangst und hat einen schrecklichen Unfall. Und das ist nur der
Anfang der grausigen Ereignisse...
Die Mystery-Serie "Danger" aus dem Hause Maritim kann hier eine
weitere Hammer-Folge aufweisen. Schon der Start ist furios, denn
statt mit den aktuellen Ereignissen zu beginnen, hören wir eine
Vorgeschichte, die an Grusel kaum zu überbieten ist. Danach
gestaltet sich die Geschichte relativ ruhig, doch als Hörer ist man
trotzdem gefesselt und gespannt auf die folgenden Ereignisse. Der
Mittelteil gipfelt in weiteren spektakulären Szenen, in denen alle
drei Familienmitglieder in große Gefahr geraten. Das ist äußerst
gelungen und bereitet wunderbar auf das Ende vor, in denen wir eine
phänomenal umgesetzte Geistererscheinung zu hören bekommen.
Insgesamt strotzt die Story vor guten Einfällen, und mit dem
Verzicht auf einen Erzähler und diversen Zeitsprüngen ist sie zudem
außergewöhnlich und spannend umgesetzt worden. Ich bin - mal wieder
- völlig begeistert von dieser tollen Serie!
In der kurzen Einführung hören wir Pia Werfel, Lutz Riedel und
Felix Hoffmann, die mit vollem Einsatz für die nötige Spannung
sorgen. Danach bestreitet den größten Teil Reent Reins als Stefan,
der als Familienvater seinen Charakter facettenreich und glaubhaft
ist. Auch Saskia Niendorf als Amelie und Christiane Pappert als
Susanne sind grandios und überzeugen besonders mit ihrer Intensität
in den gruseligsten Szenen. Toll ist auch Max Hoffmann als
Benedict, der seine kleine, aber umso wichtigere Szene toll
umsetzt. Highlicht dürfte aber Peter Weis als moderner Geisterjäger
Mensik sein.
Auch akkustisch weiß diese Produktion voll und ganz zu überzeugen.
Die eingesetzte Musik schafft eine mysteriöse Stimmung und
unterstützt so die Sprecher optimal. Beeindruckende Chöre gehören
dabei genau so zum Repertoire wie modernere Klänge. Die
eingesetzten Geräusche sind glaubhaft und helfen dem Hörer, die
Story besser verfolgen zu können.
Das Cover fängt die Atmosphäre des Hörspiels wunderbar ein, auch
wenn es schon recht viel vom Inhalt verrät. Das Titelmotiv mit der
Geisterschar ist auch in der restlichen Gestaltung wiederzufinden,
die schlicht, aber sehr übersichtlich ist.
Fazit: Wieder mal ein
echtes Highlight für Fans von Mystery-Hörspielen. Toll umgesetzt,
eine gute Story und grandiose Sprecher machen die über 70 Minuten
zu einem fesselden Hörvergnügen.

Erster Eindruck: Schreckensnacht in der Kirche
Der Bildhauer Willard arbeitet bis spät in die Nacht in der Kirche,
in der er wohnt, an einer seinen neuen Skulpturen. Als er fertig
ist und ins Bett gehen will sieht er, wie in der Ferne ein Blitz
einschlägt, was zur Folge hat, dass der Strom ausfällt. Als er
endlich den Weg zum Sicherungskasten findet hört er einen lauten
Knall. Er stürzt zurück und sieht, dass das Kircheportal völlig
zerstört ist und auf der Schwelle eine junge Frau liegt, die stark
verletzt ist. Er trägt sie ins Gebäude und ruft Elliot, einen
befreundeten Arzt. Dieser schafft es gerade noch, die junge Frau zu
stabilisieren. Sie erzählt den beiden Männern eine abenteuerliche
Geschichte: Sie sei ein Engel und werde von einem Jäger aus der
Hölle gejagt, der sie töten will. Und tatsächlich, der erste
Angriff des Dämonen lässt nicht lange auf sich warten. Da er selbst
den geweihten Ort nicht betreten kann, versucht er mit allen
Mitteln die drei aus der Kirche zu treiben. Elliot fällt dem ersten
Angriff zum Opfer und nun heißt es für Willard und Rebecca bis zum
Morgengrauen durchhalten bis der Spuk vorbei ist. Aber das Böse hat
viele Gesichter…
Nach einer wirklich schwachen Folge 4 "Tikals Erwachen" legt
Maritim mit Part 5 aus der Danger Reihe wieder richtig starke Folge
vor. Die Story strotzt nur so vor Spannung und Mystik. Von der
ersten Szene an bauen die Regisseure Michael Garke, Marc Chainiaus
und Peter Brand eine unheimliche Stimmung auf, die sich auch
bildlich vor dem eigenen Auge abspielt. Die intensive Darstellung
der Ereignisse ist fesselnd und bietet dem Hörer über die gesamte
Laufzeit eine herrliche Gänsehautstimmung. Die vielschichtige
Geschichte bietet, ganz im Stil der Serie, wieder einmal eine
unerwartete Wendung am Schluss, die manch einen Hörer in Erstaunen
versetzen wird. Toll ist, wie die einzelnen Elemente Geschichte,
Sprecher und atmosphärische Gestaltung hier ineinander greifen und
sich zu einem runden, gelungenen Ganzen verbinden.
Da diese Produktion mit nur fünf Sprechern auskommt, ist jeder umso
mehr gefordert, doch allesamt sind wirklich hervorragend und
spielen ihre Rollen glaubhaft und genauso vielschichtig wie die
Story. Melanie Manstein bekleidet mit Engel Rebecca die wohl
wichtigste Rolle. Dabei wirkt ihre angenehme Stimme immer sehr
präsent und einprägsam. Als Willard hören wir Thomas Karallus, der
den Schrecken der Nacht gut darstellt und für den Zuhörer greifbar
und nachvollziehbar macht. Ein besonderes Highlight ist Torsten
Münchow als Dämon. Zwar hat er einen eher kleinen Part, spricht
diesen aber so überzeugend, dass einem Gänsehautschauer über den
Rücken zu Laufen beginnen. Auch Ole Pfennig als Elliot und Mogens
von Dadow als Natha sind mit dabei.
Die Musik die die Handlung untermalt ist gut gewählt und ist stets
da, aber niemals so in den Vordergrund gestellt, dass sie
aufdringlich wirkt. Die Geräusche sind extrem gut eingesetzt aber
auch hier setzt man auf das Motto: Weniger ist mehr. Wie auch schon
in vielen anderen Maritim Hörspielen stehen hier die Sprecher im
Vordergrund
Das Cover ist dieses mal besonders gelungen. Die dargestellte Szene
ist an Stimmung kaum zu überbieten, das Bett in der Kirche mit dem
nahenden Dämonen fängt die düstere Stimmung des Hörspiels perfekt
ein. Großes lob hierfür gebührt Marc Chrostek.
Fazit: Spannend,
mitreißend, fesselnd und überraschend. Ein absolutes Muss für jeden
Fan mysteriöser Hörspiele!

Erster Eindruck: Endzeitvisionen im Reich der Maya
Dr. Aaron Chatfield und Dr. Jeff Brace, beide Archäologen, sind zu
der größten Kultstätte der alten Maya gereist. Der Grund ihren
Aufenthaltes in Tikal: Nach der Zeitrechnung des hochintelligenten
und geheimnisumwitterten Volkes endet das so genannte „fünfte
Zeitalter“ und damit droht der Erdbevölkerung die Apokalypse. Die
beiden Forscher schwanken zwischen Skepsis, Ironie und
unterdrückter Ängstlichkeit, den oft erfüllen sich die Vorhersagend
er Maya. Als sie mitten in der Nach einen Schrei hören und voller
Wagemut in eine der alten Pyramiden zum Ursprung des Lärms stürmen,
ist diese von Grund auf verändert. Als dann ihr spanischer Kollege
mit menschlichen Herzen in den Händen auftaucht, informieren sie
ihre daheim gebliebene Kollegin Dr. Inez McPherson. War ihre
Entscheidung, sofort nach Guatemala aufzubrechen, wirklich so
klug?
Das alte Volk der Maya mit ihren unerforschten Geheimnissen bildet
die perfekte Grundlage für ein spannendes Hörspiel – so dachte es
sich auch Andreas Masuth, Autor der gelungenen Mystery-Serie
„Danger“, hat den Stoff mit Theorien über den Untergang des Volkes
verbunden und nun schließlich als fünfte Folge veröffentlicht. Es
entwickelt sich eine spannende Verbindung zwischen
wissenschaftlichen Fakten und einer unglaublichen Endzeitvision,
inklusive besessener Forscher und brutalen Opferritualen.
Prinzipiell ist es wieder gelungen, einen interessanten
Spannungsbogen aufzubauen, dennoch bleibt beim Hören teilweise ein
leicht fader Nachgeschmack: Waren die Vorgängerfolgen noch
nachvollziehbar, ist diese Story gegen Ende einfach nur abgedreht
und unglaubwürdig. Wem dies jedoch zusagt, der wird mit ein paar
überraschenden Wendungen und einem fantasievollen End belohnt.
Walter von Hauff, Michael Scherntaner, Dagmar Dempe und Eckart Dux
bestreiten ihre Parts als renommierte Forscher glaubwürdig und
lebensnah. Auch Michael Habeck fällt als Itzamna eine wichtige,
aber kürzere Rolle zu. Doch auch alle kleineren Rollen sind mit
guten Stimmen wie Charles Rettinghaus, Volker Brandt oder Christian
Mey besetzt. Insgesamt eine solide Sprecherleistung.
Die Musik weiß mit einer Mischung aus modernen und Klängen aus der
Zeit der Maya zu begeistern. Auch die Geräusche sind über die
gesamte Produktion hinweg glaubwürdig.
Die hochwertige Illustration von Marc Chrostek lässt stimmungsvoll
eine Vorstellung der Tempelanlage Tikals aufkommen. Die ansonsten
recht schlichte Aufmachung erfüllt ihren Zweck und ist
funktional.
Fazit: Eine überaus
lohnenswerte Serie mit nicht der allerbesten Folge.
Danger - Part 3.Begegnug im Eis

Erster Eindruck: Unterhaltsam von A wie Archäologe bis Y wie Yeti
Das Archäologenehepaar Stig und Gerda Rangström befinden sich auf einer Expedition in Nepal! Zusammen mit ihrem Freund Professor Lembach machen sie sich auf in die eisigen Höhen des Himalayagebirges! Dort suchen sie nach dem sagenumwobenen Yeti! Auf ihrem Weg finden sie ein Flugzeugwrack, die Passagiere und die Besatzung sind allerdings nirgendwo in Sicht! Als sie ihr Nachtlager aufschlagen ahnen sie noch nicht in welcher Gefahr sie sich befinden!
Nach der etwas mageren Folge 2 gehts hier wieder ordentlich zur Sache, die Story fand ich extrem gut und hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt! Die Story um die Sage des Yeti zu leiten fand ich eine gute Idee! Die Szene in Flugzeug mit den beiden kopflosen Piloten, die voher vom Expeditionteam begraben worden waren, fand ich sehr spannend und fulminat umgesetzt! "Danger" ist eine Serie die keinen roten Faden hat, sondern sich auf abgeschlossene Hörspiele beschränkt, bei dieser Folge würde ich mir wünschen, dass es irgendwann doch nochmal weitergeht, das Ende ist ja durchaus dafür geschaffen!
In den Hauptrollen erleben wir neben Hartmut Neugebauer in der Rolle des Professor Lembach noch Pascal Breuer und Daniela Hoffman als Ehepaar Rangström, alle drei bilden ein perfektes Team um diesem Hörspiel von Andreas Masuth Leben einzuhauchen! Man hat das Gefühl man erklimmt wirklich den Himalaya mit den dreien!
Die Musik sowie die Geräusche sind wie immer in einer Maritimproduktion sehr spartanisch eingesetzt, hier setzt man mehr auf die erzeugte Spannung und das Konzept geht voll auf!
Das Cover ist auch hier wieder nicht von Marc Chrostek sondern eine Fotografie von einem Gebirge....schade, ich könnte mir vorstellen das Herr Chrostek hier durchaus ein passenderes Cover geschaffen hätte! Vielleicht beim nächsten Mal wieder
Fazit: Danger ist für mich eine der bestunterhaltsamen Serien die es dieses Jahr bisher gab! Mehr davon!
Danger - Part 2.Das Ding aus der Tiefe

Erster Eindruck: Nicht mehr so überzeugent wie die beiden
Vorgänger
Ein Expeditionsteam legt im Ewigen Eis einen unterirdischen See aus
der Vorzeit frei! Ein Taucher wird hinab geschickt um Wasserproben
zu entnehmen, allderdings bringt er nicht nur die gewünschten
Proben mit den die Oberfläche sondern noch etwas anderes! Die
Leiterin des Projekts hat allerdings andere Pläne mit dem Fund
Der dritte Teil hat mich nicht so überzeugt wie die beiden ersten!
Das mag daran liegen das man den Stoff der hier vertont wurde schon
aus unzähligen anderen Hörspielen und Filmen kennt! Im Prinzip hat
man all den Stoff genommen, ihn geschüttelt und dabei ist dann
diese Folge rausgekommen! Man kann sie sicherlich hören aber an
sich bietet sich nichts neues, wenn ich auch zugeben muss das es
die einen oder andere unerwartete Wendung gibt!
In der Hauptrolle der Forscherin Svenlana Kampinski ist Sandar
Schwittau zuhören, sie kann diesmal zeigen was in ihr steckt und
das macht sie richtig gut! Diese etwas durchtrieben Rolle passt
sehr zu ihr! Ansonsten kommen einige andere Sprecher vor die wir
alle schon in unzähligen Maritim Produktionen gehört haben!
Die Geräusche und ebenso die Musik sind wieder sehr sparsam
eingestetzt worden, obwohl ich mir an der einen oder anderen Stelle
etwas mehr Action gewünscht hätte! Spannug ist bei der Folge doch
nocht alles!
Auch hier wurde das Cover von Marc Chrostek gemacht! Es passt
sicherlich zu der Folge, aber ich denke hier hätte man mehr
rausholen können!
Fazit: Nette
Unterhaltung aber sicherlich nicht der Überbringer! Der beiden
andren Folgen haben es gezeigt es geht besser.
Danger - Part 1.Exit U.S - Kein überleben geplant

Erster Eindruck: Besser als der der erste Teil
Die Agentur "Exit US" verkauft Zeitreisen an Menschen die
Selbstmord begehen wollen! Man kann per "Zeitmaschine" zu dem
Ereignis gebracht werden bei dem man Sterben möchte! Bisher ist
auch immer alles gut gegangen....zum ersten mal werden zwei
Personen vertauscht und in eine Zeit geschickt wo sie nict
hinwollen! Ray Lovelock gerät nicht wie geplant in die Normandi
sondern landen im grossen Brand von London im 16 Jahrhundert! Im
brennenden London finder Ray die Liebe seines Lebenes und in ihm
erwacht wieder neuer Lebensmut!
Die zweite Folge von Danger ist noch um längen besser als der erste
Teil, ich denke das hat man selten das es sowas gibt! Die Story mit
den Zeitreisen zu den Geschichtlichen Ereignissen seiner Wahl um da
dann zu sterben ist echt klasse! Was ich hier allerdings nicht so
prickelnt fand war die Sache mit dem "Geheimen Katalog der Exit US"
in dem auch Reisen angeboten werden die nicht offiziel gemacht
werden dürfen! Eine Reise ins World Trade Center 2001 anzubieten
find ich etwas Geschmacklos!
Torsten Lelle ist in der Rolle des Ray Lovelock zu hören, er macht
seine Sache wirklich wunderbar! Die weilbliche Hauptrolle, Gale
Farnsworth, wird von Melanie Manstein gesprochen! Aber auch Torsten
Münchow schon bekannt aus dem ersten Teil ist wieder mit dabei!
Alles in allem ist die Besetzungsliste passend zu den Rollen
gewählt!
Die Musik und ebenso die Geräusche sind auch hier wieder eher
sparsam eingesetzt was auch diesem Teil wieder extreme Spannung
verleiht! Überhaupt ist diese Produktion aus einem sehr hohem
Niveau!
Das Cover hat wieder Marc Chrostek erstellt, es zeigt einige
geschichtliche Ereignisse verät aber keineswegs etwas über das
Hörspiel an sich! Wieder wunderbar getroffen
Fazit: Für
mich wäre Danger durchaus ein Anwärter auf dem Hörspielaward! Die
Story hat mich noch mehr überzeugt als die erste.

Erster Eindruck: Danger eine Serie mit viel Potenzial
Alles beginnt mit einer Vernehmung eines Tatverdächtigen eines
Mordes....Der Uhrmacher der des Mordes beschuldigt wird erzählt den
beiden Ermittlern seine Geschichte! Die Geschichte wie er in die
Fänge einer teuflischen Uhr gerät
Danger ist eine Serie auf die ich mich persönlich seit einer
Ankündigung gefreut habe und ich wurde keineswegs enttäuscht! Das
Hörspiel geht 2 Stunden aber keine Minute ist davon langweilig! Der
Sprung zwischen den Passagen wo der Uhrmacher die Geschichte
erzählt und wo er vernommen sing gut miteinander kombiniert worden!
Auf das Finale der Folge hätte man kommen können allein schon durch
den Titel des Hörspiels...ist man aber nicht!
Die Sprecher grad Torsten Münchow als Uhrmacher und Melanie
Manstein als Marina find ich sehr passend gewählt! Beide Stimmen
passen sehr gut zueinander! In der Rolle des Beamten Jensen ist
Philipp Brammer zu hören, er hat in dem Hörspiel jetzt nicht die
tragende Rolle passt aber rein Stimmlich wunderbar rein!
Die Geräusche und die Musik sind wirklich sehr sparsam eingesetzt,
man setzt hier eher auf die erzeugte Spannung! Ich finde es sehr
passend, es muss nicht immer laut sein und alle 2 Minuten
krachen!
Die Aufmachung gefällt mit auch sehr gut! Das Cover zeigt im
Hintergrund eine Szene aus dem Hörspiel und im Vordergrund ist die
teuflische Uhr zu sehen! Marc Chrostek hat das Cover gemacht und
das hat der gut gemacht! Mir gefallen seine Cover meist wirklich
sehr gut!
Fazit: Genialer
Auftakt der Serie "Danger" Bin gespannt ob man das hohe Niveau das
man mit der ersten Folge erreicht hat weiter halten kann!