TKKG Junior – 15. In den Fängen der Felsenbande

TKKG Junior – 14. Eisige Diamanten

TKKG Junior – 13. Das verpfuschte Gemälde

TKKG Junior – 12. Schmierige Angelegenheiten

 

TKKG Junior – 10. Nachts im Gruselpark

TKKG Junior - 9. Gepanschter Punsch

 

TKKG Junior - 7. Zwischen Gauklern und Ganoven

TKKG Junior – 6. Bei Anruf Abzocke

TKKG Junior – 5. Die Dino-Diebe

TKKG Junior – 4. Der rote Retter

TKKG Junior – 3. Giftige Schokolade

TKKG Junior – 2. Vorsicht: Bissig!

TKKG Junior – 1. Auf frischer Tat ertappt


TKKG Junior – 15. In den Fängen der Felsenbande



Tim will seiner an der Grippe erkrankten Mutter besuchen und einige Besorgungen für sie erledigen. In dem Wohnblock, der von allen nur „der Felsen“ genannt wird, trifft er auf seine alten Freunde, die ihn zu einem krummen Ding überreden wollen. Währenddessen will Gaby sich um ihre Nachbarn kümmern, deren Tageszeitung regelmäßig gestohlen wird, die ihre Hilfe aber kategorisch ablehnen…

„In den Fängen der Felsenbande“ würde man als Titel wohl eher bei den „Fünf Freunden“ vermuten, schließlich haben „TKKG Junior“ bisher vor allem im städtischen Umfeld der Millionenstadt ermittelt – und weichen auch in der 15. Episode nicht davon ab. Das Wortspiel wird mit dem riesigen, grauen Wohnblick direkt am Anfang aufgeklärt, wobei die Kulisse eines sozialen Brennpunkts gekonnt aufgegriffen wird. Bei einem Jugendhörspiel steht das natürlich nicht im Vordergrund, wird aber dennoch eingängig und durchaus gesellschaftskritisch eingebaut. Wie Tim sich dabei seinen alten Freunden stellt und sich ihnen couragiert entgegentritt, aber auch die Bedrohung seiner Mutter nimmt einen großen Teil des Hörspiels ein, der Fall entwickelt sich aber auch in einige unerwartete Richtungen weiter und sorgt so für Überraschungen. Das ist spannend und abwechslungsreich erzählt, vor allem weil sich die Handlung sehr auf ihren Kern konzentriert. Für ein wenig gelungene Abwechslung ist mit dem Fall der gestohlenen Zeitungen gesorgt, die eher Randnotizen sind, aber eben auch die anderen drei Viertel von TKKG passend einbringen. Ein starke Episode, die mal keinen klassischen „Wer-ist-der-Täter“-Krimi erzählt, sondern direkt mit offenen Karten spielt und so einen abwechslungsreichen Verlauf präsentiert und sehr stimmungsvoll erzählt wurde.

Jonas Minthe ist in der Rolle des Tom sehr gut besetzt und schafft eine bedrohliche Stimmung um den Jugendlichen, sein harter Klang wird später aber auch überzeugend variiert und mit gelungenen Nuancen versehen. Auch Florentine Stein spricht die Rolle der Kimmi ebenfalls sehr engagiert und treffend, wobei sie die Stimmung am „Felsen“ gekonnt zur Geltung bringt. Tim Mutter bekommt ihre Stimme von Elena Wilms gesprochen, ihre freundliche und zugängliche Art und die überzeugende Sprechweise haben mir sehr gut gefallen. Weitere Sprecher sind Till Huster, Michael Bideller und Sebastian Fitzner.

Die Ausstattung mit Musik und Geräuschen ist stimmig geraten. Die Dialoge stehen dabei immer im Mittelpunkt, werden aber mit passenden Sounds unterlegt, die die Handlungen der Charaktere unterstreichen oder für eine lebendige Wirkung sorgen. Die Musik ist modern, fröhlich und passend eingebaut, sodass die Grundstimmung der Serie unterstrichen und die Dynamik der Folge unterstrichen wird.

Eine Szene aus dem Hörspiel, in der Tim seine Mutter besucht, ist sehr gelungen auf dem Titelbild dargestellt: Seine schniefende Mutter, eine erschrockene Katze und der ebenso erstaunt dreiblickende Tim und das mit einem Stein eingeworfene Fenster wurden wieder im ansprechenden Comicstil dargestellt. Auch die restliche Gestaltung ist ebenfalls übersichtlich und modern gelungen, wobei der Raum hinter der CD wieder für einige Zusatzinfos genutzt wird.

Fazit: „In den Fängen der Felsenbande“ erzählt von sozialen Brennpunkten und Jugendkriminalität, von falschen und richtigen Freunden, von Loyalität und Erpressung – ganz schön viel für ein Kinderhörspiel, aber sehr eingängig und lebendig erzählt. Das ist spannend geraten und einfühlsam erzählt. Eine starke Episode der Serie, die deren Qualität noch einmal unterstreicht.

VÖ: 26.Februar 2021
Label: Europa
Bestellnummer: 194398206127


TKKG Junior – 14. Eisige Diamanten



Die ganze Stadt ist eingeschneit, auf dem winterlichen Marienberg veranstaltet Tim, Karl, Klößchen und Gaby sich ein Wettrennen mit den Schlitten. Klößchen baut wegen des hohen Tempos einen Unfall – direkt vor einer Eishöhle, die schon seit einiger Zeit geschlossen ist. Die Abenteuerlust treibt sie hinein, und glücklicherweise ist der Besitzer Matteo Zanoni nicht sonderlich erbost über den kurzen Besuch. Doch gerade nach dem Verlassen der Höhle klingelt Klößchens Smartphone…

Auch wenn es sich bei „TKKG Junior“ um einfachere und weniger brutaler oder bedrohliche Geschichten für Kinder handelt als die ältere Version der bekannten Detektivbande, ist die Themenwahl dennoch eine ähnliche. In der 14. Episode „Eisige Diamanten“ geht es beispielsweise um den Einbruch bei einem Juwelier und den damit verbundenen Raub von wertvollen Diamanten. Der Weg zur Lösung ist aber etwas klassischer: Untersuchung des Tatorts mit der Aufnahme erster Hinweise, Zeugenbefragung, Ermittlungen im Umfeld von Verdächtigen. Die dabei eingebundenen Beweise sind sinnvoll und gut nachvollziehbar erzählt und unterhaltsam aufbereitet, wobei ein Thema nach dem anderen abgehandelt wird. Schon ist auch, dass dabei ziemlich viele interessante Erklärungen zu verschiedenen Themen eingebaut sind und der so eine Wissenskomponente eingebaut wurde. Da geht es um die Eigenschaften von Diamanten, um Eishöhlen und -skulpturen, aber auch Erklärungen zu bestimmten Begriffen und Fremdwörtern. Die Spannung wird dabei durchgängig gehalten, weil immer neue Verdächtige in den Mittelpunkt gerückt werden. Schön ist auch, dass das Ende dann doch noch einen kleinen Dreh hat, der eine sinnige Wendung mit einbringt. Eine weitere starke Episode der Serie.

Matteo Zanoni, der Besitzer der Eishöhle, wird von Patrick Bach gesprochen, der auch hier eine lockere und überzeugende Leistung abliefert und so einen authentisch wirkenden Charakter formt, der sich gut an die verschiedenen Situationen anpasst. Klößchens Mutter wird von Dagmar Dreke gesprochen, deren Stimme sehr gut zu der resoluten Frau passt und schnell die Sympathien des Hörers gewinnt, ohne ihre Figur zu sehr in den Vordergrund zu rücken. Achim Schülke ist ebenfalls in einer Gastrolle zu hören, die Rolle des Diamantenschleifers Henrik Klotz wirkt durch ihn zugänglich und warmherzig, was in seinen Szenen sehr überzeugend wirkt. Weitere Sprecher sind Arlette Stanschus, Franziska Hartmann und Josephine Martz.

Für ein Hörspiel, welches sich eher an jüngere Schulkinder richtet, ist in Sachen akustische Gestaltung im Hintergrund ziemlich viel los. Zahlreiche Geräusche sind zu hören und illustrieren die Handlungen der Charaktere oder schaffen eine passende Kulisse, aber auch leise Musik, um Spannung zu erzeugen oder eine unheimliche Stimmung zu schaffen. Dennoch wirkt das Hörspiel nicht überladen, sondern locker und modern inszeniert.

Das winterliche Thema wird auf dem Titelbild gelungen aufgegriffen, die vier Juniordetektive samt Cockerspaniel Oscar sind in der Eishöhle zu sehen, wobei Eisskulpturen, finstere Schatten und eine Truhe voller eisfarbener Diamanten für die richtige Atmosphäre sorgen – auch wegen des witzigen Zeichenstils. Im Inneren des kleinen Booklets gibt es nicht nur die bereits bekannten Steckbriefe der Hauptfiguren und ausführliche Sprecher- und Produktionsangaben, sondern auch wieder ein paar zusätzliche Informationen zu Eisskulpturen und -gebäuden.

Fazit: „Eisige Diamanten“ überzeugt mit einer kurzweiligen Geschichte und einem gut erzählten Ermittlungen in einem interessanten Fall. Lebendige Figuren und markante Schauplätze, eine überschaubare Anzahl an Verdächtigen, die nach und nach abgehandelt werden, was dann auch jüngere Zuhörer nachvollziehen können. Schön, dass dabei ein wenig Wissensvermittlung, charmante Figuren und ein passender Humor nicht fehlen.

VÖ: 20. November 2020
Label: Europa
Bestellnummer: 190759942727


TKKG Junior – 13. Das verpfuschte Gemälde



Tag der offenen Tür im Internat von TKKG – für Klößchen eine weitere Gelegenheit, den köstlichen Schokokuchen der Köchin Berta zu probieren. Doch dieser ist völlig versalzen, und das ist nicht das einzige Ärgernis auf der Feier: Aus dem Toilettenspülkasten scheint Blut statt Wasser zu laufen und das Kunstwerk von Jens Gutmann, einem ehemaligen Schüler, ist mit roter Ölfarbe verschmiert. Klar, dass TKKG sofort die Ermittlungen aufnehmen…

„TKKG“ sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Jugendkultur und hatten natürlich vor allem in den 80er Jahren ihre Hochzeiten bei Jugendlichen. Eine kleine Renaissance findet mittlerweile mit „TKKG Junior“ an, die sich an noch jüngere Zuhörer widmet und nicht nur jüngere Protagonisten, sondern präsentiert auch einfachere und gradlinigere Handlungen. Die 13. Episode „Das verpfuschte Gemälde“ lässt dabei kaum Zeit vergehen, um die Charaktere oder die Szenerie vorzustellen und präsentiert mit dem versalzenen Kuchen gleich eine erste Missetat, bevor diese aufgeklärt wird, werden aber auch die beiden anderen oben beschriebenen „Verbrechen“ dargestellt. Die Ermittlungen verlaufen sehr konsequent und entwickeln sich von Punkt zu Punkt weiter, Nebenarme oder parallel spielende Szenen gibt es nicht, sodass auch jüngere Hörer einfach folgen können. Die Befragungen der vier Juniordetektive, ihre Beobachtungen und einige Tricks sind unterhaltsam aneinandergereiht. Schön ist, dass dabei nicht immer der offensichtliche Weg gegangen wird, sondern auch ein paar kleine Überraschungen eingebaut sind. Motiv und Vorgehensweise des Täters passen in die Lebensrealität der Kinder, ebenso wie die technischen Neuerungen und die modern wirkende Umsetzung, was den überzeugenden Eindruck der Episode unterstreicht.

Konstantin Graudus ist in der Rolle des Künstlers Jens Gutmann zu hören, der seine jahrelange Sprechererfahrung nutzt, um einen authentischen und überzeugenden Eindruck seines Charakters zu erschaffen und ihn mit einigen passenden Facetten zu verleihen. Stefan Brönneke hat mir als Dr. Hitzbein sehr gut gefallen, da er seine Figur wunderbar verschroben und vergesslich wirken lässt, was für einige humorvolle Momente sorgt. Flemming Stein und Tim Kreuer sind als Ben und Nick ebenfalls gut eingebunden und verleihen den rebellischen Schülern ein markantes Auftreten, sodass ihre dominante Art gut zur Geltung kommt. Weitere Sprecher sind Ursula Illert, Gerhard Garbers und Martin May.

Der Titelsong der Serie ist sehr prägnant– einerseits, wegen der augenzwinkernden Beschreibung der Figuren, andererseits aber auch, weil sich einfach gar nicht reimen will. Die Stimmung der Handlung ist aber gekonnt umgesetzt, besonders die vielen Geräusche im Hintergrund sorgen für eine lebendige Szenerie und werden mit passenden Melodien unterlegt, die die jeweilige Szenerie mit viel Atmosphäre unterlegen.

Auf dem Titelbild zur Episode wird eine der Eröffnungsszenen dargestellt, auf dem das verschmierte Gemälde dargestellt ist, aber auch das festlich geschmückte Foyer samt Rednerpunkt und verwirrtem Hausmeister. Klar, dass auch die vier Juniordetektive und Oscar auf dem Cover zu sehen sind und der kindgerechte, moderne und harmonische Zeichenstil Anwendung findet. Der Raum hinter der CD wird noch genutzt, um ein wenig Wissen über Kunst zu vermitteln.

Fazit: Temporeich erzählt und mit gut nachvollziehbaren Ermittlungen versehen ist „Das verpfuschte Gemälde“ eine hörenswerte Episode der Serie geworden. Schon der Einstieg ist kindgerecht aufregend geraten, auch später sind einige spannende Szenen eingebaut. Die markanten Figuren und die lebendige Stimmung sind ebenfalls gelungen, sodass auch die 13. Episode der Serie überzeugend ist.

VÖ: 14. Oktober 2020
Label: Europa
Bestellnummer: 190759942420


TKKG Junior – 12. Schmierige Angelegenheiten



Bei einem Ausflug im Wald der Millionenstadt beobachten Tim, Karl, Klößchen und Gaby, wie aus einem LKW Metallfässer in den See geworfen werden – und das, obwohl Umweltschutz immer wichtiger wird. Natürlich wollen die Hobbydetektive herausfinden, wer dahintersteckt und treffen noch am Tatort eine Taucherin, die die Fässer direkt wieder aus dem Wasser holen will – und eine erstaunliche Entdeckung macht…

Dass das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit längst auch Kinder und Jugendliche erreicht hat, sieht man nicht nur an den freitäglichen Demonstrationen, auch in der Pop-Kultur wird Müllvermeidung und Klimaschutz immer wieder aufgegriffen. So auch geschehen in der zwölften Episode von „TKKG Junior“, um die jüngere Version der bekannten Juniordetektive, in der Tim, Karl und Gaby dem wie immer unwissenden und unbedachten Klößchen über umweltfreundliche Alternativen zu Plastikfolie aufklären, aber auch im weiteren Verlauf werden wichtige Themenfelder des Umweltschutzes angesprochen. Verpackt ist das in einen Fall, der mit dem Versenken von Fässern im Wasser ein Motiv aufgreift, der schon mehrfach durchgekaut wurde, aber hier mit einigen neuen Elementen angereichert wurde. Der Verlauf ist schmissig und kurzweilig, die vier Charaktere geraten immer wieder in aufregende Situationen und müssen sich so einiges einfallen lassen, um den Umweltsündern auf die Spur zu kommen. Und dabei sind dann noch einige Wendungen eingebaut, die das Ganze sehr unterhaltsam wirken lassen. Lediglich die Darstellung von Klößchen als naives Dummerchen ist etwas zu aufdringlich geraten, ein bisschen mehr Grips würde man ihm dann schon zutrauen – und eine sinnvolle Dialogführung wäre auch ohne dieses Extrem ausgekommen. Davon abgesehen unterstreicht „Schmierige Angelegenheiten“ aber die Qualität der Serie und spricht gleichzeitig ein ebenso wichtiges wie modernes Thema an. Nur eine kleine Korrektur: Bienenwachstücher können mehrfach verwendet werden, sodass die biologische Abbaubarkeit nur eine zweitrangige Rolle spielt.

Kristina von Weltzien ist in dieser Episode in der Rolle der Umweltaktivistin Sana Michels zu hören und bringt die Rolle sehr glaubhaft und sympathisch herüber, die Energie der Figur kommt durch sie sehr gut zur Geltung. Michael Prelle hat als Karl-Heinz Kowallke eine genau konträre Rolle und wirkt mit seiner polternden und herablassenden Art sehr unsympathisch, die Energie und die Glaubwürdigkeit der Rolle ist aber ähnlich gelungen. Liza Ohm ist wie immer in der Rolle der Gaby zu hören und wirkt dabei jugendlich und frisch, besonders in der Kommunikation mit ihren Freunden wirkt die spontan und authentisch. Weitere Sprecher sind Joachim Kretzer, Tanja Dohse und Robert Kotulla.

Die Geräuschkulisse der Episode ist wieder vielseitig geraten und lässt die Dialoge lebendig wirken – mal durch eine passende Gestaltung des Hintergrunds, aber auch die beschriebenen Aktionen kommen so gut zur Geltung. In besonders spannenden Momenten oder während der Erzähltexte ist auch mal passende Musik eingespielt, die gut zur vorherrschenden Stimmung passt und diese gekonnt aufgreift.

Auf dem Titelbild ist eine Szene aus dem Hörspiel zu sehen, auf dem auf einem Schrottpatz die drei der Detektive von einem knurrenden Kampfhund bedroht werden. Der Gesichtsausduck von Tim, Karl und Klößchen ist sehr ausdrucksstark, aber auch der Hintergrund mit den vielen Details und der moderne Comicstil haben mir gut gefallen. Der Platz hinter der CD wurde sehr sinnvoll genutzt und enthält einige sehr gut umsetzbare Tipps zum Umweltschutz.

Fazit: „Schmierige Angelegenheiten“ überzeugt nicht nur mit einem kurzweiligen Verlauf und vielen spannenden Momenten, die dennoch immer kindgerecht geraten sind, sondern auch mit dem aktuellen Thema und vielen einfach umzusetzenden Tipps zur Müllvermeidung oder dem Klimaschutz. Gelungen, auch wenn sich Klößchen ab und an allzu unbesonnen und unwissend präsentiert.

VÖ: 26. Juni 2020
Label: Europa
Bestellnummer: 190759942321


TKKG Junior – 10. Nachts im Gruselpark



Von ihrem älteren Mitschüler Alex werden TKKG auf einen verlassenen Freizeitpark eingeladen, den die Natur schon lange zurückerobert hat. Nun werden Gruselführungen angeboten, wovon Tim sofort begeistert ist. Doch in der Dunkelheit ist es in dem Park tatsächlich sehr gruselig, sodass die Gruppe an Jugendlichen schnell verängstigt ist. Bald dazu kommt aber auch viel Ärger dazu, da plötzlich Handys, Geldbörsen und andere Wertgegenstände verschwunden sind…

„Lost Places“, also Orte, die seit langem nicht mehr ihrem eigentlichen Zweck dienen und nach und nach verfallen, sind momentan voll im Trend. Insbesondere Influencer haben die düstere Romantik dieser Orte entdeckt – und damit für Jugendliche äußerst attraktiv gemacht. Und so greift mit „Nachts im Gruselpark“ nun auch ein Hörspiel mit eben dieser Zielgruppe das Thema auf und kombiniert das mit einer ziemlich unheimlichen und düsteren Handlung. Denn auf einem verlassenen Freizeitpark geht es mitten in der Nacht ziemlich gruselig zu, was die Stimmung im ersten Drittel der Folge deutlich bestimmt. Das ist für Kinder sehr intensiv geraten, doch glücklicherweise wird jeder kurze Schockmoment kurz danach aufgelöst – perfekt für Kinder, um sich zu gruseln, aber eben nicht zu ängstigen. Danach entwickelt sich die Handlung nicht mehr durchgängig gruselig weiter, sondern erzählt vor allem einem typischen Krimi der Reihe, auch wenn immer wieder noch für unheimliche Momente im Park gesorgt ist. Es macht Spaß, den Recherchen der vier Juniordetektive zu lauschen, mit ihnen den Spuren zu folgen und so nach und nach auf die Täter zu kommen. Das ist kurzweilig geraten und ist mit einigen witzigen und charmanten Szenen garniert, in denen die Charaktere der vier Hauptfiguren mit ihren speziellen Eigenheiten gut zur Geltung kommen, ohne dass sich über jemanden lustig gemacht wird. Schön auch, dass einige wichtige Werte eingebaut werden, die jedoch eher nebenbei vermittelt werden und nicht mit dem Holzhammer präsentiert sind. Eine Episode, die mir sehr gefallen hat.

Thore Lütje ist in der Rolle des Alex zu hören und gestaltet die Rolle sehr authentisch, er schafft es, aus der recht unfreundlichen Gruppe älterer Mitschüler hervorzustechen und trotz seiner Rauheit zugänglich zu wirken, aber ebenfalls eine unheimliche Stimmung zu verbreiten. Gewohnt viel Energie legt Julia Fölster in ihre Darstellung, auch die Rolle der Selina wirkt so sehr präsent. Die Angst in ihrer Stimme wirkt echt und verstärkt die Wirkung dieser Szenen. Auch Erzähler Peter Kaempfe passt seine Erzählweise der vorherrschenden Atmosphäre an, er lässt seinen Klang düsterer und getragener wirken, was sehr lebendig wirkt. Weitere Sprecher sind Flemming Stein, Wolf Frass und Muriel Bielenberg.

Der Titelsong der Serie wirkt auch in der zehnten Episode noch sehr markant – einerseits einprägsam und zum Mitsingen bestens geeignet, andererseits stolpere ich aber auch immer wieder über den Rap-Teil, der zwar witzig getextet ist, sich aber auch einfach nicht reimen will. Die akustische Umsetzung der Handlung gefällt mir wieder gut, im Hintergrund werden zahlreiche Geräusche eingespielt, die die Szenen lebendig wirken lassen und ganz verschiedene Stimmungen entstehen lassen. Auch die eingesetzte Musik für die Szenenübergänge ist gelungen, sie wirken modern und jugendlich.

Das Cover zur Episode ist wunderbar unheimlich und gruselig geraten, durch den Clown mit dem verzerrten Gesicht, der verschmutzte, hohläugige Schwan, der die verängstigen Hauptfiguren darauf, aber auch die düsteren Farben sind sehr ansprechend gestaltet und unterstützen die Wirkung der Episode. Auch die restliche Gestaltung ist hübsch und modern.

Fazit: „Nachts im Gruselpark“ verbindet das Thema der Lost Places mit einer spannenden und vor allem gruseligen Juniordetektivgeschichte, die mir wegen ihres Tempos und der Fokussierung auf den Fall sehr gut gefallen hat. Viele unheimliche Momente, aber auch eine konsequente Nachforschung nach den Tätern ergänzen sich sehr gut, sodass „TKKG Junior“ ist dieser Folge besonders dicht und gelungen wird. Eine der bisher stärksten Episoden der Serie!

VÖ: 7. Februar 2020
Label: Europa
Bestellnummer: 190758814025


TKKG Junior - 9. Gepanschter Punsch



Gabis Mutter betreibt auf einem Öko-Weihnachtsmarkt einen Stand mit Punsch und Waffeln. Gemeinsam mit TKKG beobachten sie einen unschönen Vorfall am Nachbarstand, als die dortige Betreiberin beschuldigt wird, verdorbene Ware zu verkaufen. Doch nicht nur die nette Conni steht bald im Visier, bald gerät der ganze Markt in Verruf...

Fast schon ein Klassiker: Früher oder später gibt es bei zahlreichen Hörspielserien, insbesondere für Kinder, eine Geschichte, die zur Weihnachtszeit spielt. Bei dem "Junior"-Ableger von TKKG ist das sogar schon sehr früh der Fall, bereits die neunte Episode deutet mit dem Titel "Gepanschter Punsch" auf einen Bezug zum Weihnachtsmarkt hin. Das steht auch mehr im Vordergrund als das eigentliche Fest, die fröhliche und lebendige Stimmung auf dem Markt mit den vielen Leckereien kommt dafür in einigen Szenen sehr gut zur Geltung. Schön auch, dass es für Kinder viele Erklärungen zu bestimmten Themen gibt, Begriffe erklärt oder wirtschaftliche Zusammenhänge dargestellt werden, so können die jungen Zuhörer auch noch einiges lernen. Die Charaktere kommen dabei gut zur Geltung, wobei der Fokus natürlich auf Tim, Karl, Klößchen und Gaby liegt. Zugegeben, manches wirkt schon überzogen, beispielsweise dass Karl in dem Alter bereits perfekt einen Giftstoff mit seinem Chemiekasten identifizieren kann. Abgesehen von solchen Übertreibungen ist eine in sich stimmige Handlung entstanden, die sich gelungen weiterentwickelt und für Kinder durchaus spannend erzählt ist. Dabei ist kein klassischer Wer-hats-getan-Krimi entstanden, sobald klar ist, was hinter den Anschlägen steckt, kann man sich schon vieles zusammenreimen. Es geht dann eher darum, den Täter zu überführen, was lebendig und kindgerecht nicht allzu komplex geraten ist. Eine hübsche Folge, die am Ende jedoch ein wenig an Spannung verliert und das Finale ein wenig verpuffen lässt.

Christine Kutschera ist in der Rolle von Margot Glockner, Gabis Mutter, zu hören und lässt ihre Stimme sehr zugewandt und freundlich klingen, aber auch die aufgeregteren Szenen um den Verdacht auf ihr bekommt sie glaubhaft hin. Erzähler Peter Kaempfe macht seine Sache auch in dieser Episode einen guten Eindruck und führt mit ruhiger und angenehmer Art durch die Handlung, wobei die eher kurzen Texte durch seine eingängige Sprechweise gut zur Geltung kommen. Daniela Reidies und Tim Grobe geben als Ruth und Rüdiger Paschulski ein gelungenes Duo ab und bringen die Eigenheiten der Figuren gut zur Geltung, klingen aber manchmal auch ein wenig überambitioniert und verlieren dann an Glaubwürdigkeit. Weitere Sprecher sind Ela Nitzsche, Frank Gustavus und Gerlinde Dillge.

Bei den Dialogen sind besonders viele Gespräche und Stimmgemurmel im Hintergrund zu hören, sodass sowohl auf dem Weihnachtsmarkt als auch auf dem Schulhof eine lebendige Stimmung entsteht. Aber auch die zu den Dialogen passenden Geräusche sind gut eingefügt und lassen die Gespräche authentischer wirken. Viele der eingebauten Melodien sind bereits aus den vorigen Episoden bekannt, sorgen aber auch hier für passende Szenenübergänge.

Das Cover der Episode ist sehr stimmungsvoll geraten, der heimelig beleuchtete Weihnachtsmarkt mit den hübschen Holzständen bilden so einen ansehnlichen Hintergrund. Der witzige Comicstil der Serie ist auch hier gut umgesetzt, wobei die verdutzten Gesichter von TKKG ebenso wie der erstaunte Oscar für Lacher bei den Kindern sorgen. Das Innere ist bereits bekannt und auch hier wieder übersichtlich umgesetzt.

Fazit: Der Fall an sich ist zwar etwas leicht zu durchschauen, aber dennoch flüssig und lebendig erzählt. Das Finale hätte zwar etwas spannender geraten werden können, der Weg dorthin ist aber unterhaltsam geraten. Da auch Sprecher und Produktion stimmig sind, ist eine weitere unterhaltsame Episode entstanden.

VÖ: 8. November 2019
Label: Europa
Bestellnummer: 190758813721



TKKG Junior - 7. Zwischen Gauklern und Ganoven



Der Besuch eines Mittelaltermarkts hat für TKKG und Karls Vater seinen Höhepunkt in einer Jongleursvorstellung, bei dem Geldscheine der Zuschauer für einen spektakulären Trick eingesetzt werden. Der Schreck ist jedoch groß, als sich herausstellt, dass dabei Falschgeld verteilt wurde. Natürlich wollen die vier Freunde wissen, wer hinter der fiesen Masche steckt...

Es gibt so einige Klassiker bei den Verbrechen, die in den einschlägigen Juniordetektivserien vorkommen. Da macht auch TKKG Junior keine Ausnahme und bedient sich an dem gebotenen Portfolio, setzt diese aber sehr authentisch und spannend um. Die siebte Episode dreht sich um das Thema Falschgeld, verknüpft dies aber mit momentan so populären Mittelaltermärkten. Das startet in einer atmosphärischen Introszene, in der auch gleich ein wenig Kritik an der Kommerzialisierung der Spektakel geübt wird. Die Ermittlungen nach der Entdeckung des Falschgelds sind da schon deutlich ruhiger gehalten und können die Spannung nicht durchgängig hochhalten, zu lang sind einige Szenen geraten, ohne dass die Handlung wirklich vorankommen würde. Dieser Eindruck relativiert sich wieder etwas, als zum Finale ziemlicher Zeitdruck für die Juniordetektive aufkommt und sie in einer packenden Szene ein Unglück verhindern müssen. Besonders gut gefällt mir dabei, dass die Autoren ihre Hörer ernst nehmen. Denn auch hier gibt es ab einem gewissen Zeitpunkt offensichtliche Hinweise auf dem Täter, statt die Detektive aber scheinbar weiter im Dunkeln tappen zu lassen, setzt die Geschichte von dort an eher auf Action. Dass dabei auch ein kleines Familiendrama und ein Moment des gegenseitigen Verzeihens eingebunden sind, stärkt die Authentizität der Folge und macht auch „Zwischen Gauklern und Ganoven“ zu einer hörenswerten Folge der Serie.

Frank Jordan spricht in dieser Episode die Rolle von Karl Vater Albert Vierstein und bringt dabei die Rolle des leicht schusseligen, aber sehr klugen Wissenschaftlers sehr gut auf den Punkt, wobei er der Rolle viel Charme verleiht. Als sympathischer Veranstalter des Mittelaltermarktes ist Walther Wiegand zu hören, der einen bodenständigen Eindruck hinterlässt und „Wockel“ mit Energie und glaubhaften Emotionen ausstattet. Tetje Mierendorf hat einen Gastauftritt als Remigus, den er gekonnt umsetzt und seine Szenen mit Leben füllt. Weitere Sprecher sind Monty Arnold, Delio Malär und Kerstin Draeger.

Das Thema „Mittelaltermarkt“ bietet an sich ja schon eine schöne Vorlage für eine atmosphärische Gestaltung, die auch an einigen Stellen gut umgesetzt wurde, beispielsweise mit Marktschreiern im Hintergrund. Auch dass Gaby mal im Hintergrund eine Diskussion am Telefon mit ihrem Vater führt, ist ein gelungenes stilistisches Element, wobei alles gut zusammenpasst und gleichzeitig modern wirkt.

Das Cover zeigt die vier Detektive in verschiedenen Posen, die alle mit dem Mittelaltermarkt verbunden sind – Gaby und Tim beim Schwertkampf, Klößchen und auch Oscar beim Untersuchen weiterer Requisiten, Karl beobachtet skeptisch einen Gaukler. Schön, dass das Wesen der Charaktere schon auf dieser Zeichnung mit eingebunden ist.

Fazit: Auch wenn einige Passagen nicht ganz das Tempo halten können, entwickelt sich „Zwischen Gauklern und Ganoven“ auch nach der Introszene unterhaltsam und kurzweilig weiter. Die Kombination verschiedener Themen ist gelungen, da alles gleichberechtigt nebeneinander steht und gut verknüpft wurde. Schön ist auch das packende Finale, bei dem TKKG alle Hände voll zu tun haben.

VÖ: 21. Juni 2019
Label: Europa
Bestellnummer: 190758813424


TKKG Junior – 6. Bei Anruf Abzocke



Nach einem gemütlichen Kinobesuch beobachten Tim, Gaby, Karl und Klößchen, wie eine Polizistin einen alten Mann vor Trickbetrügern warnt. Doch als die den Rentner dazu drängt, ihr eine hohe Summe Geld zur Verwahrung zu geben, ahnen die Kinder einen Trickbetrug. Tatsächlich flieht die falsche Beamtin und TKKG nehmen die Verfolgung auf...

In der Serie um die jugendliche Bande von TKKG ging es schon um die verschiedensten Betrügereien. Nun hat dieses Thema auch Einzug in TKKG Junior gehalten, geht es aber deutlich realistischer an. Dabei werden so einige Tricks eingebracht, die Banden tatsächlich mit älteren Menschen anstellen, was einen gewissen erzieherischen Ansatz hat und Kinder aufmerksamer werden lässt, wie mit ihren eigenen Großeltern umgegangen wird. Auch der wunderbare Witz der Serie kommt sehr gut zur Geltung, sei es wegen der stimmig gestalteten Charaktere oder treffendem Wortwitz - und auch der wunderbare Running Gag a la Louis de Funes ist wieder vorhanden. Eingebettet ist das in eine spannende Handlung, die sich schnell entwickelt und die Gaunerbande immer wieder auf den Plan ruft, die aber auch immer wieder entwischen können. Es gibt einiges zu ermitteln, Fallen zu stellen und mit unvorhergesehenen Ereignissen umzugehen, was einen sehr flüssigen Eindruck hinterlässt. Und auch dass der Fall sehr eng an die Familie eines Mitglieds von TKKG heranrückt, bringt zusätzlichen Reiz in die Folge. So ist gerade das Finale von „Bei Anruf Abzocke“ sehr spannend geraten, da die Protagonisten in eine ziemlich brenzlige Situation geraten, die sehr gut umgesetzt wurde – und nebenbei auch noch das Thema Demenz aufgreift. Und so setzt diese sechste Folge den sehr positiven Trend der Serie fort und liefert eine überzeugende und sehr unterhaltsame Geschichte ab, bei der alles zusammenpasst.

Katja Brügger sticht auch in dieser Folge mit ihrer rauen und markanten Stimme gleich heraus, wobei die falsche Polizistin mit viel Energie versieht und sowohl die schmeichlerischen Passagen als auch die spätere Wut gelungen umsetzt. Auch Elga Schütz hat mich hier vollkommen überzeugt und bildet mit ihrer sanften Art einen guten Kontrastpunkt, Oma Glockner bekommt durch sie eine warmherzige Aura und viel Humor. Michael Bideller hat als Kommissar Glockner wieder einen größeren Auftritt in dieser Folge, den er souverän und glaubhaft umsetzt. Weitere Sprecher sind Douglas Welbat, Carla Becker und Bernd Stephan.

In dieser Serie geht es vorrangig um die Charaktere und die Handlung, die akustische Umsetzung spielt eine eher untergeordnete Rolle. Dennoch wird hier eine stimmige Umsetzung geboten, die mit vielen passenden Geräuschen die Dialoge lebendig werden lassen. Auch die Musikstücke passen nicht nur gut zur Zielgruppe der Serie, sondern sorgen auch für eine angenehme Atmosphäre.

Die falsche Polizistin auf der Flucht vor TKG, während Klößchen sich um den netten alten Herren kümmert. Umherfliegende Geldscheine und eine moderne Großstadtkulisse ergänzen das Titelbild mit dem ansprechenden Comicstil. Im Inneren sind wieder hinter der CD einige weitere Informationen zusammengetragen.

Fazit: Die sechste Episode von TKKG Junior ist wieder sehr stark und lenkt die Achtsamkeit der jungen Zuhörer gekonnt auf einen aufmerksamen Umgang mit älteren Menschen und betrügerischen Absichten. Verpackt ist das in eine abwechslungsreiche und spannende Handlung, die auch für jüngere Zuhörer gut verständlich aufbereitet wurde und Erwachsene dennoch nicht langweilt. Schön, dass die Charaktere wieder so gut in Szene gesetzt wurden!

VÖ: 12. April 2019
Label: Europa
Bestellnummer: 190758813325


TKKG Junior – 5. Die Dino-Diebe



Ein alter Freund von Karls Vater hat für sein Museum das uralte Skelett eines echten Dinosauriers aufarbeiten lassen und möchte es voller Stolz bald der Öffentlichkeit präsentieren. TKKG dürfen schon ein paar Tage früher in die Ausstellung, wobei Oscar jedoch voller Aufregung das Skelett beschädigt - nicht zum ersten Mal, denn immer mehr einzelne Knochen werden gestohlen. Ein neuer Fall für die vier Freunde...

TKKG Junior richtet sich - wie der Name schon vermuten lässt - eher ein jüngeres Publikum und wählt auch die Themen dementsprechend aus. Und da funktionieren Dinosaurier einfach immer gut und sprechen eine Vielzahl Kindern an. Zwar geht es in der fünften Episode nicht um lebendige Urzeitechsen, sondern lediglich um ein Skelett, die Szenerie funktioniert dennoch gut und sorgt für eine passende Stimmung. Die Handlung ist dann ein lupenreiner Krimi, bei dem in Zeugenbefragungen und verdeckte Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Der Verlauf ist kurzweilig und flüssig erzählt, bietet einige Spannungsmomente und einen teils recht gruseligen Höhepunkt, bei dem sich der Täter aber ziemlich verplappert und seinen ganzen Plan recht unbeholfen präsentiert. Das hätte man sicherlich eleganter lösen können, tut dem insgesamt positiven Verlauf aber keinen Abbruch. Ansonsten sind die Dialoge nämlich ziemlich sinnig und authentisch geraten, wobei die vier Detektive wieder ihre eigenen Stärken entfalten können und jeweils ihren eigenen Anteil zur Lösung des Falles beitragen. Die Chemie zwischen ihnen stimmt, ebenso wie auch die anderen Charaktere ausdrucksstark sind und die Folge auf ihre eigene Weise prägen. Und dass sogar der Aufenthalt in einem Museum aufschlussreich und unterhaltsam sein kann, wird Kindern gut vermittelt – auch wenn man natürlich klar stellen muss, dass das nächtliche Einschleichen in die Ausstellung eigentlich nicht okay ist.

Sebastian Fitzner ist wie auch schon in den Vorgängerepisoden in der Rolle des Tim zu hören, dessen primäre Eigenschaften wie Mut und Sportlichkeit durch ihn gut zur Geltung kommen. Aber auch die anderen Seiten des Jungen werden von Fitzner überzeugend dargeboten. Die Stimme von Peter Weis sorgt als Pit Römer für einen starken Ausdruck und eine glaubhafte Sprechweise, sodass ein sehr gelungener Charakter entstanden ist. Auch Carla Becker hinterlässt als Frau Vogelsang einen positiven Eindruck, die einen eigenständigen Ausdruck bekommt. Weitere Sprecher sind Peter Kirchberger, Sönke Strohkark, Michael Bideller.

Klar, dass auch diese Episode mit dem fröhlichen Titellied beginnt, wobei Kinder sicherlich gut über den einen oder anderen allzu holprigen Reim hinwegsehen können. Ansonsten wird die bereits in den vorigen Episoden erfolgreich umgesetzte Mischung aus Geräuschen und Musik geboten, die den Fokus jedoch immer auf den Dialogen lässt und so auch für die kleinen Zuhörer verständlich macht.

Das Dino-Skelett ist ein markanter Aufhänger für die Episode und hat deswegen auch einen Platz auf dem Cover verdient. Die Aufregung um den verschwundenen Unterschenkelknochen wird gut durch die erschrockenen Gesichter der Protagonisten dargestellt, während der niedliche Comicstil gut zur Serie passt. Im Inneren gibt es direkt hinter der CD wieder einige gut zusammengestellte wissenswerte Fakten.

Fazit: „Die Dino-Diebe“ sorgen nicht nur für Aufregung im Museum, sondern auch für eine unterhaltsame Episode der Serie. Die Ermittlungen der vier Juniordetektive sind gut umgesetzt und bringen Abwechslung ein, vor allem am Ende wird es spannend und packend, eine bedrohlichen Szene sorgt dabei für einen sehr gelungenen Abschluss der starken Episode, die jedoch auch einige Klischees über Hörspiele allzu offensichtlich erfüllt.

VÖ: 1. Februar 2019
Label: Europa
Bestellnummer: 190758813226


TKKG Junior – 4. Der rote Retter



Die Polizei in der Millionenstadt steht momentan nicht sonderlich gut da. Denn schon der zweite Überfall wird nicht durch die Polizisten, sondern durch einen Superhelden in roter Kostümierung verhindert. Sogar die Presse ist vor den uniformierten Beamten vor Ort. Während sich Klößchen über das Auftauchen des roten Retters freut, ist Gaby über die unfaire Behandlung ihres Vaters verärgert – und TKKG stecken mitten in einem neuen Fall...

Der jüngere Ableger von TKKG zeigt sich seit dem Start recht veröffentlichungsfreudig, sodass schon wenige Monate später bereits die vierte Episode erschienen ist. Dabei wird ein Thema aufgegriffen, das schon seit vielen Jahren in seiner Popularität ungebrochen ist und durch diverse Filme momentan ein weiteres Hoch erlebt: Superhelden und deren mutige Taten zugunsten der Bevölkerung. TKKG erleben in der Eröffnungsszene genau dies mit, was aufregend dargestellt ist und viele Elemente gleichzeitig präsentiert. Denn schon hier werfen die Hobbydetektive einen Blick hinter die Kulissen und erfahren etwas mehr über den Mann im roten Kostüm, als dies der breiten Öffentlichkeit möglich ist. Dem Hörer (auch schon dem jüngeren) ist also von Anfang an klar, dass an der Sache etwas faul ist, im Laufe der Folge gilt es, genau dies zu ergründen. Dafür ist jede Menge klassische Ermittlungsarbeit notwendig, viele Befragungen und verdeckte Beschattungen sind notwendig. Das ist immer wieder aufregend in Szene gesetzt und bietet einige spannende Momente, aber auch genügend ruhigere Phasen, in denen das Gehörte noch einmal analysiert wird – das fördert das Verständnis für die Zielgruppe ungemein, ohne dass es für erwachsene Mithörer langweilig werden würde. Die Auflösung des Ganzen präsentiert sich dann auch stimmig und gut durchdacht, wobei die Frage der Schuld recht differenziert betrachtet wird. Es gibt hier eben nicht nur Gut und Böse, sondern auch einige Zwischenstufen.

Die vier Hauptsprecher machen ihre Sache wieder gut und stellen die speziellen Eigenschaften von TKKG gut heraus. So klingt Liza Ohm in der Rolle der Gaby recht energisch und mutig, kann aber auch die empathische und verständnisvolle Seite des Mädchens treffend darstellen. Patrick Stamme ist in der Rolle des roten Retters zu hören, den er mit genügend Pathos, später aber auch deutlich vielschichtiger spricht und so die Aufmerksamkeit der jungen Hörer geschickt auf sich zieht. Holger Umbreit hat ebenfalls einen gelungenen Auftritt, den er mit genügend Energie und Ausdruck absolviert. Weitere Sprecher sind Frank Gustavus, Michael Bideller und Nadine Schreier.

Der Titelsong der Serie eröffnet natürlich auch hier die Handlung und wirkt mit seinen Rap-Passagen modern und frisch, hat aber auch viel Ohrwurmpotenzial und ist damit gerade für die junge Zielgruppe eine gelungene Mischung. Während der Handlung sind recht viele Geräusche im Einsatz, die lebendig wirken und passende Kulissen für die verschiedenen Szenen schaffen.

Natürlich ist der rote Retter als zentrale Figur für diese Folge auch auf dem Cover zu sehen, in typischer Pose und breitem Lachen hält er einen der Räuber in die Höhe, während er von TKKG von höchst unterschiedlichen Emotionen beobachtet wird. Der witzige Comicstil passt sehr gut zu der Serie und wird auch im Inneren fortgeführt, wobei der Platz hinter der CD wieder für einige Zusatzinfos genutzt wurde.

Fazit: Spannend, witzig und modern ist diese Episode von TKKG Junior geraten und setzt damit den positiven Trend der Serie fort. Der rote Retter ist eine gelungene Figur für das Hörspiel, die Ermittlungsarbeit ist stimmig aufgebaut und kindgerecht und unterhaltsam umgesetzt. Schön, dass die Charaktere der Jugendbande dabei so gut zur Geltung kommt.

VÖ: 23. November 2018
Label: Europa
Bestellnummer: 190758496320


TKKG Junior – 3. Giftige Schokolade



Die Klasse von Tim, Klößchen, Karl und Gaby bekommt eine exklusive Führung durch die Schokoladenfabrik der Sauerlichs und dürfen sogar das brandneue Rezept probieren, welches aus dem Familienbesitz stammt. Als dieses Rezept verschwindet und die Schokolade völlig salzig ist, wittern die vier einen neuen Fall, doch wo sollen sie mit ihren Recherchen anfangen?

Noch recht jung ist der Junior-Ableger der erfolgreichen Hörspielserie TKKG, die sich nicht nur an ein jüngeres Publikum richtet, sondern auch die Anfänge der Freundschaft zeigt. Noch wissen die vier nicht alles übereinander, sodass auch kleinere Zuhörer schnell mit den Figuren warm werden. Auch in der dritten Folge erfährt man ein bisschen mehr von den Charakteren, die Schokoladenfabrik und der Beruf von Gabys Vater werden beispielsweise sehr deutlich thematisiert. Alle Figuren bekommen hier ein stimmiges Profil verpasst, hier besonders Klößchen, der mit seinem Hang zur Schokolade und den flapsigen Sprüchen Sympathien und Lacher auf seiner Seite hat. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Geschichte so rund und stimmig hat, was diese Serie anderen Junior-Ablegern voraus hat. Die Ermittlungen schreiten in einem guten Tempo voran, nehmen immer mehr Fahrt auf und werden durch neue Beobachtungen am Laufen gehalten. Das Interesse des Hörers wird dabei durchgängig hochgehalten, langwierige oder unnütze Passagen kommen nicht vor. Am Ende wird dann alles sehr stimmig aufgeklärt, die einzelnen Elemente fügen sich gut ineinander und werden kindgerecht vermittelt. Das Schöne ist jedoch, dass auch an zuhörende Erwachsene gedacht wurde. So gibt es einen kleinen Running Gag mit einem bekannten Ausspruch, der bei mir für sehr viel Erheiterung sorgt, aber eben etwas versteckt ist. Alles andere als dümmlich, sondern gut durchdacht und spannend erzählt – so kann es mit der Serie weitergehen!

Julian Greis ist wie schon in den beiden ersten Folgen als Klößchen zu hören und macht seine Sache wieder richtig gut. Er spricht locker und bringt viel Humor in die Handlung ein, kann aber auch wie die anderen fieberhaft in dem Fall ermitteln. Sein Vater wird von Kai-Hendrik Möller gesprochen und passt sich gut an die Atmosphäre der Handlung an, auch er hinterlässt einen positiven und sympathischen Eindruck. Konstantin Graudus ist als Herr Fröhlich zu hören, mit viel Energie und einer passenden Ausdrucksweise hat auch er mich überzeugt. Weitere Sprecher sind Tanja Dohse, Achim Buch und Jesse Grimm.

Die akustische Umsetzung der Geschichte ist wieder eher zurückhaltend, aber sehr passend. So einige Geräusche unterstreichen das Geschehen und lassen insbesondere die Action-Szenen gut wirken. Auch ein bisschen Musik ist eingebaut, diese beeinflusst die Stimmung aber eher aus dem Hintergrund und wirkt nicht so präsent wie in der adulten Serie.

Das Cover zeigt eine der letzten Szenen des Hörspiels, die das actiongeladene Highlight der Folge ist. Tim und Karl sind von oben bis unten mit Schokolade beschmiert, während die vier Freunde durch die Schokoladenfabrik laufen. Die bunten Farben und der moderne Zeichenstil sind dabei wieder sehr passend umgesetzt.

Fazit: TKKG Junior macht einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und präsentiert auch mit der dritten Folge „Giftige Schokolade“ spannende, witzige und gut erzählte Unterhaltung, an der Kinder Freude haben, die aber auch zuhörenden Erwachsenen Spaß machen wird. Es gibt einige Rätsel zu lösen, immer wieder etwas Neues zu Entdecken und auch viel zu Lachen – sehr hörenswert!

VÖ: 14. September 2018
Label: Europa
Bestellnummer: 190758496221


TKKG Junior – 2. Vorsicht: Bissig!



Bei den sommerlichen Temperaturen zieht es die Freunde von TKKG an den nahe gelegenen Badesee, wo sie Zeuge eines kleinen Tumultes werden. Eine Frau wird mitten im Wasser von einem unbekannten Wesen gebissen, nicht einmal Gaby kann sagen, von welchem Tier die Verletzungen stammen. Schnell wird auch die örtliche Presse auf den Fall aufmerksam, und bald spricht die ganze Stadt von nichts anderem mehr...

Zum Start von „TKKG Junior“ wurden von Europa gleich zwei Episoden auf den Markt gebracht, sodass man auch gleich „Vorsicht: Bissig“ zu hören bekommt. Auch in dieser Folge wird wieder aus den jüngeren Jahren der bekannten Jugendbande berichtet, wobei die Charaktere wieder deutlicher herausgearbeitet werden als in einigen der aktuellen Episoden der großen Vorlage. Besonders Klößchen sticht dabei positiv hervor und punktet mit echtem, leicht naiven Charme, und auch Gaby ist eben nicht nur „das Mädchen“, sondern wird durch Sportlichkeit, Mut und Tierliebe ausgezeichnet. Die Handlung startet dabei aus der Sicht der jungen Frau, die angegriffen wird, doch schon kurze Zeit später findet der Perspektivwechsel zu TKKG statt. Dabei wiederholen sich einige wenige Wörter aus dem vorigen Dialog – nicht das einzige Beispiel für die gelungene Erzählweise, die sich einige neue Wege einfallen lässt. Auch der Einfluss der Presse und die Reaktion einiger Einwohner und Mitschüler wird gekonnt eingebaut und bringt Leben in die Handlung. Die Ermittlungen der vier Hauptcharakter treten erst gegen Ende richtig hervor, sind dann aber in einigen spannenden und auch unheimlichen Szenen gut dargeboten. Die Auflösung macht durchaus nachdenklich und zeigt, dass auch jeder Bösewicht seine Motive hat, reine schwarz-weiß-Malerei findet hier nicht statt. Natürlich richtet sich das Hörspiel an eine jüngere Zielgruppe und ist deswegen nicht so komplex, was aber durch viel Atmosphäre und den kurzweiligen Verlauf allerdings auch nicht negativ auffällt.

Liza Ohm ist wie bereits in der vorigen Folge als Gaby Glockner zu hören, die sie sympathisch, aber auch mit Durchsetzungskraft und Mut ausstattet und dabei in jeder Szene sehr glaubhaft wirkt – eine sehr gelungene Besetzung für die Rolle. Auch Felix Strüven hat mir als Karl sehr gut gefallen, der eher nüchterne Charakter bekommt durch ihn viel Leben eingehaucht und sorgt mit seinem eigenen Charme für eine positive Atmosphäre. Christian Rudolf ist als Reporter zu hören und bringt viel Tatendrang mit ein, seine Auftritte sorgen hier für Abwechslung. Weitere Sprecher sind Michael Bideller, Celine Fontanges und Peter Kaempfe.

Nach dem aufgeregten und temporeichen Titelsong, der modern wirkt und die vier Hauptrollen in Raps vorstellt, ist die akustische Umsetzung der Handlung etwas ruhiger geraten. Auch hier sind kleine Melodien eingebaut, um die einzelnen Szenen voneinander abzutrennen, während die Geräusche stimmig umgesetzt sind und verschiedene Szenerien schaffen – alles gut aufeinander abgestimmt.

Das Titelbild zeigt eine der aufregenden Szenen, in denen Tim und Gaby vor dem bissigen Monster davonzuschwimmen versuchen – und das ist ansprechendem Comicstil. Im Inneren gibt es viele kleine Zeichnungen und Grafiken, dazu noch weitere Infos zum Thema der Folge. Auch die Steckbriefe der vier Detektive sind wieder zu finden.

Fazit: Auch die zweite Episode der Serie überzeugt mit viel Charme und Witz, dazu kommt eine kurzweilige Geschichte mit vielen prägnanten Szenen. Die Auswirkungen der Medien werden gut dargestellt, und trotz der einen oder anderen Übertreibung wirkt alles passend zusammengestellt. Schön, dass hier wieder eine Serie mit viel Flair entstanden ist.

VÖ: 6. Juli 2018
Label: Europa
Bestellnummer: 190758363622


TKKG Junior – 1. Auf frischer Tat ertappt



Tim, Karl und Klößchen sind ganz gespannt darauf, was Gaby von ihrem Vater zu berichten hat, der als Kommissar bei der Polizei arbeitet. Aber von der Einbruchsserie im Villenviertel hatten die drei schon in der Zeitung gelesen. Deswegen machen sie sich auf zum Badesee, nur Karl ist mit seinen Eltern in einem piekfeinen Restaurant zum Essen verabredet. Dort belauscht er ein merkwürdiges Gespräch zwischen einigen Mitarbeitern...

Nicht nur die „drei ???“, sondern auch einige andere Hörspielserien haben es vorgemacht: Mit einer Junior-Variante spricht man nicht nur eine jüngere Hörerschaft an, sondern sichert durchaus auch den Fortbestand der eigentlichen Serie, die so neue Käufer heranzüchtet. Deswegen ist es fast schon verwunderlich, dass erst nach über 200 Folgen von „TKKG“ nun eben auch eine Junior-Variante erschienen ist. Das Kennenlernen der Jugendbande wird hier zwar nicht thematisiert, aber die vier kennen sich in der ersten Episode erst seit wenigen Wochen und wissen noch recht wenig voneinander. Auch die jüngere, frischere Ausgabe der Charaktere ist gut gelungen und bringt Schwung in die Handlung, zumal sich die Autoren mehr auf die Grundzüge der vier Detektive besonnen und diese gut ausgearbeitet haben. Auch andere Elemente wie das Internats-Thema oder Gabys sportliche Erfolge fließen wieder stärker ein als zuletzt bei der Hauptserie. Bei einer Geschichte für Hörer um die zehn Jahre oder noch jünger darf diese natürlich nicht allzu komplex ausfallen, auch ist die Handlung für geübte Hörer schnell zu durchschauen – aber an eben diese richtet sich die Serie ja auch nicht. Dafür wird ein trickreiches Verbrechen erzählt, was temporeich erzählt ist und dennoch immer wieder genaue Erklärungen oder kleine Zusammenfassungen ernthält. So wird sehr gut auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingegangen, und am Ende wird es dann noch einmal richtig spannend. Wirklich aktiv ermitteln TKKG hier zwar nicht, doch die gute Kombinationsgabe sorgen dennoch für genügend Eigeninitiative. Ein gelungener Einstieg in die neue Serie, die mir wirklich Spaß gemacht hat.

Die Auswahl der Sprecher ist Europa ebenfalls geglückt, die vier Hauptfiguren wurden mit passenden und gut unterscheidbaren Sprechern besetzt. Sebastian Fitzner verleiht der Figur des Tim eine gehörige Portion Energie und bringt besonders die Neugier und die Abenteuerlust des Jungen gut zur Geltung, kann aber auch einen emotionalen Moment glaubhaft darbieten. Julian Greis ist als Klößchen ebenfalls gut besetzt, er klingt gemütlich und vertrauenswürdig, bringt naiven Charme mit ein und sorgt immer wieder für kleine Lacher. Erik Schäffler ist als Gastsprecher in dieser Episode zu hören und punktet mit glaubhafter Betonung und einigen prägnanten Auftritten. Weitere Sprecher sind Kerstin Drager, Dagmar Dreke und Volker Hanisch.

Der Titelsong der Folge ist gut auf die Zielgruppe zugeschnitten und wirkt mit einigen Rap-Einlagen ziemlich modern, wobei im Text die Hauptcharaktere vorgestellt werden. Da ist ganz schön viel los, sodass man beim ersten mal Hören wohl nicht alles aufnehmen kann. Die Handlung ist stimmig mit Musik und Geräuschen unterlegt, was einen guten Gesamteindruck hinterlässt.

Das Logo der Serie ist mit den dicken Buchstaben und der stilisierten Lupe ansehnlich, aber dennoch schlicht genug geraten, um nicht vom eigentlichen Motiv abzulenken. Der Comicstil gefällt mir dabei gut, TKKG sind dabei mit treffendem Gesichtsausdruck dargestellt. Im Inneren sind die Sprecher und das Produktionsteam übersichtlich aufgelistet, auch werden die vier Figuren in kurzen Steckbriefen und mit kleinen Zeichnungen noch einmal vorgestellt.

Fazit: Der neue Ableger von TKKG mit der jüngeren Ausgabe der vier Ermittler startet mit einer temporeichen Folge, die zwar recht leicht zu durchschauen ist, aber eine sehr stimmige Atmosphäre, gut ausgestaltete Charaktere und eine Handlung präsentiert, die gut nachvollziehbar und auch für jüngere Zuhörer gut geeignet ist. Sehr hörenswert!

VÖ: 6. Juli 2018
Label: Europa
Bestellnummer: 190758040721

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