
Die größten Fälle von Scotland Yard - 10. Die Liebe zum Detail
Die größten Fälle von Scotland Yard - 9. Schneesturm
Die größten Fälle von Scotland Yard - 8. Dr. Crippen
Die größten Fälle von Scotland Yard - 7. Gefallener Engel
Die größten Fälle von Scotland Yard - 6. Resistent
Die größten Fälle von Scotland Yard - Bittere Kristalle
Die größten Fälle von Scotland Yard - 10. Die
Liebe zum Detail

Erster Eindruck: Von wegen Urlaub...
Robin Maynard, Inspector bei Scotland Yard, will sich beim Urlaub
richtig erholen. Doch schon bald geschehen auch in dem
liebenswerten Küstenort schreckliche Vorkommnisse,und Maynards
Spürsinn ist geweckt. Denn obwohl der Brand in einer Villa wie ein
Unfall scheint, hat er so seine Zweifel...
Klassische Krimigeschichten mit wechselnden Ermittlern präsentiert
Maritim in seiner Reihe "Die größten Fälle von Scotland Yard",
Zeit, Aufbau und Wirkung sind dabei nicht festgelegt sondern können
von mal zu mal wechseln. Bei "Die Liebe zum Detail" haben wir es
mit einer sehr gradlinigen Erzählung aus der heutigen Zeit zu tun,
die jedoch eine klassische Ermittlungsarbeit enthält und nicht wie
vorige Folgen zum Teil auf gerichtsmedizinische Untersuchungen
aufbaut, sondern lediglich einige wenige Elemente daraus enthält -
eine gute und glaubhafte Mischung. Dabei lernt man natürlich Robin
Maynard und seine Kollegin Noreene Sullivan recht gut kennen, die
Charakterbeschreibung ist wieder gut gelungen.Der Fall an sich ist
gut erzählt und spannend, nicht sofort kann man alle Details selbst
auflösen. Auch die Steine, die in Maynards Weg liegen, sorgen für
einen abwechslungsreichen Verlauf der Folge. Eine Geschichte, die
mir aufgrund ihrer Glaubwürdigkeit, ihrer angenehm ruhigen
Ausstrahlung und dem spannenden Verlauf sehr gut gefallen hat.
Dietmar Wunder spricht die Hauptrolle des Robin Maynard. Seine sehr
präsente Art zeichnet auch hier wieder ein genaues Bild seines
Charakters, von dem er nicht abweicht. Noreene Sullivan, die die
Ermittlungen leitet, wird von Karen Schulz-Vobach gesprochen. Auch
ihre Leistung ist tadellos, kann sie doch sehr glaubhaft agieren.
Donald Arthur ist als Pathologe zu hören, seine auffällige Stimme
sorgt wie immer für viel Aufmerksamkeit und einen eindrucksvollen
Auftritt. Weitere Sprecher sind Sabine Bohlmann, Michael Habeck und
Norbert Gastell.
Die Musik wirkt hier sehr frisch und unverbraucht, hier wird auf
moderne Pop-Rock-Klänge gesetzt. Dabei sind auch teilweise
gesungene Stücke verwendet worden, die sich gut einpassen und eine
nette Abwechslung sind. Die Geräusche sind nicht ganz so zahlreich
eingesetzt, können aber einige Szenen akzentuieren.
Das Cover ist wie immer zweigeteilt, auf der linken Seite ist wie
üblich im Hintergrund Big Ben zu sehen, im Vordergrund sind
Schriftzug und einige Sprecher zu finden. Die rechte Seite zeigt
dieses mal das Bild eines langsam verfallenden Gemäuers, was
aufgrund der Farbwahl durchaus ansprechend wirkt.
Fazit: Klassische
Ermittlerarbeit mit interessanten Abstechern, die mich aufgrund
ihrer Kurzweiligkeit gut unterhalten hat.
VÖ: 04.August 2010
Label: Maritim
Bestellnummer: 978-3-86714-293-9
Die größten Fälle von Scotland Yard - 9.
Schneesturm

Erster Eindruck: Tödlicher Anruf
Ein einziger Anruf, und das Leben eines Drogenbosses ist vorbei. In
seinem Auto explodierte eine Bombe, gezündet durch Handywellen, da
er im Moment des Einsteigens angerufen wurde. Detective Whalley,
der eigentlich die Zerschlagung des Drogenringes zum Ziel hatte,
sieht sich jetzt vor einer ganzen Mordserie...
Ein neuer Fall für Chiefinspector Lorraine Whalley und ihr Team! In
unregelmäßigen Abständen sind die Fälle der toughen Frau in der
Reihe "Die größten Fälle von Scotland Yard" zu hören, die
wiederkehrenden Charaktere sind so schon vertraut und müssen nicht
extra lange eingeführt werden. "Schneesturm" lautet der Titel der
neunten Folge, Mord an Drogenhändlern deren Grundlage. Lange Zeit
tappt man im Dunkeln, wer die Anschläge verüben könnte.
Glücklicherweise wurden hier auch nicht allzu offensichtliche
Spuren gelegt, sodass die Handlung bis zum Ende recht spannend
bleibt und eine überraschende Auflösung vorweisen kann. Leider
rückt auch Lorraine Whalley, die immer eine interessante Figur war,
vor der Kulisse des Falles in den Hintergrund rückt und nicht mehr
ihr ganzes Potenzial ausspielen kann. Ansonsten ist eine gute Folge
mit unterhaltsamen Verlauf entstanden, das einiges an
Überraschungen bietet.
Die wunderbare Melanie Manstein ist selbstverständlich wieder als
Lorraine Whalley zu hören und kann erneut mit ihrer warmen Stimme
wieder eine tolle Darstellung der Chiefinspectorin abliefern. Ihr
Kollege Colin Hickey wird von Michael Scherthaner gesprochen, der
mit seinem sicheren Auftreten und gekonnter Betonung glaubwürdig
wirkt. Sandra Schwittaus auffällige und extrem kratzige Stimme ist
als Mrs. Templeman wieder ein echtes Highlight. Weitere Sprecher
sind unter anderem Walter von Hauff, Andreas von der Meden und
Christian Rode.
Die musikalische Begleitung der Geschichte ist eher hintergründig
und nicht sonderlich auffällig. Die eingesetzten Stücke verbreiten
allerdings eine angenehme Atmosphäre. Für die Geräusche gilt
ähnliches: Auch hier ist ihr Einsatz nicht sonderlich zahlreich,
dafür ansprechend und sinnvoll.
Das Titelbild zeigt eine aus den Angeln gerissene und verrostete
Tür, im Hintergrund lediglich eine nackte Glühbirne. Leider ist
dieses Bild nicht sonderlich aussagekräftig und könnte leicht im
Hörspielregal untergehen. Die Aufteilung in zwei Hälften gefällt
aber immer noch recht gut.
Fazit: "Die größten Fälle
von Scotland Yard" bietet erneut eine spannende und unterhaltsame
Folge, deren Ende wirklich überraschen kann.
VÖ: 06.Juli 2010
Label: Maritim
Bestellnummer: 978-3-86714-292-2
Die größten Fälle von Scotland Yard - 8. Dr.
Crippen

Erster Eindruck: Hat er oder har er nicht?
Die Eheleute Crippen haben sich schon lange auseinandergelebt -
vielleicht sind ihre Berufe als Arzt und Barsängerin einfach zu
unterschiedlich. Auch das beide längst neue Liebschaften haben, ist
kaum verwunderlich. Doch Cora Crippens überstürzte Abreise in die
USA erstaunt dann doch einige Beteiligte...
Ein interessanter Ansatz für eine Krimireihe: In wechselnden Zeiten
haben die Geschichten meist nur den Einsatzort gemein - London. So
ist auch "Dr. Crippen" eher ein Einzelhörspiel, muss sich aber
dennoch mit anderen Folgen der Reihe messen lassen. Und da hat es
dieser achte Teil leider recht schwer. Die Frage, die von Anfang an
im Raum steht ist: Hat er seine Frau ermordert oder ist sie
wirklich überstürzt in die USA abgereist? Bei dieser recht simplen
Problematik kann kaum Spannung aufkommen, das Thema gibt einfach
keine Nerven aufreibenden Szenen her. Da kann auch die zumindestens
leicht überraschende Auflösung nichts mehr an dem spannungsarmen
Verlauf ändern. Schade, denn die Introszene mit den beiden Crippens
und auch der darauf folgende Teil, in der die Liebhaber der beiden
vorgestellt werden, hatte Charme und bot interessante
Konstellationen. Doch für eine gute Geschichte hat dies leider
nicht ausgereicht.
Peter Weis ist als Dr. Crippen zu hören und ist in der Rolle sehr
solide, kann den Mann insgesamt geheimnisvoll halten. Seine Frau
Cora Crippen wird von Ghada Al-Akel gesprochen, deren hysterischer
Unterton zwar gut zu ihrer Figur passt, trotzdem wäre ein Gang
weniger schön gewesen. Anita Hopt ist als Ethel Neave zu hören, die
Geliebte von Dr. Crippen, und kann eine gute und glaubhafte
Betonung präsentieren. Weitere Sprecher sind Klaus Dittmann,
Andreas Borcheding und Peter Groeger.
Die Musik ist wie immer in der Reihe eher unauffällig, aber
stilsicher ausgewählt. Die wenigen Stücke begleiten das Hörspiel
gut und gehen auf die einzelnen Situationen ein. Die Geräusche
ergänzen das Klangbild mit glaubwürdigen und passenden Geräuschen,
die einige Akzente setzen können.
Gut gefällt mir das Titelbild. Die typische Zweitelung des Covers
ist geblieben - auf der linken Seite sehen wir den angedeuteten Big
Ben nebst Schriftzug und eingesetzten Sprechern. Die rechte
Zeichnung zeigt uns dieses mal Dr. Crippen und seine elegante Frau,
was schlicht aber ebenso ansprechend ist.
Fazit: Der Start der Folge
verspricht viel was die Story dann aber leider nicht halten kann,
weil die Lösung quasi auf der Hand liegt.
VÖ: Februar 2010
Label: Maritim
Bestellnummer: 978-3-86714-220-5
Die größten Fälle von Scotland Yard - 7.
Gefallener Engel

Erster Eindruck: Verwirrspiel in London
Eher durch Zufall gerät C.I.D.-Ermittlerin Lorraine Whalley an
einen brutalen Banküberfall, bei dem die Täter rücksichtslos
unbescholtene Kunden erschießen. Doch auch Explosionen in einem
Leichenhaus und bei einer militärischen Übung sorgen für Aufruhr.
Zuerst scheinen die Ermittlungen ins Leere zu Laufen, doch dann
erhält Whalley den entscheidenden Hinweis...
Nachdem bisher in jeder Folge von "Die größten Fälle von Scotland
Yard" ein neues Ermittlerteam die Hörspielwelt erfreute, kehrt nun
erstmals ein Team zurück und darf in einem weiteren spannenden Fall
ermitteln: Gefallener Engel. Und glücklicherweise hat sich Autor
Andreas Masuth das bisher menschlichste und einprägsamste Gespann
rund um Lorraine Whalley ausgesucht. Auch wenn die Charaktere nicht
ganz so ausgeprägt dargestellt werden wie in "Ungeboren", erkennt
man einige Eigenschaften wieder und findet sich so noch schneller
in die Figuren hinein, wobei Vorkenntnisse absolut nicht notwendig
sind. Der Fall ist ein moderner Thriller, in dem scheinbar
zusammenhanglose Ereignisse von den Ermittlern zu einem Gesamtbild
zusammengefügt werden. Da wollen vom Hörer viele Komponenten
behalten und richtig zugeordnet werden, dennoch ist der Anspruch
auf einem angenehmen Level, mit etwas Aufmerksamkeit kann man alles
gut mitverfolgen. Der Humor sehr abgeklärt und basiert zum großen
Teil auf sarkastischen Sprüchen des Gerichtsmediziners, die
Spannung kann bis zum Ende gehalten werden. Auch wenn diese
Produktion einige Ecken und Kanten hat, das dynamische Team und der
spannende, anfangs recht undurchsichtige Fall haben mich insgesamt
überzeugt.
Um die umfangreiche Story erzählen zu können, würden mehr als 20
Sprecher verpflichtet, allesamt auf hohem Niveau. Wieder spricht
Melanie Manstein die Rolle der Lorraine Whalley und kann dabei mit
ihrer erfrischenden Art und der angenehmen Stimme sehr überzeugen.
Duddy von der Spurensicherung bekommt seine Stimme und seine
sarkastische Art von Walter von Hauff geliehen, der so sehr
Profilreich wirkt. Klaus-Dieter Klebsch spricht den Chief und kann
seine markante Stimme wieder perfekt zur Geltung bringen. Weitere
Sprecher sind Ole Pfennig, Stefan Staudinger und Hans Geord
Panczak.
Die Musik ist heftig - harte Gitarrenriffs und elektronische Beats
treiben die Szenenübergänge an, wirken aber ab und an etwas
hektisch und unkoordiniert. Auch holpert das Hörspiel an dem einen
oder anderen Schnitt, die ansonsten technisch perfekte Umsetzung
gerät etwas ins Wanken. Dennoch ist hier alles im grünen
Bereich.
Eine Szene aus einem Obduktionsraum wird hier auf dem Cover
präsentiert, dazu eine Hand, die aus einem Leichensack herauslugt.
Den rechten Teil dominiert die Zeichnung, links ist neben dem
Schriftzug und der Angabe der Sprecher (löblich, da man auf einem
Blick viele bekannte Namen sieht) Big Ben, das Wahrzeichen Londons,
zu finden. Durch diese Aufteilung wirkt das Cover aufgelockert und
stimmig.
Fazit: Vielleicht nicht die beste
Folge der Serie, da die Geschichte ein wenig unübersichtlich
scheint. Trotzdem habe ich mich über das Wiederhören mit Lorraine
Whalley sehr gefreut.
Die größten Fälle von Scotland Yard - 6.
Resistent

Erster Eindruck: Der Entführer mit der Gasmaske...
Margret Cavendish, die Frau des Großunternehmers Jack Cavendish,
wird von einem Unbekannten entführt. Doch laut eines Briefes des
Entführers will er kein Geld - er will sich an Cavendish rächen.
Während Margret von dem Unbekannten mit der Gasmaske in einem Stall
festgehalten wird, beginnt das Ermittlerteam um Rachel O´Hara
vergeblich nach Spuren oder Verdächtigen zu suchen. Bis Margret
überraschend freigelassen wird. Doch damit ist der Fall noch lange
nicht zu Ende...
Mit "Die größten Fälle von Scotland Yard" hat Maritim eine Serie
entwickelt, in der immer wechselnde Ermittler ungewöhnliche
Kriminalfälle lösen. Nach fünf wirklich hervorragenden Folgen geht
"Resistent" leider die Puste aus und kann die hohe Spannung der
Vorgängerfolgen nicht halten. Während die restliche Serie von
überraschenden Wendungen und Nervenkitzel geprägt war, ist diese
Produktion recht vorhersehbar und bietet auch auf emotionaler Ebene
kaum Anreize. Denn auch die Ermittler sind dieses mal eher blass
und ausdruckslos geraten. Leider wurde ein weiterer, gravierender
Fehler begangen: Durch die Beschreibung auf der Rückseite, die Wahl
des Titels und die Illustration des Covers wird praktisch der ganze
Fall erzählt, den Rest kann man sich leicht zusammenreimen. Das
bedeutet nicht, dass ein schlechtes Hörspiel entstanden ist, aber
besonders im Vergleich zu den starken anderen Folgen rutscht es
eher in die Mittelmäßigkeit.
An den Sprechern gibt es hingegen nur wenig Kritik zu üben.
Christine Pappert überzeugt in der Rolle der Ermittlerin Rachel
O`Hara mit Durchsetzungsvermögen und Klugheit. Auch Lutz Riedel und
Raimond Krone sind eine Bereicherung für das Team, die ihre Stimmen
gekonnt inzusetzen wissen. Gerd Baltus wirkt als Jack Cavendish
leider zu gesteelzt und hochtrabend, während Pia Werfel als eine
Frau eine durchgängig hervorragende Leistung abgibt. Weitere Rollen
sind durch Daniela Hoffmann, Christian Rhode und Marianne Groß
besetzt.
Die recht spärliche Musikuntermalung passt insgesamt sehr gut zum
Stil der Serie und weiß dadurch zu überzeugen. Denn an den
wichtigesten Stellen schafft sie durchaus eine spannende
Atmosphäre. Auch die Geräusche sind gelungen und lenken nicht von
der Rahmenhandlung ab.
Die Covergestlatung mit dem Big Ben als das Wahrzeichen Londons ist
sehr gelungen und stimmig. Die Coverzeichnung ist atmosphärisch und
druch die Darstellung der Gasmaske kann die bedrückende Stimmmung
der Entführung eingefangen werden.
Fazit: Diese Folge fälllt
leider deutlich ab. Aber ich bin mir sicher, dass es mit den tollen
Storys von Andreas Masuth wieder bergauf geht!
Die größten Fälle von Scotland Yard - Bittere Kristalle

Erster Eindruck: Spannung bis zum Schluss
Der Tod einiger "Dirnen" gibt Scotland Yard Rätsel auf! Sterben sie
wirklich nicht auf natürliche Weise? Ist es doch Mord? Der neue
Inspector Andrews stösst aber bei seiner Vorgesetzten erstmal auf
taube Ohren! Also ermittelt er auf eigene Faust und kommt dem
Rätsel bald auf die Spur! Die Spur des Giftmördes ist gefunden
Die Story spielt in England am Ende des 19 Jahrhunderts! Das
gefällt mir besonders gut, ich liebe Geschichten die im alten
England spielen! Ich finde aber man hätte sich hier eine Hauptfigur
ausdenken sollen die dann in jedem neuen Fall auch ermittelt, so
sind es immer wieder neue Inspektoren sie meiste auch immer von den
selben Leuten gesprochen werden! Das doch sehr plötzliche Ende kam
dann doch überraschend
Die Sprecher machen ihre Sachen ganz hervorrangen! Zu hören sind
u.a Volker Brand, Heidi Schaffrath, Michael Habeck und und
und....also die ganze Maritimriege ist vertreten!
Die Geräusche sind wie immer bei Maritim eher sparsam eingesetzt,
das gefällt sehr gut!
Das Cover zeigt als Haupterkennunszeichen sieht man Big Ben
abgebildet! Ansonstens sieht man eine Szene aus den Hörspiel!
Fazit: Solche
Hörspiele müsste es viel mehr geben! Da kann man dann auch selber
noch mit Rätseln wer denn wohl der Mörder ist und so....Gefällt mir
sehr gut! Bitte mehr davon
powered by Beepworld