Die schwarze Sonne - 10. AIWASS

Die schwarze Sonne - 9. Die Herren der Welt

Die schwarze Sonne 8. Das verlorene Paradies

Die schwarze Sonne - 7. Goldene Morgenröte 

Die schwarze Sonne - 6.Whitchapel

Die schwarze Sonne - 5.Akasha

Die schwarze Sonne - 4.Vril

Die schwarze Sonne - 3.Weisses Gold


Die schwarze Sonne - 10. AIWASS



Erster Eindruck: Jacks Rückkehr

Nathaniel de Salis spürt, dass er nicht mehr allzu lang auf dieser Erde weilen wird, was Adam Salton in tiefe Verzweiflung stürzt. Doch die mysteriösen Ereignisse nehmen kein Ende, er wohnt einem bemerkenswerten Experiment bei. Und auch Jack und Aleister Crowley tauchen wieder auf...

Fans der "Schwarzen Sonne" von Lausch mussten diesmal etwas länger auf die neue Folgen warten aber das warten hat sich gelohnt. In der zehnten Folge AIWASS werden immer wieder kleinere Rückblicke eingebaut, die den Wiedereinstieg erleichtern sollen - was im Großen und Ganzen auch ganz gut gelingt und eine gute Sache ist, da man sich schon sehr in den Stoff einhören muss um sich an alle Details erinnern zu können und der komplexen Story zu folgen. Die Erzählweise ist wie immer künstlerisch, neben dem Ich-Erzähler Adam werden auch andere Szenen, Briefe und ähnliches eingebaut, sodass immer wieder ein neuer Eindruck der Handlung entsteht. Diese ist noch finsterer als ihre Vorgänger, die Atmosphäre bedrückender denn je. Dabei hat besonders das erneute Zusammentreffen von Nathaniel und Jack begeistert, eine Szene, die unter die Haut geht. "Die schwarze Sonne" ist auch mit ihrer zehnten Folge weniger denn je Massenware - und will es auch gar nicht sein - sondern eher eine Maßanfertigung für Leute, die sehr anspruchsvolle und düstere Hörspiele mögen. Dann ist es auch eine wunderbare Folge.

Jürgen Holdorf kann in der Rolle des gebieterischen und verachtenden Jack wieder begeistern. Sein dominantes Auftreten und seine kompromisslose Art stellt er punktgenau und facettenreich dar. Reinhilt Schneider kann mit ihrer außergewöhnlichen Stimme die Arabella March wieder auf ihre ganz eigene Art interpretieren. Auch Martin Sabel als unterwürfiger Aleister Crowley liefert eine gekonnte Darstellung ab. Weitere Sprecher sind Peter Woy, Bea Kopyto und Carsten Wilhelm.

Zu der fantastischen atmosphärischen Gestaltung muss kaum noch ein Wort verloren werden. Sehr dichte und stimmungsvolle Klänge begleiten die Handlung einzigartig gut und lassen ein Versinken in der düsteren Stimmung sehr leicht fallen. Dabei greifen Musik und Effekte sehr gut ineinander und ergänzen sich gegenseitig.

Auch die Gestaltung des Booklets ist aufwändig. Detailreiche Zeichnungen in Schwarz und Weiß dominieren das Gesamtbild, die künstlerisch anmutende Schrift passt wunderbar dazu. Durch die Verwendung der weißen Farbe erregt das Cover auch genügend Aufmerksamkeit, um im Laden vom Käufer wahr genommen zu werden.

Fazit: Ein starke Folge 10 mit einer unglaublich düsteren und stimmungsvollen Atmosphäre, dazu eine spannende Handlung die die Geschichte um die beiden Hauptcharaktere weiter vorantreibt. Das Finale kann kommen.

VÖ: 02. Juli 2010
Label: Lausch
Bestellnummer: 978-3-9396-0062-6


Die schwarze Sonne - 9. Die Herren der Welt



Erster Eindruck: Auf der Weltausstellung...

Dr. Ewen Cameron wird eher unfreiwillig nach Nürnberg gebracht, wo er einen Geisteskranken betreuen soll. Voller Hoffnung auf neue Erkenntnisse beginnt er mit der Arbeit, doch diese stellt sich als schwieriger heraus als es vorher scheint. Nathaniel hingegen besucht zusammen mit Adam einen alten Bekannten, den er eindringlich um Hilfe bittet...

Langsam neigt sich die Lausch-Serie "Die schwarze Sonne" ihrem Ende entgegen, mit Teil neun von zwölf sind wir im letzten Viertel angekommen. Das merkt man auch, denn in "Die Herren der Welt" werden wieder viele Geheimnisse offenbart, brennende Fragen aufgelöst und das große Finale scheinbar vorbereitet. In gewohnt verzweigter Weise werden die verschiedenen Handlungsstränge fortgeführt, die anspruchsvolle Geschichte auf den verschiedenen Zeitebenen verlangt einmal mehr großes Auffassungsvermögen - und ein gutes Gedächtnis. Denn die Veröffentlichung der letzten Folge liegt ja schon etwas zurück, diverse Details dürften bei so manchem Hörer nicht mehr allzu präsent sein. Trotzdem ist das angezogene Tempo dieser Folge gerade richtig eingestellt, dass der Hörer noch gut mitkommt und der Geschichte folgen kann. Gerade zum Ende hin wird "Die Herren der Welt" noch einmal richtig spannend, und die wunderbare Atmosphäre muss kaum noch einmal gelobt werden. Eine sehr gute Folge für die Serie, die ein wenig durchsichtiger ist als andere und gerade für Fans der Serie ein großer Genuss ist.

Wie immer Phantastisches leisten die Sprecher, die den ernsten Grundton der Serie dankbar aufnehmen und prägen. Als Ewen Cameron ist Peter Woy zu hören und lässt hinter der ganzen Professionalität seines Charakters immer noch genügend Gefühle zu. Helmut Gentsch spricht Rudolf Hess mit großer Variabilität, die er gekonnt und treffsicher einsetzt. Konradin Kunze ist als Richard Salton zwar nur recht kurz zu hören, hinterlässt trotzdem einen sehr positiven Eindruck. Weitere Sprecher sind Cornelia Dörr, Gwenyth Dimonye und Lutz Riedel.

Mit einer wohlig-schaurigen Atmosphäre übertrifft das Hörspiel wieder einmal sich selbst. Dicht verwobene Musikstücke paaren sich mit glaubhaften Geäuschen, die der Situation angepasst auch schon mal dröhnen können und sich in den Vordergrund stellen. So ergibt sich ein intensives Hörerlebnis, welches die Serie so besonders macht.

Das Covermotiv ist recht schlicht gehalten, neben Logo und Titelangabe findet sich lediglich eine angedeutete Weltkugel auf dem Titelbild. Im Inneren herrschen wieder die wunderbaren Zeichnungen von Sabine Weiss vor, die verschiedene Szenen aus dem Hörspiel aufgreift und in ihrem ganz eigenen Stil zeichnet. Die verschungene Schrift tut ihr übriges zum guten Gesamteindruck.

Fazit: Anspruchsvoll und komplex, dabei aber auch spannend wie eh und je bietet "Die schwarze Sonne" neue Antworten und wirft gleichzeitig neue Fragen auf.

VÖ: 06.November 2009
Label: Lausch
Bestellnummer: 9783939600619


Die schwarze Sonne 8. Das verlorene Paradies



Erster Eindruck: Ereignisreiches aus verschiedenen Zeiten…

Adam erfährt von Nathaniel, dass er ihn schon vor ihrer vermeintlich ersten Begegnung gekannt hat. Obwohl in diese Nachricht erschüttert, suchen die beiden ein altes Theater auf, in dem Nathaniel sich neue Erkenntnisse erhofft. Aber stattdessen können die beiden nur knapp einem Mordanschlag entgehen. Doch auch an anderen Stellen und in anderen Zeiten geschieht Gewichtiges: Die Trümmer von Akasha werden aufgefunden, und die mysteriöse Arabella March soll einen Schutzzauber weben. Kann Adam Einblicke in das Gewirr aus Geheimnissen und Lügen erhaschen?

Im Laufe der Serie hat sich Die schwarze Sonne in mehreren Punkten immer mehr gesteigert: Das Erzähltempo wurde gesteigert, immer neue Ebenen kamen hinzu und das sogar in mehreren Zeiten. Deutlicher denn je zeigt sich nun in Folge VIII Das verlorene Paradies dieses komplexe Gebilde, dass Günther Merlau da geschaffen hat. Viele Kleinigkeiten aus den vorigen Folgen wollen gekannt sein, an vielen Strängen wird weitererzählt, und auch die verschiedenen Zeitebenen wollen gedanklich zusammengepuzzelt werden. Leichter Stoff ist das definitiv nicht, aber das ist wohl genau die Unterhaltung, die das LAUSCH-Team mit dieser genialen Serie schaffen wollte. Von dieser Folge dürfen sich Fans der Serie neue Erkenntnisse und Verwicklungen erhoffen, wobei besonders der Handlungsstrang von Adam Salton in einem spannenden und bombastischen Finale endet, das zu den besten der Serie gehört und den weiteren Verlauf entscheidend verändern wird. Die schwarze Sonne also wie man die kennt und schätzen gelernt hat.

Christian Stark ist für Adam Slaton eindeutig die Idealbesetzung, denn so intensiv, so feinfühlig und so voller Leben hätte die schwierige Rolle wohl kein anderer spielen können. Gleiches gilt für Harald Halgardt als Nathaniel de Salis, der die gesamte Bandbreite der Gefühle, von unbändigen Zorn bis grenzenloser Liebe, abdecken und gekonnt einzusetzen weiß. Für mich ein weiteres Highlight ist Reinhilt Schneider als undurchsichtige Arabella March, die es meisterhaft versteht, den Hörer mit ihrer Stimme einzufangen und mit ihnen zu spielen. Weitere Rollen werden von Kim Frank, Konrad Halver und Dorothea Hagena übernommen.

Zu der akustischen Gestaltung gibt es wenig hinzuzufügen: Wie immer orientiert sich die Musik stark am Geschehen und bildet so einen Einklang aus Story, Sprechern und Geräuschen. Verschiedene Stimmungen, dabei immer düster, oft bedrohlich oder beklemmend, werden erzeugt und bieten so ein wahres Hörerlebnis, dass mittlerweile untrennbar mit den Produktionen von Lausch verbunden ist.

Neben dem absolut gelungenen Titelbild sticht besonders die opulente Gestaltung des Booklets hervor. Düstere Zeichnungen, natürlich in schwarz-weiß gehalten, und die altertümliche Handschrift ergeben eine stilvolle Einrahmung für diese Produktion, die lediglich einen winzigen Kritikpunkt offen lässt: Leider ist auf der Hülle nirgendwo die Länge des Hörspiels zu finden.

Fazit: Eine weitere düstere, verschlungene Folge der Schwarzen Sonne, die dem Hörer viel abverlangt, aber mit einer wunderbaren Story und einer tollen Produktion belohnt.


Die schwarze Sonne - 7. Goldene Morgenröte



Erster Eindruck: Gefährliche Bootsreise für Adam und Nathaniel

Der geheimnisvolle "Jack" führt den jungen Aleister Crowley weiter in die sunklen Künste ein, er nimmt bei einer schwarzen Messe teil. Wird "Jack" ihn weiter auf seine Site ziehen können? Der berühmte Professor Maartens, deer sich mit dem Phänomen der Zeit beschäftigt, wird unvermittelt aus einer Vorlesung gerufen und vom nationalen Nachrichtendienst um seine Hilfe in einem äußerst brisanten Fall gerufen. Adam Salton und Nathaniel de Salis sind immer noch mit den Ereignissen in Whitechapel beschäftigt. Doch noch immer ist ihr Freund Jules Verne verschwunden, was ihnen große Sorgen bereitet. Was sie allerdings nicht wissen ist, dass dieser um seine Geheimnisse über die sagenhafte Reise zum Mittelpunkt der Erde gebracht werden soll...

"Die schwarze Sonne" ist schon ein Phänomen für sich! Es wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, Romanfiguren und real existierende Persönlichkeiten sind in die Handlung eingebracht, scheinbar zusammenhanglose Szenen werden nahtlos aneinander gereiht. Keine leichte Kost also, und dieser Stil wird auch in dieser siebten Folge mit dem Titel "Goldene Morgenröte" weitergeführt. Die erste Szene um den jungen Aleister Crowley, seinen Lehrmeister "Jack" sowie Bram Stoker ist derart fesselnd und intensiv, dass man dieser Szenerie gern noch weiter geLAUSCHt hätte. Wieder werden nur wenige Informationen preisgegeben, was die Spannung ungemein erhöht. Und auch die folgenden Szenen, in denen auch neue Charaktere eingeführt werden, lassen wieder einen Teil des Gesamtpuzzles erahnen, ohne dass das große Geheimnis der schwarzen Sonne gelüftet werden könnte. Erst relativ spät hören wir, wie es Adam und Nathaniel ergeht, und auch dieser Handlungsstrang ist verheißungsvoll und spannend. Wieder eine grandiose Folge, wieder sehr komplex und verwoben, wieder ein kleines atmosphärisches Meisterwerk.

Bei der Sprecherauswahl beweist das Lausch-Team wieder ein geschicktes Händchen. Neben den tollen Chrstian Stark und Harald Halgardt als Adam und Nathaniel sind auch wieder Konrad Halver als Jules Verne (in einer sehr beklemmenden Szene, die perfekt umgesetzt wird) und Kim Frank als Arthur Conan Doyle zu hören. Als resoluten Professor Maartens ist Achim Buch eingesetzt, der seinen Charakter zum Leben erwecken vermag. Gänsehaut ist in der Szene mit "Jack" und Aleister Crowley vor allem wegen der grandiosen Sprecherleistung von Jürgen Holdorf und Jonas Zumdohme gewährleistet. Auch sämtliche andere Sprecher verdienen höchstes Lob, wie zum Beispiel Gerd Samariter, Wolfgang Berger und Peter Tabatt.

Eine atmosphärische Komposition der Extraklasse wird während dieses Hörspiels aufgebaut, wie es mittlerweile schon typisch für Günter Merlaus Produktionen ist. In einzigartiger Weise werden die einzelnen Szenen mit der passenden Musik umkleidet, die eine derart intensive Wirkung auf den Hörer hat, dass er in der Geschichte gefesselt ist. Auch die Geräusche sind so geschickt eingefügt, dass es unglaublich real wirkt.

Die aufwändige Covergestaltung ist die ideale Begleitung für diese Serie. Sabine Weiss, von der die zahlreichen und detaillierten Illustrationen stammen, fängt die düstere Stimmung perfekt ein. Auch die verwendete Schrift lässt an längst vergangene Zeiten denken und ist gut gewählt.

Fazit: Intensiv, packend und geheimnisvoll geht es in dieser tollen Folge weiter. Grandios!


Die schwarze Sonne - 6.Whitechapel

Erster Eindruck: Eindrucksvolle Halbzeit

Richard Byrd kommt im Jahr 1938 nach Hamburg um dort einen Vortrag über eine Südpolexpedition zu halten, da die deutsche Regierung eine Expedition dort hin plant um das Eisgebiet zu seinem Besitz zu machen. Aber sind das die wahren Absichten? Zeitgleich bekommt Hauptmann Richter eine Paket geliefert dessen Inhalt er mit seinem Leben verteidigen soll. Um was handelt es sich hier wohl? Szenenwechsel: 11 Jahre lebt Arthur Salton nun schon in seinem "neuem Leben" im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts. Alles läuft für in wunderbar bis an einem im Jahr 1849, sein Freund Robert zu ihm kommt um ihn zu einem Zusammenkunft einer Gruppe von Leuten abzuholen. Bei dem Treffen soll "das Rad" erneut gedreht werden um den Weißen zubändigen. Szenenwechsel: Jules Verne reisst nach England um seiner Mission nachzukommen. Zur selber Zeit machen sich Adam und Nathaniel von Tibet auf nach Bombay, die Suche nach dem Artefakt lässt ihnen keine Ruhe, von Bombay kehren sie nach England zurück. Kaum dort angekommen, bittet sie Joseph Bell ihm bei seinen Ermittlungen im Fall des "Whitechapel Mörder" zu helfen. Aber welchem Gegner stehen sie wirklich gegenüber?

Halbzeit bei der Schwarzen Sonne, 12. Folgen sollen es werden und die sechste liegt nun vor. Bei "Akasha" dachte ich das sie die beste Episonde der Reihe sei bisher, aber mit "Whitechapel" legt LAUSCH eindeutig nochmal einen drauf. Die Story an sich ist hier wieder sehr stimmig und es geht ordentlich voran mit der Handlung. Aber richtig fies wird es gegen Ende, dort hat Herr Merlau einen ziemlich gemeinen Cliffhanger eingebaut. Als Pluspunkt muss man erwähnen das es diesmal auch mehr Dialoge als Monologe zwischen den Figuren gibt als in den vorangegangen Folgen. Die Schwarze Sonne ist keine Serie die man mal eben zwischendurch hören sollte, auf die Reihe muss man sich einlassen um sie in vollen Zügen geniessen zu können.

Mehr als 20 Sprecher schickt Günter Merlau hier ins Rennen um die 6. Folge imposant in Szene zu setzen. Die Hauptprotagonisten Christian Stark, Harald Hagard und Konrad Halver werden unterstützt von eine gazen Reihe hochkarätiger Sprecher, die da wären: Rainer Schmitt, Kim Frank (ehemaliger Echt Sänge) und Dorothea Hagena. In einer Rolle ist auch Thomas Birker von Dreamland Label zu hören. Die Sprecher liefern hier einen erstklassigen Job ab. Respekt.

Grad die Geräusche sind hier mal wieder, wie nicht anders zu erwarten von LAUSCH, oberste Liga. Ich glaub in der Szene als der Brief von Jack the Ripper verlesen wird, hört man im Hintergrund leise eine Schreibmaschiene tippen. Die Musik ist hier auch wieder erstklassig. Hier merkt man das LAUSCH das nicht Hob)bymäßig macht.

Das Cover gefällt mir an sich besser als beim Vorgänger aber auch hier hätte sich doch sicherlich mehr raus holen lassen. Aber ich kann es immer wieder nur erwähnen, die Booklets holt das bei weitem wieder raus. Die wirklich schönen Zeichungen stammen aus der Feder von Sabine Weiss, die selber auch zu hören ist in einer Rolle. Mir fällt fast kein anderes Label ein das so aufwändig seine Booklets gestaltet wie dieses.

Fazit: Eine Folge der Schwarze Sonne die jeden Hörer spätestens jetzt zum Fan macht


Die schwarze Sonne - 5.Akasha

Erster Eindruck: Es wird immer besser!

Arthur Salton befindet sich mitten in einem Flugzeugabsturz. Als er erwacht merkt er, dass er lebendig begraben wurde. Aber er kann sich weder an seine Frau, seinen Sohn oder an andere Dinge erinnern. Wieso glaubt er erst 150 Jahre später geboren zu werden? Was hat die geheimnissvolle Arabella March damit zu tun? Nachdem Nathaniel zwei Monate ohne Bewusstsein war, gibt er, nachdem er erwacht ist, Adam die Anweisung den Weltenberg 13 mal zu umrunden, damit der seinen Namen in das Buch Akasha schreiben kann.

Endlich wieder eine neue Folge der schwarzen Sonne, und die ist so meine ich die bisher beste aus der Reihe. Die Story ist von Günter Merlau als Autor wie immer gut durchdacht und in sich stimmig. In der Szene als Adam der Beschwörung und der Opferung eines Tieres beiwohnt und er dann noch die Erscheinung der riesigen Schlange hat erleben müssen, lässt es einem kalt den Rücken runter laufen. Dem Geheimnis des Artefaktes kommt man auch in dieser Folge nur langsam nahe, aber dafür hat Teil 5 etliche weitere Höhepunkte.

Neben den Hauptsprechern Christian Stark und Harald Halgard, ist in der Rolle der Arabella March wieder Reinhild Schneider zu erleben. Ihre Stimme verleiht jeder Figur das gewisse Etwas. Diese undurchsichtige Rolle passt extrem gut zu ihr. Als Jules Verne ist wieder Hörspielurgestein Konrad Halver zu hören.

Die Hamburgerische Hörspielschmiede LAUSCH hat den Dreh, mit Musik und Geräuschen eine düster-romatische Stimmung zu erzeugen, wie fast kein anderes Label heraus. In der Geburtsszene erklingt im Hintergrund eine Oboe oder ähnliches Holzblasinstrumnet was mir persönlich ganz besonders gut gefallen hat.

Das Cover ist leider ein bisschen schwach. Dafür ist die Bookletgestaltung wieder mal 1a, die Zeichnungen sind von Sabine Weiss, sie hat einige Szenen bildlich umgesetzt. Die Covergestaltung insgesamt stammt von Günter Merlau persönlich.

Fazit: Für mich das stärkste Hörspiel aus der Reihe bisher. Ich hab es gleich zwei mal gehört. So kann es bitte weiter gehen!


Die schwarze Sonne - 4.Vril

Erster Eindruck: Die Story wird immer besser....muss ich da noch mehr sagen? Absoluter Kauftipp

Adam Salton und Nathaniel de Salis sind unterwegs nach Tibet. Nathaniel plant etwas, wird dann aber von einer Krankheit dahingerafft....Im zweiten Handlungsstrang geht es weiter darum das die Nazis etwas auf der Suche nach einem geheimnissvollen Element sind mit dem man (ich vermute) durch die Zeit reisen kann?! Hinzu kommt noch weitere geheimnissvolle Menschen die auf der Suche nach Ergebnissen sind! Aber leider bleibt bislang noch alles etwas Undurchsichtig!

Auch bei der vierten Folge ist die Produktion wieder erstklassig. Hier hat Günter Merlau ganze Arbeit geleistete! Gepenstisch echt klingen die Unterhaltungen der Nazis Himmler und Göring, das läuft einem eiskalt den Rücken runter! Die Story und die Geheimniss um, ich nenn es mal Verschwörung, die Scharze Sonnen lüften sich etwas, aber nur langsam....es bleibt spannend!

Die Sprecher sind hier auch wieder extraklassig und sorgsa für die Rollen ausgewählt Grandios fand ich Klaus Dittman aus Göring! Die Stimme passt 1a, endlich mal etwas anderes für den Mann! Über die Musik kann man streiten, aber insgesammt passt es. Die Geräusche ist Perfekt eingesetzt, da hört man den LAUSCH Fachmann!

Das Cover finde ich auch hier wieder nicht so gelungen aber sobald man das Booklet auschlägt kann man über das Cover hinwegsehen! Das Booklet ist wirklich sehr liebevolle gestaltet, wie man es nur selten hat bei einem Hörspiel! Hoffentlich ist das etwas was bei LAUSCH fortgesetzt wird!

Fazit: Nachdem die Folge zu Ende war hätte ich gern noch weitergehört aber Nachschub kommt erst im Oktober! Also heisst es sich in Gedult üben!


Die schwarze Sonne - 3.Weisses Gold

Erster Eindruck: Großartig

Die beiden Gefährten Adam Salton und Nathaniel de Salis sind auf dem Weg nach Bombay.Die beiden sind auf der Suche nach einem Artefakt den heiligen Speer! In Bombay treffen die beiden auf Helena Blavatsky - eine alte bekannte von Nathaniel.Adam wird von einigen Visionen heimgesucht und beginnt seinem Freund zu misstrauen. Als Adam und Nathaniel durch eine Tunnel bewegen geschehen seltsame Dinge!

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, sonst braucht man es fast nicht mehr hören! Und ich will keinem sie Spannung nehmen.Als ich den Inhalt gelesen habe vor ein paar Tagen dachte ich: Wow, es wird wieder richtig spannend und ich bin nicht entäuscht worden! Die Serie ist einfach genial! Eine Mischung aus Mystery und Abenteuer.

Die Produktion gefällt mir hier auch wieder mal sehr gut, LAUSCH eben! Was ich allerdings erwähnen möchte ist das mir die Hintergrund Musik hier und da etwas zu wuchtig ist, aber insgesamt schon besser als bei den ersten beiden Folgen (Das Schloss der Schlage und Bösese Erwachen)

Die Sprecher passen zu den Rollen wie sprichwörtlich die Faust auf´s Auge. Christian Starck, Harald Halgard in den Hauptrollen und als Jules Verne wie schon in der Vörgänger Folge das Hörspiel Ur-gestein Konrad Halver! Sensationelle

Das Cover ist gelungen, aber nicht so aussergewöhnlich wie bei Folge 1, das fand ich noch etwas geheimnissvoller! Dafür hat auch diese Folge wieder ein wunderschönes Booklet, was ich in solcher schönen und umfangreichen Form wirklich nur von LAUSCH kenne! 12 von möglichen 10 Punkten

Fazit: Diese Serie macht Lust auf mehr, zum Glück hat LAUSCH ein einsehen und bringt diesesmal gleich 2 Folgen und man kann direkt weiterhören! Die Geheimnisse beginnen sich zu entdröseln! Im Oktober kommen die nächsten beiden Folgen.