
Conni - 26. und die verflixte 13
Conni - 25. in der großen Stadt
Conni - 24. und das Hochzeitsfest
Conni - 23. und das ganz spezielle Weihnachtsfest
Conni - 26. und die verflixte 13

Erster Eindruck: Ein Unglückstag und seine Folgen
Im Gegensatz zu Anna glaubt Conni nicht, dass am Freitag, den 13.
alles schief gehen wird. Doch tatsächlich: Sie zerbricht einen
Spiegel, kommt zu spät zur Theaterprobe und darf dann nicht das
Aschenputtel spielen, sondern die gemeine Stella. Auch danach
häufen sich die Unglücksfälle. Ist an Annas Gerede doch etwas
dran?
Conni ist ein ganz normales Mädchen, und deswegen drehen sich ihre
Geschichten auch um ganz normale Themen. Nach Hochzeit, Weihnachten
und einem Ausflug nach Berlin dreht sich in der 26. Folge der Serie
alles um das Thema Aberglaube. Sei es ein zerbrochener Spiegel, das
Wahrsagen mit einer Hexenkugel oder der verflixte Unglückstag, den
Conni erlebt und an dem alles schief geht. Verpackt ist das ganze
in einer lustigen und kurzweiligen Geschichte, die ohne großen
Spannungsbogen oder eine überraschende Wendungen einfach nur
unterhalten will. Und das schafft sie nicht nur bei der angegebenen
Zielgruppe ab fünf, sondern auch bei schon etwas größeren Kindern,
die sich gut mit Conni identifizieren können. Dazu wird das Thema
gut beleuchtet, die Charaktere wirken lebendig. Ein schönes
Kinderhörspiel, das angenehm unaufgeregt daherkommt und ein nettes
Ende hat.
Stella, die arrogante Mitschülerin von Conni, wird von Charlotte
Fenner gesprochen, die trotz aller Gemeinheit nicht zum Übertreiben
neigt. Der Leiter der Theater-AG heißt Herr Bertolt und wird von
Guido Zimmermann sehr souverän und bodenständig gesprochen. Sehr
gefreut habe ich mich über Isabella Grothe, die wieder als Frau
Sandulescu zu hören ist und die gutmütige Nachbarin von Conni sehr
herzlich und weise wirken lässt. Weiterhin zu hören sind Julia
Fölster, Madeleine Weingardt und Lukas Sperber.
Der Titelsong setzt sich schnell im Ohr fest und bleibt dort auch
eine Weile. Denn zwischen den Szenenübergängen wird gerne mal auf
die Melodie zurückgegriffen, was einen sehr runden und
zusammenhängenden Eindruck hinterlässt. Die Geräusche sind gut und
sinnig eingefügt, ohne das Geschehen zu überlagern.
Das Titelbild wirkt ziemlich unheimlich und vermittelt gruselige
Stimmung. Da eine Szene aus dem Hörspiel gewählt wurde, passt dies
ganz gut. Im Inneren ist neben einer ausführlichen Trackauflistung
und den üblichen Angaben wieder Connis Fotoalbum vorhanden, das
einige der Charaktere in kleinen Zeichnungen zeigt.
Fazit: Schön anzuhören,
stellenweise lustig, geht diese Geschichte wieder gut auf die ganz
normalen Probleme eines Kindes ein. Toll, dass es auch so angenehm
unaufgeregt zugehen kann.
VÖ: 12. Februar 2010
Label: Universal
Bestellnummer: 0602527028545
Conni - 25.
in der großen Stadt

Erster Eindruck: Ein Besuch in Berlin
Ganz ohne Mama und Papa fährt Conni
mit dem Zug nach Berlin, um ihren Cousin Michael und Onkel Andreas
zu besuchen. Doch schon am ersten Tag vertauscht Conni ihren Rucksack. Leider findet sich in der
anderen Tasche nur ein Foto wieder, das ein Mädchen zeigt. Wie soll
Conni ihren Rucksack nur zurück
bekommen?
Die neue Folge der Conni-Serie von Karussell schließt recht nahtlos
an die letzte an, denn Conni folgt
der Einladung ihres Cousins und besucht ihn "in der großen Stadt".
Und das ist nicht nur eine spannende Geschichte, vielmehr auch ein
kleiner Resiseführer durch Berlin. Immer wieder werden reale
Schauplätze eingebaut oder erwähnt, sodass mal sich wahrlich in die
Stadt hineinversetzt fühlt. Das geschieht völlig nebenbei und wirkt
absolut organisch. Doch auch die Geschichte mit dem vertauschten
roten Rucksack ist interessant geworden und bietet dem Hörer eine
abwechslungsreiche Handlung mit mehreren Wendungen. Auch die
Beschreiung der Charaktere ist gelungen, schnell kann man sich mit
Conni oder Michael identifizieren.
Gerade für die jüngere Generation ist dieses Hörspiel geeignet,
aber auch der ein oder andere Erwachsene dürfte nebenbei seine
Freunde daran haben.
Florentine Drager ist wieder als Conni zu hören und spricht das lebenslustige
Mädchen mit dem nötigen Schwung und schafft es, immer glaubwürdig
zu bleiben. Flemming Stein spricht wie schon in der vorigen Folge
ihren Cousin Michael und liefert dabei eine absolut gelungene
Vorstellung ab. Onkel Andreas wird von Martin Lohmann gesprochen,
der sehr sympatisch und verschmitzt wirkt. Weitere Sprecher sind
Wolf Frass, Barbara Fenner und Jonas Kaab.
Musikalisch gesehen bietet "Conni in
der großen Stadt" wieder gewohnt solide Kost. Im Vordergrund stehen
hier die Sprecher, nur ab und an werden kleine Melodien als
Stilelement verwendet. Der Titelsong ist zwar eingängig und
schmissig, hat aber nach mehrfachem Hören einen kleinen
Nervfaktor.
Auf dem Cover sind Conni und Michael
zu sehen, wie sie zusammen durch Berlin laufen. Schön, dass man
gleich einen ersten Eindruck der Stadt zu Gesicht bekommt. Im
Inneren überzeugen wieder die kleinen Zeichnungen, die wie Fotos
anmuten und auch etwas mit der Geschichte zu tun haben. Eine nette
Idee, die mich immer wieder überzeugt.
Fazit: Eine weitere lustige und
spannende Folge von Conni mit einer
schönen Geschichte und tollen Impressionen von Berlin.
Conni - 24. und das Hochzeitsfest

Erster Eindruck: Conni und die Liebe...
Conni freut sich sehr als sie erfährt, dass die Eltern ihrer
Freundin Billi heiraten. Klar, dass sie gerne bei den
Vorbereitungen hilft! Ihrem Cousin Michael geht es allerdings nicht
so gut: Seine Eltern haben sich gestritten und wollen sich
vielleicht scheiden lassen, sein Vater Andreas verbringt einige
Tage bei den Klawitters. Und plötzlich steht auch Michael vor der
Tür...
In der sage und schreibe 24. Folge der Kinderserie "Conni" dreht
sich alles ums Thema Hochzeit - im Positiven wie im Negativen. So
sind die Szenen mit den Hochzeitsplanungen von Billis Eltern
ziemlich turbulent und zeigen, was alles bedacht werden muss. Auch
die Auseinandersetzung der Freundinnen Conni, Anna und Billie mit
diesem Thema sind lustig und kindgerecht erzählt. Besonders schön
und romantisch ist natürlich die Hochzeit der Verdis, auch wenn
hier einiges schief geht. Genau wie im richtigen Leben... Dem
entgegengesetzt ist natürlich die Geschichte um Michaels Eltern,
die sich schon lange nicht mehr so gut verstehen und an Trennung
denken. Behutsam aus der Perspektive von Michael erzählt, werden
die Gefühle der Kinder gut dargestellt und zeigen, dass es manchmal
besser ist, sich zu trennen, dass dabei aber immer noch ein
firedlicher Weg das Beste ist. Auch wenn alles sher auf Kinder ab
fünf Jahren zugeschnitten ist, dürfen auch Ältere der mal schönen,
mal traurigen Geschichte lauschen und sich von der Geschichte
verzaubern lassen.
Auch wenn nicht die ganz großen Namen der momentanen Hörspielszene
zu finden sind, wurde bei der Sprecherauswahl alles richtig gemacht
und tolle Leeute engagiert. Den schwierigsten Part hat wohl
Flemming Stein als Michael, den er aber gut und glaubhaft meistert.
Gut gefallen hat mir auch Linda Fölster als Billi, die von einigen
Ideen ihrer Eltern oder ihrer Freundinnen gar nicht so begeistert
ist. Und Florentine Draeger ist als Conni in jeder Situation
glaubhaft und mit Freude dabei. Weitere Sprecher sind Martin
Lohmann, Madeleine Weingardt und Konstanze Ullmer.
Der Titelsong ist mit über zwei Minuten vielleicht etwas zu lang,
dafür aber mit einem sehr einprägsamen Kinderchor und lustigem Text
genau das Richtige für kleine Hörer. Die Melodie wird auch immer
wieder zwischen den Szenen instrumental verwendet und bildet so
einen schönen Wiedererkennungswert.
Auf dem Cover sehen wir die drei Freundinnen Conni, Billi und Anna
in ihrer feinsten Kleidung vor der Kirche, sie dtreuen Blumen für
das im Hintergrund angedeutete Brautpaar. Toll finde ich die Idee,
im kleinen Booklet verschiedene gezeichnete "Fotos" von Brautpaaren
mit einem kleinen Text versehen abzudrucken.
Fazit: "Conni und das
Hochzeitsfest" ist eine schöne Geschicht, die sensibel viele
Aspekte einer Hochzeit behandelt. Eine Stunde gute Unterhaltung ist
garantiert!
Conni - 23. und das ganz spezielle Weihnachtsfest

Erster Eindruck: Vom Himmel hoch...
Weihnachten steht vor der Tür, und wie alle Kinder freut sich auch Conni auf den großen Tag. Doch bevor alles soweit ist, gibt es einige Hindernisse: Mama und Papa streiten sich, weil Mama einfach Onkel Albert zum Fest eingeladen hat, Conni muss auf ihren Bruder Jakob aufpassen, der ihr auf dem Weihnachtsmarkt einfach davonrennt, und beim Krippenspiel fehlt plötzlich der Engel. Auch am Heiligen Abend geht einiges schief, aber Dank Frau Sandulescu und ihrer Schwester wird es dennoch ein wundervolles Fest...
Weihnachtliche Stimmung im Hause Klawitter! In der Conni-Reihe, konzipiert für Kinder ab 5, geht es wie in (fast) jeder anderen Familie in der schönsten Zeit des Jahres drunter und drüber. Dass dabei ganz alltägliche Dinge passieren, stört den Hörer kaum, denn: Es wird jede Menge weihnachtlicher Zauber versprüht! Besonders das Ende ist an festlicher Stimmung trotz aller Probleme kaum zu überbieten und am Ende bleibt, dass Weihnachten das Fest der Liebe bleibt und Geschenke eigentlich nur zweitrangig sind. Pathetisch? Vielleicht, aber äußerst charmant und unaufdringlich gelöst! So wird es ein wunderschönes Hörspiel, an dem vielleicht sogar der ein oder andere Erwachsene seine Freude haben wird.
Die Sprecher sind gut gewählt und agieren ohne Ausnahme glaubhaft und engagiert. Als Coni ist Florentine Drager zu hören, die durchweg den richtigen Ton trifft und selbst in den schwierigsten Szenen in ihrer Rolle bleibt. Toll ist auch Günther Lüdke, der als liebenswerter Onkel Albert zusätzliches Chaos in die Familie bringt. Als Erzähler ist Wolf Frass zu hören, auch er hat eine angenehme Stimme und trifft immer den richtigen Tonfall. Weitere Sprecher sind Isabella Grothe, Carla Becker und Barbara Fenner.
Die Musik zwischen den Szenen ist angenehm mit lockeren Saxophoneinlagen gestaltet. Besonders gut gelungen ist die vorweihnachtliche Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt, auch sonst ist an den Geräuschen nichts zu bemängeln. Lediglich der Titelsong ist für Hörer über 14 nur schwr zu ertragen und recht nervig...
Das Cover ist aufwändig gestaltet, denn die Weihnachtsbaumkugeln, die baumelnden Sterne und der Schriftzug sind mit glänzender Goldfolie gestaltet worden. Im Innenteil sehen wir Zeichnungen einiger Figuren und die Tracks haben passende Überschriften bekommen.
Fazit: Nicht nur für die kleineren Hörer versprüht dieses Hörspiel jede Menge weihnachtlichen Charme. Auch schon im September
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