
Mark Brandis – 20. Sirius-Patrouille 2/2
Mark Brandis – 19. Sirius-Patrouille 1/2
Mark Brandis – 18. Alarm für die Erde (2/2)
Mark Brandis – 17. Alarm für die Erde (1/2)
Mark Brandis – 16. Operation Sonnenfracht
Mark Brandis – 15. Aktenzeichen: Illegal
Mark Brandis – 14. Pilgrim 2000 (2/2)
Mark Brandis – 13. Pilgrim 2000 (1/2)
Mark Brandis - 10. Raumsonde Epsilon -2-
Mark Brandis - 9. Raumsonde Epsilon -1-
Mark Brandis - 8. Vorstoss zur Uranus -2- (01.März 2010)
Mark Brandis - 7. Vorstoss zur Uranus -1- (01.März 2010)
Mark Brandis - 6. Testakte Kolibri -2-
Mark Brandis - 5. Testakte Kolibri -1-
Mark Brandis - 4. Aufstand der Roboter
Mark Brandis - 3. Unternehmen Delphin
Mark Brandis - 2.Verrat auf der Venus
Mark Brandis - 1.Bordbuch Delta VII
Mark Brandis – 20. Sirius-Patrouille 2/2

Erster Eindruck: Brandis außer Gefecht
Mark Brandis ist bei den Kämpfen mit den Piraten, die der Sirius-Patrouille begegnet sind, schwer verletzt worden und liegt besinnungslos auf der Krankenstation. Das Kommando hat nun Major Degenhardt, dessen Hass auf die Piraten sein Urteilsvermögen verblendet. Martin Seebeck und die Ärztin Rebecca Levy versuchen vergeblich, ihn zur Vernunft zu bringen...
Nachdem die 19. Folge von Mark Brandis viele Vorbereitungen für einen großen Showdown getroffen hat, geht die Geschichte im zweiten Teil der „Sirius-Patrouille“ gleich richtig zur Sache, ohne große einleitende Worte. Wieder wurde ein vielschichtiges Gebilde geschaffen, das zahlreiche Faktoren mit einbezieht, die sich gegenseitig bedingen. So ist es äußerst interessant, dass Mark Brandis, der schließlich die Hauptfigur der Serie ist, lange Zeit außer Gefecht gesetzt ist und keinen Einfluss auf die Ereignisse haben kann. Major Degenhardt ist eine interessante Figur, die ihr Potenzial hier gut ausschöpfen kann. Große Raumschlachten mit eindrucksvollen Effekten prägen das Bild dieser Folge, doch nie wird ins reine Actiongenre abgedriftet, immer spielen noch Machtstrukturen und die Persönlichkeiten eine entscheidende Rolle. Und da ist es kaum verwunderlich, dass der Konflikt letztlich doch mit diplomatischem Geschick und nicht mit der Vernichtung der Feinde gelöst wird. Bis dahin darf man ein komplexes und anspruchsvolles, aber immer unterhaltsames und kurzweiliges Weltraumgefecht erleben, das dem hohen Niveau der Serie voll gerecht wird.
Dr. Rebecca Levy, die hier eine wichtige Rolle einnimmt, wird von der wunderbaren Claudia Urbschat-Mingues gesprochen, die hier sowohl ihre harte, durchsetzungsfähige wie auch die weiche und einfühlsame Seite zeigen kann. Thomas Schmuckert setzt seinen gradlinigen und markanten Klang sehr gezielt ein, um ein umfassendes Bild von Major Degenhardt zu zeigen. Und natürlich ist auch Michael Lott als Mark Brandis wie immer in Hochform. Weitere Sprecher dieser Folge sind Matthias Brodowy, Mira Christine Mühlenhof und Tanya Kahana.
Hier kann das Produzententeam noch einmal richtig zeigen, was es so alles bewerkstelligen kann und staffiert die Kampfszenen sehr eindrucksvoll aus. So gehen wuchtige Sounds und intensive Musik eine einzigartige Symbiose ein, die ganz eine eigene Atmosphäre schaffen und direkt beim Hörer ankommen. Grandios umgesetzt!
Wie schon der erste Teil von Sirius-Patrouille ist das Cover auch hier in dunklen Blautönen gehalten. Gezeigt wird hier ein Gefecht zwischen zwei Raumschiffen, die dank des Feuers dynamisch und lebendig wirken. Gut dazu passt der futuristisch wirkende, doch sehr klare Schriftzug, der mit gelben Absetzungen für genügend Aufmerksamkeit sorgt. Im Inneren sind wie immer kleine Infotexte zu finden.
Fazit: Sehr spannend und actiongeladen wird die Geschichte hier abgeschlossen. Schön, dass wieder verschiedene Ebenen berücksichtigt werden.
VÖ: 2.März 2012
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 0602527804200
Mark Brandis – 19. Sirius-Patrouille 1/2

Erster Eindruck: Testfahrt ins Ungewisse
Martin Seebeck, ein erfahrener Journalist, bekommt ein interessantes Angebot. Er soll an einem Testflug des neuen Raumkreuzers teilnehmen, der zugleich eine Strecke auskundschaften soll, auf der immer wieder unbemannte Raumsonden verschwinden. Der Commandeur ist kein geringerer als Mark Brandis, doch die Machtstrukturen an Bord sind kompliziert verwoben...
Die anscheinend als einzige verbliebene Science Fiction-Hörspielserie „Mark Brandis“ von Interplanar startet seinen neuen Zweiteiler Sirius-Patrouille vorerst ohne den Namen gebenden Protagonisten. Die Handlung dreht sich nämlich anfangs um den Journalisten Martin Seebeck, was dem Hörspiel sehr zu Gute kommt. Denn so bekommen wir eine ganz frische und unverbrauchte Sicht auf die Dinge, die neue Facetten ermöglicht und eine neue Grundstimmung schafft. Und so lernt der Hörer die Strukturen an Bord des Raumkreuzers aus seiner Sicht kennen, was schon einmal einen sehr interessanten Start gibt. Auch die Ankündigung einer möglichen Gefahr durch Piraten verleiht der Geschichte ein wenig Prickeln. Und das ist völlig ausreichend, die ersten beiden Drittel der Handlung spannend zu halten und erst danach ein anderen Raumschiff auf den Plan treten zu lassen. Auch wenn hier viel für den zweiten Teil vorbereitet wird, ist ein unterhaltsames und kurzweiliges Hörspiel entstanden, dass mit einem wuchtigen Cliffhanger neugierig auf den zweiten Teil macht.
Felix Isenbügel hat mit Martin Seebeck hier eine recht umfangreiche Rolle bekommen, die er mit Glaubwürdigkeit, Ausdruck und Charme voll ausfüllen kann und so einen ansprechenden Charakter schafft. Martin Wehrmann ist als Iwan Stroganow zu hören, er passt gut in das anspruchsvolle Szenario und kann mit eingängigem Sprachfluss überzeugen. David Nathan macht Grischa wieder eine ebenso gute Figur wie eh und je. Weitere Sprecher sind Wolf Frass, Martin Keßler und Martin May.
Eines der Markenzeichen dieser Serie ist die eindrucksvolle und intensive Produktion, die wunderbar mit der Geschichte harmoniert. Wuchtige Musik, die wie immer von Joachim-C. Redeker stammt, untermalt die einzelnen Szenen und deren Wechsel sehr abwechslungsreich, während die zahlreichen Geräusche für das nötige Weltraumfeeling sorgen.
Die Cover der beiden Folgen des Zweiteilers haben wieder einen eindeutigen Bezug zueinander, was insbesondere auf die Farbwahl zurückzuführen ist. Hier ist ein Einsatz an dem Raumkreuzer zu sehen, der auch so im Hörspiel beschrieben wird. Im Inneren gibt es wieder einen (fiktiven) Informationstext aus der Welt von Mark Brandis sowie eine Erläuterung einiger Personen.
Fazit: Der Wechsel der Perspektive tut diesem Hörspiel sehr gut, eine ausdrucksstarke und eingängige Folge mit dem typischen Flair der Serie.
VÖ: 2.März 2012
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 0602527804194
Mark Brandis – 18. Alarm für die Erde (2/2)

Erster Eindruck: Andere Voraussetzungen
Während die Situation um den Kilimandscharo weiter eskaliert und die atomare Strahlung durch die Vulkanasche weit verbreitet wird, verliert Mark Brandis seine Stellung und ist nicht mehr für die Evakuierung verantwortlich. Die Revolutionäre machen ihm weiter zu schaffen, und auch die Regierung im Peking trägt nicht zur Besserung der Lage bei. Bald sieht sich Brandis immer größeren Problemen gegenüber...
Wieder als Zweiteiler kommt die neue Produktion der anspruchsvollen Science Fiction-Serie Mark Brandis daher, Teil 1 hat nicht nur die Grundsituation dargelegt und die Handlungsfäden für diesen zweiten Teil gelegt, sondern die Entwicklung der Handlung schon weit nach vorn getrieben. „Alarm für die Erde 2“ nutzt dies nun sehr gut aus und startet mit veränderten Vorzeichen, indem Mark Brandis von seinem Posten als Hochkommissar entbunden wird. Diese große Niederlage für ihn sorgt für einen interessanten Start und erschwert zusätzlich die Lösung der nicht gerade geringen Probleme. Diese nehmen immer weiter an Brisanz zu und sorgen für einen sehr dichten Verlauf der Folge, die dem Hörer kaum Zeit zum Aufatmen lässt. Dabei können die einzelnen Elemente gut ineinander greifen und beeinflussen sich gegenseitig auf glaubhafte Weise. Dass dieses mal die Menschen der Erde bedroht sind und so das Geschehen nicht so abstrakt ist wie in anderen Folgen, sorgt für ein anderes Hörgefühl, dass intensiver ist als bei anderen Produktionen der Serie. Das fantastische Ende mit der interessanten Auflösung sorgt für einen krönenden Abschluss. Ein sehr gelungener Zweiteiler, der das hohe Niveau der Serie locker halten kann.
Oliver Rohrbeck ist wieder als Journalist Walter Hildebrandt zu hören und sorgt mit seinen kleinen Berichten immer wieder dafür, dass der Hörer auf dem neusten Stand der Dinge ist. Seine einprägsame Stimme ist hier mal völlig ernst und ohne den Hauch eines Augenzwinkerns, was ihm ebenfalls sehr gut steht. Uve Teschner spricht Walter Ryan, er klingt nicht nur glaubwürdig, sondern sorgt mit seiner intensiven Sprechweise für zusätzliche Stimmung. Dorothea Anna Hagena spricht erneut Ruth O'Hara mit der ihr eigenen Rhythmik, die sehr gut zur Rolle passt. Weitere Sprecher sind Meylan Chao, Stefan Peters und Holger Umbreit.
Die Musik stammt wieder von Joachim C.Redeker, der diese sehr eng an die Handlung geschneidert hat und jeder Situation die passende Stimmung gegeben hat. Seine Kompositionen sind dieses mal nicht ganz so futuristisch und spielen somit auf die Handlung auf der Erde an. Auch die Geräusche klingen realitätsnaher, passen wunderbar in die Atmosphäre.
Der Vulkanausbruch des Kilimandscharo wird im Hintergrund auch auf dem Cover gezeigt, ist beeindruckend anzusehen. Im Mittelpunkt steht aber wieder ein Fluggefährt, das aufgrund seines hohen Tempos hier nur verschwommen zu sehen ist. Die restliche Aufmachung ist bereits bekannt und hält wieder kleine Texte zum Hörspiel bereit.
Fazit: Die Geschichte nimmt an Brisanz zu, öffnet neue Schauplätze und führt dann zu einem spektakulären Ende – ein Genuss nicht nur für Fans der Serie
VÖ: 4.November 2011
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 0602527804170
Mark Brandis – 17. Alarm für die Erde (1/2)

Erster Eindruck: Atomkatastrophe in Afrika
Die große Katastrophe auf der Erde ist eingetreten: Beim als erloschen geltenden Ausbruch des Kilimandscharo wurde ein Atommülldepot beschädigt, schädliche Strahlung wurde freigesetzt. Wieder wird Mark Brandis als Krisenmanager gerufen, doch neben Freiheitskämpfern behindert auch das Verschwinden von Ruth O'Hara seine Arbeit...
Nach zahlreichen Folgen, die in den weiten des Alls spielten, wurde für die neueste Doppelfolge der Science Ficiton-Serie Mark Brandis ein vergleichsweise konventioneller Schauplatz auserkoren: Die gute alte Erde, natürlich um einige hunderte Jahre in die Zukunft versetzt. Zu Beginn der 17. Folge und damit des ersten Teils werden die veränderten Umstände aufgezeigt, was ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Doch danach überraschen die Macher wieder mit für diese Serie ungewöhnlichen Szenen, die einen Kriegszustand schildern und die wilden Gefechte sehr realitätsgetreu und gar nicht mal so unwirklich darstellen – beklemmende Momente. Die Befreiung von Ruth wird mit dem Kampf gegen die Freiheitskämpfer kombiniert, was einen weiteren interessanten und gut funktionierenden Abschnitt formt. Das eigentliche Highlight dieser Folge ist aber der Schluss, bei dem die Regelung für die Auswanderung ganz neue Dimensionen annimmt und die skrupellose Politik der Regierung aufdeckt. Und bei allem ist Mark Brandis der Fels in der Brandung, mit seinen stets korrekten und durchdachten Entscheidungen und der moralischen Integrität ein Fels in der Brandung und fast schon ein wenig zu langweilig für diese Flut an außergewöhnlichen Szenen. Wieder mal eine gelungene Folge, die gespannt auf Teil zwei macht.
Wie immer sorgen die Sprecher für ungetrübten Hörgenuss und glaubwürdige Darbietungen. Wie immer ist Michael Lott als Mark Brandis eine feste Größe, stets cool und beständig, er sorgt auch in den hektischen Szenen für eine gewisse Ruhe, um alles gut verfolgen zu können. David Nathan fällt als Grischa wieder ein größerer Part zu, seine markante Stimme mit dem unverwechselbaren Klang passt sehr gut in die ausdrucksstarke Atmosphäre. Claudia Urbschat-Mingues ist als Dr. Rebecca Levy zu hören und kann auch hier mit glaubhaftem Auftreten überzeugen. Weitere Sprecher sind Wolf Frass, Wolfgang Kaven und Jan Spitzer.
Fernab vom bombastischen Weltraumklang vieler voriger Folgen mussten sich Musik und Geräusche hier ganz neu positionieren, um auch die dramatische Situation auf der Erde darbieten zu können. So klingt hier vieles anders als früher, gerade die Gefechte sind erschreckend echt und intensiv umgesetzt, während wieder viel stimmungsvolle Musik eingesetzt wurde.
Ein futuristisches Titelbild darf bei Mark Brandis natürlich nicht fehlen, eine Startrampe mit einem beeindruckenden Hintergrund mit tiefblauem Himmel und Wolkenbergen – und das ist wieder ansprechend gelungen. Im Inneren ist ein kleiner Text zu finden, der ein Auszug aus einem natürlich fiktiven Buch darstellt, natürlich haben auch die Produktionsinfos ihren Platz gefunden.
Fazit: Ein spannender Auftakt mit völlig anderer Grundvoraussetzung, die das Geschehen noch weiter an den Hörer heranrückt.
VÖ: 4.November 2011
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 0602527804163
Mark Brandis – 16. Operation Sonnenfracht

Erster Eindruck: Ein Erdbeben und seine Folgen
Auf einer wichtigen Ausstellung in San Francisco kommt es zu einem tragischen Unglück: Durch ein heftiges Erdbeben der Stärke 9 werden nicht nur fast alle Raumschiffe zerstört, sondern vor allem Tausende Menschen getötet. Mark Brandis, der ebenfalls anwesend war, erfährt, dass sich ein solches Ereignis bald wiederholen könnte – wenn er nicht helfend eingreift...
Nach den vier zusammenhängenden Auftaktfolgen bestand die bodenständige Science Fiction-Serie Mark Brandis bisher aus 5 Doppelfolgen, die zusammen eine etwas längere Geschichte erzählt haben, die letzte Folge stand jedoch allein für sich. „Operation Sonnenfracht“ ist nun erst die erste Folge, die keine in sich abgeschlossene Handlung erzählt, auf deren Fortsetzung man nun aber bis zur nächsten Veröffentlichung gedulden muss. Die Geschichte beginnt gleich mit einem spannenden Highlight, die Erdbebenkatastrophe wurde sehr gut umgesetzt und steigert gleich zu Beginn die Dramatik der Folge. Doch auch nach diesem gelungenen Einstieg geht es kurzweilig weiter, der Auftrag für Mark Brandis ist wieder typisch für die Serie und beschert zahlreiche spannende und unterhaltsame Szenen sowie einen gelungenen Erzählbogen. Hier herrscht eine etwas andere Stimmung als in den anderen Mehrteilern, die Schwere, die vielen der anderen Geschichten anhaftete, ist hier nicht so stark ausgeprägt. Vielmehr wird hier auf etwas mehr Action gesetzt, der Umweltkatastrophe haftet nicht die politische und schwere Bedeutung an, Intrigen sind hier beispielsweise nicht zu finden. Beides hat seinen Reiz, und so ist auch diese Folge der wunderbaren Science Ficiton-Serie mehr als nur gelungen.
Die Sprecherriege kann sich sehen lassen, zahlreiche fähige und beliebte Sprecher leihen den Rollen ihre Stimme. Allen voran natürlich Michael Lott als Commander Mark Brandis, der mit seiner coolen, aber niemals unterkühlten Art genau den richtigen Mittelweg für diesen Charakter findet. David Nathan steht ihm wieder als Grischa Romen zur Seite, mit seiner intensiven Sprechweise kann er auch hier eine Rolle in etwas Besonderes verwandeln. Dorothea Anna Hagena spricht die Ruth O'Hara und lässt auch hier wieder ihre ganze Erfahrung mit einfließen. Weitere Sprecher sind Ulrike Kapfer, Thomas Nero Wolff und Wolfgang Kaven.
Akustisch ist Operation Sonnenfracht wieder opulent und vielseitig umgesetzt worden, die Musik ist wunderbar stimmungsvoll und kann für die einzelnen Szenarien jeweils die passende Stimmung erzeugen, die durch den Einsatz von vielen unterschiedlichen und passenden Geräuschen noch intensiver und glaubhafter erscheint. Hier wurde wieder tadellose Arbeit geleistet.
Das Cover zeigt erneut eine Weltraumszene samt einiger fliegender Raumschiffe, gehalten in den für die Serie fast schon traditionellen Farben Blau und Schwarz. Der Blick auf den blauen Planeten ist wunderschön und vermittelt gleich die richtige Weltraumstimmung, die auch in der Folge an sich aufkommt. Auch der Rest ist wieder hübsch und übersichtlich gestaltet.
Fazit: Eine Folge, die nicht so schwermütig ist wie viele seine Vorgänger ist und somit neue Akzente innerhalb der Serie setzen kann – und die ebenso gelungen ist!
VÖ: 1.Juli 2011
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 0602527585457
Mark Brandis – 15. Aktenzeichen: Illegal

Erster Eindruck: Erster Einteiler der Serie
Commander Mark Brandis wird zu einer fingierten Untersuchung berufen, der seine Flugtauglichkeit betrifft. Doch es wird in seinem Gedächtnis nach bestimmten Informationen gesucht. Neben dem Treffen mit einem innovativen Wissenschaftler liegt das Interesse dabei besonders auf der Beziehung zwischen Grischa Romen und seiner Freundin Ko Ai...
Nach dem anfänglichen Mehrteiler zum Start der Serie bestand eine neue Veröffentlichung der Serie Mark Brandis bisher immer aus zwei zusammenhängenden Folgen, die aufeinander aufbauten. Anders ist dies nun bei der Folge 15, die erstmals eine Geschichte über nur eine CD erzählt – eine kleine Besonderheit also. Und hier wird gezeigt, dass auch diese etwas knappere Form durchaus seinen Reiz hat. Alles wirkt etwas gestraffter, ohne hektisch oder überladen zu sein, allerdings führt die Idee mit Brandis' abgerufenen Erinnerung zu einer Erzählstruktur, die nahtlos verschiedene, scheinbar unzusammenhängende Szenen aneinander reiht, die erst im Laufe der Folge eine gemeinsame Basis offenbaren. Und das erhöht nicht nur das Tempo, da Übergänge unnötig sind, sondern weckt auch das Interesse beim Hörer. Thema der Folge ist die strikte Geburtenkontrolle der asiatischen Länder – was durchaus Parallelen zur heutigen Welt in sich birgt. Dies wird mit einer spannenden Geschichte aufbereitet, die dem Stil der Serie neue Nuancen abgewinnt und ihren ganz eigenen Weg verfolgt. Mich hat dieses Zusammenspiel aus der intelligenten Erzählstruktur, den interessanten Thema und dem außergewöhnlichen Verlauf sehr gut gefallen, eine extrem gute Folge der Serie die zeigt, dass auch kürzere Brandis-Geschichten ihren Reiz haben können.
Zahlreiche namhafte Hörspielsprecher wurden hier engagiert, und jeder drückt seiner Figur einen individuellen Stempel auf. Tanja Fornaro ist beispielsweise als Ko Ai mit dabei und wirkt sanft und freundlich, kann aber auch die Angst der jungen Frau gut darstellen. Walter Hildebrandt, ein Wissenschaftler mit einer fantastischen neuen Erfindung, bekommt seine Stimme von Oliver Rohrbeck geliehen, dessen einzigartiger Klang für einen intensiven Eindruck sorgt. Rainer Fritzsche ist als Jacques Rochelle zu hören und setzt seine Stimme wieder mit viel Feingefühl für das richtige Timing ein. Weitere Sprecher sind unter anderem Vera Teltz, David Natan und Claudia Urbschat-Mingues.
Kaum eine andere Science Fiction-Serie schafft es, die typische Stimmung so geschickt mit ansprechender Musik zu vermischen wie Mark Brandis. Hier wird neben dem eindrucksvollen Intro mit Blechbläsern noch wesentlich mehr geboten, der Hörer immer wieder mit neuen Klängen überrascht, während die Geräusche immer der Situation angepasst sind und die entsprechende Atmosphäre generieren.
Ein wunderschönes Bild ziert wieder das Cover der CD, wie eigentlich fast immer nimmt ein Raumschiff einen großen Teil des Platzes ein. Hier steht es in einer Wüsten ähnlichen Landschaft, lediglich die beiden Menschen stören etwas den positiven Eindruck und wirken einfach zu künstlich. Im Inneren sind neben den üblichen Angaben wieder Zusatzinformationen abgedruckt.
Fazit: Eine sehr kurzweilige und abwechslungsreiche Folge, die ein interessantes Thema spannend umzusetzen weiß. Sehr hörenswert, auch wenn man nicht zwingend Fan von Science Fiction ist.
VÖ: 1.Juli 2011
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 0602527585444
Mark Brandis – 14. Pilgrim 2000 (2/2)

Erster Eindruck:
Die Macht einer Stimme
Auf dem Generationenschiff, der Pilgrim 2000, hat von anfangs mehreren Hundert nur eine Frau überlebt. Doch Mark Brandis und seine Crew können Judith nicht zurück zur Erde nehmen, da der Weg zu ihrem Raumschiff von zahllosen blutdurstigen Ratten versperrt wird. Und dann macht dem Commander auch noch eine Stimme zu schaffen, die ihm Befehle erteilt und die nur er zu hören scheint...
Ein abgelegenes Raumschiff, kein Kontakt zur Erde, gleich zwei scheinbar übermächtige Bedrohungen – das ist der Ausgangspunkt zum Abschluss des Mark Brandis-Zweiteilers Pilgrim 2000, der etwas mühsam in der ersten Folge aufgebaut wurde. Doch hier kann sich die Geschichte noch einmal wesentlich steigern, die Dichte an Spannung und entscheidenden Momenten ist wesentlich höher als im direkten Vorgänger. So kann sich der Hörer gleich zu Anfang vollends auf die bedrohliche Situation konzentrieren und die dadurch entstehende Spannung voll auskosten. Der Teil mit den Ratten ist recht actiongeladen und kann kurzweilige und temporeiche Unterhaltung bieten. Kernstück ist aber der mysteriöse Fremde, der in weiten Teilen der Handlung nicht so recht eingeordnet werden kann. Seine Macht, sein Mysterium und sein etwas schauriges, zumindest aber beeindruckendes Auftreten sind wunderbar herausgearbeitet und machen diese Folge richtig spannend. Dabei ist auch die Auflösung des großen Rätsels sinnvoll gelungen, alle Fragen werden aufgedeckt, ein dramatisches Ereignis setzt dem ganzen die Krone auf. Erfreulich, dass nach dem etwas schwächelnden Anfang in Teil 1 hier noch so ein sehr spannendes und vielseitiges Hörspiel geglückt ist.
Auch hier gibt es nur recht wenige Gastsprecher, die Handlung ist auf wenige Personen begrenzt. Claudia Urbschat-Mingues ist als Dr. Rebecca Levy zu hören und ergänzt das männliche Team um Mark Brandis um eine starke Frau, ihre Stimme passt auch hier sehr gut. Katarina Tomaschwesky ist als Judith zu hören und macht ihre Sache sehr gut, indem sie die einsame Frau mit einer einprägsamen Sprechweise ausstattet. Ganz wunderbar ist Klaus Sonnenschein als mysteriöser Fremder, dessen Stimme sehr eindringlich und wirkungsvoll ist. Weitere Sprecher sind Martin Keßler, Gernot Endemann und Martin Wehrmann.
Auch hier ist die Atmosphäre mehr als nur gelungen, typischerweise für die Serie ist sie sehr dicht und schmiegt sich eng um die Handlung. Dabei werden auch etwas pompösere Musikstücke gewählt, die das Weltraumfeeling unterstützen. Auch bei den Geräuschen wurde viel Wert auf passende Einsätze und Glaubhaftigkeit gelegt, sodass alles lebendig wirkt.
Das futuristische Cover ist wieder ein echter Blickfang. Ein wenig Dreidimensionalität, kombiniert mit einer technisierten Farbpalette und einem ansprechenden Motiv – hier wurde die Mühe, die man sich gegeben hat, mit einem ansprechenden Ergebnis belohnt. Ein Grundriss sowie ein Infotext des Generationenschiffs sind sinnvolle Ergänzungen im kleinen Booklet.
Fazit:
Eine wirklich starke Folge von Mark Brandis, die fernab von Politischem eine spannende und rundum gelungene Geschichte erzählt.
VÖ:
4. März 2010
Label:
Folgenreich
Bestellnummer:
978-3-8291-2437-9
Mark Brandis – 13. Pilgrim 2000 (1/2)

Erster Eindruck: Verlassenes Raumschiff oder gefährliche Falle?
Commander Mark Brandis und sein Team befinden sich gerade auf einem weiteren Einsatz mitten im All, als die Kommunikation zur Erde ausfällt. Zudem entdecken sie ein riesiges Raumschiff, welches seit Jahrzehnten als verschollen gilt. Die Crew macht sich auf, die Lebensstation zu erkunden – und entdeckt eine einsame Bewohnerin...
Nach vielen Folgen, in denen politische Verstrickungen im Vordergrund standen, ist bei dem neuen Mark Brandis-Zweiteiler ein anderer Weg eingeschlagen worden, hier wird mehr Wert auf ein stimmungsvolles Ambiente und ein wenig Abenteuer gelegt. Eine willkommene Abwechslung, die neben all dem „schweren“ Stoff der Serie nun auch etwas lockerere Unterhaltung bereithält. Sehr gefällt mir die Erkundung des Raumschiffs, die sehr atmosphärisch dicht herüberkommt – ständig hat man das Gefühl, dass gleich etwas schreckliches passieren könnte. Auch dass die einzelnen Puzzlesteine vorerst nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können ist ein gelungenes Element, welches die Stärke der Folge ausmacht. Leider kommt dieser erste Teil etwas handlungsarm daher, die komplette Geschichte ließe sich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Und dies wiederum führt zu einigen Längen, die ungewöhnlich für die Serie sind. Etwas mehr Tempo wäre wünschenswert gewesen, um die wunderbare Stimmung, die von dieser Folge ausgeht, richtig zu würdigen. Das kommt aber erst gegen Ende auf und führt zu einem der besten Cliffhanger der Serie, der mich wirklich gepackt hat. Doch der Verlauf der Folge ist ein wenig zu träge, um mit den Spitzenreitern dieser Reihe mithalten zu können.
Den Hauptteil dieser Folge bestreitet das bereits bekannte Sprecherteam, neue Stimmen sind hier eher rar gesät. Dafür bekommt man dann der wunderbare Michael Lott als Mark Brandis wieder einen sehr großen Teil, den er mit seiner markanten Stimme und konsequentem Auftreten sehr gut gestaltet. David Nathan ist als Grischa ebenfalls Teil der Stammbesetzung und kann ihm neben all dem Bekannten und Vertrauten auch neue Facetten abgewinnen, bleibt so immer ein interessanter Charakter. Mira Christine Mühlenhofs Interpretation des immer etwas widerspenstigem Bordcomputer CORA bleibt auch nach vielen Folgen für mich noch ein kleines Highlight. Weitere Sprecher sind Martin Keßler, Wolf Frass und Martin Wehrmann.
Gerade weil die Geschichte dieser Folge ein wenig schwächer ist als gewohnt, fällt der Atmosphäre mehr Bedeutung zu. Und dies wird wunderbar mit eingängigen Musikstücken geschafft, die das Geschehen immer wieder treffend beschreiben. Insbesondere die Szenen in dem scheinbar leeren Raumschiff sind sehr intensiv untermalt worden. Auch die Geräusche fügen sich hier genau ein.
Ein Raumschiff vor dem grellroten Hintergrund der glühenden Sonne – auch auf dem Cover zu der 13 Folge wird glaubhaftes Science Fiction-Feeling verbreitet. Auch die übrige Gestaltung orientiert sich an diesem Motiv. Im Inneren sind zwar eine bebilderte Folgenübersicht und Kurzbiografien zu zwei der Charaktere zu finden, von den vorigen Folgen ist man aber etwas mehr gewöhnt.
Fazit: Der Auftakt zum neuen Zweiteiler von Mark Brandis gestaltet sich ein wenig schwerfällig, ist aber sehr stimmungsvoll gelungen und macht mit dem genialen Ende Lust auf mehr.
VÖ: 4. März 2010
Label: Folgenreich
Bestellnummer: 978-3-8291-2436-2
Mark Brandis - 10. Raumsonde Epsilon -2-

Erster Eindruck: Raumschlachten und ein überraschendes Ende
Nur knapp von der ISIDOR entkommen suchen Mark Brandis und sein Team nach der Raumsonde Epsilon. In den Händen der Republik wäre sie eine unberechenbare Gefahr. Tatsächlich wird die Crew der Hermes von den Republikanern angegriffen und gefangen gehalten. Eine folgenschwere Begegnung sollte dann aber alles ändern...
Noch gar nicht allzu lang auf dem Hörspielmarkt, und schon gilt "Mark Brandis" als eine der besten Science Fiction-Serien. Nicht zu Unrecht, denn die bisherigen Folgen überzeugten durch ihre ganz besondere Wirkung. Das gleiche gilt für die zehnte Folge, den zweiten Teil von "Raumsonde Epsilon", der Ernsthaftigkeit und Spannung ausstrahlt. Die Geschichte aus dem ersten Teil wird nahtlos fortgesetzt, aber teilweise in andere Bahnen gelenkt und bietet somit einiges Überraschungspotenzial. Schön, dass hier nicht die komplette Geschichte vorhersehbar ist. Besonders die Gefangenschaft der Crew wird gut dargestellt: Die Drohungen, die zur Kooperation bewegen sollen, das Verhalten derBesatzung und natürlich besonders die Befreiung bringen Leben in die Handlung, dieser Hauptteil der Geschichte bietet ordentlich Spannung. Danach geht es recht temporeich weiter, der Höhepunkt der Folge rückt spürbar näher. Das Ende habe ich schließlich so nicht erwartet, die Krativität des Autors scheint noch lange nicht ausgereizt. Eine wunderbare Fortsetzung des ersten Teils, in der Zusammensetzung ist wieder ein dynamischer und spannender Handlungsbogen entstanden, der für Fans wie Neueinsteiger gleichermaßen geeignet ist.
Wie immer ist auch hier die Sprecherauswahl hervorragend gelungen. Allen voran glänzt natürlich wieder Michael Lott als Commander Mark Brandis mit seiner festen und ausdrucksstarken Stimme. Stefan Gossler spricht Oberst Lao Wu und kann ein genaues Bild von dem starken Charakter zeichnen. Udo Schenk ist als Captain Roger D'Arcy zu hören und kann einmal mehr mit seiner unverkennbaren Stimme überzeugen. Weitere Sprecher sind unter anderem Anke Reitzenstein, Oliver Seidler und Erich Räuker.
Eindrucksvoll ist auch hier die akkustische Begleitung der Geschichte gelungen. Die Musik kann sich zu den richtigen Zeitpunkten in den Vordergrund stellen und eine imponierende Wirkung auf den Hörer verbreiten. In Sachen Atmosphäre sind aber insbesondere die Soundeffekte tragend, die von leisen Tönen bis zu groß angelegten Schlachten viele Facetten haben.
Auch wenn das Cover im Vergleich zu der vorigen Folge etwas abfällt und nicht ganz so auffällig ist, eindrucksvoll ist die Darstellung des riesigen Raumschiffes mit dem kleinen Kreuzer allemal. Interessante Informationen im Innenteil runden den positiven Eindruck der Gestaltung ab.
Fazit: Gefangenschaft und weitere Suche nach Raumsonde Epsilon sind weiterhin sehr spannend und dynamisch. Ein toller Zweiteiler!
VÖ: 2. Juli 2010
Label: Universal / Folgenreich
Bestellnummer: 978-3-8291-2318-1
Mark Brandis - 9. Raumsonde Epsilon -1-

Erster Eindruck: Kniffel im Weltraum
Nach erfolgreichen Expeditionen ins Weltall ist Mark Brandis mit seiner Crew auf dem Weg zurück zur Erde. Plötzlich ist die Delta IX, die von der Hermes abgeschleppt wird, verschwunden. Schnell wird klar, dass die Vereinigten Orientalischen Republiken finstere Pläne schmieden, aber auch andere Gegner betreten die Bühne...
Es geht weiter mit einer der momentan gefragtesten Weltraumserien: Die Folgen neun und zehn von "Mark Brandis" ergeben - fast schon traditionell bei der Serie - einen Zweiteiler mit einer zusammenhängenden und in sich abgeschlossenen Geschichte. Diese beginnt mit einer Szene, die den recht langweiligen Alltag auf dem Weg zurück zur Erde beschrieben wird, sodass man Marl Brandis nicht nur in wilden Schlachten, sondern auch in stilleren Momenten erleben darf - ein schöner und umfassender Einblick in sein Leben wird gewährt. Schnell rückt aber die spannende Handlung um das verschwundene Raumschiff in den Mittelpunkt, die schnell danach einsetzt. Der Aufbau der Geschichte ist sehr gut gelungen, immer weiter weiß sich die Spannung zu steigern und so den Hörer immer weiter in sich hineinzuziehen. So kann man nach diesem ersten Teil kaum abwarten, wie es weitergehen wird. Was mir besonders gut gefällt ist, dass diese Science Fiction-Serie recht realistisch wirkt und sich nicht durch unglaubwürdige Begebenheiten oder lächerliche andere Völker abwertet. Außerdem stehen neben all der Story auch noch die Charaktere im Vordergrund, von denen man einen umfassenden Eindruck bekommt. "Raumsonde Epsilon" startet mit diesem ersten Teil sehr stark und bestätigt einmal mehr die hohe Qualität der Serie.
Julien Haggége ist als Leutnant Usko Koskinen, einem Besatzungsmitglied der Hermes, zu hören und Kann mit seiner ausdrucksstarken und lebendigen Stimme überzeugen. Christine Mühlenhofs Stimme wurde als Bordsystem CORA etwas verzerrt, sodass eine tolle Mischung aus Computer und Menschlichkeit gelungen ist. Michael Pan sticht auch hier als Leutnant William Xuma aus der Masse heraus und begeistert mit seinem einzigartigen Klang. Weitere Sprecher sind unter anderem Tomasina Ulbricht, Mark Bremer und Udo Schenk.
Die akkustische Untermalung des Abenteuers kann nur als vorbildlich beschrieben werden. Die Musik ist beeindruckend und steigert zusätzlich die Spannung, ohne dabei überladen oder zu wuchtig zu wirken. Gleiches gilt für die Geräusche und Effekte, die glaubhaftes Weltraum-Flair verbreiten können.
Die Gestaltung des Covers ist ansprechend gelungen. Durch des Einsatz von Lichteffekten entsteht ein sehr dynamischer Eindruck, das Bild ist sehr passend zur Handlung gestaltet worden. Kleine Extras versüßen auch das Innenleben des kleinen Booklets, beispielsweise Begriffserklärungen und eine Infoseite über den Prototyp der Hermes.
Fazit: Mit einer spannenden und temporeichen Stoty beginnt der neue Zweiteiler von Mark Brandis außerordentlich gut.
VÖ: 2. Juli 2010
Label: Universal / Folgenreich
Bestellnummer: 978-3-8291-2317-4
Mark Brandis - 8. Vorstoss zur Uranus -2-

Erster Eindruck: Alles auf Anfang...
Ein neues Raumschiff soll von Mark Brandis getestet werden, doch noch ein anderer Auftrag wird ihm mit auf den Weg gegeben: Mit seinem Team soll er eine Schutzeskorte für Commander Scotts Flug zu einem Uranusmond bieten. Doch Brandis verliert seinen Konkurrenten aus den Augen...
Auch Folge 7 und 8 der "Mark Brandis"-Serie bilden einen in sich abgeschlossenen Handlungsbogen. Während in Teil eins die Geschichte aus der Sicht von Commander Scott erzählt wurde, greift "Vorstoss zum Uranus 2" zeitlich zurück und beschreibt wieder den Beginn der Mission - dieses mal allerdings wieder mit Mark Brandis als Hauptfigur. Ein interessanter Perspektivwechsel, der im Hörspiel wunderbar umgesetzt wurde. So kann man zwar auch jede Folge einzeln hören, zusammen ergänzen sie sich aber perfekt. Dieser zweite Teil ist insgesamt dynamischer gelungen als sein Vorgänger, er bietet mehr Weltraumfeeling, muss aber auf das beklemmende Gefühl nach der Bruchlandung verzichten. Durch den größeren Handlungsspielraum, in dem zusätzlich mehr Themen ineinander greifen, ergibt sich eine kurzweiligere Folge, die mit ihrer Ernsthaftigkeit und der intensiven Atmosphäre die zwei wichtigsten Merkmale der Serie enthält. Ein gelungener Abschluss und eine tolle Erzählweise lassen "Vorstoss zum Uranus" die Handlung geschickt und spannend abschließen.
Michael Lott ist einmal mehr als Mark Brandis zu hören und ist weiterhin mit spürbarer Begeisterung und Engagement dabei. So schafft er eine sehr glaubhafte und intensive Darstellung des Weltraumcommanders. Kai Jürgens spricht Colonel Barclay mit selbstsicherer und fester Stimme, auch er liefert so eine überzeugende Charaterisierung ab. Erich Räuker kann diesen positiven Eindruck als Major Frederic Young fortsetzen. Weitere Sprecher sind Martin Wehrmann, Udo Schenk und Michael Pan.
Auf absolutem Top-Niveau ist die Produktion von Musik und Geräuschen anzusiedeln. Durch die geschickte Kombination dieser beiden Stilelemente ergibt sich eine dichte Atmosphäre, die es dem Hörer einfach macht, sich in die unendlichen Weiten des Weltraums hineinzuversetzen. Hier wurde mit viel Mühe Tolles geschaffen!
Der strahlende Suchscheinwerfer, der dem Betrachter ins Gesicht zu leuchten scheint, vor beeindruckender Weltraumkulisse - ein sehr ansprechendes und düsteres Titelbild. Noch einmal lobend erwähnt sei, dass es sich von seinem Vorgänger zwar unterscheidet, sie durch ähnliche Stilistik aber eindeutig zusammenhängend sind.
Fazit: Der interessante Perspektivwechsel und eine dynamischere Geschichte machen "Vorstoss zum Uranus" ein wenig besser als seinen Vorgänger, doch auch hier muss einem das Genre gefallen.
VÖ: 5. März 2010
Label: Universal / Folgenreich
Bestellnummer: 978-3-8291-2316-7
Mark Brandis - 7. Vorstoss zur Uranus -1-

Erster Eindruck: Bruchlandung im Niemandsland
Ernest D. Scott, Commander der Strategischen Raumflotte und Konkurrent von Mark Brandis, soll mit seiner Mannschaft als erstes auf einem Jupitermond landen. Doch das Raumschiff ist noch nicht genügend getestet, und Scott will um jeden Preis Brandis' Ansehen erlangen. Eine Bruchlandung ist die Folge, und niemand weiß, wo sich Scott und seine Mannschaft genau befinden...
Seit einigen Folgen steht der Name "Mark Brandis" in der Hörspielwelt für anspruchsvolle Science-Fiction-Unterhaltung, was im neuen Zweiteiler mit dem Titel "Vorstoss zum Uranus" bestätigt wird. Interessant ist, dass über weite Teile dieser ersten Folge Mark Brandis persönlich gar nicht vorkommt, die Konkurrenz von Commander Ernest Scott ihn aber immer präsent scheinen lässt. Die Geschichte mit dem abstürzenden Raumschiff ist interessant und durchaus spannend, die sich immer weiter zuspitzende Lage an Bord mit ausfallenden Maschinen wird gut dargestellt. Auch der vorangegangene Flug kann überzeugen. Leider wirkt die Geschichte manchmal etwas zäh, selbst im Gegensatz zu anderen "Erwachsenen"-Science-Fiction-Serien bleibt "Vorstoss zum Uranus" sehr ernsthaft und untertourig. Diese Folge ist sicherlich sehr gut produziert und hat eine interessante und ansprechende Story, für diese Art von Höspielen muss man aber eine Vorliebe haben, um es genießen zu können.
Frank Glaubrecht ist als Commander Ernest D. Scott zu hören, er kann das Konkurrenzdenken und die Geltungssucht, aber auch die unterdrückte Verzweiflung nach dem Absturz gut einfangen. Als Bordcomputer ist Anke Reitzenstein dabei, ihre freundliche Stimme bekommt durch die leichte Verzerrung eine ganz andere Farbe. Toll ist auch Sven Hasper als Winston McIntosh, der mit seiner markanten Stimme seinen Charakter gut darzustellen weiß. Weitere Sprecher sind unter anderem Tobias Kluckert, Erich Räuker und Mark Bremer.
Eindrucksvoll in Szene gesetzt wird die Handlung durch die tolle, futuristische Atmosphäre, die von Jochim-C. Redeker geschaffen wurde. Mit abwechslungsreichen und dynamischen Arrangements unterstützt die Musik die Wirkung der einzelnen Szenen, während die verschiedenen Geräusche und Effekte die Geschichte glaubhafter wirken lässt.
Glücklicherweise ist der Fehler des letzten Zweiteilers nicht wiederholt worden, und jede Folge hat ihr eigenes Titelmotiv. Durch einen ähnlichen Look wird trotzdem Zusammengehörigkeit symbolisiert, was mir persönlich sehr gut gefällt. Im Inneren finden sich neben den üblichen Angaben wieder einige Zusatzinformationen zu der Geeschichte.
Fazit: Ein interessanter Ansatz, fast ohne Brandis auszukommen, und eine bedrückende Atmosphäre. Der erste Teil ist schon mal gelungen.
VÖ: 5. März 2010
Label: Universal / Folgenreich
Bestellnummer: 978-3-8291-2315-0
Mark Brandis - 6. Testakte Kolibri -2-

Erster Eindruck: Die Suche geht weiter
Nach den letzten dramatischen Vorfällen in der Testserie des Kolibris soll die Entwicklung des Raumschiffs gestoppt werden. Doch Commander Mark Brandis glaubt weiter an das Projekt und startet weitere Test - mit schrecklichen Folgen...
Schon mit der zweiten Folge von Mark Brandis um die Testreihe zum neuen Raumschifftypen ist dieser Handlungsbogen abgeschlossen. Dementsprechend schnell geht die Entwicklung von "Testakte Kolibri 2" von statten, was der Spannung nur gut tut. Nahtlos an die letzte Folge geht die Handlung weiter, doch auch neue Elemente finden Platz und halten diese am Laufen. Dabei besticht einmal mehr die Darstellung der Charaktere, die mit ihren ganz eigenen Eigenschaften sehr realistsich wirken. Schön ist auch, dass sich die Handlung von den reinen Problematiken mit der Kolibri wegentwickelt und auch einen Blick auf Nebengebiete zulässt. Einzig das Ende kann mich nicht wirklich überzeugen, hier wurde es sich für meinen Geschmack etwas zu einfach gemacht. Dennoch hat mich auch diese zweite Folge von "Testakte Kolibri" mit seinem gelungenen Spannungsbogen überzeugt und mich in der Meinung bestärkt, dass Mark Brandis zu den besten Science Fiction-Serien auf dem momentanen Hörspielmarkt gehört.
Wie in der vorigen Folge ist Frank Thomé als Manuel Vargas zu hören, der die Akzente an den richtigen Stellen setzt und eine sehr dynamische Sprechweise hat. Katinka Jaekel hat mich als hartgesottene Rossana Jordan begeistert und die faszinierende Figur glaubhaft dargestellt. Ozan Ünal spricht den Boleslaw Burowski mit einer sehr prägnanten Interpretation des Charakters. Weitere Sprecher sind Detlef Bierstedt, Peter Bieringer und Christian Lessiak.
Jochim-C. Redeker ist verantwortlich für Sounddesign und Musik und hat dabei wieder genau den Ton der Geschichte getroffen, beziehungsweise geprägt. Seine feinsinnigen Arrangements passen hervorragend zu der Story und schafft immer neue, intensive Atmosphären.
Das Cover wird vom selben Titelbild wie der erste Teil geziert. Das ist zwar äußerst gelungen, ein wenig Abwechslung wäre aber ebenfalls schön gewesen. Im kleinen, faltbaren Booklet gibt es noch Informationen zu einigen Charakteren und Begriffen.
Fazit: Ein spannender Abschluss der Handlungsbogens, der zeigt, wie viel Potenzial noch in der Serie steckt. Ich freue mich auf weiter Mark Brandis Abenteuer
Mark Brandis - 5. Testakte Kolibri -1-

Erster Eindruck: Neue Aufgaben, neue Freunde
Die Kolibri soll das beste bisher existierende Raumschiff werden und sowohl in der Luft, im All und unter Wasser perfekte Lenkbarkeit haben. Doch in der Testreihe werden immer wieder Todesfälle gemeldet. Commander Mark Brandis wird hinzugerufen, um den Fehler zu entdecken...
Nach dem abgeschlossenen Handlungsbogen um die "reinigende Flamme" ist die Science-Fiction-Serie um Mark Brandis keinesfalls zu Ende - allerdings ist der Zweiteiler "Testakte Kolibri" einige Jahre später angesiedelt und bezieht sich nur an einigen Stellen auf die bisherigen vier Folgen, sodass man auch ohne Vorkenntnisse einsteigen kann. Ein schöner Kompromiss, denn durch die kleinen Anspielungen werden auch Fans der ersten Stunde nicht enttäuscht. Der erste Teil ist etwas simpler gestrickt als der komplexe erste Abschnitt der Serie, die vielen politischen Verwicklungen sind weg gefallen und machen einer nicht minder spannenden Geschichte rund um ein neues Raumschiff Platz. Immer neue Höhepunkte halten die Geschichte am Laufen und bieten Spannung und Abwechslung. Die Figuren sind gut gestaltet und genügend bodenständig, um glaubhaft zu sein, aber auch genügend außergewöhnlich, um zu unterhalten. Mir gefällt diese ewas leichtere Art von Mark Brandis äußerst gut, da die geniale Atmosphäre auch in dieser Folge zu spüren ist. Eine gelungene Fortsetzung unter neuen Vorzeichen!
Nur wenige Sprecher aus den ersten Folgen wurden aufgrund des neuen Handlungsrahmens übernommen. Zu diesen gehört aber selbstverständlich Michael Lott als Mark Brandis, der weiterhin mit viel Eifer an der Darstellung seiner Figur ist und diese so mit Leben zu erfüllen weiß. Dorothea Anna Hagena ist als sein Frau Ruth O'Hara zu hören und trifft in jeder Situation den richtigen Ton. In einer wichtigen Rolle als Grischa ist David Nathan zu hören, der mit seiner prägnanten Stimme wunderbar zu der düsteren Atmosphäre passt. Weitere Sprecher sind Olaf Reichmann, Maron von Stengel und Gerhart Hinze.
Aus den ersten Folgen übernommen wurde die prägnante und einzigartige Atmosphäre, die für ein Science-Fintion-Hörspiel relativ düster ausgefallen ist. Die Musik als ständiger Begleiter drängt sich dabei zu keiner Zeit zu sehr in den Vordergrund, sondern manipuliert die Gefühle des Hörer eher subtil. Sehr gelungen, zumal die Weltraumgeräusche ebenfalls gut platziert sind.
Das Cover zeigt uns das beeindruckende Raumschiff, wie es aus den Tiefen des Meeres gen Himmel schießt - eine Handlung, wie sie im Hörspiel tatsächlich des öfteren vorkommt. Die detailgetreue Gestaltung tut ihr übriges zum gelungenen Motiv.
Fazit: Ein weiteres Highlight aus der Mark Brandis-Reihe. Leichterer Stoff als die Vorgänger, aber nicht minder spannend.
Mark Brandis - 4. Aufstand der Roboter

Erster Eindruck: Smith mit neuen Plänen
Mark Brandis und seine Crew fliegen in ihrem Raumschiff von jeder Versorgung abgeschnitten durchs All, Krankheit und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihren Alltag. Als sie einen scheinbar unbewohnten Planeten entdecken, auf dem sie Nahrung finden, scheinen sie gerettet. Doch General Gordon B. Smith hat einen weiteren teuflischen Plan ausgeheckt, um die Macht an sich zu reißen...
Mit "Aufstand der Roboter", der vierten Folge der "Mark Brandis"-Reihe, findet der Handlungsstrang um General Gordon B. Smith sein Ende - und was für eins! Es wird getrickst, bedroht und intrigiert, es wird spannend, voller Action und endet in einem wahren Herzschlagfinale. Dabei scheint der Handlungsverlauf im Gegensatz zu seinen Vorgängern noch ein Stück weit stringenter und klarer zu sein, er lässt sich leichter verfolgen ohne seinen Anspruch zu verlieren. Die düstere Zukunftsvision, die hier mit der "Reinigenden Flamme" gezeichnet wird, wurde in eine fesselnde Handlung gefasst und legt gegenüber den ersten drei Teilen noch an Dramatik zu, denn auch der Verlust eines Bordmitgliedes muss beklagt werden. Ich bin gespannt, wie es mit der Serie weiter geht, nach dem Genuss dieser Folge bin ich überzeugt, dass es ebenso packend wird wie hier.
Wie immer fantastisch ist die Sprecherauswahl, die sich einmal mehr bezahlt macht. Mit Holger Umbreit ist für Robert Monnier ein sehr engagierter Sprecher gefunden worden, die jede Gefühlsregung des Captains detailliert in seiner Stimme wiedersiegelt. Auch Michael Lott ist als Hauptfigur wieder voller Eifer und füllt jede Situation mit Leben. In einer sehr interessanten Rolle als Homo Factus hören wir Joachim-C. Redeker, der diese glänzend meistert. Weitere Sprecher sind Esther Schramm, Gernot Endemann und Rainer Schmitt.
Es fällt nicht schwer, sich aufgrund der faszinierenden musikalischen Gestaltung in die Geschichte hineinzuversetzen. Die fast 80-minütige Produktion wird immer von Arrangements begleitet, die sich sehr nah an der Geschichte halten und diese optimal ausfüllen. Die eingesetzten Geräusche tun ihr übriges zum gelungenen Weltraumsound.
Neben dem beeindruckenden Cover, dass den Schrecken des Plans der Reinigenden Flamme gut darstellt, ist auch das Booklet sehr gut ausgestattet. Viele Informationen zu Begriffen, Personen und den bisherigen Ereignissen lassen sich hier finden. Ungewöhnlich ist der Schritt, die Sprecherauflistung auf die Rückseite zu setzen, aber so weiß der Hörer gleich, wer ihn erwartet.
Fazit: Ein spektakuläres Finale des Handlungsstrang, das mich vollkommen überzeugt hat und das sich jeder Science Fiction-Fan einmal anhören sollte!
Mark Brandis - 3. Unternehmen Delphin

Erster Eindruck: Kann der Krieg noch verhindert werden?
Im Jahr 2120 droht der gesamten Welt Krieg: General Gordon B. Smith, Anführer der Europäisch-Amerikanisch-Afrikanische Union, will nun auch Herrscher über die Vereinugten Orientalischen Republiken erlangen und plant einen Anschlag. Diese wollen unter Verteidigungsminister Tschou Fang-Wu schnellstmöglich einen Gegenanschlag vorbereiten, um Smith zuvor zu kommen. In all dem Trubel wird Commander Mark Brandis dazu aufgerufen, diesen Krieg zu verhindern. Kann er es schaffen?
"Mark Brandis" verspricht anspruchsvolle Science Fiction-Unterhaltung auf hohem produktionstechnischen Niveau, und auch die dritte Folge von Interplanar mit dem Titel "Unternehmen Delphin" kann diese Erwartung erfüllen. Im Vordergrund stehen die politisch brisanten Verwicklungen, die vom Allmachtanspruch von Gordon B. Smith ausgehen. Hieraus entwickelt sich eine spannende Geschichte um Commander Mark Brandis und sein Team, in der riskante Unternehmen und natürlich viel Action nicht fehlen dürfen. Allerdings ist es definitiv kein Hörspiel zum "nebenbei" hören, da bei der dichten Storyline die ganzen 75 Minuten Laufzeit Konzentration verlangt wird. Wer also vielschichte Weltraumgeschichten mag, sollte sich unbedingt Mark Brandis zulegen.
Die Sprecher sind allesamt mit viel Ernsthaftigkeit und Eifer bei der Sache, was sich in einem hohen Sprecherniveau wiederspiegelt. Neben Michael Lott als Mark Brandis kann sich hier besonders Fang Yu als Tschou Fang-Wu profilieren, indem er eine gewisse Härte in seine Stimme legt. Als Gordon B. Smith ist Christian Rode zu hören, der den Herrscher auf seine eigene Weise interpretiert und so glaubhaft wirken lässt. Bordcomputer CORA wird von Christine Mühlendorf mit der richtigen Mischung aus Menschlichkeit und technischer Kühle gesprochen. Weitere Rollen sind von Martin Kunze, Wolf Frass und Dorothea Anna Hagena gesprochen.
Die atmosphärische Gestaltung ist sehr gelungen. Dabei sind sowohl die bombastischen Weltraumeffekte wie auch kleine, nebensächliche Geräusche wie das Knarren einer Tür gut eingebaut. Schön sind die dynamischen wechsel, die sich besonders in einer Szene im Raumschiffzeigen, in der keinerlei Hintergrundmusik zu hören ist.
Das Cover passt mit seinen düsteren Farben wunderbar in die harte Welt des Mark Brandis. Schön sind sie ausführlichen Infotexte über die bisherige Geschichte und wichtige Personen, die einen schnell wieder Erinnerungen in den Kopf rufen. Ungewöhnlich und leicht unübersichtlich sind aber die Kapitelangaben und die Sprecherliste auf der Rückseite.
Fazit: Eine weitere Folge der Mark Brandis-Reihe, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein ausgeklügelter Sound, tolle Sprecher und eine spannende Story garantieren Science Fichtion-Fans einen Hochgenuss.
Mark Brandis - 2.Verrat auf der Venus

Erster Eindruck: Mark Brandis befreit die Welt und erobert das Hörspielregal
Seit Gereral Gordon B. Smith nach seinem Putsch auf der Erde herrscht ist die Venus für die Gegner seiner Regierung der einzigste Zufluchtsort. Alle wissen das es einen Angriff von Smith geben wird, aber keiner weiss wann und ob die letzen Orientalischen und kleinen Kolonien ihm Stand halten können. Mark Brandis hat als Commander nun die Delta VII unter sich, dieses Schiff darf dem General auf gar keinen Fall in die Hände fallen. Aber dennoch beugt sich Brandis dem Willen seiner Vorgesetzten und startet zu einer Mission auf den Mond. Kann das Unterfangen gelinegen oder bewegen sie sich direkt in die Hände des tückischen Smith.
Nach einem Jahr geht die neue Science-Fiction Serie Mark Brandis in die zweite Runde und das nicht weniger Aufwändig und Imposant wie schon in Folge 1. Was das recht neue Label Interplanar hier umsetzt kann durchaus mir anderen vergleichbare Serien wie Perry Rhodan oder Star Wars mithalten. Die Story die unter der Regie von Joachim C. Redeker und Balthasar v. Weymarn entstanden ist hat mich vollkommen überzeugt, alles war in sich stimmig und durchweg konsequent umgesetzt.
Der Titelheld der Serie Mark Brandis wird von Michael Lott gesprochen, mit viel Elan und Eifer ist er im Einsatz um die Welt aus er herrschaft des General Gordon B. Smith zu befreien. Einen schönen Part hat in diesem Hörspiel Daniela Hoffmann in der Rolle der Angelica Nelson. Alle Beteiligten Sprecher egal ob es Dorothea Anna Hagena, Leon Boden oder Martin Wehrmann ist sind mit vollem Engagement dabei. Die Wahl für den Sprechercast hat Interplanar sorgsam ausgewähl.
Die Geräusche die hier zum Einsatz kommen könnten besser nicht sein, sie erschaffen die perfekte Weltraumatmosphäre. Dass das ganze in seiner Produktion sehr aufwenig ist, kann man defenitiv raushören. Die Musik ist passend gewählt, wenn ich auch sagen muss an er einen oder anderen Stelle hätte es etwas weniger sein gedurft. Aber soll nicht heißen das es stört....
Das Cover stammt von Silke Cronauer sie hat es durchaus verstanden Mark Brandis so in Szene zu setzten das es einen direkt Anspricht wenn man es betrachtet. Die Farben sind alle in sehr warmen tönen gehalten was das Bild nochmal lebendiger wirken lässt. Überhaupt ist die gesamte Aufmachung der zweiten Folge gelungen.
Fazit: Mark Brandis hat das Potenzial für eine große Science-Fiction Serie. Interplanar hat hier eine vielversprechende zweite Folge vorgelegt. Man darf gespannt sein wie es weiter gehen wird.
Mark Brandis - 1.Bordbuch Delta VII

Erster Eindruck: Science Fiction der ganz grossen Klasse!
Drei der fünf Kontinete (Europa, Amerika und Afrika) haben in der Zukunft eine politische Allianz geschlossen. Mark Brandis ist Captain der Delta VII, einem Raumschiff, das grade in der Testphase ist. Als er mit seiner Besatzung auf die Erde zurückkehrt hat sich einiges getan: General Smith hat die Weltherrschaft an sich gerissen! Mark Brandis ist davon überzeugt dass dies nicht auf normalem Weg geschehen sein kann, von daher beginnt er mit Ermittlungen. Die alte Regierung befindet sich in Gefahr, kurzentschlossen kapern Mark Brandis und sein Team die Delta VII und starten eine Rettungsaktion...
Steinbach sprechende bücher heißt das Label, das hier ihre erste Hörspielserie ins Rennen schickt! Mit Mark Brandis haben sie einen Stoff gewählt, der den Sci-Fi Fans durchaus schon bekannt sein dürfte aus meheren Brandis Büchern - 31 an der Zahl. Ich denke dass dies durchaus ein Erfolg werden könnte wenn man am Ball bleibt.
In der ersten Folge werden die Charaktere und die Handlung die sich aus Action und Politik zusammensetzt vorgestellt! Die Kunst hier auch noch die Spannung aufrecht zu erhalten ist den Machern durchaus gelungen!
Michale Lott als Mark Brandis war mir als Sprecher bisher völlig unbekannt, aber er macht seine Sachen wirklich gut! Einge bekannte Stimmen bekommt man auch zu hören u.a Norbert Langner (He-Man) und Rainer Schmitt (Larry Brent)! Alles in allem passen die Stimmen wunderbar zu den Charakteren die sie darstellen!
Die Geräusche die hier zum Einsatz sind ganz grosses Entertainment, die Geräuschkulisse ist genial! Star Wars like! Musikalisch hat man sich für Orchestermuisk enschieden die sich aber durchaus dezent im Hintergrund hält! Der Titelsong ist gelungen und passt zum Thema
Das Cover hat mich gleich überzeugt, hier hat der Verlag ein eigenes gewählt und nicht das vom Buch übernommen, wie man vielleicht erwartet hätte! Die Aufmachung ist in sich stimmig und durchaus passend!
Fazit: Mehr Mark Brandis braucht die Hörspielwelt! Dafür dass es das erste Hörspiel war, das Balthasar von Weymarn und Jochim-C. Redeker geschaffen hat, ist das Ergebnis fulminant! Hoffen wir, dass es noch zu weiteren Begegenungen mit Brandis kommt! Der Anfang ist gemacht!