Conni – 34. und ihr Lieblingspony / geht Laterne laufen

Conni – 33. und die Detektive

Conni – 32. rettet die Tiere

Conni – 31. Conni ist krank / Conni beim Frisör

Conni – 30. Conni in den Bergen/ Conni geht verloren

Conni - 29. und der große Schnee

Conni - 28. und das tanzende Pony

Conni - 27. und der Dinoknochen

Conni - 26. und die verflixte 13

Conni - 25. in der großen Stadt

Conni - 24. und das Hochzeitsfest

Conni - 23. und das ganz spezielle Weihnachtsfest


Conni – 34. und ihr Lieblingspony / geht Laterne laufen



Erster Eindruck: Pferde und Sankt Martin

Conni nimmt Anna mit zum Reitstall, doch dass auch sie auf Flecki reitet, war so nicht geplant. Ist die Freundschaft der beiden wirklich in Gefahr oder finden sie einen Weg, sich zu einigen? (Conni und ihr Lieblingspony)
Das große Laternenfest des Kindergartens steht kurz bevor, und auch Conni stürzt sich in die Vorbereitungen. Es werden Lieder geübt, bis es schließlich so weit ist... (Conni geht Laterne laufen)

Die Zweiteilung der Conni-Serie mag gerade jüngere Zuhörer verwirren, denen nicht immer ganz klar ist, ob die jeweilige Folge jüngere oder etwas ältere Kinder anspricht. Die etwas andere Aufmachung, ob eine oder zwei Geschichten erzählt werden, der kindlichere Zeichenstil und nicht zuletzt die Themenwahl sind aber eigentlich untrügliche Indizien. Die 34. Folge erzählt wieder zwei Geschichten von der Conni im Grundschulalter, die zwei verschiedene Stimmungen und Themenansätze haben. Der erste Teil dreht sich um Flecki, das niedliche Pony, mit dem Conni immer reitet. Der Konflikt mit ihrer Freundin Anna wird sehr gut dargestellt und geht gut auf die Gefühlswelt der Hauptfigur ein. Die Eifersucht und auch die Wut haben im ersten Teil ihren Platz, im späteren Verlauf wird gezeigt, wie diese Situation harmonisch aufgelöst werden kann. Das ist durchaus lehrreich und zeigt Kindern, wie man mit Streitigkeiten umgehen kann, ohne die vorigen negativen Gefühle zu verschweigen oder ihnen abzusprechen. Die zweite Episode verläuft die schon wesentlich liebevoller, ein Sankt Martins-Umzug und seine Vorbereitungen stehen im Mittelpunkt. So können sich Kinder auf dieses schöne Ereignis vorbereiten oder sich später daran erinnern. Die ziemlich laut gesungenen Sankt Martins-Lieder sind dann aber doch Geschmackssache und für den älteren Hörspielhörer nicht unbedingt geeignet. So unterschiedlich beide Episoden auch sein mögen, beide sind gut gelungen und gut auf die Zielgruppe zugeschnitten, wie man es von dieser Serie gewohnt sein darf.

Seit einigen Folgen hat Lea Sprick die Rolle der Conni übernommen und kann das gefühlsbetonte und fröhliche Mädchen sehr gut für sich einnehmen und neue Akzente in der Rolle setzen. Feline Günther spricht ihre Freundin Anna und ist besonders in den konfliktbetonten Szenen glaubwürdig und kann die Gefühle gut ausdrücken. Barbara Fenner ist als Connis Mutter zu hören und kann ihre warme Stimme hierfür gut einsetzen. Weitere Sprecher sind Tanja Dohse, Alexandra Doerk und Celina Schacht.

Die Serie zu der älteren Conni hat einen anderen Titelsong als hier zu hören, auch wenn die Grundstruktur eine ähnliche ist, beide wiederholen die Zeile „Meine Freundin Conni“ oft und gern. Ansonsten erklingt kaum Musik, und auch Geräusche sind nicht übermäßig viele zu hören. Der Fokus liegt hier also unangefochten auf den Dialogen, die Kinder werden so nicht abgelenkt.

Auf dem Cover ist natürlich Conni zu sehen, wie immer mit ihren Merkmalen, der Schleife im Haar und dem rot-weiß geringelten Pullover. Natürlich steht sie hier neben ihrem Pony, beide sind in niedlichem und kindgerechten Zeichenstil abgebildet. Im kleinen Booklet lassen sich nicht nur die üblichen Angaben, sondern auch ein Ausmalbild mit zwei Ponys finden.

Fazit: Wirklich eher für die jüngere Zielgruppe gedacht, für diese werden aber zwei abwechslungs- und lehrreiche Geschichten präsentiert.

VÖ: 21.Oktober 2011
Label: Karussell
Bestellnummer: 0602527722252


Conni – 33. und die Detektive



Erster Eindruck: Geheimnisse in der Schule

Kurz vor dem Sportunterricht stellt Anna plötzlich fest, dass einer ihrer neuen Turnschuhe fehlt. Nicht nur, dass sie jetzt barfuß mitmachen muss, auch der zweite Schih geht bald verloren. Zusammen mit einigen Freunden will Conni den Diebstahl aufdecken und gründet dafür gleich einen Detektivclub. Doch aller Anfang ist schwer...

In „Conni und die Detektive“ ist die liebenswerte Hauptfigur wieder im frühen Teenageralter, die Geschichte ist auch auf eben jene Zielgruppe fixiert und bietet erneut lockeren und stellenweise sogar lehrreiche Unterhaltung. Denn Conni ist und bleibt ein ganz normales, durchschnittliches Mädchen mit dem Talent, Dinge in Gang zu setzen, woraus sich für sie meist ein spannendes Erlebnis ergibt. Hier wird nun also ein Detektiv-Club gegründet, doch anders als und diverse Juniordetektivgeschichten glauben lassen wollen, mündet dies hier nicht gleich mit halsbrecherischen oder lebensgefährlichen Abenteuern. Die „Fälle“ bleiben recht ruhig und spielen in Connis direktem Umfeld, was der Sache noch mehr Glaubwürdigkeit verleiht. So kommt zwar keine Hochspannung auf, auch bei den zuhörenden Kindern nicht, dennoch wird reges Interesse geweckt, wer denn nun der geheimnisvolle Schuhdieb sein könnte. Der Verlauf der Geschichte ist dementsprechend locker mit eher geringen Tempo, sodass die Entwicklungen gut nachvollzogen werden können. Es ist gerade diese entspannte Unaufgeregtheit mit guten Ideen und einem flüssigen Verlauf, der diese Folge ausmacht und somit typisch für die Conni-Reihe ist.

Die größtenteils jugendlichen Sprecher machen ihre Sache insgesamt recht gut und können ihre Rollen gut auskleiden. Positiv sticht hier Jannek Schächter heraus, der als Paul eine größere Rolle einnimmt und glaubhaft und flüssig klingt. Herr Hermann wird von Achim Schülke gesprochen, der das Geheimnis, das den Mann umgibt, in seiner Stimme anklingen lassen kann. Die wunderbare Traudel Sperber spricht in einer eher kleinen Passage die Frau Reisig und setzt ihre markante Stimme gut in Szene. Weitere Sprecher sind Pia Hollstein, Feline Günther und und Julian Henneberg.

Musikalische Begleitung ist hier eher rar gesät, nach dem auffälligen und recht langen Introsong, der auch am Ende noch einmal erklingt, ist während der Dialoge keine Musik zu hören, die die jungen Zuhörer von der Handlung ablenken würden. Vielmehr wird mit diversen Geräuschen gearbeitet, die für die nötige Stimmung sorgen.

Der kleine Detektivclub mit Conni und ihren Freunden ist auf dem Cover zu sehen, sie sind in der Umkleidekabine zu sehen, ebenso ein geheimnisvoller Schatten. Das bringt die Stimmung der Folge durchaus gut zur Geltung. Im Inneren sind wieder einige passende „Fotos“ zu sehen, die mit den entsprechenden Kommentaren versehen sind.

Fazit: Der langsame Aufbau und die glaubwürdige Darstellung der Handlung überzeugen und machen diese Folge zu einem guten Hörspiel für junge Teenager.

VÖ: 21.Oktober 2011
Label: Karussell
Bestellnummer: 0602527722245


Conni – 32. rettet die Tiere



Erster Eindruck: Ein Kuss für den Frosch

In der Schule erfahren Conni und ihre Freundinnen so einiges über bedrohte Tierarten. Nach ihrer Hausaufgabe, in der sie eine Stunde lang Vögel beobachten sollen, sind sie auf den Geschmack gekommen und wollen mithelfen, die Tierarten zu retten. Sie fragen beim örtlichen Tierschutzbund an und bekommen tatsächlich eine Aufgabe zugeteilt, aber irgendwie hatten sie sich das anders vorgestellt...

Nach zwei Folgen, die eher für Kinder im Vorschulalter gedacht sind, kehrt die Serie „Conni“ wieder zu der gradlinigen Entwicklung ihrer Hauptfigur zurück und ist somit für ältere Schulkinder gedacht – denn in genau diesem Alter befinden sich auch Conni und ihre Freundinnen. Tierschutz ist das Thema dieser 32. Folge, und es wird gezeigt, dass dieser ganz unterschiedlich aussehen kann und schon bei kleinen Taten anfängt, die jeder selbst vollbringen kann. Anfänglich werden wieder einige alltägliche Szenen geschildert, wie sie wohl in jeder Familie vorkommen können – gut so, denn Conni hat schon immer davon gelebt, dass sich die Zuhörer mit den Figuren identifizieren und von ihnen lernen können. Dieser Aspekt ist auch in den folgenden Teilen stark ausgeprägt, hier wird beispielsweise gezeigt, was man alles selbst für den Tierschutz tun kann – der Hinweis auf die Internetseite mitten im Hörspiel ist dann aber doch eher störend, gegen Ende wäre er wohl sinnvoller platziert gewesen, da er dann auch länger im Gedächtnis haften bleibt. Abgesehen davon ist die Themenvielfalt gut und stimmig gewählt, in vielen kleinen Gebieten engagiert Conni sich, wobei der Humor dabei nie zu kurz kommt. Es geht einiges schief, gibt ein wenig Streit, aber am Ende wurde man nicht nur gut unterhalten, sondern hat auch viele gute Ideen auf den Weg bekommen, wie man selbst ein wenig die Natur schützen kann. Eine weitere gelungene Folge von Conni mit unbestrittenem Lerneffekt.

Größtenteils sind die Sprecher schon aus den vorigen Folgen bekannt, nur einige neue Charaktere tauchen hier auf. Dazu gehört beispielsweise Achim Schülke als Connis Nachbar Herr Hermann, der hier sympathisch wirkt und gut in die Serie passt. Ansonsten übernimmt auch hier wieder Lea Sprick die Rolle von Conni und kann einen aufgeweckten und energiereichen Eindruck hinterlassen, der sehr glaubhaft ist. Madeleine Weingardt spricht Anna und kann die leicht zickige Freundin von Conni gut darstellen. Weitere Sprecher sind Alexandra Doerck, Traudel Sperber und Isabella Grothe.

Der Titelsong wird wie immer nicht nur am Anfang, sondern auch am Ende gespielt, bleibt so noch länger im Ohr hängen und läuft somit immerhin fast 5 Minuten der Spielzeit.Die akustische Umsetzung ist wieder gut gelungen, sie setzt sich während der Dialoge vornehmlich aus einer vielfältigen Geräuschkulisse zusammen, während kleine Melodien die Übergänge auflockern.

Conni, Billie und Anna sind auf dem Cover zu sehen, wie sie gerade an einer Rettungsaktion für Kröten teilnehmen – die gewählten Farben sind fröhlich bunt, ohne zu übertrieben zu wirken, der Zeichenstil ist ansprechend. Die Idee, gezeichnete „Fotos“ mit Kommentaren von Conni in das kleine Booklet zu drucken, funktioniert auch hier wieder ganz hervorragend.

Fazit: Eine unterhaltsame Folge mit guten Ideen, Lerneffekt und Motivation für den Tierschutz. Schön, dass dies in einer recht großen Vielfalt gezeigt wird.

VÖ: 15. April
Label: Karussell
Bestellnummer: 0602527645209


Conni – 31. Conni ist krank / Conni beim Frisör



Erster Eindruck: Papa und Oma müssen helfen

Connis Mutter muss ein paar Tage verreisen, Conni und ihr Bruder Jakob bleiben bei Papa. Doch gerade dann verspürt Conni ein unangenehmes Kratzen im Hals, und auch die Nase beginnt zu laufen... („Conni ist krank“)
Connis Haare sind in letzter Zeit ziemlich gewachsen, deswegen soll sie zum ersten mal zum Frsör. Doch Conni hat ein wenig Angst davor und will lieber vorher noch ein wenig mit ihrer Freundin Julia üben... („Conni beim Frisör“)

In den neueren Folgen der Hörspielserie „Conni“ von Karussell ist Conni ja schon deutlich älter und erlebt kleine Abenteuer als junger Teenager. Die beiden neuen Folgen richtet sich hingegen wieder an die ganz jungen Zuhörer, und auch Hauptfigur Conni ist hier wesentlich jünger – was sich selbstverständlich auch auf die erzählten Geschichten auswirkt. Hier werden recht alltägliche Dinge erzählt, die den Zuhörern für sie neue Situationen näher bringen sollen. In „Conni ist krank“ durchlebt Conni eine komplette Erkältung, von den ersten Anzeichen bis zur kompletten Genesung. Glaubwürdig ist hierbei besonders ihre große Traurigkeit, wenn sie sich nach ihrer Mutter sehnt. Schön ist, dass hier ihre liebevolle Oma auftaucht, die einiges an Trost spenden kann. „Conni beim Frisör“ ist hingegen eine heitere Geschichte, in der vorerst ziemlicher Unsinn angestellt wird, eine lustige Szene. Und auch danach wird den Kleinsten alles genau erklärt. Die Länge eines der beiden Teile beträgt eine gute Viertelstunde – genau die richtige Zeit, um die Aufmerksamkeit auch der ganz kleinen Hörer nicht zu sehr zu beanspruchen. Für Erwachsene oder ältere Kinder ist diese Folge hingegen nicht geeignet, zu simpel die Geschichte und zu handlungsarm. Kleinere Kinder werden hingegen behutsam auf kommende Ereignisse vorbereitet oder haben einfach nur Spaß beim Hören.

Lea Sprick spricht die junge Conni und kann dabei die ganz verschiedenen Gefühle des jungen Mädchens gut abbilden und bleibt dabei immer glaubhaft. Michaela Kreißler spricht die Oma und wirkt dabei nicht nur sehr liebenswürdig, sondern auch ein wenig aufgrdreht und lustig, wodurch eine sehr angenehme Szene entsteht. Uta Dänekamp hat eine kleine Rolle als Frisörin Nina, die sie ebenfalls mit einer kindgerechten und sympathischen Art vorträgt. Weitere Sprecher sind Christian Rudolf, Tanja Dohse und Eberhard Haar.

Die Umsetzung der beiden Geschichten ist ebenfalls sehr kindgerecht gelungen und ist mit einigen kleinen Melodien unterlegt worden, die einfach schön sind und eine angenehme Stimmung verbreiten können. Aber auch die Geräusche sind passend eingesetzt, gerade für kleinere Kinder dürften dadurch einige Handlungen klarer werden.

Natürlich ist auf dem Cover eine Szene aus dem Hörspiel zu sehen. Vor dem für die Serie typisch-gelben Hintergrund ist die kranke Conni zu sehen, die in ihrem Bett liegt und mit ihrem Vater Karten spielt – auch Kater Mau hat seinen Platz auf der lustigen Illustration gefunden. Im Inneren befindet sich ein kleines Spiel für die junge Zuhörerschaft.

Fazit: Zwei Conni-Geschichten, die für ganz junge Zuhörer gedacht sind und diesen nicht nur Spaß machen, sondern auch die Angst vor alltäglichen Situationen nehmen können.

VÖ: 18. Februar 2011
Label: Karussell
Bestellnummer: 0602527547145


 

Conni – 30. Conni in den Bergen/ Conni geht verloren



Erster Eindruck: Conni wieder ganz jung

Conni freut sich riesig: Sie darf mit Mama ins große Einkaufszentrum fahren. Und da gibt es so viele interessante Sachen, dass Conni nicht immer darauf achtet, wo ihre Mama ist. Und schon ist es passiert – Conni ist auf einmal allein... („Conni geht verloren“)
Der Ausflug in die Berge steht schon seit langem fest, und umso aufgeregter ist die kleine Conni. Dort gibt es so viel zu entdecken, und schließlich erlebt Conni sogar ein kleines Abenteuer... („Conni in den Bergen“)

Die Hörspielserie Conni von Karussell ist bis jetzt mit ihren Zuhörern gewachsen, ebenso wie ihre Hauptfigur. Anfangs noch im Kindergartenalter ist Conni schrittweise gewachsen, sodass sie die Entwicklung ihrer Fans mitgemacht hat. In der 29. Folge der Serie sowie der darauf folgenden wird diese Kontinuität jedoch unterbrochen, Conni ist wieder wesentlich jünger und wird auch von einer anderen Sprecherin gesprochen. Ob das allen Fans so gefallen wird und die älteren Zuhörer nicht abgeschreckt werden, sei einfach mal dahin gestellt – für die anvisierte Zielgruppe dürften die Hörspiele nämlich recht interessant sein. Das liegt insbesondere an der Tatsache, dass recht alltägliche Situationen behandelt werden, vor der viele Kinder ein wenig Angst haben oder sogar schon erlebt haben. „Conni geht verloren“ zeigt dabei auf, was passiert, wenn man plötzlich seine Mutter nicht wieder findet – im Prinzip ist dieses Thema innerhalb weniger Minuten abgehandelt, der Rest erzählt von einem fröhlichen Einkaufsbummel, sodass hier insgesamt eine positive Stimmung herrscht und Kleinkinder nicht abgeschreckt werden. Die zweite Geschichte dieser Folge erzählt von einem ganz normalen Urlaub, und auch hier gibt es für die kleinen Hörer viel zu entdecken und sogar eine recht gradlinig erzählte Handlung. Beide Folgen sind kleine Erzählungen von etwa einer viertel Stunde, die sich bestens für Kinder ab 3 Jahren eignen und als erstes Hörspiel fungieren können. Für ältere Kinder oder Erwachsene sind diese Conni-Geschichten aber eher nicht gedacht.

Die jüngere Version von Conni wird hier von Lea Sprick gesprochen, die ihre Sache insgesamt gut macht. Sie schafft es, die vielen unterschiedlichen Situationen recht glaubwürdig abzubilden. Barbara Fenner spricht Connis Mutter, ihre angenehm ruhige und besonnene Art bringt einen Ruhepol in die Geschichten, der gut tut. Eberhard Haar kann als Papa hierzu eine gute Ergänzung liefern. Weitere Sprecher sind unter anderem Michaela Kreißler, Uta Dänekamp und Tanja Dohse.

Musik wird hier nicht übermäßig eingesetzt, so können sich die kleinen Zuhörer besser auf die Dialoge und Handlungen konzentrieren, ohne abgelenkt zu werden. Der fröhliche Mitsing-Titelsong ist dafür aber sehr gelungen. Diverse Geräusche schaffen die passenden Stimmungen zu den jeweiligen Situationen und machen so die Handlung glaubwürdiger.

Das Titelbild an die jüngere Zielgruppe angepasst, ohne allzu bunt oder überdreht zu wirken. Conni steht fröhlich mit ihrem Wanderstab im Vordergrund, hinten ist eine schöne Berglandschaft inklusive Wiese und Kühe zu sehen – ein sehr harmonisches Bild. Innen ist neben den üblichen Informationen ein kleines Suchspiel zu finden.

Fazit: Ein lustiges und abwechslungsreiches Hörspiel für die jungen Hörer, denen die verschiedenen Situationen sicherlich Spaß machen werden.

VÖ: 18. Februar 2011
Label: Karussell
Bestellnummer: 0602527547138


Conni - 29. und der große Schnee



Erster Eindruck: Eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten

Als Familie Klawitter ihren Urlaub in einer kleinen romantischen Berghütte beginnt, ist Conni erst einmal enttäuscht: Keine einzige Schneeflocke fällt vom Himmel. Dabei wünscht sie sich nichts mehr als eine verschneite Winterlandschaft. Doch dann fällt plötzlich so viel Schnee, dass der Weg ins Tal versperrt ist...

Es gibt Kinderserien, die ihren Reiz aus niedlichen Tieren oder Menschen außergewöhnlichen Fähigkeiten ziehen. Und es gibt solche, die sich mit ganz normalen Kindern und ihren Erlebnissen auseinandersetzen. "Conni" gehört in diese zweite Kategorie und präsentiert in der immerhin schon 29. Folge eine Wintergeschichte. Hier sind recht viele Themen vereint, die Vorbereitungen für die Reise leiten das Geschehen sinnvoll ein, aber auch eine kleine Geistergeschichte hat Platz in der Folge gefunden. Der Hauptteil besteht aber natürlich aus dem vielen Schnee, und hier werden wunderbare Gefühle beschrieben. Nicht nur der anfängliche Spaß, sondern später auch Zusammenhalt und das Leben mit dem Nötigsten. Das hat durchaus seine verträumt romantische Seite und zeigt, dass man allem etwas Positives abringen kann. Gerade für Kinder, die ja schließlich die vorrangige Zielgruppe der Serie sind, ist dies ein Wert, der zunehmend wichtiger wird. Eine schöne Geschichte, die wie immer bei Conni kleine Begebenheiten beschreibt und gerade dadurch ihren Reiz erhält.

Große Teile spielen in der Abgeschiedenheit der verschneiten Berge, sodass nur wenige Sprecher zu hören sind, die Familie Klawitter rückt so noch mehr in den Vordergrund. Lea Sprick ist dabei erneut als Conni zu hören und klingt meist fröhlich, kann aber auch die anderen Gefühle des Mädchens glaubhaft darstellen. Ihr Bruder Jakob wird von Philipp Draeger gesprochen, auch kann durchweg mit einer guten Darstellungsweise überzeugen. Barbara Fenner und Eberhard Haar sind die Eltern der beiden und können eine warme Familienatmosphäre schaffen. In kleineren Rollen sind Sylvia Nogler, Sonja Serrano und Isabella Grothe zu hören.

Während der einzelnen Szenen wird nicht mit Musik, dafür mit einigen Geräuschen gearbeitet. Diese schaffen mit wenigen Mitteln einiges an Atmosphäre, sodass die Ereignisse glaubhaft untermalt werden. Während der Szenenübergänge sind Variationen des Titelsongs zu hören, die so einen Wiedererkennungswert für die kleinen Zuhörer bilden.

Das Cover zeigt natürlich eine Szene mit viel Schnee, der Hintergrund ist komplett in weiß gehalten. In leuchtend roter Jacke ist die fröhliche Conni da kaum zu übersehen, während ihre Familie eher gedämpfte Farben an hat. Im Inneren des kleinen Booklets sind neben einer ausführlichen Trackliste wieder kleine, gezeichnete "Fotos" aus dem Winterurlaub zu sehen.

Fazit: Mehrere kleine Geschichten, die alle mit dem vielen Schnee zusammenhängen und teilweise romantisch und heimelig wirken. Sehr kurzweilig gelungen.

VÖ: 5. November 2010
Label: Karussell / Universal
Bestellnummer: 0602527378596


Conni - 28. und das tanzende Pony

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Erster Eindruck: Rückkehr auf den Ponyhof

Conni ist begeistert, endlich kann sie mit Freundin Anna wieder den Ponyhof besuchen und darf sogar an einem Voltagierkurs teilnehmen. Endlich angekommen hat sie jedoch zuerst mit den anderen Gästen zu tun, wie ihrer blinden Zimmernachbarin Celina und den beiden Lausebengeln Lars und Moritz. Doch auch eine lebenswichtige Aufgabe wartet auf Conni...

Conni, die zur liebenswerten Teenagerin herangereifte Buch- und Hörspielfigur von Julia Boehme, hat äußerst vielfältige Interessen, sodass sich die Geschichten um ganz verschiedenen Themen drehen. In der 28. Folge kehrt Conni auf den Reiterhof zurück, den sie schon einmal besuchen durfte, und trifft dabei auf alte Bekannte wie auch auf neue Charaktere. Und wie immer können ganz unterschiedliche kleine Geschichten Platz in dem Hörspiel finden. Besonders gut gelöst ist dabei die Erzählung rund um die blinde Celina, die mit Feingefühl und etwas Witz den anfangs vielleicht Umgang mit einer sehebehinderten Person schildert. Die Titelgebende Geschichte handelt von einem alten Zirkuspony und ist leicht rührselig, aber gerade gegen Ende auch schön aufgelöst und mit einer guten Grundidee ausgestattet. Eine runde Hörspielgeschichte also, die mit einem angenehmen Erzähltempo, sympathischen Figuren und netten Einfällen punkten kann.

Die Sprecher bieten insgesamt eine ansprechende Leistung. Gut gefallen hat mir besonders Pia Hollstein als Celina, die mit weicher Stimme und glaubhafter Aussprache den Charakter des blinden Mädchens gut herausarbeitet. Auch Flemming Stein kann als Moritz überzeugen und wirkt trotz übler Streiche gar nicht so richtig böse. Anton Sprick spricht Valentino und kann die Sorge um Zirkuspony Amadeus gtut ausdrücken. Weitere Sprecher sind Madeleine Weingardt, Florentine Stein und Anton Wilms.

Die musikalische Gestaltung des Hörspiel ist durchaus gelungen. Kleine, kindgerechte Melodien lockern das Geschehen zwischen einzelnen Szenen aus und können mit Wiederholungen einen roten Faden durch die Handlung schaffen. Während der Dialoge wurde auf Musikeinsatz verzichtet, sodass die Sprecher voll zur Geltung kommen und nur durch einige Geräusche begleitet werden.

Das klar gegliederte Coverschema kann auch hier wieder überzeugen. Während im oberen Abschnitt neben einer fröhlichen Zeichnung der Hauptfigur noch der Schriftzug zu finden ist, zeigt die eigentliche Illustration Conni und Celina beim Voltagieren. Ein angenehmes Cover in schönen Farben.

Fazit: Neben einigen Geschichten rund um das Thema Ponys kann hier auch die Landschulheimatmosphäre überzeugen. Eine runde Sache!

VÖ: 10. September 2010
Label: Karussell / Universal
Bestellnummer: 0602527378572


Conni - 27. und der Dinoknochen

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Erster Eindruck: Kleiner Knochen, große Wirkung

Oje, der Besuch einer Baustelle gehört nicht gerade zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen am Sonntag. Doch als sie einen merkwürdigen Knochen findet, ist sie Feuer und Flamme. Die nette Frau Dr. Stern, die im Museum arbeitet, ist sicher, dass Conni einen tollen Fund gemacht hat. Doch dann macht Conni etwas, das sie später sehr bereuen wird...

Conni, die Hörspielserie nach den gleichnamigen Kinderbüchern, hat gegenüber anderen Serien einen Vorteil: Die Figur wächst mit ihren Zuhörern mit. Anfangs noch Geschichten für Kleinkinder, ist Conni mittlerweile eher ein Jugendhörspiel, wobei auch fünfjährige trotzdem noch folgen können. "Conni und der Dinoknochen" ist schon die 27. Geschichte und erzählt ein unterhaltsame und durchaus spannende Geschichte. Wie immer beginnt alles ganz harmlos, doch spätestens mit dem Fund des versteinerten Knochens sind die Weichen für den aufregenden Verlauf gelegt. Die Erzählweise ist dabei eher ruhig und überfordert auch jüngere Kinder nicht, die Gespräche sind kurzweilig. Auch ohne hohes Tempo wird mit dem langsamen Hinzufügen von neuen Begebenheiten ein interessanter Handlungsverlauf erschaffen. Dabei ist schön, dass auch "Dino-fremde" Themen Platz finden, beispielsweise ein Streit zwischen Conni und ihrer Freundin Billie. Am Ende ist noch ein passender und lehrreicher Abschnitt zu finden, in dem Conni arge Gewissensbisse erleiden muss, was glaubwürdig und feinfühlig dargestellt wird. Zugegeben, die ganze Geschichte gehört nicht zu den glaubwürdigsten, insbesondere am Ende. Doch "Conni und der Dinoknochen" ist gerade für die jüngere Zuhörerschaft aufregende Unterhaltung.

Frau Dr. Stern wird von Stephi Kindermann gesprochen, die die Forscherin sehr sympathisch, aber auch entschlossen und begeisterungsfähig wirkt. Julia Fölster spricht Billi und kann besonders den Streit mit Conni und die anschließende Versöhnung gut und glaubhaft darstellen. Erzähler Wolf Frass führt mit seiner warmen und angenehmen Stimme und gekonnter Betonung durch die Handlung, seine Passagen kann er sehr lebendig gestalten. Weitere Sprecher sind unter anderem Barbara Fenner, Traudel Sperber und Konstanze Ullmer.

Die Musik fällt nicht groß aus dem Rahmen, sondern gestaltet die Übergänge mit kleinen, sich wiederholenden Melodien sanfter. Auch Geräusche sind nicht im Übermaß eingesetzt, sondern mit Bedacht. Das Titellied ist mit 2 Minuten und 21 Sekunden recht lang geraten, durch die vielen Wiederholungen des Refrains kann er auf Erwachsene schnell nervend wirken.

Ein Coverupdate gestaltet das Titelbild nun klarer, der obere gelbe Rand trägt eine kleine Illustration sowie den Schriftzug, darunter ist die eigentliche Zeichnung zu sehen. Conni steht dort staunend im Museum vor einer Dino-Statue, auch Dr. Stern ist zu sehen. Im Inneren überzeugen wider besonders die kleinen, gezeichneten "Fotos" mit einem kurzen Kommentar.

Fazit: Eine kurzweilige Conni-Folge, die mit vielen kleinen Abstechern das Dino-Thema interessant hält.

VÖ: 10. September 2010
Label: Karussell / Universal
Bestellnummer: 0602527050065


Conni - 26. und die verflixte 13



Erster Eindruck: Ein Unglückstag und seine Folgen

Im Gegensatz zu Anna glaubt Conni nicht, dass am Freitag, den 13. alles schief gehen wird. Doch tatsächlich: Sie zerbricht einen Spiegel, kommt zu spät zur Theaterprobe und darf dann nicht das Aschenputtel spielen, sondern die gemeine Stella. Auch danach häufen sich die Unglücksfälle. Ist an Annas Gerede doch etwas dran?

Conni ist ein ganz normales Mädchen, und deswegen drehen sich ihre Geschichten auch um ganz normale Themen. Nach Hochzeit, Weihnachten und einem Ausflug nach Berlin dreht sich in der 26. Folge der Serie alles um das Thema Aberglaube. Sei es ein zerbrochener Spiegel, das Wahrsagen mit einer Hexenkugel oder der verflixte Unglückstag, den Conni erlebt und an dem alles schief geht. Verpackt ist das ganze in einer lustigen und kurzweiligen Geschichte, die ohne großen Spannungsbogen oder eine überraschende Wendungen einfach nur unterhalten will. Und das schafft sie nicht nur bei der angegebenen Zielgruppe ab fünf, sondern auch bei schon etwas größeren Kindern, die sich gut mit Conni identifizieren können. Dazu wird das Thema gut beleuchtet, die Charaktere wirken lebendig. Ein schönes Kinderhörspiel, das angenehm unaufgeregt daherkommt und ein nettes Ende hat.

Stella, die arrogante Mitschülerin von Conni, wird von Charlotte Fenner gesprochen, die trotz aller Gemeinheit nicht zum Übertreiben neigt. Der Leiter der Theater-AG heißt Herr Bertolt und wird von Guido Zimmermann sehr souverän und bodenständig gesprochen. Sehr gefreut habe ich mich über Isabella Grothe, die wieder als Frau Sandulescu zu hören ist und die gutmütige Nachbarin von Conni sehr herzlich und weise wirken lässt. Weiterhin zu hören sind Julia Fölster, Madeleine Weingardt und Lukas Sperber.

Der Titelsong setzt sich schnell im Ohr fest und bleibt dort auch eine Weile. Denn zwischen den Szenenübergängen wird gerne mal auf die Melodie zurückgegriffen, was einen sehr runden und zusammenhängenden Eindruck hinterlässt. Die Geräusche sind gut und sinnig eingefügt, ohne das Geschehen zu überlagern.

Das Titelbild wirkt ziemlich unheimlich und vermittelt gruselige Stimmung. Da eine Szene aus dem Hörspiel gewählt wurde, passt dies ganz gut. Im Inneren ist neben einer ausführlichen Trackauflistung und den üblichen Angaben wieder Connis Fotoalbum vorhanden, das einige der Charaktere in kleinen Zeichnungen zeigt.

Fazit: Schön anzuhören, stellenweise lustig, geht diese Geschichte wieder gut auf die ganz normalen Probleme eines Kindes ein. Toll, dass es auch so angenehm unaufgeregt zugehen kann.

VÖ: 12. Februar 2010
Label: Universal
Bestellnummer: 0602527028545


Conni - 25. in der großen Stadt



Erster Eindruck: Ein Besuch in Berlin

Ganz ohne Mama und Papa fährt Conni mit dem Zug nach Berlin, um ihren Cousin Michael und Onkel Andreas zu besuchen. Doch schon am ersten Tag vertauscht Conni ihren Rucksack. Leider findet sich in der anderen Tasche nur ein Foto wieder, das ein Mädchen zeigt. Wie soll Conni ihren Rucksack nur zurück bekommen?

Die neue Folge der Conni-Serie von Karussell schließt recht nahtlos an die letzte an, denn Conni folgt der Einladung ihres Cousins und besucht ihn "in der großen Stadt". Und das ist nicht nur eine spannende Geschichte, vielmehr auch ein kleiner Resiseführer durch Berlin. Immer wieder werden reale Schauplätze eingebaut oder erwähnt, sodass mal sich wahrlich in die Stadt hineinversetzt fühlt. Das geschieht völlig nebenbei und wirkt absolut organisch. Doch auch die Geschichte mit dem vertauschten roten Rucksack ist interessant geworden und bietet dem Hörer eine abwechslungsreiche Handlung mit mehreren Wendungen. Auch die Beschreiung der Charaktere ist gelungen, schnell kann man sich mit Conni oder Michael identifizieren. Gerade für die jüngere Generation ist dieses Hörspiel geeignet, aber auch der ein oder andere Erwachsene dürfte nebenbei seine Freunde daran haben.

Florentine Drager ist wieder als Conni zu hören und spricht das lebenslustige Mädchen mit dem nötigen Schwung und schafft es, immer glaubwürdig zu bleiben. Flemming Stein spricht wie schon in der vorigen Folge ihren Cousin Michael und liefert dabei eine absolut gelungene Vorstellung ab. Onkel Andreas wird von Martin Lohmann gesprochen, der sehr sympatisch und verschmitzt wirkt. Weitere Sprecher sind Wolf Frass, Barbara Fenner und Jonas Kaab.

Musikalisch gesehen bietet "Conni in der großen Stadt" wieder gewohnt solide Kost. Im Vordergrund stehen hier die Sprecher, nur ab und an werden kleine Melodien als Stilelement verwendet. Der Titelsong ist zwar eingängig und schmissig, hat aber nach mehrfachem Hören einen kleinen Nervfaktor.

Auf dem Cover sind Conni und Michael zu sehen, wie sie zusammen durch Berlin laufen. Schön, dass man gleich einen ersten Eindruck der Stadt zu Gesicht bekommt. Im Inneren überzeugen wieder die kleinen Zeichnungen, die wie Fotos anmuten und auch etwas mit der Geschichte zu tun haben. Eine nette Idee, die mich immer wieder überzeugt.

Fazit: Eine weitere lustige und spannende Folge von Conni mit einer schönen Geschichte und tollen Impressionen von Berlin.


Conni - 24. und das Hochzeitsfest



Erster Eindruck: Conni und die Liebe...

Conni freut sich sehr als sie erfährt, dass die Eltern ihrer Freundin Billi heiraten. Klar, dass sie gerne bei den Vorbereitungen hilft! Ihrem Cousin Michael geht es allerdings nicht so gut: Seine Eltern haben sich gestritten und wollen sich vielleicht scheiden lassen, sein Vater Andreas verbringt einige Tage bei den Klawitters. Und plötzlich steht auch Michael vor der Tür...

In der sage und schreibe 24. Folge der Kinderserie "Conni" dreht sich alles ums Thema Hochzeit - im Positiven wie im Negativen. So sind die Szenen mit den Hochzeitsplanungen von Billis Eltern ziemlich turbulent und zeigen, was alles bedacht werden muss. Auch die Auseinandersetzung der Freundinnen Conni, Anna und Billie mit diesem Thema sind lustig und kindgerecht erzählt. Besonders schön und romantisch ist natürlich die Hochzeit der Verdis, auch wenn hier einiges schief geht. Genau wie im richtigen Leben... Dem entgegengesetzt ist natürlich die Geschichte um Michaels Eltern, die sich schon lange nicht mehr so gut verstehen und an Trennung denken. Behutsam aus der Perspektive von Michael erzählt, werden die Gefühle der Kinder gut dargestellt und zeigen, dass es manchmal besser ist, sich zu trennen, dass dabei aber immer noch ein firedlicher Weg das Beste ist. Auch wenn alles sher auf Kinder ab fünf Jahren zugeschnitten ist, dürfen auch Ältere der mal schönen, mal traurigen Geschichte lauschen und sich von der Geschichte verzaubern lassen.

Auch wenn nicht die ganz großen Namen der momentanen Hörspielszene zu finden sind, wurde bei der Sprecherauswahl alles richtig gemacht und tolle Leeute engagiert. Den schwierigsten Part hat wohl Flemming Stein als Michael, den er aber gut und glaubhaft meistert. Gut gefallen hat mir auch Linda Fölster als Billi, die von einigen Ideen ihrer Eltern oder ihrer Freundinnen gar nicht so begeistert ist. Und Florentine Draeger ist als Conni in jeder Situation glaubhaft und mit Freude dabei. Weitere Sprecher sind Martin Lohmann, Madeleine Weingardt und Konstanze Ullmer.

Der Titelsong ist mit über zwei Minuten vielleicht etwas zu lang, dafür aber mit einem sehr einprägsamen Kinderchor und lustigem Text genau das Richtige für kleine Hörer. Die Melodie wird auch immer wieder zwischen den Szenen instrumental verwendet und bildet so einen schönen Wiedererkennungswert.

Auf dem Cover sehen wir die drei Freundinnen Conni, Billi und Anna in ihrer feinsten Kleidung vor der Kirche, sie dtreuen Blumen für das im Hintergrund angedeutete Brautpaar. Toll finde ich die Idee, im kleinen Booklet verschiedene gezeichnete "Fotos" von Brautpaaren mit einem kleinen Text versehen abzudrucken.

Fazit: "Conni und das Hochzeitsfest" ist eine schöne Geschicht, die sensibel viele Aspekte einer Hochzeit behandelt. Eine Stunde gute Unterhaltung ist garantiert!


Conni - 23. und das ganz spezielle Weihnachtsfest

Erster Eindruck: Vom Himmel hoch...

Weihnachten steht vor der Tür, und wie alle Kinder freut sich auch Conni auf den großen Tag. Doch bevor alles soweit ist, gibt es einige Hindernisse: Mama und Papa streiten sich, weil Mama einfach Onkel Albert zum Fest eingeladen hat, Conni muss auf ihren Bruder Jakob aufpassen, der ihr auf dem Weihnachtsmarkt einfach davonrennt, und beim Krippenspiel fehlt plötzlich der Engel. Auch am Heiligen Abend geht einiges schief, aber Dank Frau Sandulescu und ihrer Schwester wird es dennoch ein wundervolles Fest...

Weihnachtliche Stimmung im Hause Klawitter! In der Conni-Reihe, konzipiert für Kinder ab 5, geht es wie in (fast) jeder anderen Familie in der schönsten Zeit des Jahres drunter und drüber. Dass dabei ganz alltägliche Dinge passieren, stört den Hörer kaum, denn: Es wird jede Menge weihnachtlicher Zauber versprüht! Besonders das Ende ist an festlicher Stimmung trotz aller Probleme kaum zu überbieten und am Ende bleibt, dass Weihnachten das Fest der Liebe bleibt und Geschenke eigentlich nur zweitrangig sind. Pathetisch? Vielleicht, aber äußerst charmant und unaufdringlich gelöst! So wird es ein wunderschönes Hörspiel, an dem vielleicht sogar der ein oder andere Erwachsene seine Freude haben wird.

Die Sprecher sind gut gewählt und agieren ohne Ausnahme glaubhaft und engagiert. Als Coni ist Florentine Drager zu hören, die durchweg den richtigen Ton trifft und selbst in den schwierigsten Szenen in ihrer Rolle bleibt. Toll ist auch Günther Lüdke, der als liebenswerter Onkel Albert zusätzliches Chaos in die Familie bringt. Als Erzähler ist Wolf Frass zu hören, auch er hat eine angenehme Stimme und trifft immer den richtigen Tonfall. Weitere Sprecher sind Isabella Grothe, Carla Becker und Barbara Fenner.

Die Musik zwischen den Szenen ist angenehm mit lockeren Saxophoneinlagen gestaltet. Besonders gut gelungen ist die vorweihnachtliche Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt, auch sonst ist an den Geräuschen nichts zu bemängeln. Lediglich der Titelsong ist für Hörer über 14 nur schwr zu ertragen und recht nervig...

Das Cover ist aufwändig gestaltet, denn die Weihnachtsbaumkugeln, die baumelnden Sterne und der Schriftzug sind mit glänzender Goldfolie gestaltet worden. Im Innenteil sehen wir Zeichnungen einiger Figuren und die Tracks haben passende Überschriften bekommen.

Fazit: Nicht nur für die kleineren Hörer versprüht dieses Hörspiel jede Menge weihnachtlichen Charme. Auch schon im September