Playmos – 28. Den Bankräubern auf der Spur

Playmos – 27. Reise in die Steinzeit

Die Playmos – 26. Wettrennen um die Schatzinsel

Die Playmos – 25. Gefahr im Weltall

Die Playmos – 24. Die Ritter sind los!

Die Playmos – 23. Die Playmos in geheimer Mission

Die Playmos – 22. Gespenstig gruselige Geisterpiraten

Die Playmos – 21. Reise zu Häuptling Schlanker Bär

Die Playmos - 20. Die Schlacht der Löwenritter

Die Playmos - 19. Jagd auf Dr. Devil

Die Playmos - 18. Der Schatz des Archimedes

Die Playmos - 17. Rettet den Dinopark!

Die Playmos - 16. Die Rückkehr der Piraten

Die Playmos - 15. Der Schatz im Dschungeltempel

Die Playmos - 14. Gefahr für den König der Tiere

Die Playmos - 13. Das Licht aus dem Drachenland

Die Playmos - 12. Im Reich der Feen

Die Playmos - 11. Alarm im Hafen

Die Playmos - 10. Die geheimnisvolle Sphinx

Die Playmos - 9. Manege frei für die Playmos

Die Playmos - 8.Das Turnier auf der Königsritterburg

Die Playmos - 7.Das große Spiel

Die Playmos - 6. Abenteuer auf dem Eichenhof

Die Playmos - 5. Gefahr für Rom

Die Playmos - 4.Chaos in der Hermannstraße

Die Playmos - 3.Die Dinos kommen 

Die Playmos - 2.Angriff der Drachenritter

Die Playmos - 1.Der Schatz der Teufelsinsel


Playmos – 28. Den Bankräubern auf der Spur



Erster Eindruck: Ganoven mit Sprachfehler

Tobi bekommt von seinen Eltern eine Bank und eine Polizeistation von Playmobil geschenkt. Klar, dass die Playmos Emil, Sam, Liv und Captain Tolle diese sofort erkunden wollen. Dabei geraten sie mitten in einen Banküberfall, bei dem sogar kleinen Kindern das Geld gestohlen wird. Diese Ungerechtigkeit können die vier natürlich nicht hinnehmen und helfen der Polizei, die Täter zu überführen...

Es ist immer wieder eine Freude, was sich Florian Fickel so für Kleinigkeiten einfallen lässt, um den Hörern immer wieder neue, kleine Überraschungen zu bieten und so die Serie „Die Playmos“ interessant zu halten. Zu Beginn der 28. Folge „Den Bankräubern auf der Spur“ erklingt beispielsweise nicht das Titellied, sondern eine Kinderstimme beginnt mit dem Erzähltext – es stellt sich als der Sohn des Erzählers heraus, der sogleich vom Papa vom Mikrofon verscheucht wird, worauf dann erst der Song folgt. Eine kleine, aber wirkungsvolle Irritation, die für die Kreativität der Serie zeugt. Doch auch der Hauptteil der Geschichte ist wieder sehr unterhaltsam und macht richtig Spaß. Lediglich der anfängliche Banküberfall kann für einige nicht allzu nervenstarke Kinder problematisch werden, denn die Räuber haben sind als Clowns verkleidet und machen auch ansonsten einen gefährlichen Eindruck. Es werden klare Hinweise auf den Täter gegeben, die für jüngere Zuhörer genau den richtigen Anspruch haben, die Figuren sind klar aufgestellt und haben alle ihre unterhaltsamen Macken. Auch die Figuren der Playmos kommen wieder sehr gut zur Geltung, die vier passen perfekt zueinander und sind einem schon richtig ans Herz gewachsen. Die Auflösung hätte man vielleicht etwas dynamischer gestalten können, trotzdem ist diese Folge wieder richtig gut gelungen.

Wie immer ist Giuliana Jakobeit als Liv zu hören und sorgt mit ihrer fröhlichen Stimme immer wieder für helle Momente in der Handlung. Ihre liebenswerte und oft besorgte Art lassen die leicht besserwisserischen Sprüche überhaupt nicht schlimm wirken. Raimund Krone ist als Kommissar Rogers zu hören, er macht seine Sache sehr gut und gestaltet seine Rolle kindgerecht. Mit lustigem Sprachfehler ist Kathrin Hildebrandt eine gute Wahl für die Bankangestellte Gina Giro. Wietere Sprecher sind Bern Gnann, Michael Pan und Cathleen Gawlich.

Eher schlicht ist die akustische Gestaltung der Folge, um die Kinder nicht zu sehr von der Geschichte abzulenken. So ist kaum Musik während der Handlung zu hören, und auch Geräusche sind eher sparsam eingesetzt und auch nur dann, wenn es für das Verständnis hilfreich ist. Dieser etwas nüchterne Eindruck relativiert sich durch die lebendige Sprechweise der Charaktere und die vielen witzigen Momente.

Das Cover ist selbstverständlich wieder mit Playmobil-Figuren nachgestellt und zeigt eine Szene, in der sowohl die Bank mit den beiden Ganoven wie auch der Polizeieinsatz zu sehen sind. Die vorherrschende Farbe ist natürlich wieder das typische Blau, das sich durch die ganze Aufmachung zieht. Einige kleine, grafische Elemente lockern die klare Struktur auf.

Fazit: Eine spannende Folge für Kinder, aber auch für Erwachsene wie immer unterhaltsam und spaßig.

VÖ: 16.März 2012
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4632-5


Playmos – 27. Reise in die Steinzeit



Erster Eindruck: In einem Land vor unserer Zeit...

Eine ganz besondere Reise steht den Plamos Emil, Sam, Liv und Captain Tolle bevor, denn sie landen unversehens in der Steinzeit. Dort treffen sie auf Idura, einer Häuptlingstochter. Ihrem Stamm wurde das überlebenswichtige Feuer gestohlen, und natürlich wollen die Plamos sofort helfen. Doch dann wird Liv von den Thuledums entführt...

Ein riesiger Vorteil der Hintergrundgeschichte der Playmos ist es, dass die Autoren ohne große Erklärungsnöte ihre Figuren an jedem beliebigen Ort und zu jeder beliebigen Zeit landen lassen können. Was in anderen Serien oft konstruiert wirkt, passt hier einfach gut zusammen. Und so spielt die Geschichte der 27. Folge gleich mehrere Jahrtausende in der Vergangenheit, nämlich in der Steinzeit. Für Kinder wird diese Zeitepoche hier etwas greifbarer, auch wenn natürlich alles auf einem sehr harmlosen Level abläuft. Harte Überlebenskämpfe gibt es nicht. Das wird nur durch das gestohlene Feuer angedeutet. Die Handlung läuft kurzweilig und flüssig ab, immer wieder werden kleine Spannungsmomente eingebaut, die das Interesse an der Handlung hochhalten. Die Suche nach den Feuer und natürlich auch Liv gestaltet sich als knifflige Angelegenheit, bei der viel Geschick und Kreativität gefordert ist. Alles passt hier wunderbar zusammen, zumal auch der Humor natürlich nicht zu kurz kommt, lustige Sprüche an zahlreichen Stellen sorgen immer wieder für auflockernde Lacher. Eine gelungene Folge mit sehr gut gewähltem Thema.

Die momentan viel gefragte Cathleen Gawlich ist hier als Idura zu hören und macht ihre Sache wieder sehr gut. Ihre Sprechweise ist eingängig und lebendig, ihr Klang hell und freundlich. Christian Rodes ernste Stimme ist hier als Häuptling Olf eine gute Wahl, er hat nichts von seiner starken Präsenz eingebüßt. Ricardo Richter kann seit der ersten Folge als Sam überzeugen und legt auch hier eine schmissige und witzige Performance ab. Weitere Sprecher sind Christian Schult, Nicolas Artajo und natürlich der wunderbare Gerrit Schmidt-Foss als Erzähler.

Gleich am Start sorgt der Gute-Laune-Titelsong für die fröhliche Stimmung, zumal Kinder gleich zum Mitsingen und -klatschen aufgefordert werden. Während der Handlung ist dafür keine Musik mehr eingesetzt, die Sprecher sorgen hier allein für eine wohlige und entspannte Atmosphäre. Einige Geräusche sorgen für eine bessere Verständlichkeit der Handlung oder setzen kleine Akzentpunkte.

Ein großer, schwarzer Felsen samt Wasserfall und kleinem See im Hintergrund, auf dem sich ein Steinzeitstamm eingerichtet hat, davor ein Mensch mit einem brennenden Stab und das für Steinzeitgeschichten obligatorische Mammut – natürlich ist auf dem Cover alles mit Figuren aus der Playmobil-Welt dargestellt und mit einer hübschen Hintergrundgrafik versehen.

Fazit: Kurzweilig, witzig und durchaus spannend – das Thema Steinzeit wird hier kindgerecht aufgearbeitet und eine tolle Geschichte erzählt.

VÖ: 16.März 2012
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4631-8


Die Playmos – 26. Wettrennen um die Schatzinsel



Erster Eindruck: Ist Barbarossa schneller?

Tobi schickt seine drei Lieblings-Figuren, die Playmos, dieses mal auf eine idyllische Insel. Doch leider taucht auch Captain Barbarossa auf, der von einem gewaltigen Schatz auf der Insel gehört hat. Kustos, ein alter Baum, hilft sowohl ihm als auch Emil, Liv und Sam, die geheimnisvollen Münzen zu finden, die nötig sind, um an die Reichtümer zu kommen. Doch was dahinter steckt, erfahren die Playmos erst später...

„Extra Lang!“ prangt recht auffällig auf dem Cover der 26. Folge der Playmos, und tatsächlich liegt die Länge von „Wettrennen um die Schatzinsel“ mit über einer Stunde etwa 20 Minuten über der einer regulären Geschichte. Doch schnell zeigt sich, dass in der Handlung genügend Potenzial steckt, um diese Zeit sinnvoll und kurzweilig auszufüllen. Schon kurz nach ihrer Ankunft auf der Insel begegnen die Playmos ihrem Erzfeind Barbarossa, und auch die Rahmengeschichte ist schnell durch den freundlichen und weisen Baum erklärt. Mit der Schatzsuche kann also kurz nach Beginn bereits begonnen werden, die in insgesamt vier Abschnitte unterteilt ist. Bei jeder kann einer der Playmos eine Stärke ausspielen, womit wieder einmal der Nutzen von Zusammenhalt und Freundschaft gezeigt wird. Auch das Hineinfunken durch Barbarossa wird immer wieder gut dargestellt, wobei der Piratenkapitän viel von dem Schrecken der ersten Folge verloren hat und mehr wie ein etwas gemeiner Konkurrent der Playmos dargestellt wird. Gelungen, wie organisch die Handlungen aus der realen Welt hier mit eingebunden werden und Auswirkungen auf die Insel haben. Alle vier Teile der Schatzsuche haben ihr eigenes Flair, ihren eigenen Grundgedanken und führen jeweils interessante Elemente ein, beispielsweise die freundliche, riesenhafte Vogelspinne Theresa. Doch als wäre das nicht schon genug, wird auch immer weiter auf die Hintergründe der Insel eingegangen, denn so simpel wie es anfangs den Anschein hat, ist diese Folge gar nicht. Ein Geheimnis umwittert den alten Baum, das auch erst ganz am Ende aufgedeckt wird, sodass bis zuletzt Spannung aufrecht erhalten wird. Und auch hier wieder ein Plädoyer für Gerechtigkeit und Bescheidenheit. Dass Werte vermittelt werden, ist in einem Kinderhörspiel natürlich löblich und bei den Playmos auch üblich, dass dies aber auf so abwechslungsreiche, zauberhafte und unterhaltsame Weise geschieht wie hier, ist mehr als nur erfreulich.

Wie immer tragen auch hier die Sprecher einen großen Teil zum Gelingen der Folge bei. So gefällt mir Ingo Albrecht auch als etwas weicherer Barbarossa sehr gut, hat er doch immer noch eine etwas gemeine und arrogante Art, mit der er einen guten Gegenspieler für die Playmos abgibt. Sein Untergebener, der Haken Heinz, wird von Martin Theuer gesprochen, der auch in dieser Rolle eine gute Figur abgibt und innerhalb der Serie immer wieder mit glaubwürdigen und überzeugenden Leistung auffällt. Besonders gut gefallen hat mit hier Jürgen Thormann als alter Baum Kustos, der hier ganz sanft, weise und liebenswürdig klingt. Natürlich dürfen die drei Playmos, Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Guiliana Jakobeit, nicht fehlen.

Musik wird während der Handlung nur ganz vereinzelt eingesetzt, der Hauptteil der Atmosphäre stammt – natürlich neben den hervorragenden Sprechern – aus dem Einsatz verschiedenster Geräusche. Meeresrauschen gibt Inselflair, verschiedene Tiere sind zu hören, und natürlich darf auch das geheimnisvolle Plingen beim Wechsel zwischen Traum und Wirklichkeit nicht fehlen. Wieder eine sehr runde Sache.

Klar, dass der Lieblingsfeind der Playmos-Hörerschaft auch auf dem Cover auftaucht, wenn er in der Handlung vorkommt. Barbarossa ist mit erhobenen Schwert in den Vordergrund gerückt, während sich hinten die geheimnisvolle Insel erhebt – natürlich wieder alles nachgestellt mit Playmobil-Figuren. Die restliche Gestaltung ist klar strukturiert und übersichtlich wie immer.

Fazit: Spannend, abwechslungsreich und überraschend – wohl eine der besten Folgen der Serie, hier hat sich die längere Laufzeit bezahlt gemacht!

VÖ: 14.Oktober 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4520-5


Die Playmos – 25. Gefahr im Weltall



Erster Eindruck: Auf der Jagd nach Energiekristallen

Auf ihrem neuen Abenteuer landen die Playmos in der Zukunft bei einem Team aus Forschern, die einen Planeten bewohnbar machen wollen. Dazu benötigen sie die kraftvollen roten Energiesteine, die schon sehr knapp geworden sind. Gemeinsam machen sich Emil, Liv und Sam auf eine Reise durch das All, doch für den Rückweg brauchen sie neuen Kraftstoff...

Ein kleines Jubiläum feiern die Playmos mit der 25. Folge, in der heutigen schnelllebigen Zeit ein durchaus beachtlicher Erfolg. Die von Floran Fickel erdachte Serie rund um Spielfiguren, die lebendig werden und spannende Abenteuer erleben, überzeugt immer wieder durch kreative Einfälle – hier erleben die Hauptfiguren das erste mal eine spannende Geschichte im Weltall. Doch wie immer kommt zuerst eine kleine Introszene, die erklärt, wie Tobi die Spielwelt für seine Playmobil-Figuren aufbaut – und so sicherlich auch einige Kinder zum Spielen anregt. Das technisierte Umfeld der Geschichte harmoniert hier sehr gut mit den liebevollen Ideen und den sympathischen Figuren, beides kommt trotz der Gegensätzlichkeit gut zur Geltung. Und natürlich ist vor diesem Hintergrund eine spannende Geschichte platziert, die so einiges bietet und zum Finale einen Action betonten Kampf bietet – natürlich alles auf einem eher harmlosen Niveau, sodass auch die anvisierte Zielgruppe ab drei Jahren nicht überfordert wird. Der Verlauf ist wie immer sehr kurzweilig und bietet mit dem Weltraumthema neue Facetten der Serie, die innewohnende Liebe macht aber auch hier wieder den großen Reiz aus und lässt „Gefahr im Weltall“ zu einer guten und interessanten Folge werden.

Natürlich dürfen auch hier nicht die engagierten Gastsprecher fehlen, die jedes mal den großherzigen Charme der Serie aufgreifen und ihre Rolle mit viel Engagement vertonen. So kann beispielsweise Frank Glaubrecht als Black Boss mit seiner warmen Stimmfarbe überzeugen, die er gekonnt einsetzt, um den Chef des Forscherteams vertrauenswürdig und sympathisch wirken zu lassen. Marie Bierstedt sorgt als störrischer Aufzug für einige sehr erheiternde Momente, sie verleiht dem technischen Objekt eine sehr menschliche und witzige Seite. Auch Martin Theuer hat an dem Projekt hörbar Spaß, weswegen sein Einsatz als B-Strong ebenso gut gelungen ist. Weitere Sprecher sind Jürgen Kluckert, Rainer Fritzsche und Thomas Nero Wolff.

„Was sind wir? Freunde!“ Seit 25 Folgen erklingt immer zu Beginn und zu Ende der Geschichte der fröhliche Ohrwurm-Titelsong und sorgt direkt für einen lustigen Einstieg in die Handlung. Danach wird insbesondere auf viele passende Geräusche gesetzt, die nicht nur für eine passende und glaubwürdige Atmosphäre sorgen, sondern auch an die jungen Zuhörer angepasst sind und ihnen viele Dinge klarer werden lassen.

Laserwaffen, riesige Kampfroboter, fliegende Fahrzeuge – das Titelbild zu dieser Folge sticht aus den ansonsten immer sehr fröhlichen Motiven hervor. Auch die Farbwahl ist hier wesentlich düsterer. Wie immer wird die restliche, ganz in Playmbil-Blau gehaltene Gestaltung durch einige grafische Elemente aufgelockert, hat aber immer noch eine klare und übersichtliche Struktur.

Fazit: Ein spannendes Weltraum-Abenteuer, dass durch die liebevolle Atmosphäre der Serie ausgeschmückt wird. Eine runde und gelungene Produktion.

VÖ: 14.Oktober 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4519-9


Die Playmos – 24. Die Ritter sind los!



Erster Eindruck: Chaos in der Schule

Große Aufregung bei den Playmos: Gerade als sie Tom zum ersten mal mit auf ein Abenteuer mitgenommen haben, kommt Tobis Mutter ins Zimmer. Zwar bemerkt sie nicht, dass die Spielfiguren lebendig sind, versetzt sie aber in die Schule – inklusive zweier Ritter, die für ziemliches Chaos sorgen. Die Playmos, Tobi und Tom müssen versuchen, sie aufzuhalten...

Das beste Rezept, um eine Serie interessant zu halten, ist immer wieder neue Ideen einzubauen. Besonders gut meistert dies momentan Florian Fickel, der jeder seiner Folgen von „Die Playmos“ einen anderen Anstrich verleiht. In der 24. Folge schickt er das erste mal Figuren in eine andere Spielwelt des großen Spielwarenherstellers, was für ziemliches Aufsehen sorgt – besonders, da es am Anfang nach einer „gewöhnlichen“ Geschichte aussieht. Der Umbruch in die Schule kommt recht plötzlich, macht aber sofort jede Menge Spaß. Die Ritter mit ihrem mittelalterlichen Gehabe sorgen immer wieder für neue schräge, spannende oder lustige Situationen – ein Gedankenspiel, das gut ausgeführt wird und viele Aspekte beleuchtet. Und hier kommt auch wieder der Humor und der Charme der Serie besonders gut zum Ausdruck, beispielsweise als lediglich Liv sich freut, dass die Playmos in der Schule gelandet sind und gleich die Gelegenheit nutzt, das Wissen der anderen auf den Prüfstand zu stellen. Es macht einfach Spaß, hier zuzuhören, was an dem sowieso schon tollen Grundgedanken der Serie, aber auch an dem sehr kreativen Einfall dieser Folge liegt – die zu den besten der ganzen Serie gehört.

An dieser Stelle geht noch einmal ein ausdrückliches Lob an Erzähler Gerrit Schmidt-Foß, dessen so liebevolle, charmante und witzige Art immer wieder für ein breites Schmunzeln sorgt und alles andere als langweilig wirkt. Jürgen Kluckert nimmt man in dieser Folge den Witold von Bärenbrech absolut ab, seine witzige Art, den Ritter zu sprechen, passt sehr gut zu dem Szenario. Pipo von Arnstein, der andere Ritter in der Schule, wird von Rainer Fritzsche gesprochen, der auch in dieser Rolle mit seiner variationsreichen Stimme überzeugen kann. Weitere Sprecher sind Gundi Eberhardt, Jürgen Thormann und Marie Bierstedt.

Der witzige Titelsong ist natürlich auch hier wieder im Einsatz, Fans der Serie können den Ohrwurm wohl mittlerweile problemlos mitsingen und haben auch nach über 20 Folgen den Spaß daran nicht verloren. Musik ist während der Handlung allerdings keine eingesetzt,dafür einige Geräusche, um die Szenen realistischer zu gestalten.

Die große Schule im Hintergrund, die mit vielen Playmobil-Figuren und Details ausgestattet ist, im Vordergrund die beiden gefährlichen Ritter, die durchaus bedrohlich wirken – auf dem Coverbild zu dieser Folge wird gleich klar, worum es hier geht, der Gegensatz der beiden Welten wird auch hier gut dargestellt. Kleine grafische Elemente lockern das Playmobil-Blau der restlichen Gestaltung auf.

Fazit: Ein sehr guter Einfall, verschiedene Welten zu kombinieren, der so einfach wohl nur bei den Playmos umgesetzt werden kann. Sehr erheiternd, sehr kreativ und sehr, sehr gut!

VÖ: 24.Juni 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4517-2


Die Playmos – 23. Die Playmos in geheimer Mission



Erster Eindruck: Die Rückkehr des Dr. Devil

Tobi fragt die Playmos, ob sie seinen Freund Tom nicht einmal auf ein Abenteuer mitnehmen können. Doch bevor sie seinen Vorschlag richtig überdenken können, klingelt Livs Kommunikator – ihre Hilfe als Geheimagenten wird benötigt. Denn Dr. Devil ist aus seinem Gefängnis entkommen und terrorisiert erneut Commander X und sein Team...

Es gehört schon fast zur Tradition der Playmos, dass auf frühere Folgen zurückgegriffen wird und neue Geschichten in dem Setting mit den gleichen Personen erzählt werden. Auch in der 23. Folge ist dies der Fall, „Jagd auf Dr. Devil“ hieß die erste Folge zum Thema Geheimagent. Zwar sind dieses mal alle Playmos im Einsatz, und auch Dr. Devil bekommt nun eine Stimme und einige Auftritte, an der Grundstimmung hat sich nur wenig geändert. Auch diese Folge ist insgesamt ernsthafter als die meisten ihrer Vorgänger, nur wenige der witzigen Sprüche sind hier zu hören, die Geschichte wirkt bedrohlicher, vielleicht durch die Ansiedlung in der heutigen Zeit. Doch natürlich dürfen hier die vielen kreativen Elemente nicht fehlen, die einen großen Teil des Charmes der Serie ausmachen. Verzwickte Geheimcodes oder fiese Robotertierchen sind hierfür nur zwei Beispiele. Der Verlauf der Handlung ist spannend gelungen, die Bedrohung durch Dr. Devil scheint immer präsent zu sein, was aber selbstverständlich immer noch sehr kindgerecht zugeht. Auch wenn „Die Playmos in geheimer Mission“ nicht ganz an „Jagd auf Dr. Devil“ heranreichen kann, das ungewöhnliche Ambiente und die tolle Erzählstruktur machen auch diese Folge zu einer sehr starken – zumal das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren auch hier gut gelungen ist.

Natürlich sind neben neuen Figuren auch bekannte Stimmen aus der Vorgängerfolge zu hören. Claudia Urbschat-Mingues spricht beispielsweise auch hier Agentin Beta und zeigt mal wieder eine andere Seite ihres Könnens. Frank Glaubrecht ist als Commander X eine sehr gute Wahl, seine einprägsame Stimme und sein flüssiger Sprechstil passt sehr gut zu dem durchsetzungsfähigen Charakter. Ingo Albrecht tritt als Dr. Devil in Erscheinung, sein Auftreten ist für Kinder durchaus bedrohlich, eine sehr gute Leistung. Weitere Sprecher sind unter anderem Martin Theuer, Thomas Nero Wolff und Rainer Fritzsche.

Musik ist während der Handlung auch hier keine im Einsatz, ebenso wie das Arsenal an Geräuschen sehr zurückgefahren ist – hier stehen die Sprecher mit ihren Dialogen unangefochten im Vordergrund. Und das ist auch gut so, denn bei den Playmos handelt es sich immer noch um eine Kinderserie, die Zielgruppe könnte sonst zu sehr abgelenkt werden.

Genau wie die Geschichte ist auch hier das Cover recht düster, hier sieht man schon, dass es nicht allzu locker und spaßig zugehen wird. Dr. Devil ist in seinem Geheimlabor zu sehen, in dem er seine merkwürdigen Experimente durchführt – natürlich alles mit Playmobil-Figuren nachgestellt. Die klare und übersichtliche Struktur wirkt auch hier wieder positiv.

Fazit: Ein spannendes Abenteuer, das viel Wert auf die spannende Handlung legt, Kinder aber dennoch nicht überfordert. Äußerst gelungen!

VÖ: 24. Juni 2011
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4517-5


Die Playmos – 22. Gespenstig gruselige Geisterpiraten



Erster Eindruck: Gruseliges von den Plamyos

Ein kleines Küstendorf wird von einem gruseligen Schiff voller Geister terrorisiert. Als dann auch noch der kleine Angel entführt wird, wollen Emil, Sam und Liv eingreifen. So machen sie sich allein auf den Weg zur Teufelsinsel, wo die geisterhaften Piraten ihr Nest haben. Doch von Sanchez, Angels Vater, bekommen sie noch eine Kette mit auf den Weg...

Piraten sind seit einiger Zeit wieder hoch aktuell und ein beliebtes Thema in vielen Medien. Auch Geistergeschichten sind nie so richtig aus der Mode gekommen. Kombiniert man diese beiden Themen, muss also etwas ansprechendes heraus kommen – wie die 22. Folge der wunderbaren Kinderhörspielserie „Die Playmos“ beweist. Doch vorerst geht es mit der Rahmenhandlung weiter, in der Tobi seinem Freund Tom davon berichtet, dass seine Spielfiguren wirklich lebendig werden. Schön, dass neben den kreativen eigentlichen Geschichten auch hier immer weiter gearbeitet und das Geheimnis der Playmos thematisiert wird. Und auch die Handlung ist hier besonders gut gelungen und gehört zu den stärksten Folgen der Serie. Es wird recht unheimlich und gruselig, was sich im Laufe der Zeit immer weiter steigert und mit der Ankunft auf der Teufelsinsel einen ersten Höhepunkt erreicht. Dabei ist der Ablauf sehr flüssig erzählt, stückchenweise wird die Handlung nach vorne gebracht, ohne auch die jüngsten Hörer zu überfordern. Und das alles – und das ist das eigentlich so schöne an den Playmos – wird mit einer hörbar großen Hingabe aller Beteiligten zu dem Projekt gemacht. Es sind die Detaisl, die hier bezaubern, beispielsweise wenn der Erzähler das Wort direkt an die Zuhörer richtet oder die witzigen Alliterationen (schön, dass diese nun auch im Folgentitel mal verwendet werden!) immer lustiger werden. „Gespenstig gruselige Geisterpiraten“ vereint den riesigen Charme der Serie mit einer unheimlichen und sehr spannenden Handlung, eine gänzlich gelungene Geschichte!

Gerrit Schmidt-Foß ist auch hier wieder als Erzähler eingesetzt worden und beweist, dass er auch hier sehr großes Talent hat. Mit seiner warmen und einfühlsamen Stimme begleitet er durch die Handlung und fällt dabei auch schon mal aus der Rolle des klassischen Erzählers. Hannes Maurer ist hier als Angel zu hören und passt mit seiner gewitzten Art sehr gut zu der Serie und seiner Rolle. Hartmut Neugebauer hat als sein Vater zwar keinen sonderlich großen, dafür einen umso sympathischeren Auftritt. FGM Stegers, Martin Theuer und Martin Kautz sind als Geisterpiraten zu hören.

Die Atmosphäre wird hier nicht vornehmlich durch Musik erzeugt, da diese in Kinderhörspielen oftmals zu sehr ablenkt. Dafür werden zahlreiche passende und realistische Geräusche eingefügt, die immer wieder unterschiedliche Stimmungen erzeugen können. Und auch hier wird es schon mal etwas unheimlicher...

Auf dem Cover sind – wie immer dargestellt mit Playmobillfiguren – drei der geisterhaften Piraten, die in einem unheilvollen Grün zu schimmern scheinen. Auch das Schiff darf hier natürlich nicht fehlen – sowohl auf dem Cover als auch im kleinen Booklet ist es in Szene gesetzt worden. Die klar strukturierte Aufmachung wird von einigen kleinen Abbildungen aufgelockert.

Fazit: Eine unheimliche Stimmung, eine schöne Atmosphäre und viele kleine, liebevolle Details machen diese Folge zu einer der besten der ganzen Serie!

VÖ: 18. Februar 2011
Label: Floff / Lübbe
Bestellnummer: 978-3-7857-4212-9


Die Playmos – 21. Reise zu Häuptling Schlanker Bär



Erster Eindruck: Emil ,Sam und Liv im Wilden Westen

Eine spannende Indianerwelt baut Tobi dieses mal für seine Playmos auf, doch er schläft ein und vergisst, die drei dorthin zu setzen. Also haben Emil, Sam und Liv erst einmal den beschwerlichen Weg vom Nachtschränkchen vor sich und werden schließlich auch noch vom Häuptling des Stammes gefangen genommen. Die Situation scheint ausweglos...

Es ist immer wieder schön mit anzusehen, wie sich neue Serien mit der Zeit weiterentwickeln und zu einem festen Teil der Hörspielwelt wird – und man sich immer wieder auf neue Folgen freuen kann. Momentan ist dies mit den Playmos zu erleben, die mittlerweile schon bei Folge 21 angekommen sind und immer noch wirken die Ideen frisch und unverbraucht. „Reise zu Häuptling Schlanker Bär“ spielt in der Welt der Indianer, wobei die Storyführung (mal wieder) eine andere ist als in den anderen Folgen. Selbstverständlich gibt es auch hier wieder den obligatorischen ersten Teil, in der Tobi sein Spielzeug aufbaut, und auch hier werden die Playmos dann lebendig und treffen auf neue Charaktere. Doch durch immer neue Wendungen und Einfälle bleibt das Geschehen auch hier sehr kurzweilig, man hat nicht das Gefühl, die Serie würde sich wiederholen. Besonders gelungen ist hier die Stimmung des Wild-West-Szenarios, die glaubhaft und sehr dynamisch wirkt. Dabei wird der eigentlich heftige Konflikt zwischen den eingeborenen Indianern und den eingewanderten Kolonisten kindgerecht dargestellt, ohne allzu sehr verharmlost zu werden. Der Verlauf ist spannend und voller kleiner Überraschungen. Der Schluss überzeugt dann mit einem sehr interessanten Einfall, den ich für ziemlich witzig und außergewöhnlich halte. Sehr gut ist auch hier wieder die Balance zwischen kindgerechter Unterhaltung und Familientauglichkeit gelungen, sodass sich jede Altersgruppe gut unterhalten fühlt. Die Playmos machen einfach Spaß, und das gilt auch für diese 21. Folge.

In dieser Folge sind recht viele Gastsprecher zu hören, die das Geschehen ordentlich aufmischen. So ist der wunderbare Peter Groeger als Schlanker Bär zu hören und spielt mit seiner Stimme, gibt ihr unterschiedliche Klänge. Rainer Fritzsche ist als Trapper Hank mit dabei und findet die richtige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern. Dorette Hugo bezaubert einmal mehr mit ihrem hellen, außergewöhnlichen Klang und kann ihre Rolle Schöne Stimme damit mehr als nur gut verkörpern. Auch Martin Theuer, Uwe Müller und Thomas Nero Wolf sind mit dabei.

Der fröhliche Titelsong ist auch hier wieder ein sehr guter Start in die Handlung, sofort bekommt man gute Laune und Lust auf das Hörspiel. Doch auch danach geht es in Sachen Akustik gekonnt weiter, insbesondere die vielen stimmungsvollen Geräusche tragen einiges zur Atmosphäre und zur Glaubwürdigkeit bei.

Ein buntes Titelbild gehört ebenso zu den Playmos wie die strahlend blaue Farbe, die sich durch die gesamte Aufmachung zieht. Zus ehen ist dieses mal natürlich ein Indianerdorf nebst diversen Einwohnern sowie das Fort der Trapper, aber auch der Fluss aus der Handlung hat hier seinen Platz gefunden. Die einzelnen Elemente greifen hier sehr gut ineinander.

Fazit: Eine sehr spannende Geschichte mit einer interessanten Auflösung. Schön, dass auch jetzt noch so viel Kreativität in den Playmos steckt!

VÖ: 18. Februar 2011
Label: Floff / Lübbe
Bestellnummer: 978-3-7857-4211-2


 

Die Playmos - 20. Die Schlacht der Löwenritter



Erster Eindruck: Recht reuevolle Raubritter

Endlich wieder vereint können die Playmos in ein neues Abenteuer starten. Und sie freuen sich sehr, wieder auf der Burg der Löwenritter zu sein und alte Freunde wieder zu treffen. Doch sie werden von gemeinen Raubrittern bedroht, die ihnen die Burg streitig machen wollen. Die Playmos haben eine Idee: Die Raubritter sollen selbst das Gefühl bekommen, wenn ihnen etwas Wichtiges weggenommen wird...

20 Folgen die Playmos - ein weiteres kleines Jubiläum für die sympathische und kreative Serie. Und da hat sich Florian Fickel gleich zwei Besonderheiten einfallen lassen: Zum einen die Bonusgeschichte "Wie sich die Playmos kennenlernten" am Anschluss an die eigentliche Handlung, zum anderen die Rückkehr an einen bereits bekannten Schauplatz: Die Burg der Löwenritter, auf denen die Playmos bereits zu Gast waren. Das schließt natürlich ein Wiedersehen mit Vanessa der Siebten und Prinz Vitus mit ein. Schnell findet man sich so in diesem Szenario wieder, aber auch Neulinge oder Leute, die die anderen Folgen nicht kennen, haben keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen. Die Bedrohung durch die Raubritter wird nach dem kurzen Intro gut dargestellt, und so ist man direkt mitten in der Handlung. Diese ist hier nicht sonderlich temporeich umgesetzt, sondern setzt oft auch auf momentane Stimmungen und den wunderbaren Wortwitz der Serie, anstatt künstlich Action einzubauen. Wie immer leicht pädagogisch, dabei ohne erhobenen Zeigefinger macht diese Playmos-Folge vor allem eines: Spaß! Die kleine Geschichte um das Kennenlernen der Playmos ist ebenso gelungen und ein tolles Feature, welches ich sehr zu schätzen weiß. Sehr kurzweilig und unterhaltsam, viele witzige Momente und gute Figuren - Hörspielspaß für Kinder und Familien.

An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich die tolle Leistung von Gerrit Schmidt-Foss als Erzähler gelobt. Er versprüht einen ganz eigenen Zauber, indem er mit den Figuren mitfiebert, abwechslungsreich spricht sowie jede Menge Atmosphäre mit einbringt. Auch Dorette Hugo kann als Vanessa die Siebte wieder überzeugen, indem sie ihre helle Stimme mal fröhlich heiter, mal bedrückt und sorgenschwer klingen lässt. Uwe Müller spricht Kuno und findet den idealen Mittelweg zwischen Ernsthaftigkeit und Augenzwinkern. Weitere Sprecher sind unter anderem Hannes Maurer, Samba Becker und Rainer Fritzsche.

Der Titelsong ist herrlich, schnell bleibt er im Ohr hängen, wirkt dabei äußerst sympathisch und stimmungshebend. Ansonsten ist kaum Musik zu hören, was die Kinder von der eigentlichen Handlung zu stark ablenken würde. Vielmehr sorgen hier die passenden Geräusche und die hervorragende Leistung der Sprecher für die nötige Atmosphäre, die die Geschichte locker tragen kann.

Obwohl schon einige Male Rittermotive auf dem Cover der Serie zu sehen waren, sind immer neue Bilder zu sehen, sodass auch diese Folge ein schönes Titelbild bekommen hat. Natürlich wieder alles mit Playmobilfiguren nachgestellt, die immer wieder in der restlichen Gestaltung auftreten und auch gezeichnet im Logo erkennbar sind.

Fazit: Die Rückkehr zur Ritterburg wird wieder zu einer unterhaltsamen Folge, alte Bekannte mit neuen Problemen sorgen für die Grundlage, die gut weitergeführt wird.

VÖ: 15. Oktober 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 4260229660041


Die Playmos - 19. Jagd auf Dr. Devil



Erster Eindruck: Teuflischer Gegenspieler ohne eigenen Auftritt

Da Sam und Captain Tolle bei der Post verschollen gegangen sind, müssen Liv und Emil ihr neuestes Abenteuer allein bestreiten. Dabei wäre gerade jetzt Hilfe von Nöten, denn sie landen beim Spy-Team, das den teuflischen Plan von Dr. Devil vereiteln will. Liv und Emil werden als Nachwuchsagenten im Team aufgenommen und bekommen es mit einem Doppelagenten zu tun...

Um seine Serie "Die Playmos" interessant und mit jeder Folge anders wirken zu lassen, lässt sich Florian Fickel von Floff immer wieder etwas Neues einfallen. Das sind nicht nur immer unterschiedliche Szenarien, in denen die Playmos landen, sondern auch mal andere Grundvoraussetzungen. In der 19. Folge sind beispielsweise nur zwei der Playmos in der aktuellen Spielewelt gelandet und müssen ihre Abenteuer allein bestehen. Auch in dieser Konstellation funktioniert die Geschichte bestens, vielleicht hätte der krächzende Papagei Captain Tolle bei den Geheimagenten auch nur gestört, denn dieses mal geht es für die Serie erstaunlich ernsthaft zu. Die Bedrohung durch Dr. Devil wird zwar nur in Dialogen besprochen, er selbst tritt nicht in Erscheinung um zum angsteinflößenden Bösewicht zu mutieren. Dafür ist aber die Bedrohung durch den Doppelagenten umso präsenter, da der Kreis der Verdächtigen auf drei minimiert wurde. Ein guter Schachzug, um einerseits Kinder nicht zu überfordern und die Spannung trotzdem aufrecht zu erhalten. Das geschieht dann auch, immer bleibt die Story oben auf und präsentiert Spannung, die nicht nur kindgerecht, sondern auch Familientauglich ist. Der wunderbare Humor der Serie ist hier zwar nicht so ausgeprägt wie in anderen Folgen, schimmert aber immer wieder durch und setzt leise Akzente. Eine wirklich hervorragende Folge der Serie, sogar eine der stärksten.

Hartmut Neugebauer spricht hier Comander X und damit den Leiter des Geheimagententeams. Er stellt die Leidenschaft des Mannes für die Verbrechensbekämpfung sehr gut dar und stellt einen sicheren Pol nicht nur für Emil und Liv, sondern auch für die zuhörenden Kinder dar. Claudia Urbschat Mingues stellt hier als Agentin Beta unter Beweis, dass sie auch in Kinderhörspiele wunderbar hineinpasst und gibt der Geheimagentin eine gewisse geheimnisvolle Note. Thomas Nero Wolffs intensive Stimme passt sehr gut zur Rolle des Agenten Delta, zumal er sie wieder gekonnt einzusetzen weiß. Weitere Sprecher sind Martin Kautz, David Wittmann und Santiago Ziesmer.

Die Produktion richtet sich vorrangig an Kinder, auch wenn durchaus Erwachsene Spaß an den Abenteuern der Playmos haben können heißt das für die Atmosphäre vorrangig Zurückhaltung, denn Kinder sollten nicht durch exzessiven Musikeinsatz oder zu gruselige Geräusche verschreckt oder abgelenkt werden. Einige wohl platzierte Sounds finden sich hier allerdings schon wieder, die ein wenig Stimmung schaffen.

Sylvia Gerlach, die für die Covergestaltung zuständig ist, konnte sich hier mal wieder richtig auslassen und hat viele Elemente aus den Spielewelten von Playmobil in das Cover eingebaut. Auch bei der restlichen Gestaltung ist wieder mehr Abwechslung zu finden, sodass wieder ein runder und positiver Eindruck ensteht.

Fazit: Die Story ist dieses mal ernster und spannender, die Begrenzung auf drei Verdächtige sorgt für kindgerechte und aufregende Unterhaltung - ganz wunderbar gelungen!

VÖ: 15. Oktober 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4430-7


Die Playmos - 18. Der Schatz des Archimedes



Erster Eindruck: Rätselraten in der Antike

Die Playmos landen im alten Griechenland, wo sie auf das Rätsel des Archimedes stoßen. Sofort machen sich Sam, Liv, Emil und Captain Tolle auf eine spannende Schatzsuche. Doch die sind nicht die einzigen, die auf der Spur von Gold und Reichtümern sind. Können sie es trotzdem schaffen?

Nach einigen Geschichten, die auf alte Schauplätze zurückgriffen, ist die 18. Folge der Kinderserie "Die Playmos" wieder völlig neu angesiedelt. In der Rahmenhandlung beginnt jedoch erst einmal auch Tom, das Geheimnis der lebendigen Spielfiguren zu ergründen, hier wird alles gekonnt und gradlinig fortgesetzt. Die eigentliche Hauptgeschichte dieser Episode entführt den Hörer allerdings in eine ganz andere Zeit, in die Antike. Zugegeben, dort waren schon andere Folgen angesiedelt, allerdingsist diese hier erfrischend anders und begleitet die Playmos auf ihrer Reise durch verschiedene Imperien. So lernen die kleinen Zuhörer wie nebenbei etwas über die alten Kulturen zumal die Geschichte dahinter recht unterhaltsam ist. Das Rätsel des Archimedes ist ausgeklügelt und regt zum Mitraten an, alles ist in sich stimmig und spannend geschrieben. Besonders das Ende ist sehr gelungen und bietet sogar einen echten Showdown - sehr unterhaltsam! Da stört es nur wenig, dass einige Zufälle doch etwas konstruiert wirken. Der witzige Humor, den die Serie ausstrahlt, macht dies schnell wieder wett. Eine solide Folge der Serie.

Bert Franzke spricht in dieser Folge niemand anderen als den legendären Feldherren Cäsar. Er schafft den Bogen zwischen historischer Figur und lockerem Kinderhörspiel zu spannen. Auch Detlef Bierstedt findet als Marcus Lepidus einen guten Mittelweg zwischen Ernst und Erheiterung. Andreas Wittmann spricht wie in anderen Folgen auch den Tom und überzeugt mit seiner einzigartigen Stimme. Natürlich dürfen auch Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit als Playmos nicht fehlen.

Durchweg gefällig präsentiert sich die Akkustik des Hörspiels. Immer wieder lockern kleine Melodien das Geschehen auf oder sorgen für weichere Szenenübergänge. Die Geräusche sind passend platziert und tragen zur gelungenen und glaubwürdigen Atmosphäre einen großen Teil bei.

Mit dem römischen Schiff und der Sphinx im Hintergrund sind gleich zwei der antiken Themen auf dem Cover zu sehen. Natürlich ist dies alles eingefasst im typischen Playmobil-Blau, welches sich auch durch die restliche Gestaltung zieht. Ein Überblick über die bisherigen Folgen sowie der Hinweis auf eine Gratis-Folge lassen sich im Inneren wiederfinden.

Fazit: Ein spannendes Rätsel begleitet die Playmos auf ihrer Reise durch die antike Welt, und das äußerst stimmig und gefällig.

VÖ: 25. Juni 2010
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4429-1


Die Playmos - 17. Rettet den Dinopark!



Erster Eindruck: Zurück bei den Riesenechsen

Wie bei einem früheren Abenteuer landen die drei Playmos und ihr Papagei Captain Tolle in dem Dinopark. Doch dort läuft leider nicht alles nach Plan: Der Sicherheitszaun ist defekt, eine große Gefahr! Zu allem Überfluss ist Livs Lieblingdino Bessy schwer erkrankt. Die Playmos wittern eine Schurkerei...

Der Trend hält an, die Playmos kehren in ihren Abenteuern erneut an einen alten Schauplatz zurück. Wer sich an die dritte Folge erinnert weiß also noch, was damals im Dinopark vorgefallen ist, notwendig zum Verständnis ist dies aber glücklicherweise nicht. Trotzdem: Es ist schön, wieder bekannte Personen zu treffen und den einfallsreichen Dinopark erneut zu besuchen. Die Handlung ist dann typisch für die Playmos, etwas Action, etwas Spannung, viel Humor, dabei stets so kindgerecht, dass auch Fünfjährige schon der Handlung folgen können. Deswegen ist die Geschichte rund um die Sabotage am Dinopark auch nicht wirklich innovativ, aber unterhaltsam und kurzweilig variiert. Gegen Ende kommt dann auch durchaus Spannung auf, die Auflösung passt dann gut zu der Geschichte. Der Wortwitz ist zwar nicht sonderlich anspruchsvoll, aber immer für einen Lacher oder zumindest ein Schmunzeln gut - bei Kindern wie bei Erwachsenen. Hieraus ziehen die Playmos einen großen Teil ihren Charmes, denn das ist es, was die Serie letztendlich ausmacht. Die Rahmenhandlung wird natürlich auch nicht vernachlässigt, die Playmos sind immer noch bei Tobis Freund Tom, der langsam hinter ihr Geheimnis kommt. Eine solide Folge der Serie, die Rückkehr an den bekannten Schauplatz ist gelungen.

Klar, dass Professor Dudelmoos nicht fehlen darf, einmal mehr wird er von Christian Rode gesprochen. Mit seiner markanten Stimme kann er auch diese Figur wieder zum Leben erwecken. Bernd Gnann ist als Dr. Spritzki zu hören und kann mit lebhaften agieren überzeugen. Auch Kathrin Hildebrandt macht als Dr. Canasta eine gute Figur. Weitere Sprecher sind unter anderem Ulrike Stürzbecher, Michael Pan und Horst Lampe.

Fröhlich und beschwingt ist der Titelsong, und auch danach ist die musikalische Gestaltung gelungen. Sie ist zwar eher auf die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt, verschreckt aber auch keinen Erwachsenen. Immer der jeweiligen Stimmung angepasst bekommt man so auch mal spannende Musikstückchen zu hören.

Die ansprechende Idee, die Cover rein mit Playmobil-Figuren zu gestalten, ist einmal mehr gelungen. Der Dino wirkt genügend Furchteinflößend, und sogar ein ausbrechender Vulkan hat auf dem Titelbild Platz gefunden. Auch die restliche Gestaltung weist einige Bilder der berühmten Spielewelt auf.

Fazit: Die Rückkehr zum Dinopark wird zu einer recht unterhaltsamen Folge, solide produziert und wie immer voller Witz.

VÖ: 25. Juni 2010
Label: floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4428-4


Die Playmos - 16. Die Rückkehr der Piraten



Erster Eindruck: Barbarossa treibt sein Unwesen

Liv, Emil und Sam, die drei Playmos, müssen sich erneut dem fiesen Piraten Barbarossa entgegenstellen, der aus dem Gefängnis entflohen ist. Bei einer wilden Verfolgungsjagd über das Meer gerät das Schiff der Playmos in einen Sturm, der sie mitten im Versteck von Barbarossa stranden lässt. Können sie den Piraten letztendlich überführen?

Die beiden neuesten Folgen der witzigen "Die Playmos"-Serie haben eine große Gemeinsamkeit: Sie greifen Ereignisse aus vorigen Folgen auf. In Nummer 16 "Die Rückkehr der Piraten" bekommen sie es erneut mit Barbarossa zu tun, der ihnen schon bei ihrem ersten Abenteuer das Leben schwer gemacht hat, aber auch andere Charaktere dieser Episode tauchen erneut auf. Das ist toll für alle, die sich noch an diese Folge erinnern können, doch auch alle anderen können mit Leichtigkeit folgen und ihren Spaß daran haben. Die Geschichte an sich ist recht spannend und überrascht mit immer neuen Wendungen, die alles interessant und abwechslungsreich halten. Besonders die Schlussszene mit einem besonders guten Einfall der Playmos ist gelungen und sorgt für reichlich Spaß. Gut gefallen hat mir auch die Aussage, die sich in der Geschichte versteckt hat, die ohne erhobenen Zeigefinger oder übertriebenen Pathos auskommt. Die Rahmenhandlung, in der es um Tobis Erlebnisse mit den Playmos geht, hat ein überraschendes Ende, das in der nächsten Folge sicherlich wieder aufgegriffen wird. Wieder eine tadellose und sehr unterhaltsame Playmos-Folge.

Ingo Albrecht spricht den Captain Barbarossa und darf dabei herrlich bösartig klingen, ohne die kleinen Zuhörer allzu sehr zu verschrecken. Andreas Wittmann, der eine sehr außergewöhnliche Stimmfarbe hat, ist als Tom mit dabei und stellt den aufgeweckten Jungen sehr gut dar. Erzähler Gerrit Schmidt-Foss macht seine Sache wie immer gut und klingt sehr freundlich, kann während seiner Passagen aber auch die Spannung steigern. Nicht fehlen dürfen die Plamyos Nicolas Artajo, Ricardo Richter und Giuliana Jakobeit.

Durch glaubhafte Geräusche wird hier eine schöne Atmosphäre erzeugt. So sind besonders die Szenen auf dem Schiff mit beispielsweise Wellengeplätscher gut ausgestattet und wirken plastischer. Musik wird eher wenig eingesetzt, sodass der Fokus allein auf den Sprechern und den verschiedenen Stimmungen liegt.

Im Vordergrund der wilde Piratenkapitän Barbarossa, im Hintergrund eine Seeschlacht zwischen zwei Schiffen - ein schönes Titelbild. Und da die Serie nun mal nach der berühmten Kinderspieltzeugserie benannt wurde, ist wieder alles mit den Figuren dargestellt, die Millionen von Kindern in ihren Zimmern haben - ein Konzept, das hier erneut gut aufgeht.

Fazit: Die Rückkehr des alten Wiedersachers verleiht der Geschichten den besonderen Reiz, wieder eine einfach schöne Folge der Playmos, der ich gern gelauscht habe.

VÖ: 26.März 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4330-0


Die Playmos - 15. Der Schatz im Dschungeltempel



Erster Eindruck: Fast ein alter Bekannter

Tobi und sein neuer Freund Tom versetzen die Playmos dieses mal mitten in einen Dschungel. Dort treffen sie auf den Archäologen Professor Dudelmoos, der nach dem Schatz in einem Mayatempel sucht. Doch auch die beiden fiesen Ganoven van Allen und Pancho sind hinter den Reichtümern her. Wer wird das Wettrennen zum Schatz gewinnen?

Nach etwas längerer Wartezeit dürfen sich Fans der Playmos auf neue Abentuer mit Sam, Liv, Emil und natürlich Captain Tolle freuen, denn mit "Der Schatz im Dschungeltempel" steht nun Folge 15 in den Startlöchern. Wie immer wird neben der eigentlichen Handlung auch die Rahmengeschichte weitererzählt, hier also um Tobis neuen Freund Tom, der von der Lebendigkeit der Playmos nichts weiß und wie früher Tobi vor einigen Rätseln steht. Das Abenteuer der Playmos im Dschungel beginnt mit dem Treffen mit Professor Dudelmoos - allerdings nicht jener, den wir bereits aus der dritten Folge kennen, sondern sein Zwillingsbruder. Eine Konstellation, die zwar merkwürdig klingt, zu den Playmos aber trotzdem gut passt. Wie wir es von der Serie gewohnt sind, ist die Handlung sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Wieder können sich auch Erwachsene gut unterhalten fühlen, obwohl das Hörspiel eher für Kinder konzipiert wurde. Die vielen witzigen Einfälle und der spielerische Umgang mit der Sprache runden das Hörspiel ab und verleihen ihm seine ganz eigene Note.

Professor Dudelmoos wird auch hier vom großartigen Christian Rode gesprochen, dessen markante Stimme auch diese Rolle prägt und sie einzigartig macht. Als Pancho, einer der beiden Gauner, ist Michael Pan zu hören, auch er hat eine unverwechselbare Stimme und setzt diese gekonnt ein. Sein Partner van Allen wird von Horst Lampe gesprochen, der mit viel Freude an der Sache dabei ist. Weitere Sprecher sind Andi Wittmann, Detlef Bierstedt und Ulrike Stürzbecher.

Ist der Titelsong erst einmal im Ohr, bleibt er ziemlich lange präsent und lässt einen so schnell nicht mehr los. Auch die restliche akkustische Gestaltung der Handlung ist gelungen und bietet schöne Stimmungen, was auf den gekonnten Einsatz vielfältiger Geräusche zurückzuführen ist. So fällt es leichter, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Das Cover ist wieder ganz aus Playmobil-Figuren zusammengesetzt. Zwar wird keine spezielle Szene aus dem Hörspiel dargestellt, trotzdem ist alles passend und schön anzusehen. Dabei werden im Inneren und auf der Rückseite die selben Figuren zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt.

Fazit: Eine unterhaltsame und spaßige Folge der Playmos mit einer spannenden Handlung. Genau das, was man von den Playmos erwartet!

VÖ: 26.März 2010
Label: Floff
Bestellnummer: 978-3-7857-4329-4


Die Playmos - 14. Gefahr für den König der Tiere



Erster Eindruck: Einer spielt falsch...

Tobi arbeitet weiter an einer List, um seine Playmos von Benni zurück zu bekommen. Diese erleben derweil ein Abenteuer in der afrikanischen Steppe, wo sie einem Rangerteam bei der Aufzucht von Löwenbabys und der Jagd nach gemeinen Wilderern unterstützen. Doch einer aus dem Team muss falsch spielen...

Nach einem fantasievollen Ausflug in das Mittelalter widmet sich die 14. Folge der "Playmos"-Serie wieder der aktuellen Zeit und einem realen Problem. Die Gefahr, die bedrohten Tierarten von skrupellosen Wilderern droht, wird aufgegriffen und in eine spannende Geschichte verpackt. Denn schnell ist den Playmos klar, dass einer der Ranger ein Varräter ist, nun geht es darum, diesen zu entlarven. Die Reduktion auf nur drei Verdächtige ist angemessen für die angesterbte Altersgruppe und reicht vollkommen aus, um genügend Spannung zu erzeugen. Denn immer wieder werden falsche Fährten gelegt und selbst erwachsene Zuhörer können nicht gleich hinter den Fall kommen. Sehr schön wird die Atmosphäre in der afrikanischen Steppe dargestellt, in der sich die Playmos befinden. Gleiches gilt für den nötigen Schutz der Tiere und die wichtige Arbeit der Ranger. Hier wird jedoch nicht mit dem mahnenden Zeigefinger gearbeitet, sondern ganz konkret am Beispiel eines hilflosen Löwenbabys. Wieder eine gute Playmos-Folge, die spannend ist und und besonders Spaß macht.

Neben den tollen und bekannten Hauptsprechern Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit überzeugt auch das Rangertrio mit ihrem Auftritt. Johannes Wolko ist als Tony zu hören und stellt den gutmütigen Mann gut dar. Martin Baden spricht den George mit fester Stimme und sicherer Betonung. Richtig austoben kann sich Dascha Lehmann als Sylvie, die die Wandlungsfähigkeit der Rolle dankbar aufgreift und zeigt, was in ihr steckt.

"Was sind wir? Freunde! Unschlagbare Freunde, ja das sind wir!" Die Refrainzeile des Titelliedes bleibt lang im Ohr haften und ist nicht nur für Kinder eine tolle Eröffnung für die Geschichte. Die restliche atmosphärische Gestaltung ist ebenso gelungen und passt gut zu der Geschichte.

Auf dem Titelbild breitet sich eine schöne Steppenlandschaft aus, die mit Playmobilfiguren und -dekoration ausgeschmückt wird. So strahlt das Cover wieder ein ganz besonderes Flair aus. Das Innere des kleinen Booklets ist schlicht, aber übersichtlich und vollkommen ausreichend.

Fazit: Ein spannendes Versteckspiel, das kindgerecht und trotzdem spannend verläuft, dazu ein schönes und lehrreiches Ende.


Die Playmos - 13. Das Licht aus dem Drachenland



Erster Eindruck: Drachen und Verliese

Tobi muss sich einen Plan ausdenken, um seine Playmos zurück zu bekommen, denn sie sind bei Benni gelandet, der nun mit ihnen spielt. Emil, Liv und Sam befinden derweil in einem Land, das von bösen Drachenreitern beherrscht wird und wollen der netten Sinja helfen, ihren Bruder aus dem Verlies zu befreien.

Drachen und mittelalterliche Burgen scheinen es dem Playmos-Team angetan zu haben, denn erneut schicken sie eine Folge über die mächtigen Fabelwesen ins Rennen. Zu Anfang und Ende ist wie immer ein kleiner Abschnitt aus dem Leben von Tobi zu hören, der versuchen muss, seine Playmos wieder zu erlangen. Diese Idee der Trennung bringt neue Elemente mit in die Serie und weiß zu überzeugen. Hauptaugenmerk liegt jedoch wieder bei den Plamyos, und deren Abenteuer ist wieder richtig gut geworden. Die Bedrohung, die von den Drachenreitern ausgeht, wird sehr gut dargestellt und bringt ordentlich Spannung mit ein - dieses mal recht viel wenn man bedenkt, dass es sich um Kinderhörspiel handelt. Besonders die Szenen in der Burg sind gut umgesetzt, dass sich Liv von Emil und Sam trennt bringt durch die zwei Handlungsstränge nicht nur mehr Dynamik ein, sondern ist auch sehr unterhaltsam. Niedlich und putzig ist die Darstellung des kleinen Drachen geworden, der allein durch Geräusche zum Leben erweckt wird. Eine weitere gelungene Folge der Playmos, an der es keinerlei Kritikpunkte von meiner Seite aus gibt.

Mit Yoshij Grimm als Benni ist ein weiterer hoffnungsvoller Jung-Sprecher engagiert worden, der auch in dieser Rolle mit sicherer Stimme zu überzeugen weiß. Als Pinkas, der sich gegen die Drachenreiter stellt, hören wir Johannes Cyprian Wolko, der die kämpferische Ader des jungen Mannes zum Audruck bringt. Als bösen Zakara hören wir Ingo Albrecht, der böse Rollen gut verkörpern kann und auch hier fies wirkt, ohne Kinder zu sehr zu verschrecken. Weitere Sprecher sind Dascha Lehmann, Manfred Lehmann und natürlich Santiago Ziesmer als Captain Tolle.

Die atmosphärische Gestaltung ist dem Hörspiel durchaus angemessen. Zwar wird - wie bei Kinderhörspielen meist üblich - weitgehend auf Musik verzichtet, um nicht zu sehr von den Sprechern abzulenken, die eingefügten Geräusche wirken jedoch stimmig und sind sinnvoll in die Geschichte integriert.

Das Covermotiv ist erneut mit dem playmobil-farbenen Rahmen versehen und mit den Spielfiguren nachgestellt. Durch den fliegenden Drachen wirkt die Szenerie beweglich, der Schrecken der durch die Reiter verbreitet wird, wird gut dargestellt. Besonders der dunkle Hintergrund mit dem blitzdurchzuckten Himmel ist schön anzusehen.

Fazit: Eine spannende Playmos-Folge mit mittelalterlichem Flair und vielen lustigen Stellen. Die Playmos sind sicherlich eine der beste Kinderserien die der Hörspielmarkt momentan hergibt


Die Playmos - 12. Im Reich der Feen



Erster Eindruck: Ein böser Zauberer und sein Schwein...

Emil, Liv und Sam sind in Begleitung ihres Freundes Tobi im Reich der Feen gelandet und lernen dort Röschen kennen. Sie erfahren, dass der böse Zauberer Parafito hinter dem Schatz der Feen her ist.Natürlich wollen die vier helfen, doch dann geht einiges schief...

"Die Playmos" waren ja schon immer geprägt von Kreativität und Einfallsreichtum. Doch das alles wird in der nunmehr zwölften Folge "Im Reich der Feen" noch einmal getoppt, es sprudelt gerade so von lustigen Einfällen. Ob Popcornbäume, die einem eine bunte Haut bescheren, ein Zauberer, der nur mit Hilfe eines Schweines zaubern kann, oder Limonade, deren Genuss zu Atem führt, der nach alten Füßen riecht. Auch die Bewohner des Feenreiches wachsen einem schnell ans Herz, allen voran Röschen, die gerne die Nachsilbe "-chen" verwendet, und die gutmütige Hexe Schrapnella. Dass auch noch eine spannende, lustige Geschichte geboten wird, versteht sich bei den Playmos ja von selbst. Lobenswerterweise wurde wieder eine Moral vermittelt, ohne den erhobenen Zeigefinger zu benutzen. Und am Ende wird es nochmal richtig spannend, ein kleiner Cliffhanger zur nächsten Folge wird gebildet. Bisher eine der besten Folgen der Playmos!

Ricardo Richter ist der Sprecher des Sam, dem gewitzten und mutigen Playmo. Auch hier liefert er wieder eine tolle Vorstellung ab und lässt seine Rolle sehr lebendig wirken. Als Röschen hören wir Marie Bierstedt, wie immer lebhaft und glaubwürdig. Für die Hexe Schrapnella gibt es derzeit wohl keine bessere Besetzung als Barbara Ratthey, und so können wir uns an ihrer rauen Stimme in einer passenden Rolle erfreuen. Weitere Sprecher sind Christian Schult, Claudia Urbschat-Mingues und Lucie Hollmann.

Musik und Geräusche sind - typisch und notwendig für ein Kinderhörspiel - eher spärlich eingesetzt, und so ist der Hauptaugenmerk völlig auf den Sprechern und der Geschichte. Und wieder habe ich von der Titelmelodie einen Ohrwurm...

Auch das Cover ist natürlich dem Thema angepasst, und so finden sich dieses mal viele kleine Details wie einem Blumenthron und natürlich dem Schatz der Feen. Immer wieder schön, was man mit den Playmobil-Figuren so aufstellen kann.

Fazit: Die Playmos mit einer echten Highlight-Folge: Interessantes Thema, stimmige und lustige Umsetzung, tolle Sprecher! Wer schöne Kinderhörspiele liebt dem seine die Playmos an Herz gelegt


Die Playmos - 11. Alarm im Hafen



Erster Eindruck: Tiere in Gefahr!

Tobi hat für seine Playmos dieses mal eine Hafenlandschaft aufgebaut. Schnellwird wieder die Hilfe der drei gebraucht: Aus einem Zoo wurden niedliche Tierbabys geklaut. Doch die Polizei unternimmt nichts gegen die Tierdiebe. Und so stellen die Playmos ihnen eine Falle...

Sam, Emil und Liv, die drei Playmobilfiguren, erleben wieder ein spannendes Abenteuer in der "Die Playmos"-Serie von floff. Eine Detektivgeschichte ist es diesmal geworden, natürlich wie immer kindgerecht und trotzdem spannend. Denn während die drei mit Hilfe ihres Papageis Captain Tolle den Tierdieben auf die Spur kommen wollen, gibt es die eine oder andere brenzlige Situation. Dass das Ziel der Serie - die Phantasie der Kinder anzuregen und sie zum Spielen aufzufordern - wieder berücksichtigt wurde, ist wohl klar. Doch wie immer dürften sich auch Erwachsene, die dem Genre "Kinderhörspiel" nicht völlig abgeneigt sind, aufgrund der vielen Wortspielereien bestens unterhalten fühlen. Bereits 10 Folgen lang gelingt immer wieder sehr gute Hörspielunterhaltung, und in diese Reihe fügt sich auch "Alarm im Hafen" ein.

Nicolas Artajo spricht Emil, den vorsichtigsten und leicht übergewichtigen Playmo. Und das macht er mit voller Überzeugungskraft und hörbar viel Freude. Als Gast dürfen wir unter anderem Claudia Urbschat-Mingues lauschen, die als fiese Frau Boltke ein herrlicher Bösewicht ist. Und "Zoodirektorin" Regina Lemnitz bereichert mit ihrer einprägsamen Stimme wohl jedes Hörspiel, so auch dieses. Weitere Sprecher sind Michael Pan, Bernd Rumpf und Hartmut Neugebauer.

Nichts auszusetzen habe ich an der Musik. Zwar ist sie nicht sonderlich üppig eingesetzt, dafür aber genauso wie die Geräusche immer passend und beschwingt. Ein echter Hit ist der Titelsong, der in einer längeren Version auch noch nach der Handlung zu hören ist. Ich erwische mich immer wieder dabei, ihn zu summen.

Krativität wurde auch wieder bei der Covergestaltung bewiesen, die aufgestellten Playmobilfiguren vermitteln eine Hafenatmosphäre. Die restliche Gestaltung ist zwar nicht sonderlich aufwändig, aber absolut ausreichend. Nur eine Auflistung der Kapitel hätte ich mir noch gewünscht.

Fazit: Die Playmos ist eine der besten Kinderserien der letzten Zeit! Auf 12 Folgen hat es die Serie schon gebracht, mögen es noch viele mehr werden


Die Playmos - 10. Die geheimnisvolle Sphinx



Erster Eindruck: Im alten Ägypten...

Die Playmos haben eine ganz besondere Überraschung für Tobi: Er kann sie beim nächsten Abenteuer begleiten. Die Reise führt dieses mal ins alte Ägypten, wo sie der Prinzessin Nefereti vor dem Ertrinken retten. Doch sie sind unerlaubterweise auf heiliges Tempelgebiet gelangt, und der Hohepriester Imhotep will sie einsperren lassen. Der Pharao hingegen gewährt ihnen eine Chance, dem Gefängnis zu entgehen: Sie sollen die verschollene Statur der Sphinx finden...

in weiteres Abenteuer für Sam, Emil, Liv und Captain Tolle, die erstmals Tobi mit in ihre Welt nehmen. Doch da wird es gleich gefährlich für den Jungen, denn er wird als Gefangener im Tempel behalten und die Playmos müssen sich allein auf die Suche begeben. Wie immer werden hier Realität und Phantasie auf clevere Art miteinander verknüpft, geschichtliches Wissen kindgerecht vermittelt und alles in eine spannende Geschichte eingebaut, sodass ein rundum gelungenes Hörspiel entsteht, dass nicht nur kleine Hörer anspricht sondern auch längst den einen oder anderen Erwachsenen in seinen Bann gezogen hat. Gerade diese Folge, die mit dem Mysterium der alten Ägypter spielt und so einen besonderen Reiz ausübt, ist spannend und unterhaltsam wie eh und je.

David Wittmann spricht den Tobi, der immer größere Parts zu sprechen hat. Das macht er immer souverän und glaubhaft. Auch Giuliana Jakobeit ist mit ihrer fröhlichen Stimme und warmherzigen Art die perfekte Besetzung für Playmo Liv. Als Nefereti ist im Übrigen Marie Bierstedt zu hören, die auch in dieser Rolle wunderbar charmant und liebenswert agiert. Weitere Sprecher sind Frank Glaubrecht als Hohepriester, Santiago Ziesmer als Captain Tolle und natürlich Gerrit Schmidt-Foß als Erzähler.

Auch die Musik ist wie immer gelungen. Eher sparsam eingesetzt glänzt sie an genau den richtigen Stellen mit heiterer Musik und tollen Übergängen. Der Titelsong setzt sich tief in den Gehörgängen fest, zumal man ihn gleich zweimal zu hören bekommt.

Besonders phantasievoll ist dieses mal das Cover gelungen. Viele Darstellungen des alten Reichs der Ägypter zieren das Booklet und zeigen viele Facetten, natürlich alles mit Playmobil-Figuren nachgestellt. Auch die typische blaue Farbe wurde wieder verwendet.

Fazit: Wieder beweist Florian Fickel von floff, dass er mit den Playmos immer weitere phantasievolle, spaßige und spannende Hörspielfolgen zu erschaffen weiß. Auch diese Folge ist ein Volltreffer!


Die Playmos - 9. Manege frei für die Playmos



Erster Eindruck: Atemberaubend aufregende Abenteuer im Zirkus

Tobi hat entdeckt, dass seine drei Lieblings-Playmobilfiguren mit ihm reden können. Als Überraschung für die drei stellt er sie im Zirkus seiner Schwester auf. Und schon erwacht alles zum Leben, und Emil, Liv und Sam - nicht zu vergessen der Papagei Captain Tolle - stehen vor neuen Schwierigkeiten: Der Zirkus von Direktor Saldini ist in schlechtem Zustand, der Löwe ist weggelaufen und Paco, der Sohn des Direktors, ist sauer, weil er mit den Pudeln trainieren soll. Die Playmos wollen helfen, indem sie eine Sondervorstellung mit den Kindern einstudieren, doch da kommt ihnen der Bürgermeister in die Quere...

"Manege frei für die Playmos" heißt der neunte Teil der Reihe um die drei Playmobilfiguren Emil, Liv und Sam, die in den verschiedensten Situationen zum Leben erwachen und dann den Leuten helfen. Angesprochen werden Kinder ab 5, die zum Spielen angeregt werden, aber auch jung gebliebene Erwachsene können ihren Spaß haben. Das liegt neben den - für Kinder ganz schön spannenden - Geschichten auch an den lustigen Figuren: Captain Tolle, der Papagei, spricht beispielsweise immer in Reimen, die Playmos verwenden oft ausgeklügelte, ausgedachte Alliterationen, und speziell in dieser Folge gibt es wieder zwei spaßige Menschen: Direktor Saldini hat immer einen Schluckauf und der fiese Bürgermeister Bimsstein (nicht Bimsschwein!) verwendet immer Wörter wie "quasi" oder "sozusagen". Jede Menge Spaß, die die sinnvolle und kindgerechte Geschichte begleitet, natürlich nicht ohne eine gewisse Quintessenz am Schluss.

Als Gastsprecher ist unter anderem Michael Pan dabei, der den Bürgermeister Bimsstein spricht. Er schafft es, ihn urkomisch und bedrohlich zugleich wirken zu lassen. Toll! Als Direktor Saldini hingegen ist Hertmut Neugebauer zu hören, der in der schwierige Rolle mit dem Hicksern souverän bleibt und vollkommen überzeugt. Auch Dirk Petrick, Sprecher des jungen Paco, fügt sich harmonisch in seine Rolle ein. Weitere Sprecher sind unter anderem Regina Lemnitz, Nastassja Hahn und Bernd Rumpf.

Die atmosphärische Gestaltung fällt eher gering aus, was bei einem Kinderhörspiel auch nötig ist, um die kleinen Zuhörer nicht von den Sprechern und der Handlung abzulenken. Die eingesetzten Geräusche und die Szenenübergänge sind aber gut eingefügt.

Das Cover zeigt wie immer eine Szenerie nachgestellt mit Playmobilfiguren, dieses mal logischerweise einen Zirkus samt Löwen und Direktor. Schön, dass diese Idee auch auf der Rückseite aufgegriffen wurde, auf der wir eine Tänzerin auf einem Elefanten bewundern können.

Fazit: Eine schöne Story, liebevolle Figuren und lustige Einfälle: Die Playmos gehören zu dem Besten, was der Markt momentan an Kinderhörspielen hergibt


Die Playmos - 8.Das Turnier auf der Königsritterburg

Erster Eindruck: Unschlagbare Playmos

Toby sitzt wieder mal in seinem Zimmer und spielt mit seiner Königsritterburg. Diesmal will er endlich das Geheimnis seiner Playmos - einen davon hat er rumlaufen sehen - lüften. Als er mitten im Spiel ist wird er zum Essen gerufen. Kaum ist Toby aus dem Zimmer, da sind Emil, Sam und Liv auch schon bei einem Ritterturnier. Dort treffen sie auf eine alte Bekannte: Vanessa die Siebte, sie erklärt ihnen, dass es bei dem Turnier darum gehe, einen Ehemann für sie zu finden und dass der Marshall alle Kontrahenten bisher besiegt habe. Vanessas Herz schlägt jedoch für jemand ganz anderen: Für Vitus, einen einfachen Küchenjungen. Damit sie diesen aber heiraten könnte, müsste er das Turnier gewinnen. Da haben die Playmos eine Idee, sie machen aus Vitus einen Ritter - oder sie versuchen es zumindest. Wird ihr Vorhaben gelingen und können die Prinzessin und Vitus bald heiraten? Wie wird der Marshall auf einen eventuellen Sieg reagieren und nicht zu vergessen: Wird Toby das Geheimnis um seine Playmos lüften?

In der 8. Folge der Playmos trifft der Hörer auf alte Bekannte, die schon in der zweiten Folge der Kinderserie aus de Hause floff einen Auftritt hatten: Prinzessin Vanessa die Siebte und dem Zauberer Fiula Zimt, wenn zweiter auch leider nur einen kurzen Auftritt hat. Die Idee, die Geschichte hier weiterzuerzählen, finde ich durchaus gelungen, man kennt die Charaktere und hat auch gleich wieder alle Bilder im Kopf, wie denn die Landschaft aussehen könnte. Mir machen die Playmos sehr viel Spaß auch wenn ich vielleicht nicht in die Zielgruppe passe :-)

Neben den drei Hauptakteuren Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit als Playmos, bekommen wir diesmal erneut Dorette Hugo als Vanessa die Siebte zu hören. Als Gegenspieler und undurchsichtiger Marshall ist Detlef Bierstedt im Einsatz, bisher habe ich in immer nur in Hörspiele für Erwachsene gehört aber auch hier macht er eine gute Figur. Ich glaube, das etwas Hinterlistige liegt ihm einfach gut. Mit dabei sind natürlich auch Ulrike Sturzbecher als Mutter von Toby der von David Wittmann gesprochen wird und als Captain Tolle ist wieder Santiago Ziesmer an der Front.

Die Geräusche bei den Playmos stehen anderen Produktionen in nichts nach, sie klingen nicht künstlich, sondern vermitteln den Eindruck, dass sie direkt aus dem Mittelalter importiert worden sind. Musik ist bei dem ganzen auch dabei, immer dezent im Hintergrund gehalten, aber stets da.

Das Cover ist wie bei den anderen Folgen wieder in blau gehalten und wenn man es betrachtet, erkennt jeder direkt, dass es sich nur um Playmobil handeln kann, da das Layout auch mit Figuren aus den einzelnen Landschaften gestaltet sind. Manche mögen das anders sehen, aber ich finde die Cover passend und im Sinne einer Kinderserie umgesetzt.

Fazit: Eine weitere Folge einer schönen Kinderserie, die mir viel Spaß macht und die wahrscheinlich auch in viele Kinderzimmern Einzug gehalten hat. Interessant werden sicherlich auch die nächsten Folgen wo Toby die Playmos vielleicht bei ihren Abenteuern begleitet?!


Die Playmos - 7.Das große Spiel

Erster Eindruck: Die EM ist im Anmarsch

An einem Regennachmittag sitzt Toby wieder einmal in seinem Zimmer und hat diesmal das Playmobil Fussballstadion aufgebaut, das er sich von einem Freund geliehen hat. Kaum ist er mit dem Aufbau fertig, kommt seiner Mutter ins Zimmer um ihn anzuhalten, doch erst seine Hausaufgaben zu erledigen. Toby stellt noch schnell seine Lieblingsfiguren, die Playmos, ins Spielfeld und geht aus dem Zimmer. Kaum ist Toby weg, befinden sich Emil, Sam und Liv mitten in dem Fussballspiel der Kinder aus Heudorf gegen die Mannschaft aus Hasenberg. Diesmal geht es um alles: Es geht um den Platz am Mondsee, der Sieger darf dort sein Lager aufbauen. Die Playmos bemerken recht schnell, dass das Spiel nicht wirklich Fair Play ist. Wieso ist der Schiedsrichter auf der Seite der Hasenberger, obwohl er doch unparteiisch sein soll? Die Playmos helfen den Heudorfern, ihre Fussballtechnik zu verbessern und finden heraus, was die Gegenmannschaft und der Schiedsricher im Schilde führen. Können die Playmos auch hier helfen?

Pünktlich zur diesjährigen EM erscheint auch von den Playmos eine Folge mit dem Oberthema Fußball. Für alle, die Fußball bzw. Sportfolgen in Hörspielserien nicht unbedingt mögen sei gesagt, dass es hier nicht so ganz vordergründig um die Sportart geht. Zwar findet am Ende das alles entscheidende Spiel statt, aber floff hat es raffiniert gelöst, dass es dennoch interessant bleibt. Wieder eine Folge, die sich um den Zusammenhalt und ums aufeinander Zugehen dreht. Löblich zu erwähen ist, dass die Playmos immer noch versuchen dem Hörer auch gewisse Werte zu vermitteln, das gelingt durch die liebevolle und einfühlsame Umsetzung auch wunderbar.

Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit hauchen den Playmos einmal mehr Leben ein. Dass die drei Spaß bei der Sache haben merkt man schon nach den ersten paar Minuten. Die Rolle des unfairen Schiedsricher hat floff mit Thomas Nero Wolf besetzt, ein glänzende Wahl, da er gut auch den Fiesling geben kann. Weiter dabei sind neben Hannes Maurer, dessen Stimme man aus einigen TV Produktionen kennt, Jennifer Antoni als Jesse und Claudio Maniscalco als Stadionsprecher. Als Erzähler fungiert Gerrit Schmidt-Foß, der sich in der Folge doch hin und wieder mal gehen lässt und völlig vergisst, dass er der Erzähler der Geschichte ist.

Die Geräusche und die Musik sind passend zur Handlung umgesetzt und Florian Fickel, der Regiesseur der Playmos, versteht es, die Geräusche so einzusetzen, dass die gewünschte Atmosphäre entsteht.

Das Cover zeigt auch diesmal wieder ein Szene aus dem Hörspiel, die durch Figuren und Landschaften von Playmobil umgesetzt sind. Das Cover aus der Hand von Sylvia Gerlach ist gelungen, wirkt in sich rund und macht jetzt auf mich auch keinen trashigen Eindruck. Eben ein Cover für eine Kinderserie. Das Artwork ist gelungen.

Fazit: Eine Folge die nicht nur für Fairplay auf dem Spielfeld plädiert. Mich haben die Playmos schon lange überzeugt, bleibt zu hoffen, dass es noch viele weitere Abenteuer geben wird.


Die Playmos - 6. Abenteuer auf dem Eichenhof



Erster Eindruck: Sam, Emil und Liv ziehen aufs Land

Die drei Playmos und ihren treuen Freund Captain Tolle verschlägt es dieses Mal auf einen Bauernhof. Und direkt merken sie, dass das Landleben alles andere als langweilig ist. Herkules, ein wild gewordener Stier, ist ausgebüchst und will sich von Bauer Rübsamen einfach nicht mehr einfangen lassen. Sofort springen die Playmos ein und helfen. Als sie erfahren, dass ein Wettbewerb veranstaltet wird, bei dem der schönste Bauernhof der Gegend gekürt werden soll, wollen sie gemeinsam mit dem Bauern den Hof auf Vordermann bringen. Aber das klingt leichter, als es eigentlich ist...

Nach der geschichtsträchtigen Vorgängerfolge begleiten wir die Playmos in dieser sechsten Folge wieder in ein alltäglicheres Gebiet. Das Thema Bauernhof fasziniert ja schon seit Ewigkeiten Generationen von Kindern, besonders wenn sie fernab von Kuhweiden, Scheunen und Schweineställen aufgewachsen sind. Und so steht dieses Mal nicht ein großes Abenteuer im Vordergrund, sondern eher mehrere kleine, um möglichst viel vom Eichenhof zu erfahren, ohne das "große Ziel", den Hof zu verschönern, aus den Augen zu verlieren. Am Ende wird es bei einem Brand in der Scheine noch mal so richtig aufregend, der Wettbewerb scheint verloren, aber glücklicherweise (und ein wenig pathetisch) besinnen sich die Preisrichter noch auf die wahre Schönheit des Helfens und des Zusammenhalts, sodass es ein wunderschönes und harmonisches Ende gibt. So werden jungen Hörern auch noch ganz nebenbei Werte vermittelt, während sie viel Spaß beim Hören der spannenden Geschichte haben.

Als Bauer Rübsamen hören wir Bert Franzke, der den schon etwas gealterten, gutmütigen Charakter mit seiner warmen Stimme sehr gut umsetzen kann. Gleiches gilt für seine Frau, gesprochen von Kathrin Hildebrand, die durch die tolle Interpretation gleich vor dem inneren Auge Gestalt annimmt. Dem Preisrichter Berkenbusch leiht Claudio Maniscalo seine Stimme, der glaubhaft zwischen Strenge und Gutmütigkeit wechseln kann. Neben den großartigen Playmos Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit sind außerdem Thomas Nero Wolff und Sabine Menne zu hören.

Die Geräusche sind zu jeder Szene absolut passend gewählt, besonders beim Brand in der Scheune wirkt alles sehr realistisch und glaubhaft. Ein großes Lob für Regisseur Florian Fickel und sein Team von floff. Die Musik ist, wie bei Kinderhörspielen üblich und empfehlenswert, eher sparsam eingesetzt, ist aber sehr beschwingt und fröhlich.

Auf dem Cover sehen wir einen Feuerwehrmann beim Löschen der Strohballen und im Hintergrund den Eichenhof. Ich persönlich hätte es vorgezogen, wenn das Ende nicht direkt in den Vordergrund gestellt und eine andere Szene bildlich umgesetzt worden wäre. Trotzdem ist das Cover gelungen und stimmungsvoll.

Fazit: Die Serie ist einfach liebenswert. Jede Folge, wie auch diese, ist schön anzuhören und hat für die kleinen Hörer genau die richtige Mischung aus Ruhe und Spannung. Toll!


Die Playmos - 8.Das Turnier auf der Königsritterburg

Erster Eindruck: Unschlagbare Playmos

Toby sitzt wieder mal in seinem Zimmer und spielt mit seiner Königsritterburg. Diesmal will er endlich das Geheimnis seiner Playmos - einen davon hat er rumlaufen sehen - lüften. Als er mitten im Spiel ist wird er zum Essen gerufen. Kaum ist Toby aus dem Zimmer, da sind Emil, Sam und Liv auch schon bei einem Ritterturnier. Dort treffen sie auf eine alte Bekannte: Vanessa die Siebte, sie erklärt ihnen, dass es bei dem Turnier darum gehe, einen Ehemann für sie zu finden und dass der Marshall alle Kontrahenten bisher besiegt habe. Vanessas Herz schlägt jedoch für jemand ganz anderen: Für Vitus, einen einfachen Küchenjungen. Damit sie diesen aber heiraten könnte, müsste er das Turnier gewinnen. Da haben die Playmos eine Idee, sie machen aus Vitus einen Ritter - oder sie versuchen es zumindest. Wird ihr Vorhaben gelingen und können die Prinzessin und Vitus bald heiraten? Wie wird der Marshall auf einen eventuellen Sieg reagieren und nicht zu vergessen: Wird Toby das Geheimnis um seine Playmos lüften?

In der 8. Folge der Playmos trifft der Hörer auf alte Bekannte, die schon in der zweiten Folge der Kinderserie aus de Hause floff einen Auftritt hatten: Prinzessin Vanessa die Siebte und dem Zauberer Fiula Zimt, wenn zweiter auch leider nur einen kurzen Auftritt hat. Die Idee, die Geschichte hier weiterzuerzählen, finde ich durchaus gelungen, man kennt die Charaktere und hat auch gleich wieder alle Bilder im Kopf, wie denn die Landschaft aussehen könnte. Mir machen die Playmos sehr viel Spaß auch wenn ich vielleicht nicht in die Zielgruppe passe :-)

Neben den drei Hauptakteuren Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jakobeit als Playmos, bekommen wir diesmal erneut Dorette Hugo als Vanessa die Siebte zu hören. Als Gegenspieler und undurchsichtiger Marshall ist Detlef Bierstedt im Einsatz, bisher habe ich in immer nur in Hörspiele für Erwachsene gehört aber auch hier macht er eine gute Figur. Ich glaube, das etwas Hinterlistige liegt ihm einfach gut. Mit dabei sind natürlich auch Ulrike Sturzbecher als Mutter von Toby der von David Wittmann gesprochen wird und als Captain Tolle ist wieder Santiago Ziesmer an der Front.

Die Geräusche bei den Playmos stehen anderen Produktionen in nichts nach, sie klingen nicht künstlich, sondern vermitteln den Eindruck, dass sie direkt aus dem Mittelalter importiert worden sind. Musik ist bei dem ganzen auch dabei, immer dezent im Hintergrund gehalten, aber stets da.

Das Cover ist wie bei den anderen Folgen wieder in blau gehalten und wenn man es betrachtet, erkennt jeder direkt, dass es sich nur um Playmobil handeln kann, da das Layout auch mit Figuren aus den einzelnen Landschaften gestaltet sind. Manche mögen das anders sehen, aber ich finde die Cover passend und im Sinne einer Kinderserie umgesetzt.

Fazit: Eine weitere Folge einer schönen Kinderserie, die mir viel Spaß macht und die wahrscheinlich auch in viele Kinderzimmern Einzug gehalten hat. Interessant werden sicherlich auch die nächsten Folgen wo Toby die Playmos vielleicht bei ihren Abenteuern begleitet?!


Die Playmos - 5. Gefahr für Rom



Erster Eindruck: Die Playmos in kaiserlicher Mission

Emil, Liv und Sam landen dieses mal im alten Rom, zur Zeit der Gladiatoren und Wagenrennen. Sie treffen dort auf Quintus, einen römischen Laufburschen, der durch Zufall erfahren hat, dass ein enger Vertrauter des Kaisers vorhat, diesen zu entführen. Doch sofort wird Quintus festgenommen. Die Playmos beschließen, ihm zu helfen. Doch das gestaltet sich schwerer, als sie gedacht hätten. Sie geraten geradewegs an den Entführer, der sie auf einer Galeere einsperrt. Die Playmos sehen keine Rettung mehr. Doch da kommt Captain Tolle angeflogen...

Die Playmos sind wieder da! Und mit der fünften Folge gibt es neben den üblichen Abenteuern auch gleich eine kleine Geschichtsstunde, wir erfahren nämlich einiges über das alte Rom. Aber alles ist so gut verpackt und geschickt untergebracht, dass sogar Fünfjährige gut folgen können. Überhaupt ist diese Folge spannend, bleibt aber immer kindgerecht und auch für die Kleinen gut nachvollziehbar. Besonders schön sind die etwas wüsteren Kommentare der Playmos, die völlig ohne böse Flüche auskommen. Es werden stattdessen witzige Alliterationen verwendet, wie z.B.: "knickriger Kapuzenkasper " Auch Captain Tolle, der Papagei der Playomos, ist durch seine Art in Reimen zu sprechen sehr lustig. Der Humor kommt also bei all der Spannung und der gefährlichen Abenteuer nicht zu kurz. Die Erwachsenen unter uns dürften sich auch gut unterhalten fühlen, solange man keine Abneigung gegen Kinderhörspiele hat. Für die Kleinen dürfte es ein absoluter Hit sein, besonders weil man sich zum Spielen insprieren lassen kann.

Ricardo Richter, Nicolas Artajo und Giuliana Jokobeit sind die drei Playmos Sam, Emil und Liv. Die drei sind ein ein eingeschworenes Team, im Hörspiel wie als Sprecher. Auch Captain Tolle, gesprochen von Santiago Ziesmer ist ein echter Ohrenschmaus, denn wer sonst könnte so gut einen Papageien sprechen? In dieser Folge hören wir außerdem Nico Sablik als Quintus, der seine Sache außerordentlich gut macht, und Norbert Langer als bösen Schurken Flavius, der sehr überzeugend ist, ohne die jüngeren Hörer zu sehr zu verschrecken. Wie immer dabei als Tobi, seine Mutter und erzähler sind David Wittmann, die bezaubernde Ulrike Sturzbecher und Gerrit Schmidt-Foß.

Auch hier hält sich die Musik eher im Hintergrund, um die Aufmerksamkeit nicht von den Sprechern abzulenken. Ist sie jedoch eingesetzt, ist sie fetzig und macht Spaß. Besonders der grandiose Titelsong lädt zum Mitsingen ein ("Was sind wir? Freunde!") Die Geräusche integrieren sich gut in die Handlung und sind glaubhaft.

Auf dem Cover bekommen wir - mit Playmobilfiguren nachgestellt - einen Eindruck vom alten Rom, inklusive Kolloseum und Galeere. Auch auf der Rückseite wird dieser Stil fortgeführt. Löblich ist der Hinweis im Booklet auf die Gratisfolge zum downloaden auf der Internetseite der Playmos.

Fazit: Eine spannende und unterhaltsame Folge um die drei Playmos. Interessantes Thema, tolle Geschichte, super Sprecher. Hörspielherz, was willst du mehr?


Die Playmos - 4.Chaos in der Hermannstraße

Erster Eindruck: Chaos und Gaunereien bei den Playmos

Tobi spielt grad mit dem Puppenhaus seiner Schwester als er von seiner Mutter zum Frühstück gerufen wird. Kaum hat er das Zimmer verlassen erwachen die Playmos wieder zu Leben. Diesmal befinden sich Sam, Emil, Liv und Captain Tolle in der Hermannstraße. Anscheinend werden sie dort auch schon als Babysitter erwartet. Die Eltern von Moritz und Miriam gehen ins Theater, und kaum sind diese aus dem Haus nimmt das Chaos seinen Lauf. Die Pfannkuchen brennen an, das Badezimmer steht unter Wasser und - dem noch nicht genug - steigen zwei Einbrecher mehr oder weniger ausversehen bei Beckers in Haus ein. Nun gilt es einen Plan zu entwickeln...

Nach drei Folgen kommt nun also die erste Folge, die wohl eher Mädchen anprechen soll. Das ist aber keineswegs eine langweilige "heile Welt Story" sondern auch bei den Playmos läuft beim Babysitten einiges schief. So kommt das ganze ziemlich spannend und witzig daher.

Die Sprecher sind auch wie in den drei Vorgängerfolgen wieder mit vollem Einsatz dabei. Floff hat wieder die neue Sprecherelite zusammengetrommelt: Wie immer dabei als Erzähler Gerrit Schmidt-Foss, neben ihm sind als Kinder Dorette Hugo und Jennifer Antoni zu erleben. Als Mutter Becker ist die aus Faith bekannte Barbara Stoll dabei. Die Akteure machen dieses Hörspiel zu einem Genuss

Geräuschtechnisch ist auch diese Folge wieder auf der Höhe. Der Regisseur Florian Fickel beweist wieder einmal sein Händchen fürs Kinderhörspiel. Musikalisch sind die Playmos doch eher zurückhaltend, was bei einer Kinderreihe auch passt.

Das Cover von Folge 4 gefällt mir persönlich nicht so gut, ich fand die anderen besser gelungen, aber das ist eben Geschmackssachte. Hier bleibt eben auch immer zu beachten, dass eine andere Zielgruppe angesprochen wird und diese wird das Cover wahrscheinlich mögen.

Fazit: Auch "Chaos in der Herrmannstraße" hat mich gut eine Stunde lang wieder bestens unterhalten. Ich (und auch sicherlich viele Kinder) freue mich schon auf hoffentlich viele weitere Folgen der Playmos!


Die Playmos - 3.Die Dinos kommen

Erster Eindruck: Die Playmos treffen den Jurassic Park

Tobi spielt grade mit den Playmos, als der von seinem Vater gerufen wird. Kaum ist Tobi aus dem Zimmer erwachen die Playmos wieder zu Leben. Diesmal geht es für Liv, Emil,Sam und Captain Tolle in das Tiergehege von Professor Dudelmoos in dem grad ziemliche Aufregung herrscht, denn ein Dino ist ausgebrochen und bewegt sich frei im Park.

Wenn man die Story der dritten Folge der Playmos gelesen bzw. gehört hat muss man an den Filmerfolg Jurassic Park denken. Die Story ist so ziemlich die selbe nur eben für Kinder in eine freundlichere Variante umgeschrieben worden. Der Geschichte tut das aber keinerlei Abbruch, ich fand auch diese Folge wieder sehr gelungen.

Floff hat hier etliche der bekanntesten Hörspielstimmen untergebracht, da wären natürlich Santiago Ziesmer als Papagei Captain Tolle der seit Folge 1 die Playmos auf ihren Abenteuern begleitet, noch der wunderbare Christian Rode als Prof. Dudelmoos und Peter Flechtner als sein Assistent Walter. Letzteren kennt die Hörspielwelt vor allem als Takimo. Die Protagonisten verleihen jedem Charakter einen perfekten Ausdruck.

Die Musik, die die Playmos untermalt, ist eher sparsam eingesetzt was hier aber keineswegs stört. Die Geräuschelemente fügen sich dermaßen gut in die Story ein wie es wohl besser kaum geht.

Das Cover zeigt ziemlich deutlich das floff und Playmobil hier Hand in Hand zusammen arbeiten und welche Vermarktungsstrategie hier verfolgt wird. Die Abbildung passt sehr wohl zum Hörspiel insgesamt, wenn ich auch sagen muss dass der Saurier nicht ganz zu dem passt wie der Dino im Hörspiel beschrieben wird. Aber hier wird eben auch eine andere Zielgruppe angesprochen.

Fazit: Die Playmos ist eine der besten Kinderserien die in den letzten Jahren auf dem Markt gekommen ist. Hier wird man gut eine Stunde herzlich unterhalten. Bleib zu hoffen dass diese Serie sich auf Dauer durchsetzen kann.


Die Playmos - 2.Angriff der Drachenritter

Erster Eindruck: Hat man die erste gehört, hat man das Verlangen gleich noch viel mehr zu hören von den Playmos

Die Playmos landen in ihrem zweiten Abenteuer auf einer Burg, die von dem bösen Drachenfürsten und einer Gefolgschaft belagert wird! Zusammen mit der Prinzessin Vanessa der siebten schmieden Sam, Emil und Liv einen Plan wie sie entkommen können um Hilfe zu holen. Sie bauen einem trojanischen Drachen....Mit Hilfe eines etwas kuriosen Zauberes beginnt die Suche nach dem letzten Einhorn.

Die zweite Folge hat mir persönlich sogar noch besser gefallen als die erste, ich mag Ritter lieber als Piraten! Der Storybogen ist vollkommen kindgerecht und kommt ohne Gewalt aus! Die Geschichte bietet sich wunderbar zum Nachspielen an.

Auch glänzen die Sprecher wieder! Vanessa die siebte wird von Dorette Hugo gesprochen, vielen bekannt aus Bibi und Tina! Santjago Ziesmer ist diesmal nicht nur als Papagei "Captain Tolle" zu hören sondern spricht auch den etwas verwirrten aber durchaus liebeswerten Zauberer Fidula Zimt! Einfach genial!

Auch hier sind die Geräusche als auch die Musik wieder wunderbar gewählt und passend zu 100% ins Hörspiel!

Das Cover zeigt hier eine Szene aus dem Hörspiel, wie die Burg von dem Drachenfürsten angefriffen wird! Die Abbildung stellt eine Playmobilburg da wie wir sie wohl alle kennen! Die Aufmachenung an sich ist eher dezent gewählt, ganz im Gegenteil zu dem was man eigentlich erwarten würde! Sehr gelungen!

Fazit: Das was Florian Fickel ist geschaffen hat, wird hoffentlich zu einem festen Bestandteil in der Hörspielwelt! Zu wünschen wäre es durchaus! Die Hörspiel erscheinen sowohl als CD als auch auf MC was ich grad für Kinder durchaus besser finde!


Die Playmos - 1.Der Schatz der Teufelsinsel

Erster Eindruck: Die Playmos erobern die Kinderzimmer

In der ersten Folgen erleben die Playmos ein Piratenabenteuer! Capitan Babarossa hat ein Dorf geplündert! Der Dorfjunge Tomba möchte die Schätze wiederhaben die Playmos sagen ihre Hilfe zu....und schon stürzen sie von einem Abenteuer ins nächste und zwischenzeitlich bei Captain Babarossa von der Planke ins Meer! Auf einer Insel und mit Hilfe eines neuen Freundes kommen sie dem Rätsel um das Versteck der Schätze auf die Spur!

Die Playmos spricht eine Zielgruppe von 5 Jahren an! Die Produktion ist sehr gut, besser wie viele andere Playmobilproduktionen in den letzten Jahren! Es ist aber auch kein Aufguss der Europa Serie um Professor Mobilux.

Die Hauptsprecher sind ziemlich unbekannt und das ist auch gut so! Es muss auch mal Hörspiele geben wo man nicht sagen dann "Ach das ist doch der und der". In den "Nebenrollen" sind u.a Dorette Hugo, Peter Flechtner, Christian Rode und und und! Als Erzähler ist Gerrit Schmidt-Foß im Einsatz, der das richtig gut macht!