Die Playmos – 55. Die Belagerung der Löwenritterburg

Die Playmos – 54. Angriff der Eispiraten

Die Playmos – 53. Geheime Schatzsuche auf der Galeere

Die Playmos – 52. Der Schatz der Pyramide

Die Playmos – 51. im Fußballfieber

Die Playmos – 50. Die heiße Spur der Drachen

Die Playmos – 49. Sabotage auf dem Reiterhof

Die Playmos – 48. Raketenstart ins All

Die Playmos – 47. Flucht vor den Piraten

Die Playmos – 46. Die Playmos ermitteln

Die Playmos – 45. Ritter außer Rand und Band

Die Playmos – 44. Spezialeinsatz im Freizeitpark

Die Playmos – 43. Wirbel um den Weihnachtsmann

Die Playmos – 42. Großbrand in der Feuerwache

Die Playmos – 41. Sondereinsatz Geldtransport!

Die Playmos – 40. Auf der Jagd nach dem goldenen Schlüssel

Die Playmos – 39. Mit der Küstenwache auf Verbrecherjagd

Die Playmos – 38. Das Geheimnis des Drachenfeuers

Die Playmos – 37. Die Entführung der Einhörner

Die Playmos – 36. Im Bann des Kometen

Die Playmos – 35. Streit im wilden Westen

Die Playmos – 34. Der Ball im Prinzessinnen-Schloss

Die Playmos – 33. Piratenschlacht auf hoher See

Die Playmos – 32. Überfall auf den Goldtransport

Die Playmos – 31. Nächtlicher Angriff der Mega Masters

Die Playmos – 30. Bei den Dinos

Die Playmos – 29. Wirbel um Planet Zentauri

Die Playmos – 28. Den Bankräubern auf der Spur

Die Playmos – 27. Reise in die Steinzeit

Die Playmos – 26. Wettrennen um die Schatzinsel

Die Playmos – 25. Gefahr im Weltall

Die Playmos – 24. Die Ritter sind los!

Die Playmos – 23. Die Playmos in geheimer Mission

Die Playmos – 22. Gespenstig gruselige Geisterpiraten

Die Playmos – 21. Reise zu Häuptling Schlanker Bär

Die Playmos - 20. Die Schlacht der Löwenritter

Die Playmos - 19. Jagd auf Dr. Devil

Die Playmos - 18. Der Schatz des Archimedes

Die Playmos - 17. Rettet den Dinopark!

Die Playmos - 16. Die Rückkehr der Piraten

Die Playmos - 15. Der Schatz im Dschungeltempel

Die Playmos - 14. Gefahr für den König der Tiere

Die Playmos - 13. Das Licht aus dem Drachenland

Die Playmos - 12. Im Reich der Feen

Die Playmos - 11. Alarm im Hafen

Die Playmos - 10. Die geheimnisvolle Sphinx

Die Playmos - 9. Manege frei für die Playmos

Die Playmos - 8.Das Turnier auf der Königsritterburg

Die Playmos - 7.Das große Spiel

Die Playmos - 6. Abenteuer auf dem Eichenhof

Die Playmos - 5. Gefahr für Rom

Die Playmos - 4.Chaos in der Hermannstraße

Die Playmos - 3.Die Dinos kommen 

Die Playmos - 2.Angriff der Drachenritter

Die Playmos - 1.Der Schatz der Teufelsinsel


Die Playmos – 55. Die Belagerung der Löwenritterburg



Erster Eindruck: Alte Bekannte, neue Gegenspieler...

Die Playmos landen mal wieder im tiefen Mittelalter, treffen auf der Löwenritterburg aber auf alte Bekannte. Doch dem Königreich steht eine schwere Prüfung bevor, denn Ritter Lockhold fordert seinen Anteil an dem großen Schatz: Ein Ring, mit dem man einen unsichtbaren Drachen herbeirufen kann. Doch selbst König Vitus glaubt nicht daran, dass dieser tatsächlich existiert...

Zwar kann jede der Playmos-Folge für sich allein stehen, doch neben dem leichten roten Faden um Paul sind auch bei den Abenteuern der Playmos immer wieder Querverweise auf frühere Folgen zu entdecken. Und so ist das Königspaar aus der 55. Folge kein unbekanntes, was schnell eine vertraute Stimmung schafft. Und dennoch sind genügend neue Elemente eingefügt, um die Folge einzigartig und unterhaltsam zu machen. Zunächst ist dies der ziemlich arrogante Ritter Lockhold, der nicht nur die Handlung ordentlich vorantreibt, sondern auch eine der in der Serie häufig vorkommenden sprachlichen Eigenheiten aufweist – etwas, was im weiteren Verlauf der Folge immer wieder scherzhaft aufgegriffen wird. Nach einem cleveren Rätsel, witzigen Reimduellen und vielen kurzweiligen Szenen taucht dann auch tatsächlich der unsichtbare Drache auf, der Kampf gegen ihn ist der spannende Höhepunkt der Folge und sehr gut beschrieben, weil jeder seine ganz speziellen Eigenheiten einsetzen muss, um diesen bezwingen zu können. Das macht wieder richtig Spaß, regt die Phantasie der Kinder an und vermittelt wie nebenbei noch wichtige Werte.

Marcus Staiger ist in der Rolle des Ritters Lockhold vom Kamm zu hören, der zunächst ein ziemlich arroganter Schnösel ist, sich aber später eines besseren besinnt und das auch ziemlich glaubwürdig darstellen kann. Hannes Maurer ist als König Vitus zu hören, er liefert eine sehr gradinige und präsente Sprechweise ab, wobei er die Bedürfnisse der zuhörenden Kinder immer im Blick hat. Und auch in dieser Folge begeistert mich Gerrit Schmidt-Foß als Erzähler, der wieder sehr charmant und warmherzig durch die Handlung führt und seine ganz eigene Weise entwickelt hat, was ein Erzähler leisten kann. Weitere Sprecher sind Marianne Graffam, Helmut Krauss und Santiago Ziesmer.

Auch akustisch wird wieder eine sehr saubere Leistung abgeliefert, wobei Musik innerhalb der Handlung kaum eine Rolle spielt. Für die passende atmosphärische Gestaltung sind vorrangig wieder die vielen Geräusche zuständig, die sehr passgenau eingefügt sind. Dabei dürfen auch einige für die Serie typischen Klänge nicht fehlen, beispielsweise wenn die Playmios zum Leben erwachen.

Im Mittelpunkt des Covers steht natürlich die Löwenritterburg, die ziemlich detailreich mit vielen Elementen umgesetzt wurde. Aber auch der unsichtbare Drache findet seinen Platz und mimmt gerade durchscheinend Anflug auf die Burg. Natürlich darf der Schriftzug in Playmobil-Optik ebenso wenig fehlen wie das Logo, das die drei Playmos samt Captain Tolle zeigt.

Fazit: Der Witz kommt in dieser Folge natürlich nicht zu kurz, doch im Grunde ist „Die Belagerung der Löwenritterburg“ ziemlich spannend geraten – nicht nur, weil die Bedrohung durch den überheblichen Gegenspieler und das Lösen eines verzwickten Rätsels so unterhaltsam gelungen sind, sondern auch weil der Kampf gegen den mächtigen Drachen so dynamisch erzählt wurde. Sehr gelungen!

VÖ: 3. Februar 2017
Label: floff
Bestellnummer: 4260229661970


Die Playmos – 54. Angriff der Eispiraten



Erster Eindruck: Premiere für Paul

Nachdem Paul entdeckt hat, dass die Playmos lebendig werden können, will er sie unbedingt auf eines ihrer Abenteuer begleiten. Und so nehmen Emil, Sam, Liv und Captain Tolle ihren neuen Freund mit in die Arktis – wo sich Paul direkt eine dicke Erkältung zulegt. Doch dabei wird jede helfende Hand gebraucht, denn eine Forschungsstation wird durch gefährliche Eispiraten bedroht...

Bereits Tobi konnte einige Abenteuer mit den Playmos erleben, und nun ist auch Paul nach einigen Folgen an der Reihe und sucht sich mitten im heißen Sommer ein Reiseziel aus, bei dem auch die Playmos Neuland betreten: Die Arktis und die Forschungstation im ewigen Eis werden hier neu erkundet, sodass man eine völlig neue Welt entdecken kann – und diese ist wieder sehr vielfältig geraten. Da gibt es Energiekristalle, die erforscht werden sollen, einen Eisbären, der für eine wilde Verfolgungsjagd sorgt, und natürlich die Eispiraten, die den Playmos und ihren neuen Freunden das Leben schwer machen. Das allein ist schon ziemlich lebendig erzählt und sorgt für eine kurzweilige Umsetzung, noch besser wird es aber durch die wunderbaren Charaktere, deren Eigenschaften hier noch einmal verstärkt werden und so ihren ganzen Witz entfalten. Und natürlich mischt auch Paul bei seinem ersten Abenteuer mit den Playmos ordentlich mit, auch wenn seine Erkältung ihn erst einmal außer Gefecht setzt. Toll ist dann auch das Ende, das mit einer dicken Wendung punktet – für ein Kinderhörspiel ist das schon recht komplex, fügt sich dann aber auch stimmig zusammen. Eine weitere sehr starke Folge der Serie mit der sehr klugen Liv, dem extrem mutigen Emil und dem bärenstarken Sam.

Leo Knizka ist in der Rolle des Paul eine sehr gute Wahl, er bringt die Aufgeregtheit und die Abenteuerlust des Jungen sehr gekonnt herüber und sorgt damit immer wieder für eingängige Momente. Nicolas Artajo ist als Emil seit Anfang der Serie dabei, hat aber immer noch hörbare Freude an den spritzigen Dialogen, er spricht seine Rolle liebenswert wie eh und je. Marianne Graffam spricht in dieser Folge die Forscherin Vera Flock, ihre warmherzige und durchsetzungsstarke Stimme passt sehr gut zu ihrem Charakter. Weitere Sprecher sind Dennis Schmidt-Foß, Helmut Krauss und Martin Kautz.

Das Sounddesign der Folge ist wieder sehr professionell gelungen, wobei der fröhliche Titelsong natürlich auch hier die Geschichte einleitet und wieder beendet. Dazwischen wird kaum mit Musik gearbeitet, dafür sind zahlreiche Geräusche eingebaut, die das Geschehen sehr lebendig halten. Besonders die Hintergrundkulisse sorgt dabei für eine sehr eindrucksvolle Atmosphäre.

Eine riesige, igluförmige Forschungsstation, ein Eisbär, der auf der Jagd nach Fischen ist, die Eispiraten, die auf die friedliche Szenerie mit ihren Wagen schießen – das Cover bietet wieder reichlich verschiedene Motive, die natürlich alle wieder mit Playmobil-Figuren nachgestellt sind. Ansonsten wird wieder auf die sehr klare Struktur und einige weitere Abbildungen gesetzt.

Fazit: Pauls erster Ausflug mit den Playmos läuft zwar nicht ganz so, wie er sich das vorgestellt hat, für den Hörer aber dennoch sehr unterhaltsam. Denn neben den vielen gelungenen Elementen und der kurzweiligen Handlung punkten besonders die verstärkten Eigenschaften der Playmos, sodass die Charaktere noch besser zur Geltung kommen.

VÖ: 3. Februar 2017
Label: floff
Bestellnummer: 4260229661963


Die Playmos – 53. Geheime Schatzsuche auf der Galeere



Erster Eindruck: Eine Seefahrt ist nicht immer lustig...

Paul hat einen Verdacht: Er glaubt, dass die Playmos lebendig werden können, und so stellt er den drei Spielfiguren eine kleine Falle. Dabei geraten Emil, Sam und Liv wieder nach Ägypten, wo der Schatz der Pyramide gestohlen wurde. Die Spur führt auf die römische Galeere, die sich gerade für den Heimweg bereit macht...

Neben den Abenteuern, die die Playmos in jeder Folge erleben, ist auch die Rahmenhandlung ein fester Bestandteil der Serie von Florian Fickel, bei dem nach Tobi nun auch Paul den Spielfiguren langsam auf die Schliche kommt. In der 53. Folge wird dieser Part wieder deutlich nach vorn getrieben, nimmt aber zeitlich nur einen recht kurzen Anteil der Folge ein. Vielmehr setzt die Geschichte passgenau am direkten Vorgänger an, wieder geht es also nach Ägypten, und auch einige der Figuren mischen wieder in der Handlung mit. Der Hauptteil auf der römischen Galeere ist spannend erzählt, die Tarnung von Emil, Sam und Liv könnte immer wieder auffliegen, sodass die Suche nach dem Schatz unter erschwerten Bedinungen stattfindet. Wieder decken die drei dabei finstere Machenschaften auf, sorgen aber vor allem für mächtig viel Spaß. Da werden die Vorgesetzten immer wieder auf die Palme getrieben, witzige und ziemlich lange Namen erdacht oder freche Antworten gegeben – der wunderbare Humor funktioniert dabei ebenso gut wie das Zusammenspiel der Charaktere. Gerade gegen Ende wird es noch einmal richtig spannend, denn ein Unwetter und ein bösartiger Prokonsul setzen den Playmos ordentlich zu. Schön ist, wie das ganze aufgelöst wird: Nicht nur einen Trick, sondern durch den Zusammenhalt vieler einzelner. Die „geheime Schatzsuche auf der Galeere“ hat mir wieder einmal richtig viel Spaß bereitet.

Zum großen Charme der Folgen tragen insbesondere auch immer wieder die Hauptsprecher bei, die auch hier ihre Charaktere bestens zur Geltung bringen. Nicolas Artajo spricht den frechen und wortgewandten Emil, sprüht dabei geradezu vor Lebensfreude und wirkt absolut spontan und glaubhaft. Die wunderbare Guiliana Jakobeit setzt ihren freundlichen Klang gekonnt ein, um Liv einen leicht besserwisserischen Klang zu verleihen, wirkt aber grundsympathisch und kann auch mal energisch ihre beiden Begleiter auf den Boden der Tatsachen holen. Ricardo Richter macht als Sam einen so gutmütigen und liebevollen Eindruck, dass man ihn sofort ins Herz schließt, besonders im direkten Dialog mit seinen Kollegen spielt er seine ganze Stärke aus. Weitere Sprecher dieser Folge sind Thomas Petrou, Hans Joachim Kaps und Rainer Fritzsche.

Die akustische Umsetzung ist auch hier wieder gelungen, erneut hat Florian Fickel eine sehr lebendige und heitere Atmosphäre geschaffen. Musik ist dabei kaum im Einsatz, aber zahlreiche stimmige Hintergrundgeräusche lassen die Szenen sehr glaubhaft wirken und die jeweilige Szenerie vor dem Auge des Hörers entstehen. Dabei fügt sich alles sehr gut ineinander und unterstützt die Sprecher in ihrer Wirkung.

Klar, dass die römische Galeere auf dem Cover abgebildet ist, und ebenso klar, dass dies im Playmobil-Look geschehen ist. Mit geblähtem Segel und römischen Soldaten darauf fährt sie von Ägypten weg, das man im Hintergrund noch zu sehen bekommt. Schön, dass beide Schauplätze hier noch einmal miteinander verknüpft werden.

Fazit: Neben der aufregenden Rahmenhandlung punktet hier auch die Geschichte mal wieder. Der Ansatz, die vorige Folge fortzusetzen, geht auf, dennoch führt die Handlung in eine ganz andere Richtung, hat eigene Schauplätze und eigenen Witz. Die Balance zwischen Humor und kindgerechter Spannung funktioniert auch hier bestens.

VÖ: 21.Oktober 2016
Label: floff
Bestellnummer: 4260229661857


Die Playmos – 52. Der Schatz der Pyramide



Erster Eindruck: Ägypten in Angst und Schrecken...

Die Playmos landen mal wieder in Ägypten, doch das ganze Dorf scheint wie ausgestorben. Vom Pharao erfahren die drei, dass alle Angst vor den Mumien haben, die sich neuerdings nachts in der Nähe der Pyramide herumtreiben – und das, kurz bevor die Römer zu einem Staatsbesuch kommen. Natürlich stellen Emil, Sam und Liv sofort Nachforschungen an, um dem Rätsel der wandelnden Mumien auf den Grund zu gehen...

Unterschiedliche Orte, immer wieder andere Epochen – die Reise der Playmos durch Raum und Zeit ist nicht nur für die Protagonisten der Reihe, sondern auch für die Zuhörer immer wieder überraschend und aufregend. So landen die Spielfiguren in der 52. Folge mal wieder im alten Ägypten, das mit seiner geheimnisvollen Ausstrahlung und der ganz anderen Kultur bereits als Kulisse für einige Folgen gedient hat, hier aber einen anderen Ansatz verfolgt. Denn Emil, Liv, Sam und Captain Tolle kommen hier Grabräubern mit einem ziemlich gemeinen Plan auf die Schliche, und das ist an einigen Stellen sehr aufregend gelungen. Die Playmos kommen in so manche gefährliche Situation und müssen sich aus brenzligen Fallen befreien. Das ist wirklich gut erzähtl, da viel von der Schärfe durch den wunderbaren Humor der Reihe abgefedert wird, sodass sich auch bei den gruseligsten Szenen jüngere Zuhörer nicht allzu sehr fürchten müssen. Da werden (natürlich kindergeeignete) Schimpfwörterduelle abgeliefert, da werden die Gangster mit ihren eigenen Waffen geschlagen, da wird trotz der anders lautenden Bitte des Pharao immer wieder richtig laut gesprochen. Besonders gefallen hat mir dabei wieder der direkte Dialog zwischen den Figuren und Erzähler Gerrit Schmidt-Foß, der sich es nicht nehmen lässt, in einer völlig unpassenden Situation ein kleines Lied zu singen. Wieder eine sehr liebevolle Folge der Serie, die richtig viel Spaß gemacht hat.

Uwe Büschken ist in dieser Folge als Pharao zu hören, er strahlt mit seiner Stimme dabei durchaus etwas Machtvolles aus, wirkt aber dennoch gutmütig und freundlich. Michael Pans leicht kratziger und auffälliger Klang passt wunderbar zum Ganoven Faris, der mit seiner meckernden und tollpatschigen Art für Kurzweil sorgt. Auch Martin Theuer macht seine Sache als Karim wirlich gut und liefert sich einige temporeiche Wortgefechte, die die Atmosphäre der Serie gekonnt einfangen. Weitere Sprecher sind Fritz Rott, Rainer Fritzsche und Joachim Kaps.

Die akustische Gestaltung der Folge ist wieder eher schlicht gehalten, sodass die Kinder nicht von den witzigen Dialogen abgehalten werden. Musik ist dabei nur in Form der wundervollen Titelmelodie vorhanden, wobei einige wohl platzierte Geräusche für mehr Leben in den einzelnen Szenen sorgen oder für einen Wiedererkennungswert sorgen.

Klar, dass auch hier wieder Playmobil-Figuren auf dem Cover abgebildet sind. Ein Pharao mit seinen göttlichen Insignien, ein geöffneter Sarkophag samt Mumie mit einem der Grabräuber, im Hintergrund sind sogar die Pyramiden zu sehen. In der übrigen Gestaltung, die vorrangig im Playmobil-Blau gehalten ist, sind weitere ähnliche Motive zu sehen.

Fazit: Der Ausflug ins alte Ägypten ist auch hier wieder sehr unterhaltsam geraten, was insbesondere an der spannenden Handlung mit den vielen gefährlichen Situationen liegt. Doch da auch die humorige Seite sehr ausgeprägt ist, ist ein wundervolles Kinderhörspiel entstanden, das ziemlich clever und kurzweilig geraten ist.

VÖ: 23.September 2016
Label: floff
Bestellnummer: 4260229661840


Die Playmos – 51. im Fußballfieber



Erster Eindruck: Ungewöhnliche Gäste beim Fußballturnier

Paul baut für seine Playmobil-Figuren ein großes Fußballstadion mit einer riesigen Tribüne auf. Und so finden sich Emil, Liv, Sam und Captain Tolle mitten in einem Fußballspiel wieder und können zeigen, was sie drauf haben. Und da gerade bei einer der Mannschaften des Turniers ein Virus ausgebrochen ist und diese vor dem Aus steht, werden die Playmos bald zu Fußball-Trainern...

Im Jahr der Fußball-WM ist es auch bei Hörspielen an der Zeit, dieses beliebte Thema aufzugreifen und die frenetische Stimmung, die die ganze Nation erfasst, für sich zu nutzen. Besonders schön ist das, wenn es in eine so gelungene und spritzige Geschichte verpackt ist wie bei der 51. Folge der Playmos. Die witzigen Figuren, die von Florian Fickel erdacht und vielen Zuhörern ans Herz gewachsen sind, erwachen mitten bei einem Fußballturnier und lernen verschiedene Teams mit ganz unterschiedlichen Mentalitäten kennen. Besonders spaßig ist es, dass einige Figuren aus der Playmobil-Welt auftauchen, die mit Fußball mal so gar nichts zu zun haben. Das bringt viel Schwung und Witz in die Handlung, die s sehr kurzweilig und spaßig gelungen ist. Und das liegt auch an den vielen liebevollen Details, dem Wortwitz und einigen ungewöhnlichen Ideen. So gibt es beispielsweise neben dem Erzähler Gerrit Schmidt-Foß noch einen Fußballkommentator, und beide treten in direkten Dialog und streiten auch schon mal darüber, wie das Geschehen zu bewerten ist – und Schmidt-Foß greift zu einem genialen Trick, der auch nur im Hörspiel möglich ist. Dass zum Abschluss noch in einer Szene mit Paul eine sehr hübsche Botschaft über das nicht immer ganz einfache Miteinander vermittelt wird. Erneut ist eine sehr liebevolle Folge der Playmos entstanden, dessen Thema mit viel Charme umgesetzt wurde.

Gerrit Schmidt-Foß ist in dieser Folge natürlich wieder als Erzähler im Einsatz. Mit seinem üblichen Elan und der sehr liebenswerten und charismatischen Art bringt er wieder jede Menge Leben mit ein und sorgt für die typische Playmos-Stimmung. Lutz Schnell hat mir als Kommentator auch sehr gut gefallen, mal vor Selbstbewusstsein strotzend, mal ganz kleinlaut passt er sich immer bestens dem Dialog mit Schmidt-Foß an. David Turba ist als Kilian zu hören, er liefert eine sehr saubere und überzeugende Leistung ab. Weitere Sprecher sind Friedel Morgenstern, Detlef Bierstedt und Rene Dawn-Claude.

Wieder ist die Geschichte technisch sehr sauber umgesetzt worden, durch eine stimmige Abmischung wirkt alles wie aus einem Guss und passt bestens zusammen. Schön ist, dass sogar ein bisschen Stadion-Atmosphäre Einzug in die Produktion gefunden hat und diese Szenen so sehr lebendig wirken. Kleine Musikstücke und viele passende Geräusche sind gut eingefügt, ohne den Hörer zu überfordern.

Klar, dass das Cover wieder aus Playmobil-Figuren nachgestellt ist. Dieses mal ist das Titelbild aber etwas schlichter geraten und es gibt nicht ganz so viel zu entdecken, neben zwei Spielern und dem Schiedsrichter, der gerade eine gelbe Karte zückt, ist lediglich im Hintergrund ein großes Staion angedeutet. Auch die restlichen Motive, die die Aufmachung auflockern, beschränken sich auf einige kickende Figuren.

Fazit: Eine Fußballfolge, die bestens auf die Playmos angepasst wurde und mit vielen schrägen und unkonventionellen Momenten das typische Flair der Serie überzeugt. Wunderbare Dialoge und witzige Szenen, in denen sich die Serie nicht allzu ernst nimmt, sorgen für eine lockere Atmosphäre und viel Freude.

VÖ: 27.Mai 2016
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660850


Die Playmos – 50. Die heiße Spur der Drachen



Erster Eindruck: Geburtstagsfolge zum Jubiläum

Paul hat Geburtstag, doch bevor er mit seinen neuen Playmonil-Sachen spielen kann, muss er seiner Mutter erst einmal bei den Vorbereitungen für seine Party helfen. Unterdessen landen die Playmos wieder im Land der Drachenreiter, wo die Fabelwesen eigentlich in Frieden mit den Menschen leben. Doch das Volk von Meister Hong ist aufgebracht, denn einer der Drachen hat eine Scheune niedergebrannt...

Herzlichen Glückwunsch liebe Playmos! Runde 50 Folgen sind bereits von dem Spielzeug-Trio samt Papagei erschienen, und das darf ordentlich gefeiert werden – auch in der Folge, in der das Jubiläum ebenfalls erwähnt wird. Zudem gibt es auch hier einige Partys, aber selbstverständlich ebenfalls wieder eine kurzweilige Geschichte. Schön ist, dass die Zweifel an der Loyalität der Drachen recht lange aufrecht erhalten wird und die Folge nicht allzu schnell zu durchschauen ist, es gibt im Verlauf der Handlung einige Überraschungen und Wendungen. Schön auch, dass mal wieder ein bereits bekannter Schauplatz gewählt ist, das asiatische Ambiente verbreitet sehr viel Flair und wird durch die gelungene Darstellung der Drachen noch weiter unterstützt. Im letzten Drittel wird es dann mehrfach richtig brenzlig für Emil, Sam, Liv und ihre Freundin Liu, sie müssen all ihren Einfallsreichtum und Mut aufbringen, um die Dinge noch zum Guten zu Wenden. Das ist gut aufgebaut und gerade für Kinder auch sehr spannend - auch wenn eine Szene leider doch etwas überzogen wirkt, in der die junge Liu fast im Alleingang mit einer Gruppe gut ausgebildeter Ninja fertig wird. Wie immer punktet auch wieder der wunderbare Humor und Wortwitz, sodass erneut eine runde und liebevolle Folge entstanden ist.

Friedel Morgenstern kehrt in ihrer Rolle als Liu zurück und passt mit ihrer kraftvollen und energischen Stimme sehr gut in das Ambiente des alten China, die Harmonie zu den Playmos ist dabei ebenfalls zu spüren. Christian Rode spricht Meister Hong, den Herrscher über das Reich, seine prägnante Stimme und die originelle Sprechweise ergänzen sich wunderbar und ergeben einen sehr präsenten Charakter. Lutz Schnell spricht Meister Ti und ist dabei sehr wandelbar, auch er liefert eine runde Leistung ab. Weitere Sprecher sind Rene Dawn-Claude, David Turba und Antje von der Ahe.

Die Drachenlaute, die von Rainer Fritzsche eingesprochen wurden, ergänzen sich gelungen mit der szenischen Gestaltung, sodass die mächtigen Wesen mystisch und unheimlich klingen. Die zahlreichen eingebauten Geräusche lassen die Handlung sehr lebendig und nahbar wirken, dabei lenken sie aber nie zu sehr von den Dialogen ab und ergeben eine passende Kulisse.

Zum Jubiläum wurde dem Cover ein gelber Banner mit einem Glückwunsch für die Playmos versehen, ansonsten hat sich an der Gestaltung nichts verändert. Wieder sind einige Szenen aus dem Hörspiel mit Playmobil-Figuren dargestellt, wobei ein recht düsteres Covermotiv samt einigen Drachenreitern und der mächtigen Burg im Hintergrund ausgewählt wurde.

Fazit: Die Jubiläumsfolge überzeugt mit der Rückkehr zu den Drachenrittern, sodass einige der Charaktere schon bekannt sind und nur kurz vorgestellt werden müssen. So bleibt mehr Raum für die Handlung, die mit einigen Wendungen und vielen spannenden Szenen am Ende sehr kurzweilig gelungen ist.

VÖ: 19.Februar 2016
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660843


Die Playmos – 49. Sabotage auf dem Reiterhof



Erster Eindruck: Ausritt bei den Playmos

Nicht alle Playmos sind begeistert, dass sie dieses mal auf einem Reiterhof gelandet sind, denn Emil hat Angst vor den großen Vierbeinern. Doch es nützt alles nichts, denn die resolute Reitlehrerin Frau Knochenbruch spannt die drei alle für die anfallenden Arbeiten und die Reitstunden mit ein. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft geschieht das erste Unglück: Eines der Pferde hat eine große Glasscherbe im Huf...

Mit den vielen Geschichten um Piraten, Ritter und Raumfahrer richten sich die meisten Folgen der Playmos thematisch eher an Jungs, wobei immer wieder Vorstöße gemacht werden, dass sich auch zuhörende Mädchen in den Episoden wiederfinden. Mit Nummer 49 ist eine sehr gelungene Mischung aus beidem gelungen, der beide Geschlechter gleichermaßen anspricht. Das Pferdethema ist zwar präsent, wird aber weder zuckrig noch überpräsent behandelt, vielmehr stehen die rätselhaften Vorgänge im Vordergrund, die anscheinend das Pferd Rübe und seine Reiterin Rosa von einem anstehenden Turnier abhalten sollen. Das ist sehr rund und gelungen erzählt und wird am Ende richtig spannend, in einer recht düsteren Szene müssen die Playmos den Übeltäter stellen. Und dann wird noch eine sehr große Stärke der Serie aufgegriffen und eine pfiffige Auflösung präsentiert, die hinter die Masken von Menschen leuchtet und zeigt, dass nicht immer alles ist, wie es zu Anfang scheint. Gepaart mit viel Wortwitz und ganz eigenen Sprechweisen der Charaktere sowie dem kleinen Flirt eines der Playmos ist eine sehr hörenswerte und gelungene Folge der Serie gelungen.

Reitlehrerin Connie Knochenbruch wird von Viola Sauer gesprochen, die den Charakter mit ihrer unvergleichlich rauen und resoluten Art spricht, aber auch weichere Seite von sich zeigen kann. Die sympathische Rosa bekommt ihre Stimme von Marie Bierstedt geliehen, deren sanfter Klang wunderbar in das Ambiente der Folge passt und das sensible und einfühlsame Mädchen gekonnt ins rechte Licht rückt. Cathlen Gawlich hingegen kann als Viola mal wieder ihre zickige und hochnäsige Art präsentieren, macht aber noch eine glaubhafte Wandlung durch. Weitere Sprecher sind Suzanne Vogt, Martin Kautz und Jannipher Antoni.

Musik ist hier wie immer nur am Anfang und am Ende in Form des flotten und mitsingbaren Titelliedes eingesetzt, dafür wird eine sehr opulente und vielfältige Geräuschkulisse eingesetzt. Alles ist bestens auf den Reiterhof abgestimmt und wirkt sehr lebendig. Zur Abtrennung der einzelnen Szenen wird ein Moment Stille oder ein kleiner Erzähltext verwendet, was hier sehr gut funktioniert.

Das Cover zeigt erneut einige Playmobil-Figuren, die in einer einfachen Kulisse abgeordnet sind. Klar, dass hier vor allem Pferde des Spielzeugherstellers zu sehen sind, aber auch Sattel, Zäune und ein Baum sind mit den Plastikteilen dargestellt. Im Inneren gibt es noch weitere Motive in diesem Stil, die gut in das alles beherrschende Playmobil-Blau integriert sind.

Fazit: Die Playmos machen in dieser 49. Geschichte richtig Spaß und sorgen mit einer lockeren und gut geschriebenen Geschichte für Kurzweil. Schön ist besonders, wie sich gegen Ende das Blatt wendet und alles in einem anderen Licht dargestellt wird – getoppt von einer pfiffigen Auflösung und recht emotionalen Momenten. Die lobenswerte Botschaft ist ohne erhobenen Zeigefinger authentisch dargestellt.

VÖ: 19.Februar 2016
Label: Floff
Bestellnummer: 4260229660713


Die Playmos – 48. Raketenstart ins All



Erster Eindruck: Blinde Passagiere im Raumschiff

Paul ist fest davon überzeugt, dass mit seinen Lieblingsfiguren, den Playmos, irgendetwas nicht stimmt. Immer wenn er wieder ins Zimmer kommt, scheinen sie sich bewegt zu haben. Nun will er ihnen auf die Schliche kommen, doch immer wieder kommt ihm etwas dazwischen. Währenddessen erleben Emil, Liv, Sam und Captain Tolle ein aufregendes Abenteuer, bei dem sie einem Saboteur in einer Raumfahrtcrew enttarnen...

Die Rahmenhandlung der Playmos war schon immer ein fester Bestandteil der Serie und wurde durchgehend – mal mehr, mal weniger – vorangetrieben. Seit einigen Folgen in Paul nun schon Besitzer der Spielfiguren, ihr Geheimnis hat er allerdings noch nicht entdeckt – was sich in dieser Folge ändern könnte. Sehr schon sind hier immer wieder kleine Szenen mit Paul und seiner Mutter in die eigentliche Geschichte eingebunden, besonders dass sie sich gegenseitig beeinflussen ist sehr gut geglückt und macht dem Hörer viel Spaß. Auch das Abenteuer der Playmos kann sich hören lassen, das Weltraumthema wird spannend umgesetzt, die Besatzung des Raumschiffs gerät in so einige brenzlige Situationen und kann sich nur mit Geschick und Einfallsreichtum retten – ab und an spielt aber auch eine ordentliche Portion Glück mit herein. Dabei gefällt mir besonders wieder das Zusammenspiel der Charaktere, wobei sich die Rollen hier auch mal etwas verschieben, die Playmos neue Seiten von sich zeigen können. Schön auch, dass sich mit Professor Dudelmoos ein alter Bekannter der Playmos zu der Truppe gesellt, auch die übrigen Rollen sind gut umgesetzt, sodass sich Kinder schnell in der Handlung zurecht finden werden. Gepaart mit dem wundervollen Humor der Serie, der wieder bestens zur Geltung kommt, ist eine gut geschriebene und gelungen umgesetzte Folge der Playmos entstanden.

Christian Rode hat einmal mehr die Rolle des Professor Dudelmoos übernommen, seine sehr markante und einprägsame Stimme passt wieder sehr gut in das Ambiente der Folge, mit Charme und Witz kann er einen gelungenen Charakter darstellen. Viola Sauer ist als Dr. Maria Mitchell auch eine gute Wahl, ihre sanfte Stimme weckt sofort Vertrauen, sodass Kinder hier einen guten Ruhepol in der manchmal gefährlichen Handlung finden. Jonas Schmidt-Foß hat hörbaren Spaß an der Rolle des Paul, gewitzt und mit viel Energie kann er den Jungen glaubhaft umsetzen. Weitere Sprecher sind Cathlen Gawlich, Ingo Albrecht und Michael Pan.

Das Weltraumthema wurde bei de akustischen Gestaltung nur sehr behutsam eingebaut, sodass die Folge für die zuhörenden Kinder nicht allzu fremdartig oder beängstigend wirkt. Dennoch sind viele passende Geräusche eingebaut, die die Handlung in ihrer Wirkung unterstützen, und auch leichte Stimmverzerreffekte lassen alles lebendiger und nahbarer wirken.

Klar, dass das Raumschiff auf dem Cover im Mittelpunkt steht, und auch der Hintergrund ist mit vielen Sternen und den Asteroiden, die im Hörspiel eine wichtige Rolle spielen, ansehnlich gestaltet. Auch im Inneren sind wieder kleine Motive aus Playmobil zu sehen, das Konterfei der drei Hauptcharaktere darf dabei hinter der CD und als Logo auf dem Cover nicht fehlen.

Fazit: Eine spannende Geschichte, die die eine oder andere gefährliche Situation für die Playmos bereithält. Und auch die Rahmenhandlung wird hier deutlich vorangetrieben, wobei sich beides immer wieder kreuzt. Eine witzige Idee, die mit viel Humor und sogar einigem Wissen gelungen umgesetzt wurde.

VÖ: 25.September 2015
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660706


Die Playmos – 47. Flucht vor den Piraten



Erster Eindruck: Erneute Begegnung mit Barbarossa

Ein Schiff, das unter der Flagge des Königs segelt und eine große Kiste voller Gold geladen hat – die Playmos landen mal wieder an einem sehr interessanten Ort. Doch kurz nach dem Kennenlernen mit der Crew wird das Schiff von den Piraten von Captain Barbarossa angegriffen, sodass Emil, Liv und Sam in einem kleinen Boot den Schatz in Sicherheit bringen – und auf einer scheinbar verlassenen Insel landen...

Zwar lässt sich Produzent Florian Fickel für seine liebevolle Kinderserie „Die Playmos“ immer wieder neue Szenarien einfallen, doch schon seit den Anfängen wird immer wieder das Piraten-Thema aufgegriffen, auch Captain Barbarossa dient immer wieder als Antagonist, der Angst und Schrecken verbreitet und den Playmos das Leben schwer macht. „Flucht vor den Piraten“ in dabei besonders dynamisch gelungen und treibt Emil, Liv und Sam geradezu durch die Handlung. Alles entwickelt sich sehr schnell, lässt sich aber wegen der strukturierten Erzählweise gut nachverfolgen – auch die angesprochene Zielgruppe dürfte damit keine Probleme haben. Was diese Folge aber so besonders macht, sind zwei Charaktere, die erstmals in diesem Hörspiel auftauchen. Zum einen ist dies Kalypso, ein weiterer Papagei, der Captain Tolle mit flotten Sprüchen und nicht immer ganz gelungenen Reimen Konkurrenz macht – sehr witzig. Und auch der auf der Insel gestrandete Lusches wirkt etwas skurril und macht gerade deshalb so viel Spaß. So entsteht eine sehr witzige und variationsreiche Folge, die mit vielen Überraschungen und unerwarteten Wendungen sehr schnell vergeht. Super!

Oliver Rohrbecks verzerrte Stimme ist hier als Kalypso zu hören, er wählt eine sehr ausdrucksstarke Sprechweise und kann die Figur so sehr präsent darstellen. Michael Pans unverkennbarer Klang kommt als Lusches bestens zur Geltung, er legt die genau richtige Mischung zwischen Verwirrtheit und Heldenmut an den Tag, kann mit seinem facettenreichen Spiel immer wieder überraschen. Uwe Büschken macht seine Sache als Captain Horseblower ebenfalls sehr gut, mit Engagement und Energie wirkt er sehr authentisch. Weitere Sprecher sind Jennipher Antoni, Hannes Maurer und Ingo Albrecht.

Auch in Sachen Akustik wird hier wieder eine runde Leistung geboten, wobei hier insbesondere Geräusche eingesetzt werden. Diese gestalten meist einen lebendigen Hintergrund, was durch Meeresrauschen oder Vogelgewitscher geschieht. Doch auch die Handlungen werden durch Geräusche plastisch dargestellt, während Musik hier kaum eine Rolle spielt. So werden die zuhörenden Kinder nicht von den Dialogen abgelenkt.

Natürlich ist auch das Cover zu dieser Folge mit Playmobil-Figuren und Artikeln dargestellt. Ein großes Segelschiff samt Captain und Besatzung, im Hintergrund eine Pirateninsel mit Kanone und einem schwarzen Felsen – hübsch gestaltet, zumal auch die restliche Aufmachung mit kleinen Motiven verziert ist. Die wichtigsten Informationen sind zudem übersichtlich angeordnet.

Fazit: Eine temporeiche Folge, die ganz unterschiedliche Stimmungen präsentiert und die Playmos in verschiedene kleine Abenteuer lockt. Zwei sehr starke Nebencharaktere sorgen hier für viel Spaß, wobei trickreiche Rätsel zu lösen sind – eine sehr gelungene Folge!

VÖ: 25.September 2015
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660690


Die Playmos – 46. Die Playmos ermitteln



Erster Eindruck: Auf der Spur der Autodiebe

Paul besucht seinen Freund Simon, doch der muss krank im Bett bleiben. Da nimmt Paul Simons Polizeieinsatzwagen von Playmobil mit – obwohl er sofort ein schlechtes Gewissen hat und weiß, dass das nicht richtig ist. Und so macht ihm das Spielen mit den Playmos auch nicht wirklich Spaß. Doch als die drei zum Leben erwachen geraten sie in einen spannenden Fall um gestohlene Autos...

Neben dem spannenden Geschichten um Sam, Emil und Liv ist ein fester Bestandteil der Playmos-Serie auch immer die Rahmenhandlung. Mittlerweile geht es hier um Paul, der die Figuren von seinem Vorgänger Tobi erhalten hat. Dies spielt hier eine wichtige Rolle, denn dass Paul einfach ohne zu fragen den Einsatzwagen seines Freundes mit nimmt wird gut dargestellt, Werte werden ohne moralische Keule vermittelt. Und auch das Abenteuer von Sam, Emil, Liv und Captain Tolle ist unterhaltsam erzählt, wieder einmal helfen sie der Polizei, einen Autodieb zu stellen. Dabei begegnen ihnen wieder einige Charaktere mit prägnanten Eigenschaften, die Farbe in die Handlung bringen und zu immer neuen Situationen führen. Und auch der Wortwitz der Serie ist wieder hervorragend eingebaut, hier werden für viele Begrifflichkeiten durch witzige Abkürzungen ersetzt – ein Spiel, das viele Kinder sicherlich nachahmen werden. Schade jedoch, dass sich die Playmos hier zu einem ebenso gefährlichen wie verbotenen Autorennen zwischen Jugendlichen überreden lassen. Dies wird anders als die Mitnahme des Autos auch nicht wirklich aufgeklärt, so bleibt hier ein dickes pädagogisches Fragezeichen bestehen. Ansonsten ist eine kurzweilige und streckenweise sehr spannende Folge entstanden, die mit einer überzeugenden Auflösung und viel Charme punkten kann.

Jonas Schmidt-Foß ist in der Rolle des Paul zu hören, mit seiner aufgeweckten Stimme kann er zahlreiche glaubhafte Gefühlslagen präsentieren und so einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Der wunderbare Oliver Rohrbeck spricht hier den Kommissar Rogers mit seinem unverwechselbaren Klang, er wirkt hier sehr sympathisch und engagiert. Suzanne Vogdt kann als Saskia von Ohnmacht und einer leicht überdrehten Art Leben in ihre Szenen bringen und einen starken Charakter formen. Natürlich sind auch Santiago Ziesmer, Gerrit Schmidt-Foß und Giuliana Jakobeit wieder mit dabei.

Produzent Florian Fickel und sein Team haben wieder für eine kindgerechte und angenehme Atmosphäre gesorgt. Dabei wird Musik nur sehr begrenzt eingesetzt, um die zuhörenden Kinder nicht allzu sehr von den Dialogen und der Handlung abzulenken. Dafür sind einige sehr gut platzierte und wirkungsvolle Geräusche eingebaut, die die Handlungen besser verständlich machen und zudem für zusätzliche Stimmung sorgen.

Natürlich ist der Polizeieinsatzwagen der berühmten Spielmarke auch auf dem Cover zu sehen. In einer recht dunklen Szenerie wird er von einigen Polizisten – natürlich auch Playmobil-Figuren – samt Funkgerät und Taschenlampe flankiert. Auch in der restlichen Gestaltung sind einige kleine grafische Elemente eingebaut. Der Platz im Inneren des kleinen Booklets wurde vorrangig für Produkthinweise verwendet.

Fazit: Die moralische Komponente in der Geschichte um Paul ist sehr gut eingebunden, während um die Playmos ein kurzweiliger Fall erzählt wird, der durch viele spannende Szenen und den wunderbaren Wortwitz der Serie ergänzt wird. Besonders die Pfiffigkeit von Liv kommt gut zur Geltung und sorgt oft für überraschende Erkenntnisse.

VÖ: 3.Juli 2015
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660683


Playmos – 45. Ritter außer Rand und Band



Erster Eindruck: Könige, ein Geist und ein Troll

In einer finsteren Nacht – in Pauls Zimmer ist gerade Stromausfall – landen die Playmos in der Ritterburg von König Friedrich. Alle Bewohner haben sich in einem großen Saal eingeschlossen, denn seit einigen Tagen sucht das schaurige Gespenst Willibald das alte Gemäuer heim. Dieses wurde vom benachbarten Fürsten Friedhelm geschickt, um sich für einen Streich zu rächen. Und auch Friedrich hat wieder einen Racheplan ersonnen...

Der Wechsel der Playmos von Tobi zu Paul ist mittlerweile abschließend vollzogen, sodass sich die Rahmenhandlung der ersten Folgen langsam wiederholt, Paul kommt mehr und mehr hinter das Geheimnis seiner Spielfiguren und hegt schon den ersten Verdacht. Und so ist auch die eigentliche Handlung in eine kleine Geschichte rund um einen Stromausfall eingebettet, der Hauptteil dreht sich jedoch natürlich um Sam, Emil und Captain Tolle. Schon die Ankunft in der Ritterburg ist sehr spannend gelungen, das Schlossgespenst bringt viel unheimliche Stimmung mit ein. Glücklicherweise ist Willibald ein recht wildes Gespenst und wirkt dadurch eher witzig als bedrohlich, bringt aber während der gesamten Handlung viel Schwung mit ein. Auch eine weitere Sagengestalt, der Troll Glupsch, ist eine interessante Figur und bereitet Spannung und Freude. Typisch auch für die Playmos die besonderen Eigenschaften einiger Figuren, Friedrich ersetzt beispielsweise viele Wörter, die ihm nicht auf Anhieb einfallen, durch „Dings“. Und so entsteht eine sehr gelungene und kurzweilige Folge der Playmos, die selbst aus den vielen starken Folgen noch positiv heraussticht. Besonders die eingebaute Moral und das deutliche Plädoyer für Frieden sind dabei gelungen und ohne erhobenen Zeigefinger eingebaut.

Uwe Büschken ist als Friedhelm eine sehr gute Wahl, mit der leicht hochgestochenen Stimme und dem witzigen „Dings“-Tick sorgt er immer wieder für heitere Momente. Torsten Creutzburg spukt sich als Geist Willibald durch die Handlung, kreischt dabei immer etwas und kann mit seinem frechen Auftreten überzeugen. Glupsch, der Troll, wird durch Bert Franzke mal aggressiv und bedrohlich, mal gutmütig und etwas tollpatschig gesprochen und trifft dabei immer den richtigen Ton. Weitere Sprecher sind Thomas Nero Wolff, Ronald Nitschke und Antje von der Ahe.

Musik wird auch hier während der Handlung kaum eingesetzt, doch der Einsatz von Geräuschen ist hier besonders gut gelungen. Willibald wird durch kindgerechte Sounds sehr spukig unterlegt und bekommt so eine wilde und unheimliche Aura, die leichte Verzerrung seiner Stimme unterstützt dies noch mehr. Und auch die übrigen Geräusche sind passgenau eingebaut und lassen die Handlung noch lebendiger wirken.

Der Troll Glupsch ist auf dem Cover im Vordergrund abgebildet, natürlich wie alles als Playmobil-Figur dargestellt: Groß, grün und mit erhobener Keule. Im Hintergrund ist die große Ritterburg zu sehen, während Willibald sich scheinbar entschlossen hat, draußen mit grimmigem Gesichtsausdruck einen Ritter zu jagen. Einige weitere Playmobil-Figuren in der restlichen Gestaltung lockern diese etwas auf.

Fazit: Eine spannende und sehr witzige Geschichte, die sehr gut erzählt wurde. Die beiden Sagengestalten – Geist Willibur und Troll Glupsch – sind gelungen eingebaut, ebenso wie ein kleines Rätsel und die dynamischen Szenenwechsel. Die ansprechende Moral der Geschichte wird durch den lockeren Verlauf und die gut durchdachte Auflösung gut transportiert. Sehr hörenswert!

VÖ: 13.Februar 2015
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660591


Playmos – 44. Spezialeinsatz im Freizeitpark



Erster Eindruck: Fiese Verbrecher im Freizeitpark

Die Playmos landen dieses mal in einem Freizeitpark und freuen sich über Kettenkarussell, Riesenrad und Süßigkeitenstand. Doch plötzlich wird Sam beschuldigt, mit Falschgeld bezahlt zu haben und einer Bande anzugehören, die momentan Blüten im Freizeitpark verteilt. Zum Glück kann Kommissar Rogers, den die Playmos aus einem früheren Abenteuer kennen, den Verdacht schnell entkräften. Und natürlich helfen Emil, Sam und Liv bei der Suche nach den Gaunern...

Theoretisch kann Florian Fickel seine Playmos an jedem beliebigen Ort – egal ob real oder fiktiv – absetzen und dort neue Abenteuer für sie schreiben, eine Vielzahl an unterschiedlichen Schauplätzen und Zeiten hat er auch schon genutzt. Folge 44 versetzt die abenteuerlustigen Spielfiguren in einen Freizeitpark, doch es geht im Grunde um Geldfälscherei. Dabei geraten die drei Playmos in ganz unterschiedliche Situationen, haben mal Spaß auf den Fahrgeschäften, sind dann wieder mit dem nötigen ernst bei der Sache und helfen der Polizei, geraten dann an die Täter und werden sogar voneinander getrennt und festgehalten. Das ist ganz schön spannend, gerade für die empfohlene Zielgruppe ab 3 Jahren. Glücklicherweise wird alles durch den wunderbaren Witz der Serie abgemildert, besonders Liv tut sich dieses mal mit ganz herrlichen Alliterationen hervor. Gerade im späteren Verlauf der Folge wird es recht turbulent, und da braucht es von den zuhörenden Kindern schon etwas Aufmerksamkeit, um alle Entwicklungen zu verfolgen. Das macht sehr viel Spaß und ist abwechslungsreich erzählt, sodass wieder eine sehr gelungene Folge der Serie entstanden ist.

Robert Rausch ist wieder als Kommissar Rogers mit dabei und nimmt seine Rolle und die zuhörenden Kinder ernst, mit seiner angenehmen Stimme, die auch mal etwas strenger wirken kann, passt er sehr gut in die Handlung. Ronald Nitschke wirkt als Boss der Verbrecherbande recht düster und erschreckend, kann aber auch einige komische Szenen mitgestalten. Auch Tim Knauer macht seine Sache sehr gut und sorgt für einige Lacher. Weitere Sprecher sind Torsten Creutzberg, Jonas Schmidt-Foß und Santiago Ziesmer.

Die Umsetzung des Hörspiel ist wieder gut gelungen und zeigt sich erneut auf dem qualitativ ansprechenden Niveau der übrigen Folgen. So sind während der Handlung kaum Melodien zu hören, hier werden vorrangig zahlreiche Geräusche verwendet. Diese sind passend eingebaut und schaffen eine authentische Atmosphäre, die gut zum Freizeitpark-Thema passt.

Breakdancer, Schiffschaukel und der Süßigkeitenstand sind – natürlich als Playmobil-Figur – auf dem Cover abgebildet und verbreiten Jahrmarkt-Stimmung. Doch auch zwei vermummte Polizisten mit einem Polizeihund haben sich ins Cover geschlichen und spielen so auf die Handlung an. Auch die restliche Gestaltung zeigt einige Motive aus dem Freizeitpark.

Fazit: Die Stärken der Playmos wurden auch hier wieder konsequent ausgenutzt: Bezaubernder Humor, spannende Geschichte, ausdrucksstarke Figuren. Dabei ist die Handlung gerade im letzten Drittel sehr temporeich und bietet so jede Menge Abwechslung und einige gefährliche Szenen. Sehr gelungen!

VÖ: 13.Februar 2015
Label: Floff
Bestellnummer: 4260229660584


Die Playmos – 43. Wirbel um den Weihnachtsmann



Erster Eindruck: Weihnachtsabend voller Trubel

Die letzten Vorbereitungen für das Weihnachtsfest sind getroffen, nur Baum geschmückt, und nun soll es für Paul und seine Eltern in die Kirche gehen. Doch vorher baut Paul noch schnell eine winterliche Schneelandschaft auf und stellt seine liebsten Playmobil-Figuren hinein. Diese erwachen kurz darauf – wie immer - zum Leben, und so entdecken Emil, Sam, Liv und Captain Tolle bald die vielen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum...

Viele Themen wurden schon in der wunderbaren Kinderserie „Die Playmos“ aufgegriffen, immer neue Spielorte und Charaktere sorgen für viel Abwechslung. Mit Folge 43 ist aber zum ersten mal eine Weihnachtsfolge entstanden, die nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch viel weihnachtliche Stimmung verbreitet. Die erste Szene, die den Heiligen Abend bei Paul und seinen Eltern beschreibt, wirkt noch etwas trubelig – was ja in vielen Familien durchaus auch s gelebt wird -, doch dann wird es geheimnisvoll, denn tatsächlich scheint der Weihnachtsmann zu kommen, was die Playmos hautnah miterleben. Dieser kleine Einschub, in der die Spielfiguren zwar schon lebendig, aber noch nicht in einer anderen Welt sind, gefällt und macht Spaß. Doch schließlich kommen sie in die winterliche Landschaft und begegnen dort der Frau vom Weihnachtsmann, dem mit norwegischem Akzent sprechenden Wichtel Petri und einigen Rentieren – die zauberhafte Stimmung kommt dabei sehr gut zur Geltung. In einem turbulenten Abenteuer müssen die Playmos den Weihnachtsmann finden, denn ein Bösewicht treibt in dessen Verkleidung sein Unwesen – viel zu tun, viel zu erzählen, sodass eine atmosphärisch dichte Folge entsteht. Mir hat dann besonders die Auflösung gefallen, in der Verzeihen und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen. Während der Folge werden immer wieder Weihnachtslieder zitiert, und auch der Humor kommt mit einigen Alliterationen und witzigen Sprüchen gut zur Geltung. Eine gelungene und schöne Folge, die durch ihre zahlreichen verschiedenen Stationen sehr abwechslungsreich wirkt.

Tim Knauer spricht in dieser Folge den Wichtel Petri, der mit sehr putziger Sprechweise und dem starken norwegischem Akzent außergewöhnlich wirkt, dank klarer Sprechweise aber auch für Kinder gut zu verstehen ist. Bert Franzke hat die Rolle des Weihnachtsmannes übernommen und klingt dabei ebenso heiter wie gütig. Robert Nitschke ist als Knecht Ruprecht zu hören, er klingt ein wenig boshaft, kann aber auch andere Facetten zeigen. Weitere Sprecher sind Thomas Nero Wolff, Jonas Schmidt-Foß und Antje von der Ahe.

Schon zu Anfang wird mit Glöckchenklängen im Titelsong eine besondere Stimmung erzeugt, wobei der Rest der Folge während der Handlung nur sanft auf das Weihnachts-Thema anspielt. Dafür sind wieder einige passend eingebaute Geräusche, gerade zur Hintergrundgestaltung, sodass eine lebendige und passende Atmosphäre entsteht.

Auch das Cover zu dieser Folge wurde mit Playmobil-Figuren dargestellt und zeigt den Schlitten des Weihnachtsmannes, wobei zahlreiche Details zu sehen sind. Zwei Rentiere, viele Geschenke, ein Engel und natürlich der Weihnachtsmann sind hier zu sehen, während der Hintergrund ebenso wie der blaue Rahmen von zahlreichen Sternen geziert wird.

Fazit: Das weihnachtliche Thema wird in zahlreichen Szenen gut umgesetzt, sodass eine tempo- und abwechslungsreiche Handlung entstanden ist. Dabei wird das Geheimnis des Weihnachtsmannes gekonnt aufgegriffen und mit liebevollen Charakteren versehen. Eine schöne Idee für die Adventszeit!

VÖ: 8.Oktober 2014
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-5042-1


Die Playmos – 42. Großbrand in der Feuerwache



Erster Eindruck: Detektiveinsatz für die Playmos

Die Playmos landen dieses mal in einer Großstadt in der Nähe einer Feuerwache. Und so geraten sie sofort in ein großen Abenteuer, denn eine nahe gelegenes Gebäude brennt lichterloh! Natürlich sind die Playmos sofort bei der Sache und versuchen der Brandursache auf den Grund zu gehen. Doch plötzlich fängt auch ein zweites Gebäude Feuer, und die ganze Stadt scheint in Gefahr zu sein...

Die bunte Themenwelt der Playmis macht die Serie so attraktiv für Kinder, denen immer wieder etwas neues geboten werden kann. Und bei ihnen steht eben auch die Feuerwehr hoch im Kurs, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis dieses Thema aufgegriffen wurde. Und so finden ich nach dem wie immer liebevoll erzählten Abschnitt der Rahmenhandlung die Playmos in einer Großstadt wieder und erleben die Brände hautnah mit, müssen gleich an mehreren Stellen ermitteln, begegnen wieder einigen interessanten Charaktere. So entsteht hier eine sehr lebendige und abenteuerliche Atmosphäre, die die zuhörenden Kinder auf Trab hält. Dabei wird die Handlung sehr gradlinig erzählt und die Spuren zum Täter recht offensichtlich gelegt, sodass alles gut verständlich ist. Der wunderbare Humor der Serie tritt hier stellenweise etwas in den Hintergrund, sodass ein wenig vom großen Charme der Playmos verloren geht, doch auch „Großbrand in der Feuerwache“ ist eine solide erzählte und kurzweilige Folge der Serie.

Bert Franzke spricht den Oberbrandmeister Fackel und legt viel Gutmütigkeit in seine Stimme, er geht dabei sehr gut auf die zuhörenden Kinder ein und trägt so zu der positiven Atmosphäre bei. Uwe Büschken ist als Kommissar Besserwiss zu hören, auch er liefert eine sehr lebendige und passende Sprechweise ab. In einer kleineren Nebenrolle als Tante Emma, die überraschenderweise ein kleines Lebensmittelgeschäft führt, ist Liane Rudolph zu hören und kann ihre Stimme gut der Situation anpassen. Weitere Sprecher sind Torsten Creutzberg, Boris Rosenberger und Cathlen Gawlich.

Bunt, lustig und abenteuerlich geht es in der Folge zu, und das wird auch beim Sounddesign transportiert. Der fröhliche Titelsong und die zahlreichen passenden Geräusche erzeugen eine recht lebendige Atmosphäre, die wirklich Spaß macht und die Handlung in ihrer Wirkung gut unterstützt. Dabei wirkt das Hörspiel nicht überladen, sodass die jungen Zuhörer nicht von der Handlung abgelenkt werden.

Natürlich ist auch dieses Cover mit Playmobil-Figuren nachgestellt, und natürlich ist auch das typische Blau des Spielzeugherstellers allgegenwärtig. Im Mittelpunkt des Titelbildes steht ein Feuerwehrauto samt Hebekran, zwei der Figuren mit Feuerwehr-Ausrüstung ergänzen das Motiv. Weitere kleine Fotos in der Gestaltung lockern die restliche Gestaltung weiter auf.

Fazit: Mit Schwung und einer recht temporeich erzählten Geschichte kommt Spannung und Dynamik auf, die abenteuerliche Arbeit der Feuerwehr wird dabei gekonnt dargestellt. Auch wenn der Humor nicht immer ganz so gut zur Geltung kommt, sind einige witzige Stellen vorhanden.

VÖ: 8.Oktober 2014
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-5041-4


Die Playmos – 41. Sondereinsatz Geldtransport!



Erster Eindruck: Actionhörspiel mit den Playmos

Die Playmos landen bei einem Einsatz des SEK, ein Geldtransporrt soll beschützt werden. Natürlich sind Emil, Sam und Liv furchtbar neugierig, jedoch wird ihnen von Kommissar Rogers verboten, bei der gefährlichen Aufgabe zu helfen. Nur durch einen Trick können sie jedoch immerhin das Gefährt der Spezialisten von innen anschauen – und dann geht plötzlich alles ganz schnell...

Nachdem bei den bisherigen Veröffentlichungen der wunderbare Kinderhörspielserie „Die Playmos“ meist zwei Folgen auf einmal erschienen sind, wird Nummer 41 „Sondereinsatz Geldtransport“ sozusagen solo auf den Markt gebracht. In der Rahmenhandlung wird weiter verfestigt, was sich in den letzten Folgen schon angedeutet hat: Tobi hat das Interesse am Spiel mit Playmobil verloren, und auch die Abenteuer mit den Playmos findet er nicht mehr so interessant wie früher. Und so landen Emil, Liv und Sam auch eher durch Zufall bei dem Sondereinsatzkommando, das einen Geldtransporter beschützen soll. Dieser erste Teil ist wie immer flott und kurzweilig erzählt, zumal Gerrit Schmidt-Foß wieder auf sehr charmante Weise kommuniziert und viel Witz mit einbringt. Die nachfolgende Handlung macht wieder viel Spaß und wird kindgerecht, aber durchaus temporeich erzählt. Die Ganoven sind – wie nicht anders zu erwarten – nicht ganz so furchterregend und recht schusselig dargestellt, die Arbeit des SEK ist gut dargestellt und vielseitig, und natürlich sind es am Ende Emil, Liv und Sam, die als Helden dastehen und das Geld für den Dieben beschützen können. Das alles ist stimmig zusammengefügt, wenn auch nicht alle Elemente wirklich neuartig erscheinen. Das macht aber nichts, denn hier wird wieder Kurzweil, Spannung und gute Laune verbreitet, sodass auch diese Folge als gelungen bezeichnet werden kann.

Raimund Krone spricht in dieser Folge den Kommissar Rogers, und das tut er mit einer gewissen Strenge und Durchsetzungsvermögen, geht aber auch gut auf die zuhörenden Kinder ein und vermittelt eine positive Atmosphäre. Karlo Hackenberger ist als Officer McClane zu hören, auch er macht seine Sache gut und reagiert in den verschiedenen Situationen glaubwürdig und passend. Ingo Albrecht ist als Dillon eine sehr gute Wahl und verkörpert seinen Charakter mit viel Energie und Engagement. Weitere Sprexher sind Michael Pan, Hannes Maurer und Rainer Fritzsche.

Nach dem fröhlich-eingängigen Titelsong, der schnell zum Mitsingen einlädt und gerade Kindern immer wieder Spaß bereitet, wird keine Musik mehr eingesetzt, um das Konzentrationsvermögen jüngerer Zuhörer nicht allzu sehr zu strapazieren. Vielmehr wird hier auf eine recht vielfältige Geräuschkulisse gesetzt, die das Geschehen lebendiger wirken lässt, aber nicht zu sehr von den Dialogen und der Handlung ablenkt.

Natürlich wurde das Cover wieder ganz auf die Playmobil-Spielwelt bezogen, sodass als Grundfarbe wieder das typische Blau der Marke verwendet wird, das Motiv wird mit den entsprechenden Figuren nachgestellt. Zu sehen sind neben dem futuristisch wirkenden Gefährt noch drei Männer ist entsprechender Kleidung, auch ein Polizeihund sowie die Geldkoffer haben hier ihren Platz gefunden.

Fazit: Eine recht actionbetonte Geschichte der Playmos, die dadurch nicht nur sehr kurzweilig ist, sondern auch viel Spannung aufbauen kann. Die Charaktere sind kindgerecht und plakativ dargestellt, sodass eine Einordnung leicht fällt. Viele spannende Szenen und die gelungene Rahmenhandlung mit Tobi und Paul runden dieses gelungene Hörspiel ab.

VÖ: 13.Juni 2014
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-5040


Die Playmos – 40. Auf der Jagd nach dem goldenen Schlüssel



Erster Eindruck: Grandios gelungene Geburtstagsfolge

Die Playmos sind schockiert: Tobi hat seine Lieblings-Figuren doch glatt im Spielzeugladen vergessen. Um wieder nach draußen zu kommen, brauchen Emil, Liv, Sam und Captain Tolle den goldenen Schlüssel des Ladenbesitzers, der alle Schlösser öffnen kann. Ihre Suche führt sie zuerst in ein Verlies, da sie für gefährliche Piraten gehalten werden. Und dort treffen sie auf einen alten Bekannten – und das war noch nicht das Ende ihrer Reise…

Herzlichen Glückwunsch, Playmobil. Passend zum 40. Geburtstag der bekannten Spielzeugmarke erscheint auch die 40. Folge der Hörspielserie „Die Playmos“. Diesen Zufall hat sich Florian Fickel zunutze gemacht und eine ganz besondere Folge kreiert, die besonders für Fans ein Fest sein dürfte. Denn warum sollten die Playmos immer nur in einer Spielwelt landen, wenn sie auch eine Tour durch verschiedene Orte machen können? Und so beginnt eine Reise durch die Piratenwelt, den Wilden Westen und eine Ritterburg, und dabei trifft man auf einige alte Bekannte, die schon in früheren Folgen eine wichtige Rolle gespielt haben. Der erste ist natürlich Dauergast Barbarossa, der mit seiner großspurigen und selbstherrlichen Art für Aufsehen sorgt und auch hier ein toller Gegenspieler für die Playmos ist. Nach diesem ersten spannenden Zusammentreffen beginnt eine turbulente Reise, die ganz viele verschiedene Stimmungen und Charaktere bietet und sich auf die bekannten Figuren konzentriert, ihre Eigenheiten noch einmal in Erinnerung ruft. Das macht Spaß und bietet einige Überraschungen, dürfte aber für Kinder, die die anderen Folgen noch nicht kennen, etwas überfordernd sein. Denn hier wird zwischen ganz verschiedenen Problemstellungen hin- und hergesprungen, sodass die Aufmerksamkeit auf viele verschiedene Dinge gelenkt wird. In der Rahmenhandlung wird – noch deutlicher als in der vorigen Folge – wieder ein Umbruch in der Serie vorbereitet, schon jetzt werden einige traurige Worte eingebaut. Wieder ist eine sehr witzige, temporeiche und spannende Folge gelungen, die dem Jubiläum sehr angemessen ist.

Ingo Albrecht ist mal wieder als Captain Barbarossa zu hören, mit tragender Stimme und aussagekräftigem Klang kann er die großspurigen Texte des Piraten sehr gut wirken lassen. René Claude-Dawn und Boris Rosenberger geben als leicht trotteliges Wild-West-Duo wieder ein gelungenes Gespann ab und harmonieren mit ihrer witzigen Art sehr gut miteinander. Auch Jürgen Kluckert hat mir als Ritter Witold wieder gut gefallen, mit seiner vordergründigen Stimme verschafft er der Figur genügend Aufmerksamkeit. Weitere Sprecher sind Rainer Fritzsche, Ulrike Stürzbecher und Michael Pan.

Passend ist wieder die akustische Untermalung der Serie, die sich gut an die verschiedenen Themenwelten der Folge anpasst. Dabei wird bei der atmosphärischen Untermalung vor allem auf die passende Geräuschkulisse gesetzt, die die Szenen lebendiger und glaubwürdiger gestalten. Nur ab und an wurden kleine Melodien eingebaut, die Kinder nicht überfordern und recht fröhlich wirken.

Wild-West-Bandit, Piratenkapitän und ein Ritter samt Schwert und Schild sind auf dem Cover zu sehen und stehen dabei völlig im Vordergrund – und natürlich sind auch diese wie immer Playmobil-Figuren. Der Hintergrund gestaltet sich hier ziemlich schlicht, eine weite grüne Ebene mit leichten Hügeln und blauem Himmel. Ein auffälliger Schriftzug, der dem Spielwarenhersteller zum Geburtstag gratuliert, ist mittig platziert.

Fazit: Die ganz kleinen Zuhörer könnten wegen der vielen verschiedenen Themen etwas überfordert sein, dafür wird ein temporeiches und spannendes Abenteuer geboten, das mit viel Witz und einer gelungenen Story punkten kann. Das Wiederhören mit den vielen bekannten Charakteren macht viel Spaß und passt bestens zum Jubiläum.

VÖ: 14.Februar 2014
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4985-2


Die Playmos – 39. Mit der Küstenwache auf Verbrecherjagd



Erster Eindruck: Sam außer Gefecht

Die Playmos landen dieses mal im warmen Wasser nahe der Küste, doch schnell wird Sam von einem giftigen Fisch gestochen – dabei kommt diese Art dort eigentlich gar nicht vor. Nur mit knapper Not kann Sam ans Ufer gerettet werden, wo sie auf Delfina Kaulquapp von der Küstenwache treffen. Auch diese wundert sich über das plötzliche Auftauchen der Fische, und gemeinsam wollen sie dem Rätsel auf die Spur kommen…

Vom Weltall über die Steinzeit bis hin zur Feenwelt – die Playmos landen immer wieder in völlig neuen Situationen und müssen sich darin behaupten. Die liebevolle Rahmenhandlung erlaubt dies und versetzt Emil, Sam und Liv in der 39. Folge der Serie in eine recht reale Situation, in der sie den Mitarbeitern der Küstenwache bei einem Problem helfen. Dabei sind die drei keineswegs immer zusammen, durch Sams Giftstich ist dieser einige Zeit außer Gefecht gesetzt, erfährt aber immer neue Hintergrundinformationen und steuert so seinen Teil zur Lösung des Rätsels bei. Währenddessen sind Emil und Liv eher für die Actionsequenzen verantwortlich und geraten – gerade am Ende – in gefährliche Situationen. Hier steckt viel Leben drin, zumal die beiden auch dafür kämpfen müssen, überhaupt helfen zu dürfen. Der Verlauf ist recht kurzweilig und spannend. Ein gelungener Kniff ist, dass der Hörer immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt wird und sich das Gesamtbild ganz anders darstellt, als anfangs gedacht. Und auch das Wiedersehen mit einem alten Bekannten bereitet viel Freude und ist besonders für Fans der Serie ein kleines Highlight der Serie. Gepaart mit dem wunderbaren Humor der Serie ist wieder eine runde und hörenswerte Folge entstanden.

Jonas Schmidt-Foß ist in der Rahmenhandlung als Pauk zu hören, sein kindlicher, freundlicher und lebendiger Klang passt gut zu der Rolle, in der er recht natürlich agiert. Kathrin Hildebrandt spricht Delfina Kaulquapp, die klingt ebenso freundlich wie bestimmt und kann so einen sympathischen Charakter schaffen, auch in den dramatischeren Szenen am Ende bleibt sie glaubhaft. Michael Pans unverkennbare Stimme passt sehr gut zu dem undurchsichtigen Charakter Kai Pirinja, er kann so zusätzliche Stimmung schaffen. Weitere Sprecher sind Antje von der Ahe, Jürgen Kluckert und Karlo Hackenberger.

Wie immer bei den Playmos ist die akustische Gestaltung zurückhaltend, aber effektiv gehalten, sodass einerseits genügend Atmosphäre erzeugt wird, andererseits Kinder durch viele Effekte nicht allzu sehr von der Handlung abgelenkt werden. Wasserrauschen, Motorgeräusche und weitere Geräusche sorgen für ein glaubhaftes Ambiente, während Musik nur zu Anfang und am Ende aus den Boxen in Form des Mitsing-Titelliedes erklingt.

Natürlich ist auch das Cover zu dieser Folge ganz mit Playmobil-Figuren nachgestellt worden, dabei spielen viele einzelne Elemente eine Rolle. Die Station der Küstenwache nimmt den größten Teil ein, doch auch ein Motorboot und im Hintergrund die Küste sind zu sehen. Das alles ist mit mehreren Figuren und anderen Spieleteilen versehen worden. In der übrigen Gestaltung lassen sich weitere passende Fotos erkennen.

Fazit: Dank der Trennung der Playmos aufgrund Sams Verletzung ist eine dynamische Folge entstanden, die mit ihren Szenenwechseln Kinder nicht überfordert und trotzdem sehr kurzweilig ist. Schön auch, dass der Hörer hier lange Zeit auf eine falsche Fährte gelockt wird und die Hintergründe nicht ganz klar sind. Der Witz der Serie funktioniert auch hier wieder prächtig, ebenso wie die liebevoll ausstaffierten Charaktere.

VÖ: 14.Februar 2014
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4984-5


Die Playmos – 38. Das Geheimnis des Drachenfeuers



Erster Eindruck: Asiatische Abenteuer

Emil, Sam und Liv landen – wieder nicht in Begleitung von Captain Tolle – in der Nähe eines asiatischen Dorfes und begegnen dort dem Mädchen Liu, die ihnen von dem tyrannischen Ken Shou berichtet. Dieser hat den Bund zwischen Menschen und Drachen zerstört und nutzt eine machtvolle magische Perle, um die Feuerspeienden Fabelwesen unter seiner Kontrolle zu halten. Schnell wird klar, dass die Playmos in die Burg des Herrschers eindringen müssen. Doch einen ausgeklügelten Plan haben sie nicht…

Die zahlreichen Playmobil-Spielewelten bieten zahlreiche Ansätze für neue Geschichten der Playmos, die so immer wieder andere Stimmungen und Richtungen verpasst bekommen. Auch wenn sich manche Themen schon wiederholt haben, wird in Folge 38 der Serie neues Terrain erkundet, die drei Hauptfiguren landen dieses mal in Asien, in einem Land voller Drachen, Kung Fu-Krieger und prachtvoller Burgen. Der Einstieg gerät wieder leicht und locker, auch mit dem Erzählteil wird wieder eine gelungene Variation eingebaut. Schnell berichtet Liu von den Vorgängen um Ken Shou, und schon hat der Hauptteil begonnen. Dabei kann der weise Hong ebenso überzeugen wie der freundliche und putzige Drache. Die Geschichte ist dabei nicht nur geprägt von dem wunderbaren Humor der Serie – der hier manchmal etwas in den Hintergrund tritt – sondern auch von einigen sehr spannend und dynamisch erzählten Actionsequenzen. Wilde Flüge auf Drachen, unfreiwillige Rutschpartien und sogar Kung Fu-Kämpfe erzeugen hier einen sehr handlungsbetonten Verlauf. Deswegen sollte dieses Hörspiel wohl frühestens ab dem Grundschulalter gehört werden, da Kinder ansonsten leicht überfordert werden. Ansonsten geht es hier aber witzig, kurzweilig und besonders spannend zu, eine weitere gelungene Folge der fabelhaften Serie.

Liu, das freundliche und mutige Mädchen, wird von Dorette Hugo gesprochen, deren unverwechselbarer Klang auch hier sehr gut zur Geltung kommt. Sie spricht launig und treffend, hat für die verschiedenen Situationen die passende Einfärbung ihrer Stimme parat. Christian Rode beweist hier, dass er auch einen sehr guten Antagonisten abgibt, seine Interpretation des Ken Shou hat er auf den Punkt gebracht und überzeugt mit seiner kraftvollen Stimme. Jürgen Thormann ist hier in einer etwas kleineren Rolle zu hören, den weisen Hong spricht er spontan und mit einem witzigen Sprachfehler. Natürlich dürfen Nicolas Artajo, Guiliana Jakobeit und Ricardo Richter nicht fehlen.

Auch diese Folge ist wieder gekonnt und sehr rund produziert worden. Nach dem fröhlichen und beschwingten Titellied, das zum Mitsingen einlädt, wird nur noch wenig Musik eingesetzt, dafür sorgen zahlreiche passende und gut eingebaute Geräusche. So wirkt alles lebendig und greifbar, besonders die Action-Szenen nehmen dadurch ordentlich an Fahrt auf und bekommen einen dynamischen Anstrich.

Die mysteriöse Drachenburg, die von dem großen Spielwarenhersteller produziert wird, ist auf dem Cover zu sehen und wird durch zahlreiche gelungene Elemente in Szene gesetzt. Dazu gehören auch einige furchteinflößende Drachen, die um die Burg herumfliegen, sowie zahlreiche Krieger, sodass es hier immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Die restliche Aufmachung ist mit weiteren kleinen Elementen geschmückt.

Fazit: Mal wieder eine neue Themenwelt für die Playmos, der erste Ausflug nach Asien ist von zahlreichen Actionsequenzen geprägt. So bekommt die Folge einen sehr temporeichen Anstrich, leider kommt dadurch der tolle Humor der Serie nicht immer gut zur Geltung. Interessante Nebenfiguren und die machtvollen Drachen setzten weitere Reizpunkt in dieser durchaus gelungenen Folge.

VÖ: 11.Oktober 2013
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4913-5


Die Playmos – 37. Die Entführung der Einhörner



Erster Eindruck: Rückkehr zu den zauberhaften Feen

Weil Tobi auf dem Dachboden die alten Playmobilsachen seiner Schwester findet, können Emil, Liv und Sam den Feen mal wieder einen Besuch abstatten. Doch deren Edelsteine haben an Kraft verloren. Als dann auch noch die Einhörner entführt werden, bricht ein eisiger Winter über das Land herein und entzieht den Feen ihre Kraft. Bald haben die Playmos einen Verdacht und machen sich auf zu Elixia in einen dichten Wald…

Obwohl mit Liv ein starker weiblicher Charakter vorhanden ist, sprechen die Playmos doch eher Jungen an – zumindest wenn man den typischen Vorlieben von Jungen und Mädchen betrachtet. Piraten, Ritter und Dinosaurier sind beliebte Themen. Doch ab und an schreibt Autor und Produzent Florian Fickel auch mal eine Geschichte, die sich eher an Mädchen richtet, und so reisen die Playmos in der 37. Folge mal wieder ins Land der Feen. Einige Elemente sind schon aus der zwölften Folge der Serie bekannt, und auch die Edelsteine spielen hier wieder eine wichtige Rolle – besonders ganz am Ende, wo sehr witzig erklärt wird, warum diese nicht mehr genügend leuchten. Ein weiteres wiederkehrendes Motiv ist die Sprache der Feen, die gern alles verniedlichen und somit alles putzig klingen lassen. Zahlreiche andere kreative und spaßige Ideen sorgen für eine lockere Atmosphäre und viele hübsche Momente. Doch natürlich steht die eigentliche Handlung mehr im Vordergrund, und diese wird gradlinig und ohne große Umschweife erzählt. Die Bedrohung durch den Winter wird sehr eindringlich geschildert, und auch Elixia ist eine wunderbare Bösewichtin, vor der sich die jüngeren Zuhörer ein bisschen gruseln können – besonders in dem spannenden Endkampf, in dem Sam eine ungewollte Verwandlung durchmachen muss. Schön ist, dass am Ende erklärt wird, warum Elixia die Einhörner entführt hat und gemeinsam nach einer anderen Lösung gesucht wird.

Dorette Hugo ist in dieser Folge als Fee Aquarella zu hören, mit ihrer hellen und außergewöhnlichen Stimme passt sie wunderbar zu dieser Rolle und kann diese mit ihrer ganz eigenen Leidenschaft ausfüllen. Claudia Urbschat Mingues beweist ihre Wandlungsfähigkeit, indem sie sehr sanftmütig und warm klingt. Sehr gefallen hat mir Carmen Maja Antoni als Elixia, sie kann die widerspenstige Fee herrlich bösartig und willensstark umsetzen. Weitere Sprecher sind Jennifer Antoni, Gerrit Schmidt-Foß und David Wittmann.

Kleine eingebaute Melodien sorgen hier immer wieder für Abwechslung in der Handlung, diese wirken hier recht zuckersüß und passen sich dabei gut den einzelnen Szenen an. Auch die Geräusche sind gut eingesetzt worden, insbesondere der Endkampf zwischen den Playmos und Elixia ist so sehr temporeich und dynamisch umgesetzt, die Spannung wird dabei deutlich gesteigert.

Auch für diese ganz andere Spielewelt bietet Playmobil eine große Auswahl an verschiedenen Figuren und Gegenständen, zahlreiche Feen, Einhörner, Tiere und Gewächse tummeln sich auf dem Cover. Auch ein flaches Boot, das auf dem langen Fluss treibt, ist zu sehen. Als Bonus gibt es auf der CD noch eine Bonusgeschichte, in der man erfährt, wie es mit Captain Tolle weitergeht und der mit seiner Papageienfreundin ein neues Abenteuer erlebt und dabei auf einen alten Bekannten trifft.

Fazit: Auch wenn die Themenwahl, die niedliche Sprache und die zauberhaften Einfälle eher Mädchen ansprechen dürften, ist diese Playmos Folge wegen ihres spannenden Verlaufs auch für Jungen geeignet. Die Magie der bösen Elixia und der plötzliche Wintereinbruch sorgen für einige dramatische Szenen. Besonders das Happy End, das alle zufriedenstellen kann, hat mir dabei sehr gut gefallen.

VÖ: 11.Oktober 2013
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660409


Die Playmos – 36. Im Bann des Kometen



Erster Eindruck: Die Rückkehr der Humbidumbis…

Die Playmos können sich nicht einigen, wohin ihr nächstes Abenteuer gehen soll. Und so entscheiden sie sich, getrennte Wege zu gehen. Während Liv eine gemütliche Zeit in einem Puppenhaus verbringt, sind Sam und Emil im Weltraum unterwegs und besuchen ihre alten Freunde auf dem Planeten Beta Centauri. Doch dieser wird von gleich zwei Gefahren bedroht: Einem riesigen Pilz, der zu explodieren droht sowie einem Kometen, der auf den Planeten zurast…

Florian Fickel scheint den Weltraum für sich entdeckt zu haben. Recht viele der zuletzt erschienenen Playmos-Folgen spielten in den Weiten des Alls, und auch Nummer 36 in der wunderbaren Kinderserie ist hier angesiedelt. Viel interessanter ist jedoch, dass nach dem (vorläufigen) Abschied vom krächzenden Papagei Captain Tolle hier ein weiteres Mitglied der Playmos beim eigentlichen Abenteuer fehlt. In der Introszene streiten sich die drei, wo ihre Reise hingehen soll, was im Übrigen sehr witzig umgesetzt wurde – wer hätte gedacht, dass die nette Liv so heftig fauchen kann? Und so begeben sich Emil und Sam allein ins All, mit ihrer Freundin wird nur an einigen Stellen kurz über ein Funkgerät kommuniziert. Ein bisschen hat sie mir schon gefehlt, doch das Abenteuer ist auch ohne sie kurzweilig und gelungen. Das niedliche Rüsseltier, das sich an die Playmos heftet, der riesige Knallpilz, der zudem richtig lecker schmeckt, ein sprechender und wiederborstiger Bordcomputer – all das sind gelungene Elemente der Geschichte, die eine spannende und witzige Geschichte garantieren. Besonders die Lösung, die gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt, ist sehr gut erzählt und bringt einiges an Dramatik mit sich. Und auch die Humbidumbis, die schon aus einer früheren Folge bekannt sind, fügen sich besser in die Geschichte ein und stehen nicht ganz so sehr im Vordergrund, sodass auch ihre Sprache mit vielen „Urks“ und „Örks“ passender wirkt. Eine solide Folge der Playmos, die eine Stunde kindgerechte Unterhaltung bietet, aber auch vielen Erwachsenen gefallen dürfte.

Auch in Sachen Sprecher kann nur Positives gemeldet werden, allesamt sind gut ausgewählt und passen zu ihren Rollen. Martin Kautz spricht den ebenso freundlichen wie klugen Jack Genius, er passt gut in das Ambiente der Serie und harmoniert gut mit den Hauptsprechern. Lutz Schnell spricht die Humbidumbis mit viel Witz und einer gehörigen Portion Elan, kann sich aber auch zurückhalten und anderen die große Bühne überlassen. Erzähler Gerrit Schmidt-Foß und seine so liebenswerte Art ist auch hier schön anzuhören, er hat hörbar Spaß an seiner Aufgabe und erfüllt diese bestens. Natürlich sind auch Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit wieder mit dabei.

Das Weltraumthema wird natürlich auch ein wenig in das Sounddesign der Folge mit eingebracht und konzentriert sich im Wesentlichen auf die Geräusche, die eine angenehme und lockere Atmosphäre in das Hörspiel bringen, aber gerade die kleinen Hörer eben auch eine passende Stimmung für das Abenteuer bieten. Musik ist während der Handlung eher wenig zu hören, sodass Kinder nicht allzu sehr von ihr abgelenkt werden.

Die Raumstation auf Beta Centauri ist das Hauptmotiv des Covers und prangt groß in der Mitte des Bildes. Darum sind einige weitere Elemente platziert, die natürlich allesamt wieder aus dem Playmobil-Universum stammen. Verschiedene Figuren mit Hightech-Ausrüstung, ein rotes Fahrzeug und ein Raumgleiter stimmen gleich auf die Handlung ein und regen weiter die Phantasie zum Selberspielen an.

Fazit: Die Rückkehr ins All (ohne Liv) ist besonders spannend gelungen, da sich die Playmos gleich mit verschiedenen Problemen herumschlagen müssen. Die gradlinig erzählte Geschichte kann durchaus überzeugen.

VÖ: 21.Juni 2013
Label: floff
Bestellnummer: 4260229660393


Die Playmos – 35. Streit im wilden Westen



Erster Eindruck: Emil ,Sam und Liv bei Cowboys und Indianern

Tobis Großvater hat ihm einen Tag in einem Westernpark versprochen. Klar, dass er seine Playmos auch in Landschaft zu Cowboys und Indianer setzt – doch getrennt voneinander. Während Liv sich langsam mit einem Indianerstamm anfreundet, schlagen sich Sam und Emil mit einer rauen Gruppe Cowboys herum. Diese planen einen Überfall auf den verfeindeten Stamm, und die Playmos müssen ihr ganzes Geschick anwenden, um Schlimmeres zu vermeiden…

Die Themenwahl bei den Playmos ist nicht unendlich, und so landen die Playmos gerne mal in schon bekannten Welten. Auch im Wilden Westen haben Emil, Sam und Liv (im Übrigen wieder ohne Captain Tolle) schon einige Abenteuer verbracht, trotzdem bietet auch die 35. Folge viel Neues, sodass keine wirkliche Wiederholung entsteht. Hier wird insbesondere auf den Konflikt zwischen einheimischen Indianern und Cowboys eingegangen, wobei beide Seiten recht gut beleuchtet und deren Beweggründe dargestellt werden. Schön ist auch, wie die Playmos immer mehr von den verschiedenen Gruppen erfahren, aber auch in Konflikte mit ihren geraten, weil ihre eigenen Werte mit deren kollidieren. Besonders Liv erweist sich dabei als kluges und gerechtes Mädchen. Doch das alles wird wie nebenbei in die Handlung eingebaut, die ziemlich spannend ist, immer wieder werden die drei voneinander getrennt und verbringen nach verschiedenen Begegnungen Zeit bei den verfeindeten Gruppen. Und dass der Spaß nicht zu kurz kommt, dafür sorgt der wunderbare Humor der Serie. Hier werden beispielswiese immer wieder lustige Indianer-Namen für die Playmos ersonnen werden. Ergänzt wird das ganze durch das erstmalige Auftauchen von Tobis Großvater in der Rahmenhandlung, der mit seiner leicht verwirrten Art schnell die Herzen der Kinder erobern dürfte. Eine rundum gelungene Folge der Serie mit einer spannenden Handlung, gut vermittelten Werten und natürlich viel Spaß.

Tobis Großvater wird vom wunderbaren Christian Rhode gesprochen, dessen markante Stimme sehr gut zu der sympathischen Figur passt. Mit seiner witzigen Art kann er zudem für viele heitere Momente sorgen. Jürgen Thormann spricht den Indianerhäuptling Weiß-wo’s-langgeht, er klingt dabei recht hart, kann aber immer wieder auch einfühlsame und einsichtige Momente zeigen, auch seine Leistung ist sehr gut. Als dritte Hörspiellegende tritt auch noch Engelbert von Nordhausen als Cowboy Donald Burger auf, auch er hinterlässt einen prägnanten Eindruck und kann seine Figur bestens darstellen. Weitere Sprecher sind Jennifer Antoni, Rainer Fritzsche und Lutz Schnell.

Mittlerweile wird wohl jeder Playmos-Fan problemlos den fetzigen Titelsong mitsingen, der zu Anfang und Ende erklingt. Der witzige Text sitzt nach deutlich über 30 Folgen ebenso gut wie die fröhliche Melodie. Und auch ansonsten ist die akustische Gestaltung gut gelungen, die einzelnen Szenen werden mit passenden Geräuschen unterlegt, während immer wieder kleine Melodien für sanftere Szenenwechsel sorgen.

Das Konzept des Covers wurde natürlich auch hier wieder einbehalten, eine phantasievolle Landschaft wurde hier mit Playmobil-Figuren nachgestellt. Zwei Indianer samt Pfeil und Bogen auf Pferden, ein Cowboy mit Pistole und Mundschutz, im Hintergrund kantige Felsen, ein Kaktus und sogar ein heulender Wolf, dazu natürlich wieder der playmobil-blaue obere Balken. Im Inneren gibt es noch ein anderen, kleineres Motiv.

Fazit: Eine erneute Reise in den wilden Westen, aber andere Charaktere sorgen für Abwechslung. Eine sehr spannende Handlung mit vielen, aber später gut gelösten Konflikten, dazu viel Humor – wie man es von den Playmos erwarten darf.

VÖ: 21. Juni 2013
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4809-1


Die Playmos – 34. Der Ball im Prinzessinnen-Schloss



Erster Eindruck: Prinzessin Gwinnefer in vielen Nöten

Für die Playmos geht es dieses mal – in Begleitung von Tobi – in ein wunderschönes Prinzessinnen-Schloss. Doch Königin Feadora ist ganz außer sich: Ein Ball steht an, das Schloss ist weder aufgeräumt noch dekoriert, und zu allem Überfluss ist Prinzessin Gwinnefer verschwunden. Dabei soll sie doch mit dem Herzog Julian den ersten Tanz machen. Selbstverständlich helfen die Playmos sofort, doch noch mehr Probleme tauchen auf…

Das nun rosafarbene Cover macht es klar, Titel und Thema ebenso: Die 34. Folge der Playmos richtet sich dieses mal eher an die weibliche Zuhörerschar. Doch keine Sorge, so ganz kitschig wie vielleicht befürchtet geht es nicht zu, sodass auch Jungen ihren Spaß an der Folge haben dürften. Die Rahmenhandlung ist wie immer schnell erzählt, die Grundsteine der Folge sind schon nach wenigen Szenen abgesteckt, sodass man sich ganz auf die Entwicklung konzentrieren kann. Im Mittelpunkt steht Gwinnefer, die einiges vor sich hat, um endlich mit Herzog Julian tanzen zu können – Tanzstunden, abgebaute Vorurteile, eine Rosenallergie und so einige Intrigen von Gwinnefers Schwester Clandora stehen dem im Weg. Das alles wird abwechslungsreich erzählt, es gibt einige kleinere Wendungen in der Geschichte, und es ist eben nicht alles zuckersüß, sondern steckt auch voller Wortwitz und ein wenig Spannung. Mir gefällt das Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere, der langsame, aber stetige und unterhaltsame Aufbau und der wunderbare Humor, sodass ich mich auch bei dieser „Mädchenfolge“ sehr gut unterhalten gefühlt habe – so gut, dass mir Captain Tolle, sonst fester Bestandteil der Serie – kaum gefehlt hat. Mehr davon!

Gwinnefer, die erste Prinzessin, wird von Marie Bierstedt gesprochen, deren klare, helle Stimme wie geschaffen für diese Rolle scheint. Sie nimmt hier einen sehr sanften Klang an, der den Charakter treffen beschreibt. Ihre Schwester Clandora wird von Cathleen Gawlich gesprochen, die das genaue Gegenteil scheint, eine harte Aussprache wählt und ihre Stimme auch mal herrlich zickig überschlagen lässt, herumkeift oder betont freundlich spricht – eine sehr gelungene Vorstellung. Die Mutter der beiden wird von Eva Maria Kurz gesprochen, die eine unterhaltsame und eingängige Sprechweise wählt. Weitere Sprecher sind Jürgen Kluckert, Maniscalo und David Wittmann.

Hier ist auch während der Szenen ab und an ein wenig Musik zu hören, was sich bei einer Geschichte um einen Ball ja auch anbietet. Neben einem kleinen Akkordeonsolo sind später auch etwas voluminösere Klänge zu hören, aber nur als Untermalung leise im Hintergrund, sodass die Handlung immer im Fokus steht und kaum von ihr abgelenkt wird. Auch die Geräusche fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein und geben allem einen lebendigeren Ausdruck.

Wie oben bereits erwähnt ist das Cover dieses mal in einem kräftigen Rosa gestaltet, sodass besonders Mädchen angesprochen werden dürften. Das opulent ausgestattete Prinzessinnen-Schloss steht dabei im Mittelpunkt und wird durch viele kleine Elemente geschmückt, einer Ranke aus Rosen oder einem Pegasus beispielsweise. Auch hier hält sich der Kitsch-Faktor gut in Grenzen, es wurde eine ausgewogene Balance gefunden.

Fazit: Die erste Folge, die sich eher an Mädchen richtet, ist dann auch gleich mal sehr gelungen und ist immer noch gut für Jungs und Erwachsene geeignet, die gelungene Mischung der Charaktere macht hier den Erfolgsfaktor aus.

VÖ: 15.Februar 2013
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4736-0


Die Playmos – 33. Piratenschlacht auf hoher See



Erster Eindruck: Wiedersehen mit Barbarossa

Dieses mal landen die Playmos auf offener See, werden aber von einem nahenden Schiff aus dem Wasser gezogen – doch es ist ausgerechnet das Schiff von Kapitän Barbarossa. Dieser will Sam, Emil und Liv dazu zwingen, ihm bei der Suche nach einem verlorenen Schatz zu helfen und ein schwieriges Rätsel zu lösen. Doch alles kommt wieder ganz anders als gedacht, und bald werden die Piraten von einem fremden Schiff angegriffen…

„Extra Lang!“, dieser Hinweis prangt in einem gelben Banner auf dem Cover zur 33. Playmos-Folge, 64 Minuten beträgt dann auch die Laufzeit, was für ein Kinderhörspiel durchaus beachtlich ist. Und das merkt man dann auch dem Hörspiel an, denn einige Szenen wirken, so lustig und unterhaltsam diese auch sind, ein wenig wie Füllmaterial, ohne große Verluste hätte man diese auch herauskürzen können. Doch ansonsten ist hier wieder alles beim Alten, und auch Kapitän Barbarossa ist ja bereits bestens bekannt. Wieder wird um den sympathischen Bösewicht eine spannende Geschichte um einen verlorenen Schatz gestrickt, ein geheimnisvolles Rätsel, einen nicht ganz ungefährlichen Trick der Playmos und eine actionreiche Seeschlacht inklusive. Es gibt also wieder jede Menge zu entdecken und zu hören, für genügend Abwechslung ist somit gesorgt. Der wunderbare Wortwitz und die Situationskomik dürfen natürlich auch hier nicht fehlen. Ein ganz besonderes Bonbon für Fans der Serie wird hier in Form von Miss Kiki präsentiert, eine Papageiendame, mit der sich Captain Tolle anfangs wüste Wortgefechte liefert, später sind die beiden aber unzertrennlich – das macht richtig Spaß, da auch wieder so herrlich gereimt wird. Bis auf die wenigen Szenen, die ein wenig aufgebauscht wirken ist wieder eine sehr gute Folge der Serie gelungen.

Miss Kiki, die freche und selbstbewusste Papageiendame, wird von Cathleen Gawlich gesprochen, die sich munter durch die Szenen krächzt und die gereimten Worte mit viel Elan vorträgt. Die ergänzt sich prächtig mit Santiago Ziesmer als Captain Tolle, sie vervollständigen teilweise gegenseitig ihre Sätze und können sowohl den Streit am Anfang als auch die Harmonie am Ende wunderbar vortragen. Martin Theuer spricht den Haken-Heinz, den schusseligen Gehilfen von Barbarossa, und bringt dabei eine sehr heitere Note in das Hörspiel ein. Weitere Sprecher sind Detlef Bierstedt, Rene Dawn-Claude und auch wieder Ingo Albrecht als Barbarossa.

Die eingesetzt Musik ist, auch wenn sie nicht allzu häufig eingesetzt wurde, launig und passt gut zu der Handlung und der vorherrschenden Piratenstimmung. Viel mehr im Einsatz sind da die vielfältigen und glaubwürdigen Geräusche, die sich immer wieder in die Szenen einklinken und ihnen mehr Tiefe und Lebendigkeit verleihen. Handlungen werden klarer und eine passende Atmosphäre zu jedem Hintergrund geschaffen.

Gleich zwei Playmobil-Schiffe sind auf dem Cover zu sehen, das Piratenschiff von Barbarossa und seiner Crew sowie das angreifende Schiff mit den vielen Kanonen. Beide scheinen sich hier eine wilde Schlacht zu liefern, das angedeutete Wasser und der ebenso blaue Himmel ergänzen dieses Motiv. Im Inneren ist wieder Schlichtheit und Übersichtlichkeit geboten, einige kleinere Figuren sind auch hier zu sehen.

Fazit: Einige Szenen hätten gekürzt werden können, ansonsten ist auch hier wieder eine lustige und unterhaltsame Folge der Playmos mit einigen alten Bekannten entstanden.

VÖ: 15.Februar 2013
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4735-3


Die Playmos – 32. Überfall auf den Goldtransport



Erster Eindruck: Die Playmos und der Goldsucher

Tobi baut mit seinem Onkel und Namenspaten Tobias eine Wild-West Landschaft auf, deshalb finden sich die Playmos Emil, Sam, Liv und natürlich Captain Tolle bei Goldsucher Blue wieder, der eine Ader des wertvollen Metalls in seiner Miene gefunden hat. Doch Berry Cade, ein berüchtigter Verbrecher, ist aus dem Ford ausgebrochen und macht Jagd auf das Gold…

Die einzelnen Folgen der Playmos mit ihren Abenteuern sind zwar in sich abgeschlossen, dennoch gibt es bei Tobi eine kleine Rahmenhandlung, in der auch immer wieder gerne neue Personen auftauchen. In Folge 32 ist dies sein Onkel Tobias, ein Bäcker, der zudem noch äußerst gerne Kuchen isst und unbedingt Tobias genannt werden will, der Spitzname Tobi ist ihm zuwider – eine witzige und in sich stimmige Figur, die gleich zu Anfang einen Reizpunkt setzen kann. Doch wie immer kommt es mehr auf das Abenteuer der Playmos an, das hier im Wilden Westen spielt. Sehr stimmig ist hier die Atmosphäre dazu umgesetzt worden, sodass sich der Hörer voll auf die Geschichte einlassen kann. Diese ist hier sehr spannend erzählt, die Bedrohung durch den gerissenen Berry Cade wird gut ausgekostet – natürlich wie immer alles kindgerecht. Besonders das erste Zusammentreffen mit dem Banditen ist gelungen, die weiteren Ereignisse fügen sich nahtlos an diese Schlüsselszene an. Und natürlich darf auch wieder herzlich gelacht werden, die Figuren der Playmos, die einem so sehr ans Herz gewachsen sind, haben ihre ganz eigene Komik und funktionieren bestens zusammen. Eine weitere mehr als nur gelungene Folge der Serie, in der Spannung und Humor sehr ausgewogen zueinander sind.

Claudio Maniscalco spricht in der Rahmenhandlung der Folge Onkel Tobias. Seine sehr sympathische und liebenswerte Art bereitet viel Freude, gerade bei Kindern dürfte diese Figur sehr gut ankommen. Als Goldsucher Blue ist Jürgen Kluckert zu hören, seine einzigartige Stimme setzt er wieder klangvoll ein und verstellt sie in witzigem Tonfall, übertreibt es aber leider stellenweise. Rene Dawn-Claude ist als Berry Cade zu hören, sein Ton passt wunderbar zu der Figur, was einen herrlichen Bösewicht ergibt. Weitere Sprecher sind unter anderem Ingo Albrecht, Felix Würgler und Martin Theuer.

Der fröhliche Ohrwurm-Titelsong macht auch hier gleich Lust auf die Handlung, danach ist kaum noch Musik zu hören. Die akustische Gestaltung wird hier vornehmlich von Geräuschen getragen, die passend eingefügt sind und gut an die Bedürfnisse von Kindern angepasst, ohne albern oder überzogen zu wirken. Hier wurde hörbar Arbeit investiert, die sich gelohnt hat.

Ziemlich viel zu sehen gibt es auf dem Cover, das natürlich wieder aus Playmobil-Figuren nachgestellt wurde. Die Goldmine mit der im Hörspiel angesprochenen Sprengung bildet den Mittelpunkt, darum sind einige passende Figuren, Kakteen, Schienen und ähnliches zu sehen. Auch in der restlichen Gestaltung wurden moderat kleine Bildchen verwendet, aber die Übersichtlichkeit wird dadurch nicht gefährdet.

Fazit: Die ausgewogene Mischung aus Humor und Spannung ist wieder geglückt, sodass eine runde und gelungene Folge der Serie entstanden ist.

VÖ: 12.Oktober 2012
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4734-6


Die Playmos – 31. Nächtlicher Angriff der Mega Masters



Erster Eindruck: Rettung für den Professor

Die Playmos helfen wieder dem Agententeam um Commander X, sich gegen die Mega Masters zu erwehren. Diese wollen vom genialen Professor Bekofski eine Substanz stehlen, die jeden Menschen stärker und schneller macht. Gemeinsam stellen sie den Mega Masters eine Falle, doch zu spät merken sie, dass so gar nichts nach ihrem Plan laufen will…

Immer wieder überraschen uns die Playmos mit ungewöhnlichen Mustern und immer wieder neuen Ideen, so auch in der 31. Folge der Serie mit dem Titel „Nächtlicher Angriff der Mega-Masters. Denn hier ist erstmals nicht Tobi zu Beginn zu hören, der eine Playmobil-Landschaft aufbaut, sondern man ist direkt mitten in der Handlung, was einen sehr dynamischen und temporeichen Start verspricht. Erzähler Gerrit Schmidt-Foß fasst dann die vorigen Ereignisse kurz zusammen. Ein weiteres lustiges Element ist, dass Gerrit sich des öfteren zu Wort meldet, weil er auch mal wieder etwas sagen möchte, was von den Playmos im direkten Dialog aber abgelehnt wird – eine sehr witzige und gelungene Idee. Neben diesen liebevollen Elementen ist eine sehr spannende Folge entstanden, in der ein Ereignis das nächste jagt und so das Interesse hoch hält. Immer stärker wird Professor Bekofski von den Mega Masters bedrängt, immer neue Bedrohungen tun sich auf, bis zu einem pfiffig gelösten Finale. Auch hier zeigen sich die Playmos von ihrer besten Seite und präsentieren eine weitere sehr gelungene Folge.

Detlef Bierstedt ist wie schon in der vorigen Agenten-Folge der Serie als Commander X zu hören, durch ihn bekommt die Rolle eine gute Mischung aus dem Humor der Serie und einer gewissen Ernsthaftigkeit. Giuliana Jakobeit spricht hier wieder in ihrer herzlichen und lustigen Art Liv, das pfiffige Playmos-Mädchen ist einem so längst ans Herz gewachsen. Und auch die Bösewichte sind hier sehr gut besetzt, zum Beispiel Felix Würgler als Colonel Heat. Weitere Sprecher sind David Turba, Jürgen Kluckert und Ingo Albrecht.

Akustisch gesehen bleibt hier alles beim alten, das aus 30 Folgen bewährte Konzept funktioniert auch hier prächtig. So ist nur der Titelsong als Musik zu hören, die weiteren Szenen kommen ohne Musikuntermalung aus. Hier sind dafür jede Menge Geräusche zu hören, die das Geschehen durchschaubarer und erlebbar machen.

Auch das Coverdesign folgt dem bekannten Schema, unter dem Playmobil-blauen Balken, auf dem Logo und Folgentitel zu sehen sind, ist ein aus der Spielewelt zusammengesetztes Bild zu sehen. Hier haben die vielen technischen Maschinen, die im Hörspiel erwähnt werden, ihren Platz gefunden und sorgen für einen dynamischen und beweglichen Audruck.

Fazit: Die Rückkehr in die Welt der Agenten ist sehr gelungen, die neue Geschichte funktioniert sehr gut und bietet Altbekanntes und Neues gleichermaßen.

VÖ: 12.Oktober 2012
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4733-9


Die Playmos – 30. Bei den Dinos



Erster Eindruck: Rückkehr in den Dinopark

Eigentlich wollte Tobi seine Playmos mit ins Kino nehmen, doch er muss sie im Garten zurücklassen. Emil, Sam, Liv und Captain Tolle finden sich plötzlich bei den Dinos wieder und müssen den Hund Kirby suchen, der Tobis Freund Noah gehört. Dabei treffen sie auf Professor Dudelmoss und seinen Assistenten Curtis Kissbone...

Die wunderbare Kinderserie „Die Playmos“ zieht viel von ihrem Reiz aus der Möglichkeit, immer wieder in komplett andere Welten eintauchen zu können und somit verschiedene Szenarien und Stimmungen zu schaffen. Doch genauso schön kann es hier sein, bereits bekannte Orte erneut aufzusuchen und auch Personen wieder zu treffen, deren Konstellation in vorigen Folgen besonders gut funktioniert hat. Dies ist auch der Fall bei der 30. Episode der Serie, in der sich die Plamyos wieder in das Land der Dinosaurier begeben. Der Anfang ist dabei pfiffig erdacht und weicht wieder etwas vom Schema F ab, schön, dass hier noch so viel Kreativität drin steckt! Und auch das eigentliche Abenteuer der Playmos gefällt, schon zu Beginn gibt es eine spannende Szene, in denen Emil, Liv und Sam von einem gewaltigen Stegosaurus angegriffen werden – ein sehr guter Start, der Lust auf mehr macht. Professor Dudelmoss und sein Assistent bringen dann nicht nur Schwung in die Handlung, sondern erklären noch so einiges zum Thema Dinosaurier, ein bisschen kann man hier also auch lernen. Gegen Ende gibt es noch eine dramatische Wendung, die für Kinder sicherlich überraschend kommen kann, die Story an sich ist sehr rund und gut erzählt. Gewürzt wird das Ganze wie immer von jeder Menge Humor und Sprachwitz, es macht einfach Spaß zuzuhören. So fällt dem wunderbaren Erzähler Gerrit Schmidt-Foß beispielsweise stets das Aussprechen einer gewissen Dinosaurierart scher. Mir hat auch diese Folge der Playmos außerordentlich gut gefallen.

Christian Rhode ist erneut in die Rolle des Professor Dudelmoss geschlüpft und kann diese mit seiner angenehmen Stimme und der prägnanten Aussprache sehr gut ausfüllen. Lutz Schnell spricht hier den Curtis Kissbone, der etwas zwielichtige Assistent bekommt durch ihn eine ganz eigene Note. Sam Becker ist in der Rahmenhandlung als Noah zu hören und hat offensichtlich viel Spaß daran gefunden. Natürlich dürfen Giuliana Jakobeit, Nicolas Artajo, Ricardo Richter und Santiago Ziesmer nicht fehlen.

Auch nach 30 Folgen funktioniert der Titelsong der Serie noch bestens, begeistert singen die Kinder hier mit. Auch die kleinen Zitate aus dem Song, sowohl textlich wie auch musikalisch, die in der Handlung verwendet werden, wissen zu gefallen. Geräusche sind nicht im Übermaß eingefügt und können die einzelnen Szenen gekonnt gestalten.

Auf dem Cover sind natürlich jede Menge Dinos abgebildet, aber auch ein kleines Forscherteam und der Vulkan, der in der Handlung eine wichtige Rolle spielt, sind hier zu sehen – natürlich alles in Playmobil-Optik. Die restliche Gestaltung ist klar strukturiert, hat aber einiger auflockernde Elemente und ist insgesamt wieder einmal gelungen.

Fazit: Viel Spaß und eine spannende Geschichte, Sprecher in Hochform, eine gelungene Produktion – die Playmos haben auch in Folge 30 nichts von ihrem Reiz verloren.

VÖ: 22.Juni 2012
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4634-9


Die Playmos – 29. Wirbel um Planet Zentauri



Erster Eindruck: Zurück in den endlosen Weiten des Alls

Die Playmos landen wieder mitten in einem Abenteuer, die Weiten des Weltraums sind das Ziel. Wieder treffen sie auf die E-Rangers, die einen Planeten durch das pflanzen von Bambus bewohnbar machen wollen. Und sie treffen auf die Humbidumbis, die Bewohner des Planeten, und freunden sich schnell mit ihnen an. Doch die gemeinen Darksters funken ihnen dazwischen...

Es ist wieder Playmos-Zeit! Wieder erscheinen zwei neue Folgen der Kinderserie, die zu den aktuell besten laufenden Produktionen gehört und immer wieder mit fantasievollen Geschichten überzeugen kann. In der 29. Folge geht es zurück in den Weltraum, um den es schon in der 25. Geschichte der Serie ging. Die Grundsituation und die Charaktere werden aber kurz erklärt, Vorkenntnisse sind nicht nötig, um alles verstehen zu können. Der Rahmen für die Erzählung ist wie immer gut erdacht, Tobi erzählt seinem Freund in einem Telefongespräch von dem neusten Abenteuer. Und das ist nicht nur locker erzählt und mit dem typischen Flair der Serie versehen, sondern auch kindgerecht spannend und hält so einiges zum Mitfiebern bereit. Im Vordergrund steht jedoch stets die wunderbare und treffsichere Komik, die immer für große Lacher sorgt. Als etwas störend fallen die Humbidumbis mit ihrem Sprachfehler auf die nicht so wirklich ins Bild der Folge passen wollen und nach kurzer Zeit auch leicht nervig werden. Die Grundidee die Playmos nochmal ins Weltall zuschicken ist durchaus gut, die Geschichte an sich ist kurzweilig und unterhaltsam aber leider verdirbt, der sicherlich witzig gemeinte Sprachfehler, ein wenig das Hörvergnügen.

David Wittmann ist hier erneut als Tobi zu hören und übernimmt auch einige Erzählparts. Seine junge Stimme klingt hier deutlich erwachsener, dennoch kann er den pfiffigen Jungen gekonnt darstellen. LJ 42, ein Roboter, der den Playmos zur Seite steht, bekommt seine Stimme von Thomas Nero Wolff geliehen, der auch diesen lustigen Charakter mit leicht verzerrter Stimme zum „Leben“ erwecken kann. Santiago Ziesmer hat seine Rolle als Captain Tolle fest im Griff, auch wenn er nicht sonderlich viel zu sagen hat, sorgt er mit seinem Gekrächze immer für viel Aufmerksamkeit. Martin Kautz, Lutz Schnell und Ulrike Stürzbecher sind weitere Sprecher.

Geräusche und Musik sind wie immer gut eingefügt und abwechslungsreich, doch etwas ganz besonderes ist fast am Schluss der Serie zu hören: Die Playmos bekommen ein Ständchen gesungen – und dahinter verbirgt sich die Titelmelodie der Serie in einer witzigen anderen Version. Da wird nicht jeder Ton getroffen, dafür mit Witz, Leidenschaft und guten Einfällen das ohrwurmige Lied variiert.

Das Cover ist natürlich wieder mit Playmobil-Figuren nachgestellt. Zu sehen ist die Weltraumstation mit einem Raumkreuzer, auch die Figuren sind natürlich thematisch angepasst. Ein großer Planet bildet den Hintergrund, während das obere Drittel für den blauen Balken mit Schriftzug und dem Logo reserviert ist. Hier sind auch die drei Playmos und Captain Tolle abgebildet.

Fazit: Die Rückkehr in den Weltraum gestaltet sich unterhaltsam und kurzweilig, der Humor der Serie kommt hier sehr gut herüber.

VÖ: 22.Juni 2012
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4633-2


Playmos – 28. Den Bankräubern auf der Spur



Erster Eindruck: Ganoven mit Sprachfehler

Tobi bekommt von seinen Eltern eine Bank und eine Polizeistation von Playmobil geschenkt. Klar, dass die Playmos Emil, Sam, Liv und Captain Tolle diese sofort erkunden wollen. Dabei geraten sie mitten in einen Banküberfall, bei dem sogar kleinen Kindern das Geld gestohlen wird. Diese Ungerechtigkeit können die vier natürlich nicht hinnehmen und helfen der Polizei, die Täter zu überführen...

Es ist immer wieder eine Freude, was sich Florian Fickel so für Kleinigkeiten einfallen lässt, um den Hörern immer wieder neue, kleine Überraschungen zu bieten und so die Serie „Die Playmos“ interessant zu halten. Zu Beginn der 28. Folge „Den Bankräubern auf der Spur“ erklingt beispielsweise nicht das Titellied, sondern eine Kinderstimme beginnt mit dem Erzähltext – es stellt sich als der Sohn des Erzählers heraus, der sogleich vom Papa vom Mikrofon verscheucht wird, worauf dann erst der Song folgt. Eine kleine, aber wirkungsvolle Irritation, die für die Kreativität der Serie zeugt. Doch auch der Hauptteil der Geschichte ist wieder sehr unterhaltsam und macht richtig Spaß. Lediglich der anfängliche Banküberfall kann für einige nicht allzu nervenstarke Kinder problematisch werden, denn die Räuber haben sind als Clowns verkleidet und machen auch ansonsten einen gefährlichen Eindruck. Es werden klare Hinweise auf den Täter gegeben, die für jüngere Zuhörer genau den richtigen Anspruch haben, die Figuren sind klar aufgestellt und haben alle ihre unterhaltsamen Macken. Auch die Figuren der Playmos kommen wieder sehr gut zur Geltung, die vier passen perfekt zueinander und sind einem schon richtig ans Herz gewachsen. Die Auflösung hätte man vielleicht etwas dynamischer gestalten können, trotzdem ist diese Folge wieder richtig gut gelungen.

Wie immer ist Giuliana Jakobeit als Liv zu hören und sorgt mit ihrer fröhlichen Stimme immer wieder für helle Momente in der Handlung. Ihre liebenswerte und oft besorgte Art lassen die leicht besserwisserischen Sprüche überhaupt nicht schlimm wirken. Raimund Krone ist als Kommissar Rogers zu hören, er macht seine Sache sehr gut und gestaltet seine Rolle kindgerecht. Mit lustigem Sprachfehler ist Kathrin Hildebrandt eine gute Wahl für die Bankangestellte Gina Giro. Wietere Sprecher sind Bern Gnann, Michael Pan und Cathleen Gawlich.

Eher schlicht ist die akustische Gestaltung der Folge, um die Kinder nicht zu sehr von der Geschichte abzulenken. So ist kaum Musik während der Handlung zu hören, und auch Geräusche sind eher sparsam eingesetzt und auch nur dann, wenn es für das Verständnis hilfreich ist. Dieser etwas nüchterne Eindruck relativiert sich durch die lebendige Sprechweise der Charaktere und die vielen witzigen Momente.

Das Cover ist selbstverständlich wieder mit Playmobil-Figuren nachgestellt und zeigt eine Szene, in der sowohl die Bank mit den beiden Ganoven wie auch der Polizeieinsatz zu sehen sind. Die vorherrschende Farbe ist natürlich wieder das typische Blau, das sich durch die ganze Aufmachung zieht. Einige kleine, grafische Elemente lockern die klare Struktur auf.

Fazit: Eine spannende Folge für Kinder, aber auch für Erwachsene wie immer unterhaltsam und spaßig.

VÖ: 16.März 2012
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4632-5


Playmos – 27. Reise in die Steinzeit



Erster Eindruck: In einem Land vor unserer Zeit...

Eine ganz besondere Reise steht den Plamos Emil, Sam, Liv und Captain Tolle bevor, denn sie landen unversehens in der Steinzeit. Dort treffen sie auf Idura, einer Häuptlingstochter. Ihrem Stamm wurde das überlebenswichtige Feuer gestohlen, und natürlich wollen die Plamos sofort helfen. Doch dann wird Liv von den Thuledums entführt...

Ein riesiger Vorteil der Hintergrundgeschichte der Playmos ist es, dass die Autoren ohne große Erklärungsnöte ihre Figuren an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit landen lassen können. Was in anderen Serien oft konstruiert wirkt, passt hier einfach gut zusammen. Und so spielt die Geschichte der 27. Folge gleich mehrere Jahrtausende in der Vergangenheit, nämlich in der Steinzeit. Für Kinder wird diese Zeitepoche hier etwas greifbarer, auch wenn natürlich alles auf einem sehr harmlosen Level abläuft. Harte Überlebenskämpfe gibt es nicht. Das wird nur durch das gestohlene Feuer angedeutet. Die Handlung läuft kurzweilig und flüssig ab, immer wieder werden kleine Spannungsmomente eingebaut, die das Interesse an der Handlung hochhalten. Die Suche nach den Feuer und natürlich auch Liv gestaltet sich als knifflige Angelegenheit, bei der viel Geschick und Kreativität gefordert ist. Alles passt hier wunderbar zusammen, zumal auch der Humor natürlich nicht zu kurz kommt, lustige Sprüche an zahlreichen Stellen sorgen immer wieder für auflockernde Lacher. Eine gelungene Folge mit sehr gut gewähltem Thema.

Die momentan viel gefragte Cathleen Gawlich ist hier als Idura zu hören und macht ihre Sache wieder sehr gut. Ihre Sprechweise ist eingängig und lebendig, ihr Klang hell und freundlich. Christian Rodes ernste Stimme ist hier als Häuptling Olf eine gute Wahl, er hat nichts von seiner starken Präsenz eingebüßt. Ricardo Richter kann seit der ersten Folge als Sam überzeugen und legt auch hier eine schmissige und witzige Performance ab. Weitere Sprecher sind Christian Schult, Nicolas Artajo und natürlich der wunderbare Gerrit Schmidt-Foss als Erzähler.

Gleich am Start sorgt der Gute-Laune-Titelsong für die fröhliche Stimmung, zumal Kinder gleich zum Mitsingen und -klatschen aufgefordert werden. Während der Handlung ist dafür keine Musik mehr eingesetzt, die Sprecher sorgen hier allein für eine wohlige und entspannte Atmosphäre. Einige Geräusche sorgen für eine bessere Verständlichkeit der Handlung oder setzen kleine Akzentpunkte.

Ein großer, schwarzer Felsen samt Wasserfall und kleinem See im Hintergrund, auf dem sich ein Steinzeitstamm eingerichtet hat, davor ein Mensch mit einem brennenden Stab und das für Steinzeitgeschichten obligatorische Mammut – natürlich ist auf dem Cover alles mit Figuren aus der Playmobil-Welt dargestellt und mit einer hübschen Hintergrundgrafik versehen.

Fazit: Kurzweilig, witzig und durchaus spannend – das Thema Steinzeit wird hier kindgerecht aufgearbeitet und eine tolle Geschichte erzählt.

VÖ: 16.März 2012
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4631-8


Die Playmos – 26. Wettrennen um die Schatzinsel



Erster Eindruck: Ist Barbarossa schneller?

Tobi schickt seine drei Lieblings-Figuren, die Playmos, dieses mal auf eine idyllische Insel. Doch leider taucht auch Captain Barbarossa auf, der von einem gewaltigen Schatz auf der Insel gehört hat. Kustos, ein alter Baum, hilft sowohl ihm als auch Emil, Liv und Sam, die geheimnisvollen Münzen zu finden, die nötig sind, um an die Reichtümer zu kommen. Doch was dahinter steckt, erfahren die Playmos erst später...

„Extra Lang!“ prangt recht auffällig auf dem Cover der 26. Folge der Playmos, und tatsächlich liegt die Länge von „Wettrennen um die Schatzinsel“ mit über einer Stunde etwa 20 Minuten über der einer regulären Geschichte. Doch schnell zeigt sich, dass in der Handlung genügend Potenzial steckt, um diese Zeit sinnvoll und kurzweilig auszufüllen. Schon kurz nach ihrer Ankunft auf der Insel begegnen die Playmos ihrem Erzfeind Barbarossa, und auch die Rahmengeschichte ist schnell durch den freundlichen und weisen Baum erklärt. Mit der Schatzsuche kann also kurz nach Beginn bereits begonnen werden, die in insgesamt vier Abschnitte unterteilt ist. Bei jeder kann einer der Playmos eine Stärke ausspielen, womit wieder einmal der Nutzen von Zusammenhalt und Freundschaft gezeigt wird. Auch das Hineinfunken durch Barbarossa wird immer wieder gut dargestellt, wobei der Piratenkapitän viel von dem Schrecken der ersten Folge verloren hat und mehr wie ein etwas gemeiner Konkurrent der Playmos dargestellt wird. Gelungen, wie organisch die Handlungen aus der realen Welt hier mit eingebunden werden und Auswirkungen auf die Insel haben. Alle vier Teile der Schatzsuche haben ihr eigenes Flair, ihren eigenen Grundgedanken und führen jeweils interessante Elemente ein, beispielsweise die freundliche, riesenhafte Vogelspinne Theresa. Doch als wäre das nicht schon genug, wird auch immer weiter auf die Hintergründe der Insel eingegangen, denn so simpel wie es anfangs den Anschein hat, ist diese Folge gar nicht. Ein Geheimnis umwittert den alten Baum, das auch erst ganz am Ende aufgedeckt wird, sodass bis zuletzt Spannung aufrecht erhalten wird. Und auch hier wieder ein Plädoyer für Gerechtigkeit und Bescheidenheit. Dass Werte vermittelt werden, ist in einem Kinderhörspiel natürlich löblich und bei den Playmos auch üblich, dass dies aber auf so abwechslungsreiche, zauberhafte und unterhaltsame Weise geschieht wie hier, ist mehr als nur erfreulich.

Wie immer tragen auch hier die Sprecher einen großen Teil zum Gelingen der Folge bei. So gefällt mir Ingo Albrecht auch als etwas weicherer Barbarossa sehr gut, hat er doch immer noch eine etwas gemeine und arrogante Art, mit der er einen guten Gegenspieler für die Playmos abgibt. Sein Untergebener, der Haken Heinz, wird von Martin Theuer gesprochen, der auch in dieser Rolle eine gute Figur abgibt und innerhalb der Serie immer wieder mit glaubwürdigen und überzeugenden Leistung auffällt. Besonders gut gefallen hat mit hier Jürgen Thormann als alter Baum Kustos, der hier ganz sanft, weise und liebenswürdig klingt. Natürlich dürfen die drei Playmos, Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Guiliana Jakobeit, nicht fehlen.

Musik wird während der Handlung nur ganz vereinzelt eingesetzt, der Hauptteil der Atmosphäre stammt – natürlich neben den hervorragenden Sprechern – aus dem Einsatz verschiedenster Geräusche. Meeresrauschen gibt Inselflair, verschiedene Tiere sind zu hören, und natürlich darf auch das geheimnisvolle Plingen beim Wechsel zwischen Traum und Wirklichkeit nicht fehlen. Wieder eine sehr runde Sache.

Klar, dass der Lieblingsfeind der Playmos-Hörerschaft auch auf dem Cover auftaucht, wenn er in der Handlung vorkommt. Barbarossa ist mit erhobenen Schwert in den Vordergrund gerückt, während sich hinten die geheimnisvolle Insel erhebt – natürlich wieder alles nachgestellt mit Playmobil-Figuren. Die restliche Gestaltung ist klar strukturiert und übersichtlich wie immer.

Fazit: Spannend, abwechslungsreich und überraschend – wohl eine der besten Folgen der Serie, hier hat sich die längere Laufzeit bezahlt gemacht!

VÖ: 14.Oktober 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4520-5


Die Playmos – 25. Gefahr im Weltall



Erster Eindruck: Auf der Jagd nach Energiekristallen

Auf ihrem neuen Abenteuer landen die Playmos in der Zukunft bei einem Team aus Forschern, die einen Planeten bewohnbar machen wollen. Dazu benötigen sie die kraftvollen roten Energiesteine, die schon sehr knapp geworden sind. Gemeinsam machen sich Emil, Liv und Sam auf eine Reise durch das All, doch für den Rückweg brauchen sie neuen Kraftstoff...

Ein kleines Jubiläum feiern die Playmos mit der 25. Folge, in der heutigen schnelllebigen Zeit ein durchaus beachtlicher Erfolg. Die von Floran Fickel erdachte Serie rund um Spielfiguren, die lebendig werden und spannende Abenteuer erleben, überzeugt immer wieder durch kreative Einfälle – hier erleben die Hauptfiguren das erste mal eine spannende Geschichte im Weltall. Doch wie immer kommt zuerst eine kleine Introszene, die erklärt, wie Tobi die Spielwelt für seine Playmobil-Figuren aufbaut – und so sicherlich auch einige Kinder zum Spielen anregt. Das technisierte Umfeld der Geschichte harmoniert hier sehr gut mit den liebevollen Ideen und den sympathischen Figuren, beides kommt trotz der Gegensätzlichkeit gut zur Geltung. Und natürlich ist vor diesem Hintergrund eine spannende Geschichte platziert, die so einiges bietet und zum Finale einen Action betonten Kampf bietet – natürlich alles auf einem eher harmlosen Niveau, sodass auch die anvisierte Zielgruppe ab drei Jahren nicht überfordert wird. Der Verlauf ist wie immer sehr kurzweilig und bietet mit dem Weltraumthema neue Facetten der Serie, die innewohnende Liebe macht aber auch hier wieder den großen Reiz aus und lässt „Gefahr im Weltall“ zu einer guten und interessanten Folge werden.

Natürlich dürfen auch hier nicht die engagierten Gastsprecher fehlen, die jedes mal den großherzigen Charme der Serie aufgreifen und ihre Rolle mit viel Engagement vertonen. So kann beispielsweise Frank Glaubrecht als Black Boss mit seiner warmen Stimmfarbe überzeugen, die er gekonnt einsetzt, um den Chef des Forscherteams vertrauenswürdig und sympathisch wirken zu lassen. Marie Bierstedt sorgt als störrischer Aufzug für einige sehr erheiternde Momente, sie verleiht dem technischen Objekt eine sehr menschliche und witzige Seite. Auch Martin Theuer hat an dem Projekt hörbar Spaß, weswegen sein Einsatz als B-Strong ebenso gut gelungen ist. Weitere Sprecher sind Jürgen Kluckert, Rainer Fritzsche und Thomas Nero Wolff.

„Was sind wir? Freunde!“ Seit 25 Folgen erklingt immer zu Beginn und zu Ende der Geschichte der fröhliche Ohrwurm-Titelsong und sorgt direkt für einen lustigen Einstieg in die Handlung. Danach wird insbesondere auf viele passende Geräusche gesetzt, die nicht nur für eine passende und glaubwürdige Atmosphäre sorgen, sondern auch an die jungen Zuhörer angepasst sind und ihnen viele Dinge klarer werden lassen.

Laserwaffen, riesige Kampfroboter, fliegende Fahrzeuge – das Titelbild zu dieser Folge sticht aus den ansonsten immer sehr fröhlichen Motiven hervor. Auch die Farbwahl ist hier wesentlich düsterer. Wie immer wird die restliche, ganz in Playmbil-Blau gehaltene Gestaltung durch einige grafische Elemente aufgelockert, hat aber immer noch eine klare und übersichtliche Struktur.

Fazit: Ein spannendes Weltraum-Abenteuer, dass durch die liebevolle Atmosphäre der Serie ausgeschmückt wird. Eine runde und gelungene Produktion.

VÖ: 14.Oktober 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4519-9


Die Playmos – 24. Die Ritter sind los!



Erster Eindruck: Chaos in der Schule

Große Aufregung bei den Playmos: Gerade als sie Tom zum ersten mal mit auf ein Abenteuer mitgenommen haben, kommt Tobis Mutter ins Zimmer. Zwar bemerkt sie nicht, dass die Spielfiguren lebendig sind, versetzt sie aber in die Schule – inklusive zweier Ritter, die für ziemliches Chaos sorgen. Die Playmos, Tobi und Tom müssen versuchen, sie aufzuhalten...

Das beste Rezept, um eine Serie interessant zu halten, ist immer wieder neue Ideen einzubauen. Besonders gut meistert dies momentan Florian Fickel, der jeder seiner Folgen von „Die Playmos“ einen anderen Anstrich verleiht. In der 24. Folge schickt er das erste mal Figuren in eine andere Spielwelt des großen Spielwarenherstellers, was für ziemliches Aufsehen sorgt – besonders, da es am Anfang nach einer „gewöhnlichen“ Geschichte aussieht. Der Umbruch in die Schule kommt recht plötzlich, macht aber sofort jede Menge Spaß. Die Ritter mit ihrem mittelalterlichen Gehabe sorgen immer wieder für neue schräge, spannende oder lustige Situationen – ein Gedankenspiel, das gut ausgeführt wird und viele Aspekte beleuchtet. Und hier kommt auch wieder der Humor und der Charme der Serie besonders gut zum Ausdruck, beispielsweise als lediglich Liv sich freut, dass die Playmos in der Schule gelandet sind und gleich die Gelegenheit nutzt, das Wissen der anderen auf den Prüfstand zu stellen. Es macht einfach Spaß, hier zuzuhören, was an dem sowieso schon tollen Grundgedanken der Serie, aber auch an dem sehr kreativen Einfall dieser Folge liegt – die zu den besten der ganzen Serie gehört.

An dieser Stelle geht noch einmal ein ausdrückliches Lob an Erzähler Gerrit Schmidt-Foß, dessen so liebevolle, charmante und witzige Art immer wieder für ein breites Schmunzeln sorgt und alles andere als langweilig wirkt. Jürgen Kluckert nimmt man in dieser Folge den Witold von Bärenbrech absolut ab, seine witzige Art, den Ritter zu sprechen, passt sehr gut zu dem Szenario. Pipo von Arnstein, der andere Ritter in der Schule, wird von Rainer Fritzsche gesprochen, der auch in dieser Rolle mit seiner variationsreichen Stimme überzeugen kann. Weitere Sprecher sind Gundi Eberhardt, Jürgen Thormann und Marie Bierstedt.

Der witzige Titelsong ist natürlich auch hier wieder im Einsatz, Fans der Serie können den Ohrwurm wohl mittlerweile problemlos mitsingen und haben auch nach über 20 Folgen den Spaß daran nicht verloren. Musik ist während der Handlung allerdings keine eingesetzt,dafür einige Geräusche, um die Szenen realistischer zu gestalten.

Die große Schule im Hintergrund, die mit vielen Playmobil-Figuren und Details ausgestattet ist, im Vordergrund die beiden gefährlichen Ritter, die durchaus bedrohlich wirken – auf dem Coverbild zu dieser Folge wird gleich klar, worum es hier geht, der Gegensatz der beiden Welten wird auch hier gut dargestellt. Kleine grafische Elemente lockern das Playmobil-Blau der restlichen Gestaltung auf.

Fazit: Ein sehr guter Einfall, verschiedene Welten zu kombinieren, der so einfach wohl nur bei den Playmos umgesetzt werden kann. Sehr erheiternd, sehr kreativ und sehr, sehr gut!

VÖ: 24.Juni 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4517-2


Die Playmos – 23. Die Playmos in geheimer Mission



Erster Eindruck: Die Rückkehr des Dr. Devil

Tobi fragt die Playmos, ob sie seinen Freund Tom nicht einmal auf ein Abenteuer mitnehmen können. Doch bevor sie seinen Vorschlag richtig überdenken können, klingelt Livs Kommunikator – ihre Hilfe als Geheimagenten wird benötigt. Denn Dr. Devil ist aus seinem Gefängnis entkommen und terrorisiert erneut Commander X und sein Team...

Es gehört schon fast zur Tradition der Playmos, dass auf frühere Folgen zurückgegriffen wird und neue Geschichten in dem Setting mit den gleichen Personen erzählt werden. Auch in der 23. Folge ist dies der Fall, „Jagd auf Dr. Devil“ hieß die erste Folge zum Thema Geheimagent. Zwar sind dieses mal alle Playmos im Einsatz, und auch Dr. Devil bekommt nun eine Stimme und einige Auftritte, an der Grundstimmung hat sich nur wenig geändert. Auch diese Folge ist insgesamt ernsthafter als die meisten ihrer Vorgänger, nur wenige der witzigen Sprüche sind hier zu hören, die Geschichte wirkt bedrohlicher, vielleicht durch die Ansiedlung in der heutigen Zeit. Doch natürlich dürfen hier die vielen kreativen Elemente nicht fehlen, die einen großen Teil des Charmes der Serie ausmachen. Verzwickte Geheimcodes oder fiese Robotertierchen sind hierfür nur zwei Beispiele. Der Verlauf der Handlung ist spannend gelungen, die Bedrohung durch Dr. Devil scheint immer präsent zu sein, was aber selbstverständlich immer noch sehr kindgerecht zugeht. Auch wenn „Die Playmos in geheimer Mission“ nicht ganz an „Jagd auf Dr. Devil“ heranreichen kann, das ungewöhnliche Ambiente und die tolle Erzählstruktur machen auch diese Folge zu einer sehr starken – zumal das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren auch hier gut gelungen ist.

Natürlich sind neben neuen Figuren auch bekannte Stimmen aus der Vorgängerfolge zu hören. Claudia Urbschat-Mingues spricht beispielsweise auch hier Agentin Beta und zeigt mal wieder eine andere Seite ihres Könnens. Frank Glaubrecht ist als Commander X eine sehr gute Wahl, seine einprägsame Stimme und sein flüssiger Sprechstil passt sehr gut zu dem durchsetzungsfähigen Charakter. Ingo Albrecht tritt als Dr. Devil in Erscheinung, sein Auftreten ist für Kinder durchaus bedrohlich, eine sehr gute Leistung. Weitere Sprecher sind unter anderem Martin Theuer, Thomas Nero Wolff und Rainer Fritzsche.

Musik ist während der Handlung auch hier keine im Einsatz, ebenso wie das Arsenal an Geräuschen sehr zurückgefahren ist – hier stehen die Sprecher mit ihren Dialogen unangefochten im Vordergrund. Und das ist auch gut so, denn bei den Playmos handelt es sich immer noch um eine Kinderserie, die Zielgruppe könnte sonst zu sehr abgelenkt werden.

Genau wie die Geschichte ist auch hier das Cover recht düster, hier sieht man schon, dass es nicht allzu locker und spaßig zugehen wird. Dr. Devil ist in seinem Geheimlabor zu sehen, in dem er seine merkwürdigen Experimente durchführt – natürlich alles mit Playmobil-Figuren nachgestellt. Die klare und übersichtliche Struktur wirkt auch hier wieder positiv.

Fazit: Ein spannendes Abenteuer, das viel Wert auf die spannende Handlung legt, Kinder aber dennoch nicht überfordert. Äußerst gelungen!

VÖ: 24. Juni 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4517-5


Die Playmos – 22. Gespenstig gruselige Geisterpiraten



Erster Eindruck: Gruseliges von den Plamyos

Ein kleines Küstendorf wird von einem gruseligen Schiff voller Geister terrorisiert. Als dann auch noch der kleine Angel entführt wird, wollen Emil, Sam und Liv eingreifen. So machen sie sich allein auf den Weg zur Teufelsinsel, wo die geisterhaften Piraten ihr Nest haben. Doch von Sanchez, Angels Vater, bekommen sie noch eine Kette mit auf den Weg...

Piraten sind seit einiger Zeit wieder hoch aktuell und ein beliebtes Thema in vielen Medien. Auch Geistergeschichten sind nie so richtig aus der Mode gekommen. Kombiniert man diese beiden Themen, muss also etwas ansprechendes heraus kommen – wie die 22. Folge der wunderbaren Kinderhörspielserie „Die Playmos“ beweist. Doch vorerst geht es mit der Rahmenhandlung weiter, in der Tobi seinem Freund Tom davon berichtet, dass seine Spielfiguren wirklich lebendig werden. Schön, dass neben den kreativen eigentlichen Geschichten auch hier immer weiter gearbeitet und das Geheimnis der Playmos thematisiert wird. Und auch die Handlung ist hier besonders gut gelungen und gehört zu den stärksten Folgen der Serie. Es wird recht unheimlich und gruselig, was sich im Laufe der Zeit immer weiter steigert und mit der Ankunft auf der Teufelsinsel einen ersten Höhepunkt erreicht. Dabei ist der Ablauf sehr flüssig erzählt, stückchenweise wird die Handlung nach vorne gebracht, ohne auch die jüngsten Hörer zu überfordern. Und das alles – und das ist das eigentlich so schöne an den Playmos – wird mit einer hörbar großen Hingabe aller Beteiligten zu dem Projekt gemacht. Es sind die Detaisl, die hier bezaubern, beispielsweise wenn der Erzähler das Wort direkt an die Zuhörer richtet oder die witzigen Alliterationen (schön, dass diese nun auch im Folgentitel mal verwendet werden!) immer lustiger werden. „Gespenstig gruselige Geisterpiraten“ vereint den riesigen Charme der Serie mit einer unheimlichen und sehr spannenden Handlung, eine gänzlich gelungene Geschichte!

Gerrit Schmidt-Foß ist auch hier wieder als Erzähler eingesetzt worden und beweist, dass er auch hier sehr großes Talent hat. Mit seiner warmen und einfühlsamen Stimme begleitet er durch die Handlung und fällt dabei auch schon mal aus der Rolle des klassischen Erzählers. Hannes Maurer ist hier als Angel zu hören und passt mit seiner gewitzten Art sehr gut zu der Serie und seiner Rolle. Hartmut Neugebauer hat als sein Vater zwar keinen sonderlich großen, dafür einen umso sympathischeren Auftritt. FGM Stegers, Martin Theuer und Martin Kautz sind als Geisterpiraten zu hören.

Die Atmosphäre wird hier nicht vornehmlich durch Musik erzeugt, da diese in Kinderhörspielen oftmals zu sehr ablenkt. Dafür werden zahlreiche passende und realistische Geräusche eingefügt, die immer wieder unterschiedliche Stimmungen erzeugen können. Und auch hier wird es schon mal etwas unheimlicher...

Auf dem Cover sind – wie immer dargestellt mit Playmobillfiguren – drei der geisterhaften Piraten, die in einem unheilvollen Grün zu schimmern scheinen. Auch das Schiff darf hier natürlich nicht fehlen – sowohl auf dem Cover als auch im kleinen Booklet ist es in Szene gesetzt worden. Die klar strukturierte Aufmachung wird von einigen kleinen Abbildungen aufgelockert.

Fazit: Eine unheimliche Stimmung, eine schöne Atmosphäre und viele kleine, liebevolle Details machen diese Folge zu einer der besten der ganzen Serie!

VÖ: 18. Februar 2011
Label: Floff / Lübbe
Bestellnummer: 978-3-7857-4212-9


Die Playmos – 21. Reise zu Häuptling Schlanker Bär



Erster Eindruck: Emil ,Sam und Liv im Wilden Westen

Eine spannende Indianerwelt baut Tobi dieses mal für seine Playmos auf, doch er schläft ein und vergisst, die drei dorthin zu setzen. Also haben Emil, Sam und Liv erst einmal den beschwerlichen Weg vom Nachtschränkchen vor sich und werden schließlich auch noch vom Häuptling des Stammes gefangen genommen. Die Situation scheint ausweglos...

Es ist immer wieder schön mit anzusehen, wie sich neue Serien mit der Zeit weiterentwickeln und zu einem festen Teil der Hörspielwelt wird – und man sich immer wieder auf neue Folgen freuen kann. Momentan ist dies mit den Playmos zu erleben, die mittlerweile schon bei Folge 21 angekommen sind und immer noch wirken die Ideen frisch und unverbraucht. „Reise zu Häuptling Schlanker Bär“ spielt in der Welt der Indianer, wobei die Storyführung (mal wieder) eine andere ist als in den anderen Folgen. Selbstverständlich gibt es auch hier wieder den obligatorischen ersten Teil, in der Tobi sein Spielzeug aufbaut, und auch hier werden die Playmos dann lebendig und treffen auf neue Charaktere. Doch durch immer neue Wendungen und Einfälle bleibt das Geschehen auch hier sehr kurzweilig, man hat nicht das Gefühl, die Serie würde sich wiederholen. Besonders gelungen ist hier die Stimmung des Wild-West-Szenarios, die glaubhaft und sehr dynamisch wirkt. Dabei wird der eigentlich heftige Konflikt zwischen den eingeborenen Indianern und den eingewanderten Kolonisten kindgerecht dargestellt, ohne allzu sehr verharmlost zu werden. Der Verlauf ist spannend und voller kleiner Überraschungen. Der Schluss überzeugt dann mit einem sehr interessanten Einfall, den ich für ziemlich witzig und außergewöhnlich halte. Sehr gut ist auch hier wieder die Balance zwischen kindgerechter Unterhaltung und Familientauglichkeit gelungen, sodass sich jede Altersgruppe gut unterhalten fühlt. Die Playmos machen einfach Spaß, und das gilt auch für diese 21. Folge.

In dieser Folge sind recht viele Gastsprecher zu hören, die das Geschehen ordentlich aufmischen. So ist der wunderbare Peter Groeger als Schlanker Bär zu hören und spielt mit seiner Stimme, gibt ihr unterschiedliche Klänge. Rainer Fritzsche ist als Trapper Hank mit dabei und findet die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern. Dorette Hugo bezaubert einmal mehr mit ihrem hellen, außergewöhnlichen Klang und kann ihre Rolle Schöne Stimme damit mehr als nur gut verkörpern. Auch Martin Theuer, Uwe Müller und Thomas Nero Wolf sind mit dabei.

Der fröhliche Titelsong ist auch hier wieder ein sehr guter Start in die Handlung, sofort bekommt man gute Laune und Lust auf das Hörspiel. Doch auch danach geht es in Sachen Akustik gekonnt weiter, insbesondere die vielen stimmungsvollen Geräusche tragen einiges zur Atmosphäre und zur Glaubwürdigkeit bei.

Ein buntes Titelbild gehört ebenso zu den Playmos wie die strahlend blaue Farbe, die sich durch die gesamte Aufmachung zieht. Zus ehen ist dieses mal natürlich ein Indianerdorf nebst diversen Einwohnern sowie das Fort der Trapper, aber auch der Fluss aus der Handlung hat hier seinen Platz gefunden. Die einzelnen Elemente greifen hier sehr gut ineinander.

Fazit: Eine sehr spannende Geschichte mit einer interessanten Auflösung. Schön, dass auch jetzt noch so viel Kreativität in den Playmos steckt!

VÖ: 18. Februar 2011
Label: Floff / Lübbe
Bestellnummer: 978-3-7857-4211-2


 

Die Playmos - 20. Die Schlacht der Löwenritter



Erster Eindruck: Recht reuevolle Raubritter

Endlich wieder vereint können die Playmos in ein neues Abenteuer starten. Und sie freuen sich sehr, wieder auf der Burg der Löwenritter zu sein und alte Freunde wieder zu treffen. Doch sie werden von gemeinen Raubrittern bedroht, die ihnen die Burg streitig machen wollen. Die Playmos haben eine Idee: Die Raubritter sollen selbst das Gefühl bekommen, wenn ihnen etwas Wichtiges weggenommen wird...

20 Folgen die Playmos - ein weiteres kleines Jubiläum für die sympathische und kreative Serie. Und da hat sich Florian Fickel gleich zwei Besonderheiten einfallen lassen: Zum einen die Bonusgeschichte "Wie sich die Playmos kennenlernten" am Anschluss an die eigentliche Handlung, zum anderen die Rückkehr an einen bereits bekannten Schauplatz: Die Burg der Löwenritter, auf denen die Playmos bereits zu Gast waren. Das schließt natürlich ein Wiedersehen mit Vanessa der Siebten und Prinz Vitus mit ein. Schnell findet man sich so in diesem Szenario wieder, aber auch Neulinge oder Leute, die die anderen Folgen nicht kennen, haben keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen. Die Bedrohung durch die Raubritter wird nach dem kurzen Intro gut dargestellt, und so ist man direkt mitten in der Handlung. Diese ist hier nicht sonderlich temporeich umgesetzt, sondern setzt oft auch auf momentane Stimmungen und den wunderbaren Wortwitz der Serie, anstatt künstlich Action einzubauen. Wie immer leicht pädagogisch, dabei ohne erhobenen Zeigefinger macht diese Playmos-Folge vor allem eines: Spaß! Die kleine Geschichte um das Kennenlernen der Playmos ist ebenso gelungen und ein tolles Feature, welches ich sehr zu schätzen weiß. Sehr kurzweilig und unterhaltsam, viele witzige Momente und gute Figuren - Hörspielspaß für Kinder und Familien.

An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich die tolle Leistung von Gerrit Schmidt-Foss als Erzähler gelobt. Er versprüht einen ganz eigenen Zauber, indem er mit den Figuren mitfiebert, abwechslungsreich spricht sowie jede Menge Atmosphäre mit einbringt. Auch Dorette Hugo kann als Vanessa die Siebte wieder überzeugen, indem sie ihre helle Stimme mal fröhlich heiter, mal bedrückt und sorgenschwer klingen lässt. Uwe Müller spricht Kuno und findet den idealen Mittelweg zwischen Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern. Weitere Sprecher sind unter anderem Hannes Maurer, Samba Becker und Rainer Fritzsche.

Der Titelsong ist herrlich, schnell bleibt er im Ohr hängen, wirkt dabei äußerst sympathisch und stimmungshebend. Ansonsten ist kaum Musik zu hören, was die Kinder von der eigentlichen Handlung zu stark ablenken würde. Vielmehr sorgen hier die passenden Geräusche und die hervorragende Leistung der Sprecher für die nötige Atmosphäre, die die Geschichte locker tragen kann.

Obwohl schon einige Male Rittermotive auf dem Cover der Serie zu sehen waren, sind immer neue Bilder zu sehen, sodass auch diese Folge ein schönes Titelbild bekommen hat. Natürlich wieder alles mit Playmobilfiguren nachgestellt, die immer wieder in der restlichen Gestaltung auftreten und auch gezeichnet im Logo erkennbar sind.

Fazit: Die Rückkehr zur Ritterburg wird wieder zu einer unterhaltsamen Folge, alte Bekannte mit neuen Problemen sorgen für die Grundlage, die gut weitergeführt wird.

VÖ: 15. Oktober 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 4260229660041


Die Playmos - 19. Jagd auf Dr. Devil



Erster Eindruck: Teuflischer Gegenspieler ohne eigenen Auftritt

Da Sam und Captain Tolle bei der Post verschollen gegangen sind, müssen Liv und Emil ihr neuestes Abenteuer allein bestreiten. Dabei wäre gerade jetzt Hilfe von Nöten, denn sie landen beim Spy-Team, das den teuflischen Plan von Dr. Devil vereiteln will. Liv und Emil werden als Nachwuchsagenten im Team aufgenommen und bekommen es mit einem Doppelagenten zu tun...

Um seine Serie "Die Playmos" interessant und mit jeder Folge anders wirken zu lassen, lässt sich Florian Fickel von Floff immer wieder etwas Neues einfallen. Das sind nicht nur immer unterschiedliche Szenarien, in denen die Playmos landen, sondern auch mal andere Grundvoraussetzungen. In der 19. Folge sind beispielsweise nur zwei der Playmos in der aktuellen Spielewelt gelandet und müssen ihre Abenteuer allein bestehen. Auch in dieser Konstellation funktioniert die Geschichte bestens, vielleicht hätte der krächzende Papagei Captain Tolle bei den Geheimagenten auch nur gestört, denn dieses mal geht es für die Serie erstaunlich ernsthaft zu. Die Bedrohung durch Dr. Devil wird zwar nur in Dialogen besprochen, er selbst tritt nicht in Erscheinung um zum angsteinflößenden Bösewicht zu mutieren. Dafür ist aber die Bedrohung durch den Doppelagenten umso präsenter, da der Kreis der Verdächtigen auf drei minimiert wurde. Ein guter Schachzug, um einerseits Kinder nicht zu überfordern und die Spannung trotzdem aufrecht zu erhalten. Das geschieht dann auch, immer bleibt die Story oben auf und präsentiert Spannung, die nicht nur kindgerecht, sondern auch Familientauglich ist. Der wunderbare Humor der Serie ist hier zwar nicht so ausgeprägt wie in anderen Folgen, schimmert aber immer wieder durch und setzt leise Akzente. Eine wirklich hervorragende Folge der Serie, sogar eine der stärksten.

Hartmut Neugebauer spricht hier Comander X und damit den Leiter des Geheimagententeams. Er stellt die Leidenschaft des Mannes für die Verbrechensbekämpfung sehr gut dar und stellt einen sicheren Pol nicht nur für Emil und Liv, sondern auch für die zuhörenden Kinder dar. Claudia Urbschat Mingues stellt hier als Agentin Beta unter Beweis, dass sie auch in Kinderhörspiele wunderbar hineinpasst und gibt der Geheimagentin eine gewisse geheimnisvolle Note. Thomas Nero Wolffs intensive Stimme passt sehr gut zur Rolle des Agenten Delta, zumal er sie wieder gekonnt einzusetzen weiß. Weitere Sprecher sind Martin Kautz, David Wittmann und Santiago Ziesmer.

Die Produktion richtet sich vorrangig an Kinder, auch wenn durchaus Erwachsene Spaß an den Abenteuern der Playmos haben können heißt das für die Atmosphäre vorrangig Zurückhaltung, denn Kinder sollten nicht durch exzessiven Musikeinsatz oder zu gruselige Geräusche verschreckt oder abgelenkt werden. Einige wohl platzierte Sounds finden sich hier allerdings schon wieder, die ein wenig Stimmung schaffen.

Sylvia Gerlach, die für die Covergestaltung zuständig ist, konnte sich hier mal wieder richtig auslassen und hat viele Elemente aus den Spielewelten von Playmobil in das Cover eingebaut. Auch bei der restlichen Gestaltung ist wieder mehr Abwechslung zu finden, sodass wieder ein runder und positiver Eindruck ensteht.

Fazit: Die Story ist dieses mal ernster und spannender, die Begrenzung auf drei Verdächtige sorgt für kindgerechte und aufregende Unterhaltung - ganz wunderbar gelungen!

VÖ: 15. Oktober 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4430-7


Die Playmos - 18. Der Schatz des Archimedes



Erster Eindruck: Rätselraten in der Antike

Die Playmos landen im alten Griechenland, wo sie auf das Rätsel des Archimedes stoßen. Sofort machen sich Sam, Liv, Emil und Captain Tolle auf eine spannende Schatzsuche. Doch die sind nicht die einzigen, die auf der Spur von Gold und Reichtümern sind. Können sie es trotzdem schaffen?

Nach einigen Geschichten, die auf alte Schauplätze zurückgriffen, ist die 18. Folge der Kinderserie "Die Playmos" wieder völlig neu angesiedelt. In der Rahmenhandlung beginnt jedoch erst einmal auch Tom, das Geheimnis der lebendigen Spielfiguren zu ergründen, hier wird alles gekonnt und gradlinig fortgesetzt. Die eigentliche Hauptgeschichte dieser Episode entführt den Hörer allerdings in eine ganz andere Zeit, in die Antike. Zugegeben, dort waren schon andere Folgen angesiedelt, allerdingsist diese hier erfrischend anders und begleitet die Playmos auf ihrer Reise durch verschiedene Imperien. So lernen die kleinen Zuhörer wie nebenbei etwas über die alten Kulturen zumal die Geschichte dahinter recht unterhaltsam ist. Das Rätsel des Archimedes ist ausgeklügelt und regt zum Mitraten an, alles ist in sich stimmig und spannend geschrieben. Besonders das Ende ist sehr gelungen und bietet sogar einen echten Showdown - sehr unterhaltsam! Da stört es nur wenig, dass einige Zufälle doch etwas konstruiert wirken. Der witzige Humor, den die Serie ausstrahlt, macht dies schnell wieder wett. Eine solide Folge der Serie.

Bert Franzke spricht in dieser Folge niemand anderen als den legendären Feldherren Cäsar. Er schafft den Bogen zwischen historischer Figur und lockerem Kinderhörspiel zu spannen. Auch Detlef Bierstedt findet als Marcus Lepidus einen guten Mittelweg zwischen Ernst und Erheiterung. Andreas Wittmann spricht wie in anderen Folgen auch den Tom und überzeugt mit seiner einzigartigen Stimme. Natürlich dürfen auch Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit als Playmos nicht fehlen.

Durchweg gefällig präsentiert sich die Akkustik des Hörspiels. Immer wieder lockern kleine Melodien das Geschehen auf oder sorgen für weichere Szenenübergänge. Die Geräusche sind passend platziert und tragen zur gelungenen und glaubwürdigen Atmosphäre einen großen Teil bei.

Mit dem römischen Schiff und der Sphinx im Hintergrund sind gleich zwei der antiken Themen auf dem Cover zu sehen. Natürlich ist dies alles eingefasst im typischen Playmobil-Blau, welches sich auch durch die restliche Gestaltung zieht. Ein Überblick über die bisherigen Folgen sowie der Hinweis auf eine Gratis-Folge lassen sich im Inneren wiederfinden.

Fazit: Ein spannendes Rätsel begleitet die Playmos auf ihrer Reise durch die antike Welt, und das äußerst stimmig und gefällig.

VÖ: 25. Juni 2010
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4429-1


Die Playmos - 17. Rettet den Dinopark!



Erster Eindruck: Zurück bei den Riesenechsen

Wie bei einem früheren Abenteuer landen die drei Playmos und ihr Papagei Captain Tolle in dem Dinopark. Doch dort läuft leider nicht alles nach Plan: Der Sicherheitszaun ist defekt, eine große Gefahr! Zu allem Überfluss ist Livs Lieblingdino Bessy schwer erkrankt. Die Playmos wittern eine Schurkerei...

Der Trend hält an, die Playmos kehren in ihren Abenteuern erneut an einen alten Schauplatz zurück. Wer sich an die dritte Folge erinnert weiß also noch, was damals im Dinopark vorgefallen ist, notwendig zum Verständnis ist dies aber glücklicherweise nicht. Trotzdem: Es ist schön, wieder bekannte Personen zu treffen und den einfallsreichen Dinopark erneut zu besuchen. Die Handlung ist dann typisch für die Playmos, etwas Action, etwas Spannung, viel Humor, dabei stets so kindgerecht, dass auch Fünfjährige schon der Handlung folgen können. Deswegen ist die Geschichte rund um die Sabotage am Dinopark auch nicht wirklich innovativ, aber unterhaltsam und kurzweilig variiert. Gegen Ende kommt dann auch durchaus Spannung auf, die Auflösung passt dann gut zu der Geschichte. Der Wortwitz ist zwar nicht sonderlich anspruchsvoll, aber immer für einen Lacher oder zumindest ein Schmunzeln gut - bei Kindern wie bei Erwachsenen. Hieraus ziehen die Playmos einen großen Teil ihren Charmes, denn das ist es, was die Serie letztendlich ausmacht. Die Rahmenhandlung wird natürlich auch nicht vernachlässigt, die Playmos sind immer noch bei Tobis Freund Tom, der langsam hinter ihr Geheimnis kommt. Eine solide Folge der Serie, die Rückkehr an den bekannten Schauplatz ist gelungen.

Klar, dass Professor Dudelmoos nicht fehlen darf, einmal mehr wird er von Christian Rode gesprochen. Mit seiner markanten Stimme kann er auch diese Figur wieder zum Leben erwecken. Bernd Gnann ist als Dr. Spritzki zu hören und kann mit lebhaften agieren überzeugen. Auch Kathrin Hildebrandt macht als Dr. Canasta eine gute Figur. Weitere Sprecher sind unter anderem Ulrike Stürzbecher, Michael Pan und Horst Lampe.

Fröhlich und beschwingt ist der Titelsong, und auch danach ist die musikalische Gestaltung gelungen. Sie ist zwar eher auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt, verschreckt aber auch keinen Erwachsenen. Immer der jeweiligen Stimmung angepasst bekommt man so auch mal spannende Musikstückchen zu hören.

Die ansprechende Idee, die Cover rein mit Playmobil-Figuren zu gestalten, ist einmal mehr gelungen. Der Dino wirkt genügend Furchteinflößend, und sogar ein ausbrechender Vulkan hat auf dem Titelbild Platz gefunden. Auch die restliche Gestaltung weist einige Bilder der berühmten Spielewelt auf.

Fazit: Die Rückkehr zum Dinopark wird zu einer recht unterhaltsamen Folge, solide produziert und wie immer voller Witz.

VÖ: 25. Juni 2010
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4428-4


Die Playmos - 16. Die Rückkehr der Piraten



Erster Eindruck: Barbarossa treibt sein Unwesen

Liv, Emil und Sam, die drei Playmos, müssen sich erneut dem fiesen Piraten Barbarossa entgegenstellen, der aus dem Gefängnis entflohen ist. Bei einer wilden Verfolgungsjagd über das Meer gerät das Schiff der Playmos in einen Sturm, der sie mitten im Versteck von Barbarossa stranden lässt. Können sie den Piraten letztendlich überführen?

Die beiden neuesten Folgen der witzigen "Die Playmos"-Serie haben eine große Gemeinsamkeit: Sie greifen Ereignisse aus vorigen Folgen auf. In Nummer 16 "Die Rückkehr der Piraten" bekommen sie es erneut mit Barbarossa zu tun, der ihnen schon bei ihrem ersten Abenteuer das Leben schwer gemacht hat, aber auch andere Charaktere dieser Episode tauchen erneut auf. Das ist toll für alle, die sich noch an diese Folge erinnern können, doch auch alle anderen können mit Leichtigkeit folgen und ihren Spaß daran haben. Die Geschichte an sich ist recht spannend und überrascht mit immer neuen Wendungen, die alles interessant und abwechslungsreich halten. Besonders die Schlussszene mit einem besonders guten Einfall der Playmos ist gelungen und sorgt für reichlich Spaß. Gut gefallen hat mir auch die Aussage, die sich in der Geschichte versteckt hat, die ohne erhobenen Zeigefinger oder übertriebenen Pathos auskommt. Die Rahmenhandlung, in der es um Tobis Erlebnisse mit den Playmos geht, hat ein überraschendes Ende, das in der nächsten Folge sicherlich wieder aufgegriffen wird. Wieder eine tadellose und sehr unterhaltsame Playmos-Folge.

Ingo Albrecht spricht den Captain Barbarossa und darf dabei herrlich bösartig klingen, ohne die kleinen Zuhörer allzu sehr zu verschrecken. Andreas Wittmann, der eine sehr außergewöhnliche Stimmfarbe hat, ist als Tom mit dabei und stellt den aufgeweckten Jungen sehr gut dar. Erzähler Gerrit Schmidt-Foss macht seine Sache wie immer gut und klingt sehr freundlich, kann während seiner Passagen aber auch die Spannung steigern. Nicht fehlen dürfen die Plamyos Nicolas Artajo, Ricardo Richter und Giuliana Jakobeit.

Durch glaubhafte Geräusche wird hier eine schöne Atmosphäre erzeugt. So sind besonders die Szenen auf dem Schiff mit beispielsweise Wellengeplätscher gut ausgestattet und wirken plastischer. Musik wird eher wenig eingesetzt, sodass der Fokus allein auf den Sprechern und den verschiedenen Stimmungen liegt.

Im Vordergrund der wilde Piratenkapitän Barbarossa, im Hintergrund eine Seeschlacht zwischen zwei Schiffen - ein schönes Titelbild. Und da die Serie nun mal nach der berühmten Kinderspieltzeugserie benannt wurde, ist wieder alles mit den Figuren dargestellt, die Millionen von Kindern in ihren Zimmern haben - ein Konzept, das hier erneut gut aufgeht.

Fazit: Die Rückkehr des alten Wiedersachers verleiht der Geschichten den besonderen Reiz, wieder eine einfach schöne Folge der Playmos, der ich gern gelauscht habe.

VÖ: 26.März 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4330-0


Die Playmos - 15. Der Schatz im Dschungeltempel



Erster Eindruck: Fast ein alter Bekannter

Tobi und sein neuer Freund Tom versetzen die Playmos dieses mal mitten in einen Dschungel. Dort treffen sie auf den Archäologen Professor Dudelmoos, der nach dem Schatz in einem Mayatempel sucht. Doch auch die beiden fiesen Ganoven van Allen und Pancho sind hinter den Reichtümern her. Wer wird das Wettrennen zum Schatz gewinnen?

Nach etwas längerer Wartezeit dürfen sich Fans der Playmos auf neue Abentuer mit Sam, Liv, Emil und natürlich Captain Tolle freuen, denn mit "Der Schatz im Dschungeltempel" steht nun Folge 15 in den Startlöchern. Wie immer wird neben der eigentlichen Handlung auch die Rahmengeschichte weitererzählt, hier also um Tobis neuen Freund Tom, der von der Lebendigkeit der Playmos nichts weiß und wie früher Tobi vor einigen Rätseln steht. Das Abenteuer der Playmos im Dschungel beginnt mit dem Treffen mit Professor Dudelmoos - allerdings nicht jener, den wir bereits aus der dritten Folge kennen, sondern sein Zwillingsbruder. Eine Konstellation, die zwar merkwürdig klingt, zu den Playmos aber trotzdem gut passt. Wie wir es von der Serie gewohnt sind, ist die Handlung sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Wieder können sich auch Erwachsene gut unterhalten fühlen, obwohl das Hörspiel eher für Kinder konzipiert wurde. Die vielen witzigen Einfälle und der spielerische Umgang mit der Sprache runden das Hörspiel ab und verleihen ihm seine ganz eigene Note.

Professor Dudelmoos wird auch hier vom großartigen Christian Rode gesprochen, dessen markante Stimme auch diese Rolle prägt und sie einzigartig macht. Als Pancho, einer der beiden Gauner, ist Michael Pan zu hören, auch er hat eine unverwechselbare Stimme und setzt diese gekonnt ein. Sein Partner van Allen wird von Horst Lampe gesprochen, der mit viel Freude an der Sache dabei ist. Weitere Sprecher sind Andi Wittmann, Detlef Bierstedt und Ulrike Stürzbecher.

Ist der Titelsong erst einmal im Ohr, bleibt er ziemlich lange präsent und lässt einen so schnell nicht mehr los. Auch die restliche akkustische Gestaltung der Handlung ist gelungen und bietet schöne Stimmungen, was auf den gekonnten Einsatz vielfältiger Geräusche zurückzuführen ist. So fällt es leichter, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Das Cover ist wieder ganz aus Playmobil-Figuren zusammengesetzt. Zwar wird keine spezielle Szene aus dem Hörspiel dargestellt, trotzdem ist alles passend und schön anzusehen. Dabei werden im Inneren und auf der Rückseite die selben Figuren zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt.

Fazit: Eine unterhaltsame und spaßige Folge der Playmos mit einer spannenden Handlung. Genau das, was man von den Playmos erwartet!

VÖ: 26.März 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4329-4


Die Playmos - 14. Gefahr für den König der Tiere



Erster Eindruck: Einer spielt falsch...

Tobi arbeitet weiter an einer List, um seine Playmos von Benni zurück zu bekommen. Diese erleben derweil ein Abenteuer in der afrikanischen Steppe, wo sie einem Rangerteam bei der Aufzucht von Löwenbabys und der Jagd nach gemeinen Wilderern unterstützen. Doch einer aus dem Team muss falsch spielen...

Nach einem fantasievollen Ausflug in das Mittelalter widmet sich die 14. Folge der "Playmos"-Serie wieder der aktuellen Zeit und einem realen Problem. Die Gefahr, die bedrohten Tierarten von skrupellosen Wilderern droht, wird aufgegriffen und in eine spannende Geschichte verpackt. Denn schnell ist den Playmos klar, dass einer der Ranger ein Varräter ist, nun geht es darum, diesen zu entlarven. Die Reduktion auf nur drei Verdächtige ist angemessen für die angesterbte Altersgruppe und reicht vollkommen aus, um genügend Spannung zu erzeugen. Denn immer wieder werden falsche Fährten gelegt und selbst erwachsene Zuhörer können nicht gleich hinter den Fall kommen. Sehr schön wird die Atmosphäre in der afrikanischen Steppe dargestellt, in der sich die Playmos befinden. Gleiches gilt für den nötigen Schutz der Tiere und die wichtige Arbeit der Ranger. Hier wird jedoch nicht mit dem mahnenden Zeigefinger gearbeitet, sondern ganz konkret am Beispiel eines hilflosen Löwenbabys. Wieder eine gute Playmos-Folge, die spannend ist und und besonders Spaß macht.

Neben den tollen und bekannten Hauptsprechern Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit überzeugt auch das Rangertrio mit ihrem Auftritt. Johannes Wolko ist als Tony zu hören und stellt den gutmütigen Mann gut dar. Martin Baden spricht den George mit fester Stimme und sicherer Betonung. Richtig austoben kann sich Dascha Lehmann als Sylvie, die die Wandlungsfähigkeit der Rolle dankbar aufgreift und zeigt, was in ihr steckt.

"Was sind wir? Freunde! Unschlagbare Freunde, ja das sind wir!" Die Refrainzeile des Titelliedes bleibt lang im Ohr haften und ist nicht nur für Kinder eine tolle Eröffnung für die Geschichte. Die restliche atmosphärische Gestaltung ist ebenso gelungen und passt gut zu der Geschichte.

Auf dem Titelbild breitet sich eine schöne Steppenlandschaft aus, die mit Playmobilfiguren und -dekoration ausgeschmückt wird. So strahlt das Cover wieder ein ganz besonderes Flair aus. Das Innere des kleinen Booklets ist schlicht, aber übersichtlich und vollkommen ausreichend.

Fazit: Ein spannendes Versteckspiel, das kindgerecht und trotzdem spannend verläuft, dazu ein schönes und lehrreiches Ende.


Die Playmos - 13. Das Licht aus dem Drachenland



Erster Eindruck: Drachen und Verliese

Tobi muss sich einen Plan ausdenken, um seine Playmos zurück zu bekommen, denn sie sind bei Benni gelandet, der nun mit ihnen spielt. Emil, Liv und Sam befinden derweil in einem Land, das von bösen Drachenreitern beherrscht wird und wollen der netten Sinja helfen, ihren Bruder aus dem Verlies zu befreien.

Drachen und mittelalterliche Burgen scheinen es dem Playmos-Team angetan zu haben, denn erneut schicken sie eine Folge über die mächtigen Fabelwesen ins Rennen. Zu Anfang und Ende ist wie immer ein kleiner Abschnitt aus dem Leben von Tobi zu hören, der versuchen muss, seine Playmos wieder zu erlangen. Diese Idee der Trennung bringt neue Elemente mit in die Serie und weiß zu überzeugen. Hauptaugenmerk liegt jedoch wieder bei den Plamyos, und deren Abenteuer ist wieder richtig gut geworden. Die Bedrohung, die von den Drachenreitern ausgeht, wird sehr gut dargestellt und bringt ordentlich Spannung mit ein - dieses mal recht viel wenn man bedenkt, dass es sich um Kinderhörspiel handelt. Besonders die Szenen in der Burg sind gut umgesetzt, dass sich Liv von Emil und Sam trennt bringt durch die zwei Handlungsstränge nicht nur mehr Dynamik ein, sondern ist auch sehr unterhaltsam. Niedlich und putzig ist die Darstellung des kleinen Drachen geworden, der allein durch Geräusche zum Leben erweckt wird. Eine weitere gelungene Folge der Playmos, an der es keinerlei Kritikpunkte von meiner Seite aus gibt.

Mit Yoshij Grimm als Benni ist ein weiterer hoffnungsvoller Jung-Sprecher engagiert worden, der auch in dieser Rolle mit sicherer Stimme zu überzeugen weiß. Als Pinkas, der sich gegen die Drachenreiter stellt, hören wir Johannes Cyprian Wolko, der die kämpferische Ader des jungen Mannes zum Audruck bringt. Als bösen Zakara hören wir Ingo Albrecht, der böse Rollen gut verkörpern kann und auch hier fies wirkt, ohne Kinder zu sehr zu verschrecken. Weitere Sprecher sind Dascha Lehmann, Manfred Lehmann und natürlich Santiago Ziesmer als Captain Tolle.

Die atmosphärische Gestaltung ist dem Hörspiel durchaus angemessen. Zwar wird - wie bei Kinderhörspielen meist üblich - weitgehend auf Musik verzichtet, um nicht zu sehr von den Sprechern abzulenken, die eingefügten Geräusche wirken jedoch stimmig und sind sinnvoll in die Geschichte integriert.

Das Covermotiv ist erneut mit dem playmobil-farbenen Rahmen versehen und mit den Spielfiguren nachgestellt. Durch den fliegenden Drachen wirkt die Szenerie beweglich, der Schrecken der durch die Reiter verbreitet wird, wird gut dargestellt. Besonders der dunkle Hintergrund mit dem blitzdurchzuckten Himmel ist schön anzusehen.

Fazit: Eine spannende Playmos-Folge mit mittelalterlichem Flair und vielen lustigen Stellen. Die Playmos sind sicherlich eine der beste Kinderserien die der Hörspielmarkt momentan hergibt


Die Playmos - 12. Im Reich der Feen



Erster Eindruck: Ein böser Zauberer und sein Schwein...

Emil, Liv und Sam sind in Begleitung ihres Freundes Tobi im Reich der Feen gelandet und lernen dort Röschen kennen. Sie erfahren, dass der böse Zauberer Parafito hinter dem Schatz der Feen her ist.Natürlich wollen die vier helfen, doch dann geht einiges schief...

"Die Playmos" waren ja schon immer geprägt von Kreativität und Einfallsreichtum. Doch das alles wird in der nunmehr zwölften Folge "Im Reich der Feen" noch einmal getoppt, es sprudelt gerade so von lustigen Einfällen. Ob Popcornbäume, die einem eine bunte Haut bescheren, ein Zauberer, der nur mit Hilfe eines Schweines zaubern kann, oder Limonade, deren Genuss zu Atem führt, der nach alten Füßen riecht. Auch die Bewohner des Feenreiches wachsen einem schnell ans Herz, allen voran Röschen, die gerne die Nachsilbe "-chen" verwendet, und die gutmütige Hexe Schrapnella. Dass auch noch eine spannende, lustige Geschichte geboten wird, versteht sich bei den Playmos ja von selbst. Lobenswerterweise wurde wieder eine Moral vermittelt, ohne den erhobenen Zeigefinger zu benutzen. Und am Ende wird es nochmal richtig spannend, ein kleiner Cliffhanger zur nächsten Folge wird gebildet. Bisher eine der besten Folgen der Playmos!

Ricardo Richter ist der Sprecher des Sam, dem gewitzten und mutigen Playmo. Auch hier liefert er wieder eine tolle Vorstellung ab und lässt seine Rolle sehr lebendig wirken. Als Röschen hören wir Marie Bierstedt, wie immer lebhaft und glaubwürdig. Für die Hexe Schrapnella gibt es derzeit wohl keine bessere Besetzung als Barbara Ratthey, und so können wir uns an ihrer rauen Stimme in einer passenden Rolle erfreuen. Weitere Sprecher sind Christian Schult, Claudia Urbschat-Mingues und Lucie Hollmann.

Musik und Geräusche sind - typisch und notwendig für ein Kinderhörspiel - eher spärlich eingesetzt, und so ist der Hauptaugenmerk völlig auf den Sprechern und der Geschichte. Und wieder habe ich von der Titelmelodie einen Ohrwurm...

Auch das Cover ist natürlich dem Thema angepasst, und so finden sich dieses mal viele kleine Details wie einem Blumenthron und natürlich dem Schatz der Feen. Immer wieder schön, was man mit den Playmobil-Figuren so aufstellen kann.

Fazit: Die Playmos mit einer echten Highlight-Folge: Interessantes Thema, stimmige und lustige Umsetzung, tolle Sprecher! Wer schöne Kinderhörspiele liebt dem seine die Playmos an Herz gelegt


Die Playmos - 11. Alarm im Hafen



Erster Eindruck: Tiere in Gefahr!

Tobi hat für seine Playmos dieses mal eine Hafenlandschaft aufgebaut. Schnellwird wieder die Hilfe der drei gebraucht: Aus einem Zoo wurden niedliche Tierbabys geklaut. Doch die Polizei unternimmt nichts gegen die Tierdiebe. Und so stellen die Playmos ihnen eine Falle...

Sam, Emil und Liv, die drei Playmobilfiguren, erleben wieder ein spannendes Abenteuer in der "Die Playmos"-Serie von floff. Eine Detektivgeschichte ist es diesmal geworden, natürlich wie immer kindgerecht und trotzdem spannend. Denn während die drei mit Hilfe ihres Papageis Captain Tolle den Tierdieben auf die Spur kommen wollen, gibt es die eine oder andere brenzlige Situation. Dass das Ziel der Serie - die Phantasie der Kinder anzuregen und sie zum Spielen aufzufordern - wieder berücksichtigt wurde, ist wohl klar. Doch wie immer dürften sich auch Erwachsene, die dem Genre "Kinderhörspiel" nicht völlig abgeneigt sind, aufgrund der vielen Wortspielereien bestens unterhalten fühlen. Bereits 10 Folgen lang gelingt immer wieder sehr gute Hörspielunterhaltung, und in diese Reihe fügt sich auch "Alarm im Hafen" ein.

Nicolas Artajo spricht Emil, den vorsichtigsten und leicht übergewichtigen Playmo. Und das macht er mit voller Überzeugungskraft und hörbar viel Freude. Als Gast dürfen wir unter anderem Claudia Urbschat-Mingues lauschen, die als fiese Frau Boltke ein herrlicher Bösewicht ist. Und "Zoodirektorin" Regina Lemnitz bereichert mit ihrer einprägsamen Stimme wohl jedes Hörspiel, so auch dieses. Weitere Sprecher sind Michael Pan, Bernd Rumpf und Hartmut Neugebauer.

Nichts auszusetzen habe ich an der Musik. Zwar ist sie nicht sonderlich üppig eingesetzt, dafür aber genauso wie die Geräusche immer passend und beschwingt. Ein echter Hit ist der Titelsong, der in einer längeren Version auch noch nach der Handlung zu hören ist. Ich erwische mich immer wieder dabei, ihn zu summen.

Krativität wurde auch wieder bei der Covergestaltung bewiesen, die aufgestellten Playmobilfiguren vermitteln eine Hafenatmosphäre. Die restliche Gestaltung ist zwar nicht sonderlich aufwändig, aber absolut ausreichend. Nur eine Auflistung der Kapitel hätte ich mir noch gewünscht.

Fazit: Die Playmos ist eine der besten Kinderserien der letzten Zeit! Auf 12 Folgen hat es die Serie schon gebracht, mögen es noch viele mehr werden


Die Playmos - 10. Die geheimnisvolle Sphinx



Erster Eindruck: Im alten Ägypten...

Die Playmos haben eine ganz besondere Überraschung für Tobi: Er kann sie beim nächsten Abenteuer begleiten. Die Reise führt dieses mal ins alte Ägypten, wo sie der Prinzessin Nefereti vor dem Ertrinken retten. Doch sie sind unerlaubterweise auf heiliges Tempelgebiet gelangt, und der Hohepriester Imhotep will sie einsperren lassen. Der Pharao hingegen gewährt ihnen eine Chance, dem Gefängnis zu entgehen: Sie sollen die verschollene Statur der Sphinx finden...

in weiteres Abenteuer für Sam, Emil, Liv und Captain Tolle, die erstmals Tobi mit in ihre Welt nehmen. Doch da wird es gleich gefährlich für den Jungen, denn er wird als Gefangener im Tempel behalten und die Playmos müssen sich allein auf die Suche begeben. Wie immer werden hier Realität und Phantasie auf clevere Art miteinander verknüpft, geschichtliches Wissen kindgerecht vermittelt und alles in eine spannende Geschichte eingebaut, sodass ein rundum gelungenes Hörspiel entsteht, dass nicht nur kleine Hörer anspricht sondern auch längst den einen oder anderen Erwachsenen in seinen Bann gezogen hat. Gerade diese Folge, die mit dem Mysterium der alten Ägypter spielt und so einen besonderen Reiz ausübt, ist spannend und unterhaltsam wie eh und je.

David Wittmann spricht den Tobi, der immer größere Parts zu sprechen hat. Das macht er immer souverän und glaubhaft. Auch Giuliana Jakobeit ist mit ihrer fröhlichen Stimme und warmherzigen Art die perfekte Besetzung für Playmo Liv. Als Nefereti ist im Übrigen Marie Bierstedt zu hören, die auch in dieser Rolle wunderbar charmant und liebenswert agiert. Weitere Sprecher sind Frank Glaubrecht als Hohepriester, Santiago Ziesmer als Captain Tolle und natürlich Gerrit Schmidt-Foß als Erzähler.

Auch die Musik ist wie immer gelungen. Eher sparsam eingesetzt glänzt sie an genau den richtigen Stellen mit heiterer Musik und tollen Übergängen. Der Titelsong setzt sich tief in den Gehörgängen fest, zumal man ihn gleich zweimal zu hören bekommt.

Besonders phantasievoll ist dieses mal das Cover gelungen. Viele Darstellungen des alten Reichs der Ägypter zieren das Booklet und zeigen viele Facetten, natürlich alles mit Playmobil-Figuren nachgestellt. Auch die typische blaue Farbe wurde wieder verwendet.

Fazit: Wieder beweist Florian Fickel von floff, dass er mit den Playmos immer weitere phantasievolle, spaßige und spannende Hörspielfolgen zu erschaffen weiß. Auch diese Folge ist ein Volltreffer!


Die Playmos - 9. Manege frei für die Playmos



Erster Eindruck: Atemberaubend aufregende Abenteuer im Zirkus

Tobi hat entdeckt, dass seine drei Lieblings-Playmobilfiguren mit ihm reden können. Als Überraschung für die drei stellt er sie im Zirkus seiner Schwester auf. Und schon erwacht alles zum Leben, und Emil, Liv und Sam - nicht zu vergessen der Papagei Captain Tolle - stehen vor neuen Schwierigkeiten: Der Zirkus von Direktor Saldini ist in schlechtem Zustand, der Löwe ist weggelaufen und Paco, der Sohn des Direktors, ist sauer, weil er mit den Pudeln trainieren soll. Die Playmos wollen helfen, indem sie eine Sondervorstellung mit den Kindern einstudieren, doch da kommt ihnen der Bürgermeister in die Quere...

"Manege frei für die Playmos" heißt der neunte Teil der Reihe um die drei Playmobilfiguren Emil, Liv und Sam, die in den verschiedensten Situationen zum Leben erwachen und dann den Leuten helfen. Angesprochen werden Kinder ab 5, die zum Spielen angeregt werden, aber auch jung gebliebene Erwachsene können ihren Spaß haben. Das liegt neben den - für Kinder ganz schön spannenden - Geschichten auch an den lustigen Figuren: Captain Tolle, der Papagei, spricht beispielsweise immer in Reimen, die Playmos verwenden oft ausgeklügelte, ausgedachte Alliterationen, und speziell in dieser Folge gibt es wieder zwei spaßige Menschen: Direktor Saldini hat immer einen Schluckauf und der fiese Bürgermeister Bimsstein (nicht Bimsschwein!) verwendet immer Wörter wie "quasi" oder "sozusagen". Jede Menge Spaß, die die sinnvolle und kindgerechte Geschichte begleitet, natürlich nicht ohne eine gewisse Quintessenz am Schluss.

Als Gastsprecher ist unter anderem Michael Pan dabei, der den Bürgermeister Bimsstein spricht. Er schafft es, ihn urkomisch und bedrohlich zugleich wirken zu lassen. Toll! Als Direktor Saldini hingegen ist Hertmut Neugebauer zu hören, der in der schwierige Rolle mit dem Hicksern souverän bleibt und vollkommen überzeugt. Auch Dirk Petrick, Sprecher des jungen Paco, fügt sich harmonisch in seine Rolle ein. Weitere Sprecher sind unter anderem Regina Lemnitz, Nastassja Hahn und Bernd Rumpf.

Die atmosphärische Gestaltung fällt eher gering aus, was bei einem Kinderhörspiel auch nötig ist, um die kleinen Zuhörer nicht von den Sprechern und der Handlung abzulenken. Die eingesetzten Geräusche und die Szenenübergänge sind aber gut eingefügt.

Das Cover zeigt wie immer eine Szenerie nachgestellt mit Playmobilfiguren, dieses mal logischerweise einen Zirkus samt Löwen und Direktor. Schön, dass diese Idee auch auf der Rückseite aufgegriffen wurde, auf der wir eine Tänzerin auf einem Elefanten bewundern können.

Fazit: Eine schöne Story, liebevolle Figuren und lustige Einfälle: Die Playmos gehören zu dem Besten, was der Markt momentan an Kinderhörspielen hergibt


Die Playmos - 8.Das Turnier auf der Königsritterburg

Erster Eindruck: Unschlagbare Playmos

Toby sitzt wieder mal in seinem Zimmer und spielt mit seiner Königsritterburg. Diesmal will er endlich das Geheimnis seiner Playmos - einen davon hat er rumlaufen sehen - lüften. Als er mitten im Spiel ist wird er zum Essen gerufen. Kaum ist Toby aus dem Zimmer, da sind Emil, Sam und Liv auch schon bei einem Ritterturnier. Dort treffen sie auf eine alte Bekannte: Vanessa die Siebte, sie erklärt ihnen, dass es bei dem Turnier darum gehe, einen Ehemann für sie zu finden und dass der Marshall alle Kontrahenten bisher besiegt habe. Vanessas Herz schlägt jedoch für jemand ganz anderen: Für Vitus, einen einfachen Küchenjungen. Damit sie diesen aber heiraten könnte, müsste er das Turnier gewinnen. Da haben die Playmos eine Idee, sie machen aus Vitus einen Ritter - oder sie versuchen es zumindest. Wird ihr Vorhaben gelingen und können die Prinzessin und Vitus bald heiraten? Wie wird der Marshall auf einen eventuellen Sieg reagieren und nicht zu vergessen: Wird Toby das Geheimnis um seine Playmos lüften?

In der 8. Folge der Playmos trifft der Hörer auf alte Bekannte, die schon in der zweiten Folge der Kinderserie aus de Hause floff einen Auftritt hatten: Prinzessin Vanessa die Siebte und dem Zauberer Fiula Zimt, wenn zweiter auch leider nur einen kurzen Auftritt hat. Die Idee, die Geschichte hier weiterzuerzählen, finde ich durchaus gelungen, man kennt die Charaktere und hat auch gleich wieder alle Bilder im Kopf, wie denn die Landschaft aussehen könnte. Mir machen die Playmos sehr viel Spaß auch wenn ich vielleicht nicht in die Zielgruppe passe :-)

Neben den drei Hauptakteuren Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit als Playmos, bekommen wir diesmal erneut Dorette Hugo als Vanessa die Siebte zu hören. Als Gegenspieler und undurchsichtiger Marshall ist Detlef Bierstedt im Einsatz, bisher habe ich in immer nur in Hörspiele für Erwachsene gehört aber auch hier macht er eine gute Figur. Ich glaube, das etwas Hinterlistige liegt ihm einfach gut. Mit dabei sind natürlich auch Ulrike Sturzbecher als Mutter von Toby der von David Wittmann gesprochen wird und als Captain Tolle ist wieder Santiago Ziesmer an der Front.

Die Geräusche bei den Playmos stehen anderen Produktionen in nichts nach, sie klingen nicht künstlich, sondern vermitteln den Eindruck, dass sie direkt aus dem Mittelalter importiert worden sind. Musik ist bei dem ganzen auch dabei, immer dezent im Hintergrund gehalten, aber stets da.

Das Cover ist wie bei den anderen Folgen wieder in blau gehalten und wenn man es betrachtet, erkennt jeder direkt, dass es sich nur um Playmobil handeln kann, da das Layout auch mit Figuren aus den einzelnen Landschaften gestaltet sind. Manche mögen das anders sehen, aber ich finde die Cover passend und im Sinne einer Kinderserie umgesetzt.

Fazit: Eine weitere Folge einer schönen Kinderserie, die mir viel Spaß macht und die wahrscheinlich auch in viele Kinderzimmern Einzug gehalten hat. Interessant werden sicherlich auch die nächsten Folgen wo Toby die Playmos vielleicht bei ihren Abenteuern begleitet?!


Die Playmos - 7.Das große Spiel

Erster Eindruck: Die EM ist im Anmarsch

An einem Regennachmittag sitzt Toby wieder einmal in seinem Zimmer und hat diesmal das Playmobil Fussballstadion aufgebaut, das er sich von einem Freund geliehen hat. Kaum ist er mit dem Aufbau fertig, kommt seiner Mutter ins Zimmer um ihn anzuhalten, doch erst seine Hausaufgaben zu erledigen. Toby stellt noch schnell seine Lieblingsfiguren, die Playmos, ins Spielfeld und geht aus dem Zimmer. Kaum ist Toby weg, befinden sich Emil, Sam und Liv mitten in dem Fussballspiel der Kinder aus Heudorf gegen die Mannschaft aus Hasenberg. Diesmal geht es um alles: Es geht um den Platz am Mondsee, der Sieger darf dort sein Lager aufbauen. Die Playmos bemerken recht schnell, dass das Spiel nicht wirklich Fair Play ist. Wieso ist der Schiedsrichter auf der Seite der Hasenberger, obwohl er doch unparteiisch sein soll? Die Playmos helfen den Heudorfern, ihre Fussballtechnik zu verbessern und finden heraus, was die Gegenmannschaft und der Schiedsricher im Schilde führen. Können die Playmos auch hier helfen?

Pünktlich zur diesjährigen EM erscheint auch von den Playmos eine Folge mit dem Oberthema Fußball. Für alle, die Fußball bzw. Sportfolgen in Hörspielserien nicht unbedingt mögen sei gesagt, dass es hier nicht so ganz vordergründig um die Sportart geht. Zwar findet am Ende das alles entscheidende Spiel statt, aber floff hat es raffiniert gelöst, dass es dennoch interessant bleibt. Wieder eine Folge, die sich um den Zusammenhalt und ums aufeinander Zugehen dreht. Löblich zu erwähen ist, dass die Playmos immer noch versuchen dem Hörer auch gewisse Werte zu vermitteln, das gelingt durch die liebevolle und einfühlsame Umsetzung auch wunderbar.

Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit hauchen den Playmos einmal mehr Leben ein. Dass die drei Spaß bei der Sache haben merkt man schon nach den ersten paar Minuten. Die Rolle des unfairen Schiedsricher hat floff mit Thomas Nero Wolf besetzt, ein glänzende Wahl, da er gut auch den Fiesling geben kann. Weiter dabei sind neben Hannes Maurer, dessen Stimme man aus einigen TV Produktionen kennt, Jennifer Antoni als Jesse und Claudio Maniscalco als Stadionsprecher. Als Erzähler fungiert Gerrit Schmidt-Foß, der sich in der Folge doch hin und wieder mal gehen lässt und völlig vergisst, dass er der Erzähler der Geschichte ist.

Die Geräusche und die Musik sind passend zur Handlung umgesetzt und Florian Fickel, der Regiesseur der Playmos, versteht es, die Geräusche so einzusetzen, dass die gewünschte Atmosphäre entsteht.

Das Cover zeigt auch diesmal wieder ein Szene aus dem Hörspiel, die durch Figuren und Landschaften von Playmobil umgesetzt sind. Das Cover aus der Hand von Sylvia Gerlach ist gelungen, wirkt in sich rund und macht jetzt auf mich auch keinen trashigen Eindruck. Eben ein Cover für eine Kinderserie. Das Artwork ist gelungen.

Fazit: Eine Folge die nicht nur für Fairplay auf dem Spielfeld plädiert. Mich haben die Playmos schon lange überzeugt, bleibt zu hoffen, dass es noch viele weitere Abenteuer geben wird.


Die Playmos - 6. Abenteuer auf dem Eichenhof



Erster Eindruck: Sam, Emil und Liv ziehen aufs Land

Die drei Playmos und ihren treuen Freund Captain Tolle verschlägt es dieses Mal auf einen Bauernhof. Und direkt merken sie, dass das Landleben alles andere als langweilig ist. Herkules, ein wild gewordener Stier, ist ausgebüchst und will sich von Bauer Rübsamen einfach nicht mehr einfangen lassen. Sofort springen die Playmos ein und helfen. Als sie erfahren, dass ein Wettbewerb veranstaltet wird, bei dem der schönste Bauernhof der Gegend gekürt werden soll, wollen sie gemeinsam mit dem Bauern den Hof auf Vordermann bringen. Aber das klingt leichter, als es eigentlich ist...

Nach der geschichtsträchtigen Vorgängerfolge begleiten wir die Playmos in dieser sechsten Folge wieder in ein alltäglicheres Gebiet. Das Thema Bauernhof fasziniert ja schon seit Ewigkeiten Generationen von Kindern, besonders wenn sie fernab von Kuhweiden, Scheunen und Schweineställen aufgewachsen sind. Und so steht dieses Mal nicht ein großes Abenteuer im Vordergrund, sondern eher mehrere kleine, um möglichst viel vom Eichenhof zu erfahren, ohne das "große Ziel", den Hof zu verschönern, aus den Augen zu verlieren. Am Ende wird es bei einem Brand in der Scheine noch mal so richtig aufregend, der Wettbewerb scheint verloren, aber glücklicherweise (und ein wenig pathetisch) besinnen sich die Preisrichter noch auf die wahre Schönheit des Helfens und des Zusammenhalts, sodass es ein wunderschönes und harmonisches Ende gibt. So werden jungen Hörern auch noch ganz nebenbei Werte vermittelt, während sie viel Spaß beim Hören der spannenden Geschichte haben.

Als Bauer Rübsamen hören wir Bert Franzke, der den schon etwas gealterten, gutmütigen Charakter mit seiner warmen Stimme sehr gut umsetzen kann. Gleiches gilt für seine Frau, gesprochen von Kathrin Hildebrand, die durch die tolle Interpretation gleich vor dem inneren Auge Gestalt annimmt. Dem Preisrichter Berkenbusch leiht Claudio Maniscalo seine Stimme, der glaubhaft zwischen Strenge und Gutmütigkeit wechseln kann. Neben den großartigen Playmos Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit sind außerdem Thomas Nero Wolff und Sabine Menne zu hören.

Die Geräusche sind zu jeder Szene absolut passend gewählt, besonders beim Brand in der Scheune wirkt alles sehr realistisch und glaubhaft. Ein großes Lob für Regisseur Florian Fickel und sein Team von floff. Die Musik ist, wie bei Kinderhörspielen üblich und empfehlenswert, eher sparsam eingesetzt, ist aber sehr beschwingt und fröhlich.

Auf dem Cover sehen wir einen Feuerwehrmann beim Löschen der Strohballen und im Hintergrund den Eichenhof. Ich persönlich hätte es vorgezogen, wenn das Ende nicht direkt in den Vordergrund gestellt und eine andere Szene bildlich umgesetzt worden wäre. Trotzdem ist das Cover gelungen und stimmungsvoll.

Fazit: Die Serie ist einfach liebenswert. Jede Folge, wie auch diese, ist schön anzuhören und hat für die kleinen Hörer genau die richtige Mischung aus Ruhe und Spannung. Toll!


Die Playmos - 8.Das Turnier auf der Königsritterburg

Erster Eindruck: Unschlagbare Playmos

Toby sitzt wieder mal in seinem Zimmer und spielt mit seiner Königsritterburg. Diesmal will er endlich das Geheimnis seiner Playmos - einen davon hat er rumlaufen sehen - lüften. Als er mitten im Spiel ist wird er zum Essen gerufen. Kaum ist Toby aus dem Zimmer, da sind Emil, Sam und Liv auch schon bei einem Ritterturnier. Dort treffen sie auf eine alte Bekannte: Vanessa die Siebte, sie erklärt ihnen, dass es bei dem Turnier darum gehe, einen Ehemann für sie zu finden und dass der Marshall alle Kontrahenten bisher besiegt habe. Vanessas Herz schlägt jedoch für jemand ganz anderen: Für Vitus, einen einfachen Küchenjungen. Damit sie diesen aber heiraten könnte, müsste er das Turnier gewinnen. Da haben die Playmos eine Idee, sie machen aus Vitus einen Ritter - oder sie versuchen es zumindest. Wird ihr Vorhaben gelingen und können die Prinzessin und Vitus bald heiraten? Wie wird der Marshall auf einen eventuellen Sieg reagieren und nicht zu vergessen: Wird Toby das Geheimnis um seine Playmos lüften?

In der 8. Folge der Playmos trifft der Hörer auf alte Bekannte, die schon in der zweiten Folge der Kinderserie aus de Hause floff einen Auftritt hatten: Prinzessin Vanessa die Siebte und dem Zauberer Fiula Zimt, wenn zweiter auch leider nur einen kurzen Auftritt hat. Die Idee, die Geschichte hier weiterzuerzählen, finde ich durchaus gelungen, man kennt die Charaktere und hat auch gleich wieder alle Bilder im Kopf, wie denn die Landschaft aussehen könnte. Mir machen die Playmos sehr viel Spaß auch wenn ich vielleicht nicht in die Zielgruppe passe :-)

Neben den drei Hauptakteuren Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit als Playmos, bekommen wir diesmal erneut Dorette Hugo als Vanessa die Siebte zu hören. Als Gegenspieler und undurchsichtiger Marshall ist Detlef Bierstedt im Einsatz, bisher habe ich in immer nur in Hörspiele für Erwachsene gehört aber auch hier macht er eine gute Figur. Ich glaube, das etwas Hinterlistige liegt ihm einfach gut. Mit dabei sind natürlich auch Ulrike Sturzbecher als Mutter von Toby der von David Wittmann gesprochen wird und als Captain Tolle ist wieder Santiago Ziesmer an der Front.

Die Geräusche bei den Playmos stehen anderen Produktionen in nichts nach, sie klingen nicht künstlich, sondern vermitteln den Eindruck, dass sie direkt aus dem Mittelalter importiert worden sind. Musik ist bei dem ganzen auch dabei, immer dezent im Hintergrund gehalten, aber stets da.

Das Cover ist wie bei den anderen Folgen wieder in blau gehalten und wenn man es betrachtet, erkennt jeder direkt, dass es sich nur um Playmobil handeln kann, da das Layout auch mit Figuren aus den einzelnen Landschaften gestaltet sind. Manche mögen das anders sehen, aber ich finde die Cover passend und im Sinne einer Kinderserie umgesetzt.

Fazit: Eine weitere Folge einer schönen Kinderserie, die mir viel Spaß macht und die wahrscheinlich auch in viele Kinderzimmern Einzug gehalten hat. Interessant werden sicherlich auch die nächsten Folgen wo Toby die Playmos vielleicht bei ihren Abenteuern begleitet?!


Die Playmos - 5. Gefahr für Rom



Erster Eindruck: Die Playmos in kaiserlicher Mission

Emil, Liv und Sam landen dieses mal im alten Rom, zur Zeit der Gladiatoren und Wagenrennen. Sie treffen dort auf Quintus, einen römischen Laufburschen, der durch Zufall erfahren hat, dass ein enger Vertrauter des Kaisers vorhat, diesen zu entführen. Doch sofort wird Quintus festgenommen. Die Playmos beschließen, ihm zu helfen. Doch das gestaltet sich schwerer, als sie gedacht hätten. Sie geraten geradewegs an den Entführer, der sie auf einer Galeere einsperrt. Die Playmos sehen keine Rettung mehr. Doch da kommt Captain Tolle angeflogen...

Die Playmos sind wieder da! Und mit der fünften Folge gibt es neben den üblichen Abenteuern auch gleich eine kleine Geschichtsstunde, wir erfahren nämlich einiges über das alte Rom. Aber alles ist so gut verpackt und geschickt untergebracht, dass sogar Fünfjährige gut folgen können. Überhaupt ist diese Folge spannend, bleibt aber immer kindgerecht und auch für die Kleinen gut nachvollziehbar. Besonders schön sind die etwas wüsteren Kommentare der Playmos, die völlig ohne böse Flüche auskommen. Es werden stattdessen witzige Alliterationen verwendet, wie z.B.: "knickriger Kapuzenkasper " Auch Captain Tolle, der Papagei der Playomos, ist durch seine Art in Reimen zu sprechen sehr lustig. Der Humor kommt also bei all der Spannung und der gefährlichen Abenteuer nicht zu kurz. Die Erwachsenen unter uns dürften sich auch gut unterhalten fühlen, solange man keine Abneigung gegen Kinderhörspiele hat. Für die Kleinen dürfte es ein absoluter Hit sein, besonders weil man sich zum Spielen insprieren lassen kann.

Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jokobeit sind die drei Playmos Sam, Emil und Liv. Die drei sind ein ein eingeschworenes Team, im Hörspiel wie als Sprecher. Auch Captain Tolle, gesprochen von Santiago Ziesmer ist ein echter Ohrenschmaus, denn wer sonst könnte so gut einen Papageien sprechen? In dieser Folge hören wir außerdem Nico Sablik als Quintus, der seine Sache außerordentlich gut macht, und Norbert Langer als bösen Schurken Flavius, der sehr überzeugend ist, ohne die jüngeren Hörer zu sehr zu verschrecken. Wie immer dabei als Tobi, seine Mutter und erzähler sind David Wittmann, die bezaubernde Ulrike Sturzbecher und Gerrit Schmidt-Foß.

Auch hier hält sich die Musik eher im Hintergrund, um die Aufmerksamkeit nicht von den Sprechern abzulenken. Ist sie jedoch eingesetzt, ist sie fetzig und macht Spaß. Besonders der grandiose Titelsong lädt zum Mitsingen ein ("Was sind wir? Freunde!") Die Geräusche integrieren sich gut in die Handlung und sind glaubhaft.

Auf dem Cover bekommen wir - mit Playmobilfiguren nachgestellt - einen Eindruck vom alten Rom, inklusive Kolloseum und Galeere. Auch auf der Rückseite wird dieser Stil fortgeführt. Löblich ist der Hinweis im Booklet auf die Gratisfolge zum downloaden auf der Internetseite der Playmos.

Fazit: Eine spannende und unterhaltsame Folge um die drei Playmos. Interessantes Thema, tolle Geschichte, super Sprecher. Hörspielherz, was willst du mehr?


Die Playmos - 4.Chaos in der Hermannstraße

Erster Eindruck: Chaos und Gaunereien bei den Playmos

Tobi spielt grad mit dem Puppenhaus seiner Schwester als er von seiner Mutter zum Frühstück gerufen wird. Kaum hat er das Zimmer verlassen erwachen die Playmos wieder zu Leben. Diesmal befinden sich Sam, Emil, Liv und Captain Tolle in der Hermannstraße. Anscheinend werden sie dort auch schon als Babysitter erwartet. Die Eltern von Moritz und Miriam gehen ins Theater, und kaum sind diese aus dem Haus nimmt das Chaos seinen Lauf. Die Pfannkuchen brennen an, das Badezimmer steht unter Wasser und - dem noch nicht genug - steigen zwei Einbrecher mehr oder weniger ausversehen bei Beckers in Haus ein. Nun gilt es einen Plan zu entwickeln...

Nach drei Folgen kommt nun also die erste Folge, die wohl eher Mädchen anprechen soll. Das ist aber keineswegs eine langweilige "heile Welt Story" sondern auch bei den Playmos läuft beim Babysitten einiges schief. So kommt das ganze ziemlich spannend und witzig daher.

Die Sprecher sind auch wie in den drei Vorgängerfolgen wieder mit vollem Einsatz dabei. Floff hat wieder die neue Sprecherelite zusammengetrommelt: Wie immer dabei als Erzähler Gerrit Schmidt-Foss, neben ihm sind als Kinder Dorette Hugo und Jennifer Antoni zu erleben. Als Mutter Becker ist die aus Faith bekannte Barbara Stoll dabei. Die Akteure machen dieses Hörspiel zu einem Genuss

Geräuschtechnisch ist auch diese Folge wieder auf der Höhe. Der Regisseur Florian Fickel beweist wieder einmal sein Händchen fürs Kinderhörspiel. Musikalisch sind die Playmos doch eher zurückhaltend, was bei einer Kinderreihe auch passt.

Das Cover von Folge 4 gefällt mir persönlich nicht so gut, ich fand die anderen besser gelungen, aber das ist eben Geschmackssachte. Hier bleibt eben auch immer zu beachten, dass eine andere Zielgruppe angesprochen wird und diese wird das Cover wahrscheinlich mögen.

Fazit: Auch "Chaos in der Herrmannstraße" hat mich gut eine Stunde lang wieder bestens unterhalten. Ich (und auch sicherlich viele Kinder) freue mich schon auf hoffentlich viele weitere Folgen der Playmos!


Die Playmos - 3.Die Dinos kommen

Erster Eindruck: Die Playmos treffen den Jurassic Park

Tobi spielt grade mit den Playmos, als der von seinem Vater gerufen wird. Kaum ist Tobi aus dem Zimmer erwachen die Playmos wieder zu Leben. Diesmal geht es für Liv, Emil,Sam und Captain Tolle in das Tiergehege von Professor Dudelmoos in dem grad ziemliche Aufregung herrscht, denn ein Dino ist ausgebrochen und bewegt sich frei im Park.

Wenn man die Story der dritten Folge der Playmos gelesen bzw. gehört hat muss man an den Filmerfolg Jurassic Park denken. Die Story ist so ziemlich die selbe nur eben für Kinder in eine freundlichere Variante umgeschrieben worden. Der Geschichte tut das aber keinerlei Abbruch, ich fand auch diese Folge wieder sehr gelungen.

Floff hat hier etliche der bekanntesten Hörspielstimmen untergebracht, da wären natürlich Santiago Ziesmer als Papagei Captain Tolle der seit Folge 1 die Playmos auf ihren Abenteuern begleitet, noch der wunderbare Christian Rode als Prof. Dudelmoos und Peter Flechtner als sein Assistent Walter. Letzteren kennt die Hörspielwelt vor allem als Takimo. Die Protagonisten verleihen jedem Charakter einen perfekten Ausdruck.

Die Musik, die die Playmos untermalt, ist eher sparsam eingesetzt was hier aber keineswegs stört. Die Geräuschelemente fügen sich dermaßen gut in die Story ein wie es wohl besser kaum geht.

Das Cover zeigt ziemlich deutlich das floff und Playmobil hier Hand in Hand zusammen arbeiten und welche Vermarktungsstrategie hier verfolgt wird. Die Abbildung passt sehr wohl zum Hörspiel insgesamt, wenn ich auch sagen muss dass der Saurier nicht ganz zu dem passt wie der Dino im Hörspiel beschrieben wird. Aber hier wird eben auch eine andere Zielgruppe angesprochen.

Fazit: Die Playmos ist eine der besten Kinderserien die in den letzten Jahren auf dem Markt gekommen ist. Hier wird man gut eine Stunde herzlich unterhalten. Bleib zu hoffen dass diese Serie sich auf Dauer durchsetzen kann.


Die Playmos - 2.Angriff der Drachenritter

Erster Eindruck: Hat man die erste gehört, hat man das Verlangen gleich noch viel mehr zu hören von den Playmos

Die Playmos landen in ihrem zweiten Abenteuer auf einer Burg, die von dem bösen Drachenfürsten und einer Gefolgschaft belagert wird! Zusammen mit der Prinzessin Vanessa der siebten schmieden Sam, Emil und Liv einen Plan wie sie entkommen können um Hilfe zu holen. Sie bauen einem trojanischen Drachen....Mit Hilfe eines etwas kuriosen Zauberes beginnt die Suche nach dem letzten Einhorn.

Die zweite Folge hat mir persönlich sogar noch besser gefallen als die erste, ich mag Ritter lieber als Piraten! Der Storybogen ist vollkommen kindgerecht und kommt ohne Gewalt aus! Die Geschichte bietet sich wunderbar zum Nachspielen an.

Auch glänzen die Sprecher wieder! Vanessa die siebte wird von Dorette Hugo gesprochen, vielen bekannt aus Bibi und Tina! Santjago Ziesmer ist diesmal nicht nur als Papagei "Captain Tolle" zu hören sondern spricht auch den etwas verwirrten aber durchaus liebeswerten Zauberer Fidula Zimt! Einfach genial!

Auch hier sind die Geräusche als auch die Musik wieder wunderbar gewählt und passend zu 100% ins Hörspiel!

Das Cover zeigt hier eine Szene aus dem Hörspiel, wie die Burg von dem Drachenfürsten angefriffen wird! Die Abbildung stellt eine Playmobilburg da wie wir sie wohl alle kennen! Die Aufmachenung an sich ist eher dezent gewählt, ganz im Gegenteil zu dem was man eigentlich erwarten würde! Sehr gelungen!

Fazit: Das was Florian Fickel ist geschaffen hat, wird hoffentlich zu einem festen Bestandteil in der Hörspielwelt! Zu wünschen wäre es durchaus! Die Hörspiel erscheinen sowohl als CD als auch auf MC was ich grad für Kinder durchaus besser finde!


Die Playmos - 1.Der Schatz der Teufelsinsel

Erster Eindruck: Die Playmos erobern die Kinderzimmer

In der ersten Folgen erleben die Playmos ein Piratenabenteuer! Capitan Babarossa hat ein Dorf geplündert! Der Dorfjunge Tomba möchte die Schätze wiederhaben die Playmos sagen ihre Hilfe zu....und schon stürzen sie von einem Abenteuer ins nächste und zwischenzeitlich bei Captain Babarossa von der Planke ins Meer! Auf einer Insel und mit Hilfe eines neuen Freundes kommen sie dem Rätsel um das Versteck der Schätze auf die Spur!

Die Playmos spricht eine Zielgruppe von 5 Jahren an! Die Produktion ist sehr gut, besser wie viele andere Playmobilproduktionen in den letzten Jahren! Es ist aber auch kein Aufguss der Europa Serie um Professor Mobilux.

Die Hauptsprecher sind ziemlich unbekannt und das ist auch gut so! Es muss auch mal Hörspiele geben wo man nicht sagen dann "Ach das ist doch der und der". In den "Nebenrollen" sind u.a Dorette Hugo, Peter Flechtner, Christian Rode und und und! Als Erzähler ist Gerrit Schmidt-Foß im Einsatz, der das richtig gut macht!