Macabros – 9. Der Blutregen

Macabros – 8. Die Geister-Höhlen

Macabros – 7. Totenacker der Dämonen

Macabros – 6. Der Horror-Trip

Macabros – 5. Die Schreckensgöttin


Macabros – 9. Der Blutregen



Erster Eindruck: Seance mit Folgen

Das „Cork's House“ in der Nähe von London hat eine schreckliche Geschichte hinter sich, ein grausamer Todesfall hat dort vor langer Zeit stattgefunden. Der Wissenschaftler Professor Baring will sich den dort auftauchenden übernatürlichen Phänomenen annehmen und hält mit einem Medium eine Seance in dem Haus ab – mit ungeahnten Folgen, die Björn Hellmark auf den Plan rufen...

Nachdem sich die Vorgängerfolge stark dem Fortlauf der Rahmenhandlung gewidmet hat, steht die neunte Folge der „Macabros Classics“ aus dem Hause WinterZeit wieder eher für sich, allerdings nicht ohne dem Kampf gegen die schwarzen Priester einige neue Facetten hinzuzufügen. Aber zunächst wird in einer sehr gelungenen Introszene die düstere und unheimliche Szenerie der Folge aufgebaut, um kurz darauf zu weiteren Charakteren umzuschwenken, die der geneigte Hörer bisher noch nicht kennt. Das ist flüssig und flott erzählt, dennoch kann man der Handlung auch als Neueinsteiger gut folgen. Dank der zügigen, aber nicht überhasteten Entwicklung der Story stößt dann bald auch Björn Hellmark hinzu, ermittelt, kämpft, rettet Leben. Die Idee, dass er seinen Zweitkörper Macabros an einer beliebigen Stelle entstehen lassen kann, ist dabei mehrfach und teilweise mit kleinen Überraschungen verbunden eingebunden, was die Eigenständigkeit der Serie weiter betont. Mir gefällt, wie sich alles immer mehr zuspitzt und mit viel Energie umgesetzt wurde, wobei auch das Finale sehr stimmig umgesetzt wurde. Lediglich das „Nachspiel“ ist leider etwas zu lang geraten und nimmt den Schwung aus der Folge, die sich dennoch als sehr hörenswert herausgestellt hat.

Roland Hemmo ist in dieser Folge als Professor Baring zu hören, seine Stimme nimmt dabei einen Klang an, der sehr markant ist und besonders in den spannenden Szenen sehr treffend ist. Vera Teitz hat mir als Medium Camilla Davies ebenfalls sehr gut gelungen, von mysteriösem Raunen über unverkennbare Panik in der Stimme kann sie eine breite Vielfalt bieten und so jede Szene gut ausarbeiten. Nils Nelleßen ist als Ernie Garet ebenfalls gut besetzt und punktet mit einer eingängigen und lebendigen Sprechweise. Weiterhin zu hören sind unter anderem Antje von der Ahe, Boris Tessmann und Dascha Lehmann.

Die Musik fügt sich in dieses Konzept stimmig ein und betont die besonders spannenden Stellen mit etwas härterer Musik, doch auch die anderen Szenen haben einen passenden Klang verpasst bekommen. Gleiches gilt auch für die Geräusche, die sehr passgenau auf die Dialoge zugeschnitten sind. So wirkt alles lebendig und wie aus einem Guss, wie man es von der Serie gewohnt sein kann.

Natürlich wurde auch hier das Titelbild des Heftromans übernommen und an das Format der CD angepasst, wobei der neongrüne Schriftzug nicht fehlen darf. Die unheimlichen Fischwesen, die die Handlung im zweiten Teil bestimmen, sind darauf dargestellt, was nostalgisch und detailreich geschehen ist. Im Inneren sind wieder die Infos zu Brigitte Carlsen und Dennis Schmidt-Foß zu finden.

Fazit: Die Handlung ist sehr flüssig, wobei gerade der Anfang den Einstieg sehr lebendig gestaltet und mit einigen Szenenwechseln dynamisch wirkt. Die Spannung baut sich aber auch danach immer weiter auf und endet in einem sehr gut erzählten Finale, auch wenn sich das Ende ein bisschen zu sehr streckt.

VÖ: 4. Mai 2018
Label: WinterZeit
Bestellnummer: 978-3-960660-69-9


Macabros – 8. Die Geister-Höhlen



Erster Eindruck: Auftakt zu neuem Handlungsstrang...

Eigentlich wollte Björn Hellmark endlich mal wieder mit seiner Partnerin Carminia Brado auf einen Empfang ausgehen, wo er auch wichtige Geschäftspartner treffen sollte. Doch er bekommt von einem Unbekannten einen vagen Hinweis, der sein weiteres Schicksal bestimmen könnte – und so macht er sich sofort auf die Suche nach den Geister-Höhlen. Doch auch seine Gegner, die Diener des Molochos, wissen um seine Bestimmung und setzen alles daran, ihn daran zu hindern...

Mit „Die Geister-Höhlen“, der achten Folge der „Macabros Classiscs“ von WinterZeit ist nicht nur erneut eine Produktion entstanden, die wieder ein vollständiges, „richtiges“ Hörspiel ist und nicht nur eine Lesung, sondern treibt die Rahmenhandlung der Serie erst einmal so richtig an. Zwar gibt es auch hier eine eigenständige Handlung, die sich um einen neuen Agenten der dunklen Seite dreht, der auf Björn Hellmark angesetzt wird und mit allerlei irdischen wie übernatürlichen Mitteln versucht, diesen aus dem Weg zu räumen – für Spannung ist wegen der kurzweiligen Handlung also schon einmal gesorgt. Doch im Kern wird hier ein neuer Handlungsstrang, ein weiterer Teil der „Mythologie“ der Serie vorbereitet. Ohne zu viel verraten zu wollen, bringt diese eine ordentliche Portion Mystik mit ein, zumal dem Hörer wie auch der Hauptfigur bei weitem nicht alle Informationen gegeben werden. Vieles bleibt unklar, und während man auf den nächsten Schnipsel wartet, vergeht die Zeit sehr schnell. Es macht viel Spaß, sowohl Björn als auch seinen Gegenspielern bei der Verwirklichung ihrer eigenen Pläne zu lauschen. Molochos, der dabei als Antagonist samt großem Gefolge vorgestellt wird, bringt dazu noch viel von seiner unheimlichen Aura mit ein. Das ist alles sehr stimmig erzählt und macht richtig Lust auf die weiteren Entwicklungen der Serie.

Martin Kautz ist in dieser Folge als Morton Clinch zu hören und sorgt in einigen Szenen für einen intensiven Ausdruck, indem er den Wahn des Mannes sehr gekonnt und facettenreich intoniert. Helmut Krauss' Stimme wird als Al Naafur wieder mit einem hallenden Effekt versehen, was seine dröhnende und voluminöse Stimme noch weiter unterstützt. Dennis Schmidt-Foß macht seine Sache als Björn Hellmark wieder sehr gut, er kann die spannenden Szenen ebenso präsent wirken lassen wie ruhigere Momente. Weitere Sprecher sind Bert Franzke, Markus Pfeiffer und Björn Schalla.

Auch die akustische Umsetzung ist WinterZeit wieder sehr gut gelungen, die Geschichte wird so in ihrer dynamischen Wirkung unterstützt. Die Geräusche sind gekonnt an die einzelnen Szenen angepasst und sind in den actionreicheren Szenen auch mal recht laut eingesetzt, ohne zu billigen Schockmomenten zu verkommen. Die Musik fügt sich stimmungsvoll ein und sorgt für einen zusammenhängenden Eindruck.

Natürlich ist das Cover wieder den alten Heftromanen entnommen, was den Nostalgiefaktor deutlich steigert. Durch die Kleidung der Skelette mit ihrem pink-grünen Batiklook geht allerdings auch einiges von der düsteren Stimmung verloren, die durch die eigentlich gut komponierte Szenerie erzeugt wird. Das Logo in leuchtendem Grün darf aber natürlich nicht fehlen.

Fazit: „Die Geister-Höhlen“ macht richtig Spaß, nicht nur wegen der abwechslungsreichen und spannenden Handlung, sondern auch mit seiner Vorbereitung auf den weiteren Handlungsstrang der Serie. Die Stimmung ist dabei durchgängig sehr dicht, die Geschichte mit den dynamischen Wechseln gut aufgebaut. Sehr gelungen!

VÖ: 26. Januar 2018
Label: WinterZeit
Bestellnummer: 978-3-960660-68-2


Macabros – 7. Totenacker der Dämonen



Erster Eindruck: Auf den Spuren einer Sekte...

Endlich ist es so weit, und die Journalistin Cindy Parker bekommt eine Einladung zu einem mysteriösen Zirkel, der mit dem Übernatürlichen hantiert. Sie wittert eine große Story, doch bald ist die junge Frau spurlos verschwunden. Als dann auch noch der Privatdetektiv Peter Ellis verschwindet, der sich an die Spur von Parker geklemmt hat, ruft dies Björn Hellmark auf den Plan...

Macabros, ein absoluter Klassiker der Heftromane, aber auch des Hörspiels, ist nach einigen anderen Umsetzung bei WinterZeit angekommen. Und dass die Geschichten um Björn Hellmark und seinen zweiten Körper dort bestens aufgehoben sind, beweist auch die siebte Folge der Serie, die sich als sehr unterhaltsam herausstellt. Zunächst gibt es gleich zwei Introszenen, die sich noch nicht um die Hauptfigur drehen, sondern die Eckpunkte dieser Folge abstecken. Hier sind bereits die ersten übernatürlichen Aspekte eingebaut und einige unheilvolle Ankündigungen werden gemacht, sodass die Spannung gleich zu Anfang recht groß ist. Gut gefällt mir auch, dass sich hier nicht lange mit dem Start von Hellmark in der Handlung aufgehalten wird und das Tempo so nicht abflaut. Zwar gibt es im Mittelteil einige kleinere Szenen, in denen die Handlung etwas nachlässt, aber insgesamt wurde auch hier sehr stark und auf den Punkt gebracht erzählt. Die Bedrohung dieser Folge wirkt dabei stets präsent und steigert so den Reiz der Handlung, was sich gegen Ende natürlich noch steigert. Dabei finden einige dynamische Wechsel statt, die insbesondere durch Rani Mahay ermöglicht werden, der Macabros hier wieder zur Seite steht und seinen Teil in kurzweiligen Szenen zur Auflösung der Folge beiträgt. Das Finale ist schließt die Folge dann gekonnt und elegant ab.

Marios Gavrillis ist wieder als Rani Mahay zu hören und sorgt mit seiner angenehmen Stimme und der lockeren, glaubhaften Sprechweise für viele gelungene Szenen, in denen er seinen Charakter gekonnt wirken lässt, ohne sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Anke Reitzenstein ist in der Rolle der Condy Parker ebenfalls sehr gut besetzt, sie setzt ihre jahrelange Erfahrung dazu ein, um immer die richtige Wirkung beim Hörer zu erzielen und sticht mit ihrem einprägsamen Klang immer etwas hervor. Michael Iwannek kann als Peter Ellis auch überzeugen, der Privatdetektiv bekommt durch ihn eine sehr eindrucksvolle Aura. Weitere Sprecher sind Guiliana Jakobeit, Frank Schaff und Maja Maneiro.

Die Umsetzung des Heftromanklassikers ist WinterZeit äußerst gut gelungen, sie ist opulent, ohne jedoch über die Stränge zu schlagen. So gibt es viele Geräusche, die sich stimmig in die Dialoge einfügen und diese mit Leben füllen. Die Musik ist treffend gewählt und spiegelt den rauen Charakter der Geschichten wieder und gestaltet besonders spannende Szenen sowie die Szenenübergänge vielseitiger.

Dem Cover merkt man den Retro-Touch der Serie deutlich mehr an als dem modern produzierten Hörspiel. Diverse Frauenbeine strecken sich aus schlichten Gräbern hervor, allesamt weiß und mit einem leichten Schimmern umgeben. Ein blattloser Baum ist dazu eine gelungene Ergänzung, während ein riesiger, roter Kopf im Hintergrund mit der runden Sonnenbrille zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Fazit: Eine sehr kurzweilige Folge der Serie mit interessantem Thema und gut erzähltem Verlauf, der durch die dynamischen Wechsel viel Reiz entfaltet und die Hörer immer wieder überraschen kann. Die Charaktere kommen gut zur Geltung, stehen aber nie im Vordergrund, sondern lassen die übernatürlichen Szenen noch besser wirken.

VÖ: 24. November 2017
Label: WinterZeit
Bestellnummer: 978-3-960660-67-5


Macabros – 6. Der Horror-Trip



Erster Eindruck: Auf die Größe kommt es an...

Die Sorge um Björn Hellmark alias Macabros ist groß, schon seit Tagen ist der Verlobte von Carminia Brado spurlos verschwunden. Ihr zur Seite steht Rani Mahay, der schließlich einen Hinweis über merkwürdige Vorgänge in Kalkutta erhält und diesen nachgeht. Doch wo sich Björn Hellmark tatsächlich aufhält, übersteigt selbst seine Vorstellungskräfte...

Was in „Die Schreckensgöttin“ begann, wird von WinterZeit in der sechsten Folge der „Macabros Classics“ nahtlos fortgesetzt. Die Parameter für die Geschichte wurden bereits im Vorgänger gestellt, sodass „Der Horror-Trip“ direkt in die Handlung einsteigt und mit hohem Tempo starten kann. Das ist dann auch sehr gut gelungen, jede Szene bringt neue Elemente mit ein und treibt die Entwicklung voran. Zudem sorgen auch schnelle Wechsel eine dynamische Atmosphäre, dennoch wird hier nicht überhastet erzählt. Sei es die Suche von Carminia, die Szenen in Kalkutta oder Björns schreckliche Erlebnisse, alles ist sehr gut zusammengefügt. Die Geschichte ist spannend, wird aber noch durch zahlreiche Schockmomente gesteigert, die sehr gekonnt eingebaut sind und meist in kleinen Cliffhangern ändern. Die mystischen Elemente sind gut eingebaut und sorgen für eine dichte Atmosphäre, sie bieten einige interessante Gedankenspiele, aber auch ziemlich grausame Momente, die jedoch nie ins allzu Brutale rutschen. Auch das Finale ist gut erzählt, nur danach kommt ein kleiner Wermutstropfen in das ansonsten sehr gelungene Hörspiel: Die letzte Szene scheint mitten im Gespräch zu enden, was etwas hastig wirkt. Aber das ist bei dem gelungenen Hauptteil äußerst gut zu verkraften.

Marios Gavrillis ist in der Rolle des Rani Mahay zu hören, was ihm gut gelingt. Er spricht die Rolle sicher und mit glaubhafter Betonung, sodass eine sympathische und präsente Rolle entstanden ist. Auch Helmut Krauss hat mit Al Naafur eine interessante Rolle, die er wie immer sehr professionell und mit der ihm ganz eigenen Aura spricht. Jill T. Böttcher ist als Carminia Brade wieder gut besetzt, ihre sanfte und doch kraftvolle Stimme hat viel Strahlkraft. Weitere Sprecher sind Lutz Riedel, Torsten Sense und Frank Schaff.

Laut und knallig geht es in dieser Folge zu, zum Einschlafen ist „Der Horror-Trip“ jedenfalls nicht geeignet. Gerade die Geräusche sind auch mal etwas lauter und gehen mit den Dialogen eine Verbindung ein, beides ergänzt sich wunderbar. Auch die Musik fügt sich sehr stimmig ein, harte Gitarrenriffs prägen hier das Bild und sorgen für einen dynamischen Eindruck.

Zwei schrecklich entstellte Bestien ziehen einen Streitwagen, auf dem eine in einen roten Mantel verhüllte Amazone spielt – das Motiv aus dem Cover des Hörspiel entstammt einer der prägnantesten Szenen des Hörspiel und ist perspektivisch sehr gelungen in Szene gesetzt. Fotos und Interviews zweier Sprecher sowie die CD in Schallplattenoptik sind weitere hübsche Aspekte der Gestaltung.

Fazit: Dynamische Szenenwechsel, spannende Entwicklungen und grausame, mystische Wesen - „Der Horror-Trip“ hält, was er verspricht. Das hohe Tempo ist nicht überhastet, die Charaktere kommen gut zur Geltung. Eine sehr runde Folge, die den Zweiteiler der Serie gekonnt abschließt.

VÖ: 29. September 2017
Label: WinterZeit
Bestellnummer: 978-3-960660-66-8


Macabros – 5. Die Schreckensgöttin



Erster Eindruck: Macabros lebt erneut als Hörspiel

Durch Zufall erfährt Björn Hellmark von einem Mann, der vor 30 Jahren spurlos verschwunden ist und nun plötzlich wieder aufgetaucht ist. Und so fliegt er nach London, nicht ahnend, welchem Schrecken er dort begegnen wird. Um sich die Zeit bis zu seiner Rückkehr zu vertreiben, besucht Carminia Brado einen Zirkus, der gerade in der Stadt weilt – und auch sie kommt dabei nicht ungeschoren davon...

Macabros ist nach einigen Folgen als inszenierte Lesung nun bei WinterZeit in seiner ursprünglichen Form, dem klassischen Hörspiel zurück. Den Anfang macht dabei „Die Schreckensgöttin“, eine Folge mit sehr prägnanten Charakteren und Schauplätzen, die hier gut umgesetzt wurden. Dabei ist auch der sanft eingebundene Humor sehr gut platziert und bereichert die Handlung um eine auflockernde Note. Bereits der Beginn mit einer kleinen Introszene setzt einen ersten Höhepunkt und lässt auch über die ersten Szenen direkt einen bedrohlichen Schatten wabern. Danach geht es temporeich weiter, die Straffung der Handlung ist sehr gut gelungen und bringt viel Dynamik mit sich. Der Fokus liegt sicherlich auf Björn und seiner Begegnung mit der leicht bekleideten Knochendame, die eine sehr düstere Ausstrahlung verbreitet und in einer Szene mit Strahlkraft gekonnt inszeniert wurde. Doch auch der Handlungsstrang um Carminia ist unterhaltsam und bietet einen kurzweiligen Plot. In Kombination wirkt beides sehr abwechslungsreich und ergänzt sich bestens zu einem unterhaltsamen Hörspiel, welches zudem einige Weichen für den weiteren Verlauf der Serie stellt.

Dennis Schmidt-Foß ist in der Hauptrolle des Macabros zu hören und gestaltet seine Figur sehr unterhaltsam und locker, schlägt in den spannenderen Momenten aber auch eine ernsthaftere Sprechweise an und zeichnet so die Spannungskurve mit seiner Stimme nach. Jill T. Böttcher macht als Carminia Brado ebenso einen guten Eindruck, ihr sanfter Klang passt gut zu dem Charakter, den sie mit viel Charme ausstattet. Edda Fischer macht ihre Sache ebenfalls sehr gut und baut eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre auf. Weitere Sprecher sind Marios Gavrillis, Helmut Krauss und Till Hagen.

Die akustische Umsetzung ist sehr intensiv gelungen, zumal es hier auch mal etwas lauter werden darf. Bereits zu Beginn gibt es einige heftige Geräusche, was über die gesamte Handlung immer wieder durchschlägt. Auch die Musik fügt sich dabei sehr gut ein und zeichnet die Dynamik der Handlung nach. Insgesamt ist das sehr stimmig gelungen.

Mit ihrer violetten Haut und den Totenköpfen, die ihre Brüste bedecken, zieht die Schreckensgöttin auf dem Cover alle Blicke auf sich. Doch auch ihre dämonischen Gestalten inklusive der Katze, die eine wichtige Rolle in der Handlung spielt, sind fantasievoll in Szene gesetzt, während Björn mit seinem Schwert von hinten zu sehen ist. Das Innere enthält einige Informationen zu den teilnehmenden Sprechern.

Fazit: Die erste Folge von Macabros als Hörspiel ist WinterZeit sehr gut gelungen. Die Handlung ist sehr temporeich und kurzweilig erzählt, durch die beiden verschiedenen Handlungsstränge entsteht zudem eine dynamische Wirkung. Sehr gut gefallen hat mir auch das Auftreten der Schreckensgöttin, die zu einer sehr prägnanten Figur wird.

VÖ: 4. August 2017
Label: WinterZeit
Bestellnummer: 978-3-960660-65-1

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